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Hi, jivatma
mit dieser Meinung wirst Du viele Menschen vor den Kopf stoßen. Ich denke, man könnte es auch aus einer anderen Sichtweise sehen, daß er Anstoß gab, daß Menschen mit anderem Gedankengut vertraut gemacht wurden, denn Europa war noch vieles neu - und je mehr die Menschen weltweit Handel trieben, umso mehr kam auch fremdes Gedankengut zu uns. Erst kam eine gewisse "Globalisierung" der Religionen - jetzt kommt die des Marktes.
Was uns bevorsteht ist eine Konkurrenz der Religionen - jede bietet sich an, daß sie die wahre ist und wir Menschen haben die Gelegenheit,uns mit den Inhalten zu beschäftigen, um die Unterscheidung zu lernen.
Ohne all diese Boten wüßten wir heute nichts von alternativen Methoden der Heilung und mehr und wie wir wissen, gibt es jetzt Heilungsstätten nach chinesischer, tibetischer, indischer Methode sowie neues Eßverhalten und mehr.
Vielleicht sollte man sich auch die Vorteile durch den Kopf gehen lassen - ich denke auch, daß dieser Prozeß sich nicht mehr aufhalten läßt und ich denke, daß es auch gottgewollt ist.
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Fortsetzung:
Gibt es denn etwas auf der Welt, was Gott nicht wollte und wenn Gott allwissend ist, wird doch nur er wissen, was wichtig für uns ist - jetzt und in der Zukunft - denn wer Gott ist, der weiß schon um Jahrtausende voraus, weshalb dieses oder jenes Geschehen notwendig ist.
Aus unserer Sichtweise sieht manches übel aus - aber erst im Nachhinein erkennen wir, welches Geschehen dieses oder jenes Ereignis hervorgerufen hat. Betrachten wir einmal unser Leben und schauen wir ein paar Jahre zurück. Erst im Rückblick erkennen wir Zusammenhänge.
Ich glaube, es nutzt keinem Menschen, wenn sich Menschen in die Einöde zurück ziehen und und dort ganz Yogi sind. Für Menschen zählt die Gemeinschaft und das Zusammenhalten und die Hilfe dem Nächsten gegenüber.
Menschen, die dem so fern sind, haben keinen Bezug zu ihnen. Wem nützt es etwas ? Hier im europäischen Bereich hilft es keinem. Nur dem Yogi selbst.
Wie siehst Du es ?
Gruß
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@gabriele und Seelenfreund
Bin auch untersetzt...
Gewisse Probleme habe ich, wenn aus anderen Kulturen und Ethnien personen zu uns oder irgenwo anderes hingehen und Ihre Ansichten und Ihre Lebensweise anderen Menschen schmackhaft machen oder diese dazu zwingen. Es ist Missioniererei und das ist für mich etwas verlogenes.
Wenn aber ein Yogi oder Meister als Beispiel nach Europa kommt und die Menschen in ihrer Kultur, mit ihrer Ethik und ihrem eigenen Weltbild weiterbilden dann ist es sinnvoll...
Als Beispiel nehme ich die ganze mit Theosopie, Frau HPBlavatsky - Antroposophie Herr Rudolf Steiner - Freiheit, Krishnamurti - Belzebub, G. J. Gurdjeff - Subud, J.G. Bennet - Sufi , Idris Shah etc. etc.
Die Liste ist nicht vollständig und kann auch nicht repräsentativ für das Ganze sein...
Diese und andere Personen kommen als Helfer und Freund, nicht als Überbringer einer Erlösung oder als Offenbarer für irgendwas.
Das ist ein ganz wichtiger aber sehr feiner Unterschied...
Gruss
Nasruddin
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Jivatma hat in dem Punkt recht, dass ein Yogi seinen Meister nicht verläßt, es sei denn dieser sagt ihm das. Soweit ich mich erinnere war das bei Yogananda so und auch bei Swami Muktananda, den Baba Nityananda (gegen Muktanandas Willen) in den Westen schickte. Gehen wir mal davon aus, dass diese Meister Allwissend waren, dann sollte in Gottes Auftrag dieser Yoga in den Westen gebracht werden. Also ist die heutige Situation genau das was sein soll. Globalisierung auf allen Ebenen. Die Meister wiederum wenden sich aber andererseits dagegen alles zu vermischen. Es soll also keinen Einheitsbrei New Age Bewußtsein geben, eher so etwas wie ein gegenseitiges Befruchten, damit etwas ganz Neues entstehen kann. Ich denke es hat mit dem kollektiven Bewußtsein zu tun, das ja einen Entwicklungssprung machen soll (Hab grad ein tolles Buch dazu gelesen: Die Prohezeihungen von Celestine, gibt dazu auch eine website. Oder auch -vom geist der Sonne- da spricht Christus!)
Lieber Gruß Vaijanath
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@gabriele
Liebe Gabriele,
Du schreibst;
| Zitat: |
| Ich glaube, es nutzt keinem Menschen, wenn sich Menschen in die Einöde zurück ziehen und und dort ganz Yogi sind. Für Menschen zählt die Gemeinschaft und das Zusammenhalten und die Hilfe dem Nächsten gegenüber |
So denken Viele. Ich persönlich glaube, dass jedes menschliche Wesen, das sein Ego mit Hilfe Gottes und des Gurus überwindet, einen riesengroßen Beitrag für das Kollektivbewußtsein leistet. Egal, ob dieser Mensch in völliger Stille und Abgeschiedenheit mit Gott Eins wird, oder (was sehr viel unwahrscheilicher ist) mitten im Leben steht.
In diesen Ebenen des Bewußtseins bedeutet Raum und Entfernung nichts, auch Zeit spielt eine untergeordnete Rolle.
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