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Der echte Guru ist in der vedischen Kultur dazu aufgefordert das er alle Erklärungen die er seinem Schüler gibt auch mit Zitaten aus den Veden unter Beweis stellt. Auf diese Weise hat der Schüler bereits schon am Anfang eine gewisse Sicherheit das er nicht einem falschen Lehrer folgt.
Später kommen dann natürlich viele tiefere Verwirklichungen hinzu die eine tiefe Beziehung ermöglichen die von ganz anderer Natur sind als nur "Vertrauen was geschrieben steht".
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klaro, stimmt. Das gehört zu den objektiven äußeren Kriterien, die inneren sind allerdings viel wichtiger.
Sowohl Muktananda wie Balasai Baba, aber auch Yogananda, Satya Sai Baba, Ramana Maharishi, Shirdi Sai Baba, Nityananda, Swami Amritananda, Krisnahmurthi, Sri Aurobindo, alle diese großen Wesen waren in den Schriften bewandert und zitier(t)en diese und lehr(t)en gemäß der Schriften. In Siddha Yoga, die Bewegung von Mukantanda ins Leben gerufen wurde, wird genau dein o.g. Kriterium hoch gehalten und alle Schüler müssen "Grundkurse" in den Schriften absolvieren, incl. alle sechs Darshanas und Kashmir Shivaismus. Gleichzeitig wird in allen anderen Religionen und Traditionen nach Übereinstimmung gesucht. Muktanandas Spruch ist: "Ich lege keinen Wert darauf, dass ihr mich verehrt. Verehrt Euer Selbst, kniet nieder vor Eurem Selbst, denn Gott wohnt in Dir als Du."
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@jivatma und nasruddin
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Sowohl der Karmi als auch der Gijani und Yogi haben immer noch eigene Wünsche. Der Karmi hat den Wunsch die materielle Welt zu geniessen (bhukti), der Gijani aus der materiellen Welt zu entkommen (mukti) und der Yogi strebt nach mystischen Vollkommenheiten (siddhi).
Nur der Bhakta hat alle Wünsche aufgegeben, er strebt weder nach bhukti noch nach mukti noch nach siddhi. Sein einziges Streben ist es, selbstlos Leben für Leben der Höchsten Persönlichkeit Gottes zu dienen. (das nennt sich Bhakti-yoga).
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Auch in Indien gab es die etablierte Religion, die von den Brahmanen vertreten wurde, einer Kaste der "Besseren". Diese waren die Priesterkaste, die Sanskritkundigen und Eingeweihten. Und immer wieder verkrustete sich ihre Stellung und sie missbrauchten ihr Wissen um ihre soziale Stellung zu sichern.
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So kam es dass die Brahmanensöhne wieder Brahmanen wurden und niemand anderes Zugang zu den Schriften bekam. Dann kamen große Seelen, die in der Liebe zu Gott aufgegangen waren und die aus der einfachen Bevölkerung kamen und auch deren Sprache gebrauchten. Vielfach waren dies Dichter, Poeten, die hingebungsvoll den Namen Gottes sangen. Diese Hingabe ist Bhakti. Aber auch der Verstandesmensch, der Jnani (Gnani) kommt an das selbe Ziel, denn er wird kurz vor dem Ziel genauso Bhakti entwickeln und der Bhakta wird Erkenntiss gewinnen, der Karma-Yogi (Karmi) wird ebenfalls zum Bhakta und Jnani. Alle Yogas, alle Wege zu Gott vereinen sich auf dem Weg zum Einen. Für alle gilt, wenn sie ihre eigenen Wünsche nicht aufgeben, dann werden Sie nicht Gott finden, das gilt für den Bhakta, den Jnani, den Karmi und den Yogi. Da gibt keinen Besseren oder Schlechteren, Höheren oder Niederen.
Lieber Gruß Vaijanath
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@Vaijanath
Danke für Deine Ausführungen. Aus all den Namen, die Du gennannt hast ist mir folgender nicht Fremd.
Krisnahmurthi
--> Theosphie - Mdme. Blavatsky, Rudolf Steiner - Antroposophie..
Soviel ich weiss, hat Krishnamurti die Gesellschaft der Theosophisten aufgelöst, nachdem wie er sagte: Der Geliebte sich mit dem Geliebten vereinigte. Die Vereinigung fand anscheinend ohne vorankündigung während eines Vortrages, das er führte statt...
Er war der Überzeugung, dass eine Organisation hinderlich wäre zur Erkenntnis Gottes. Wenn ich es so richtig formuliert habe.
Sein Buch: Einbruch in die Freiheit. Liegt noch neben meinem Bett, zur besseren und nachträglichen wiederverdauung wenn die Zeit reif dazu ist.
Ich dachte mir, jetzt ist das ein Anhaltspunkt wo auch ich etwas in diesen Bennennungen verstehe...
Gruss
Nasruddin
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Zur Guru-Schüler-Beziehung,
oder was ist das Kriterium für einen "wahren" Meister oder Guru
An dieser Stelle will ich Euch einmal schildern, wie ich jemanden erleb(t)e, von dem ich mir nach Jahren des Zweifels inzwischen sicher bin, dass Er in dem Zustand der Gottverwirklichung ist. Dazu nehme ich Balasai Baba, da ich Ihn einerseits am frischesten in Erinnerung habe, andererseits auch recht nahe und persönliche Begegnungen mit ihm hatte.
Meine erste Begegnung mit Ihm war ca. im Jahr 2000. Nach dem Tod von Mukananda 1982 praktizierte ich noch einige Jahre diesen Yoga, konnte aber seine Nachfolgerin nicht als meinen Guru fühlen. Von Bekannten erfuhr ich von ihm und las ein Buch. Es stieß mich ab, insbesondere die Materialisationen von Ringen u.a. fand ich, sind unnützes Geplänkel und eher Ausdruck eines falschen Meisters. Dann kam eine Nacht, als Er neben meinem Bett stand. Ich wachte nicht auf, doch erinnere ich mich klar daran, ich sah mich im Bett liegen und Er stand davor und sah mich an. Schließlich fuhr ich im Januar 2001 erstmals zu Ihm.
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