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@gabriele
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| Hat Krishnamurit je sein Einverständnis erklärt, der neue Christus zu sein ? Er hat es nie gewollt. |
Nachdem am Krishnamurti die Vereinigung des Liebenden mit dem Geliebten stattgefunden hatte, wurde wohl danach alles irrelevant...
Seine Aufgabe hat er so erfüllt, wie Gott es ihm wohl eingegeben hat.
Und das macht seine Radikal-Absolute-Bekenntnis aus.
| Zitat: |
| Seine Freiheit wollte er sich bewahren. Doch auch er hat Kritiker - was nun ? |
Da Kristallisiert sich ein Sufi-Spruch aus dem Arabischen Raum in mir.
Mögen die Hunde noch so bellen, schweigend zieht die Karavane an Ihnen vorbei.
Gruss
Nasruddin
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@gabriele
Liebe Gabriele,
mein Beispiel mit den Gedanken an die Ehefrau und in deren Folge die Wiedergeburt war natürlich sehr vereinfachend. Natürlich ist der Tod ein komplexer Vorgang wie die Geburt.
Es ist deswegen viel komplexer, weil die "Frequenzen" in denen unser Leben schwingt, sehr vielfältig sind und sich diese selten so synchronisieren, dass alle zum selben Zeitpunkt "auf null" stehen.
Kommen Herzschlag, Atem und Gedanken gleichzeitig auf "Null", so ist dies eine Art samadhi, ist in diesem Moment die Bewußtheit auch noch auf das Selbst, oder Gott ausgerichtet, so ist dies (bewußter, eigentlicher) samadhi (samadhi im eigentlichen Sinne) Sind alle Kräfte unseres Seins, Herz, Verstand, Bewußtheit und der Körper im selben Zeitlunkt auf "Null" (oder unendlich, d.h. die Ganzheit), dann ist dies Erleuchtung. Der Moment des physischen Todes ist eben ein bedeutender Moment, da sich eine Pforte auftut, eine Pforte in die "Anderswelt" in die geistige Welt, in den Himmel, nenn es wie Du willst. Allerdings müssen wir zunächst durch das Nadelöhr und da können wir nichts mitnehmen, außer uns selbst.
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So erkläre ich es mir jedenfalls. Das was Du als Ablösevorgang im Komplex des Todes bezeichnest ist entweder noch vor dem Nadelöhr, dem "Nichts" oder schon dahinter. Vergleiche es auch mit den Anweisungen die bei der Reinkarnationstherapie gegeben werden, z.B: Du bist an einem See, gehe hinein, schwimme in die Mitte und tauche unter, tauche auf den Grund, dort siehst du eine Pforte, tauche hindurch und dann steige wieder zur Oberfläche auf, schwimme ans Ufer und steige heraus. Fast alle Personen schildern danach die Erinnerung an so etwas wie ein früheres Leben.
Ich weiß es gibt so viele verschiedene Sekten, Glaubensvorstellungen und Religionen. Es ist einerseits eine verwirrende Vielfalt, andererseits finden sich immer wieder darin archetypische-Prinzipien, die sich wiederum decken. Es gibt also doch eine Art grundlegende Wahrheit, jedoch ist diese wohl nicht mit unseren Worten und Alltagsregeln eindeutig zu bezeichnen. Detlefsen (Esoteriker, Psychologe und Reinkarnationstherapeut) sagte so schön, man solle sich das alles mit einem Augenzwinkern ansehen. Wenn man es starr mit unseren physischen Augen und unserem kalten analysierenden Verstand betrachtet, erscheint es wiedersprüchlich, manchmal absurd oder lächerlich, wenn wir es aber so aus den Augenwinkeln betrachten, sehen wir durchaus ein stimmiges Bild.
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Muktananda beschreibt so z.B. in seinem Buch: "Does death really exist", dass der Christ in einen christlichen Himmel kommt, der Muslim in einen muslimischen Himmel und der Hindu in einen Himmel voller Tempel und Palmen. Die Einheit entsteht erst auf höheren geistigen Ebenen, auf denen Worte schon lange nicht mehr aus Buchstaben bestehen, mehr aus Gefühlen und Bildern.
Lieber Gruß Vaijanath
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@gabriele
Wir sind Gott und unser Gedanken sind reale Kräfte, die die Macht zur Realisation/Materialisation haben, die Macht sich zu verwirklichen, so sie denn aus tiefstem Herzen und Verstand in den Urgrund fallen gelassen werden. (Das entspricht übrigens der Samyama-Technik des Patanjali, mit dem übernatürliche Fähigkeiten "erlernt" werden können, wie Unsichtbarkeit, Levitation, etc).
Ein intensiver Gedanke im Moment des Todes muss sich verwirklichen! Alle unsere tief gehegten Wünsche müssen wir durchleben, bevor wir in Gott eingehen können.
Lieber Gruß Vaijanath
(muss jetzt mit der Familie Ligretto spielen, kennt das jemand? Ein wildes Kartenspiel bei dem die Fetzen fliegen.)
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