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Shivaismus oder Vishnuismus oder Krishnaismus?












@Vaijanath

1.
Damals war nicht das Nichtsein, noch das Sein,
Kein Luftraum war, kein Himmel drüber her. -
Wer hielt in Hut die Welt, wer schloss sie ein?
Wo war der tiefe Abgrund, wo das Meer?

Es erinnert mich an Moses aussagen.

Am Anfang ... und Gottes Geist schwebte über Wassern....

Über Wassern solltst Du dir nichts vorstellen oder Gedanken machen

oder so ähnlich.

Also etwas unvorstellbares, dem Menschlichen Geiste unerreichbares.

Ich flechte noch kurz die Ausage aus dem Islam:

Allah ist der alleinige einzige und ewige Gott.
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt.
Und kein Wesen ist ihm gleich.

Dieselbe Aussage.

Keine Vorstellungen.

Habe ich bis jetzt etwas übersehen?
Bitte um Ärgenzugen.

Gruss
Nasruddin
Das Dunkel ohne Licht, ist das schlafende Bewußtsein Gottes. Ich denke es ist das Gilgamesch-Epos in dem es anfängt: -Und die Zeit lag im unendlichen Schoß der Dauer.- Es gibt am Anfang keine Zeit, keinen Raum, nur das Eine, das transzendente Sein Gottes, oder Parabrahman, Paramashiva (Para bedeutet jenseits, Transzendenz) Das Wasser ist auch ein Symbol für den Ozean des Bewußtseins. Schön ist auch der oder das Eine (hier ist Brahman gemeint) aus dem die Götter entspringen, was ja zeigt, dass der vermeintliche Polytheismus der Hindus ein Monotheismus ist. Das Licht, -Es werde Licht- ist das Symbol für das Erwachen des Bewußtseins, die erste Regung im Ozean des Seins: der transzendete Gott wird zum lebendigen Gott, zu sat (sein), chid (Bewußtsein, sich selbst bewußt sein, sich selbst betrachten), also das Ich das sich selbst als Ich erkennt, sich selbst reflektiert. Ich bin der ich bin. Das universelle Subjekt betrachtet das universelle Objekt. Und dann entsteht ananda, oder das ist ananda, die Glückseligkeit, oder anders gesagt die Liebe. Wenn jemand glücklich ist, dann kann er lieben. Liebe ist der Ausfluss des Zustandes des Glücklichseins und im Falle Gottes der Glückseligkeit. Der Name Gottes ist Sat-Chid-Ananda. Auch eine Art Dreifaltigkeit.

Lieber Gruß Vaijanath
Der lebendige Gott hat drei Aspekte, das darf man nicht mit drei Göttern verwechseln. (Alle Götter sind im Hinduismus verschiedene Aspekte des Einen. Erschaffen, Erhalten und Zurücknehmen.) Den Schöpferaspekt symbolisiert Brahman, den Erhalter Vishnu, den Zerstörer, besser den Zurücknehmer (also das Gegenteil von Erschaffen von Vielheit) Shiva.

Lieber Gruß Vaijanath
1.
Damals war nicht das Nichtsein, noch das Sein,
Kein Luftraum war, kein Himmel drüber her. -
Wer hielt in Hut die Welt, wer schloss sie ein?
Wo war der tiefe Abgrund, wo das Meer?

2.
Nicht Tod war damals noch Unsterblichkeit,
Nicht war die Nacht, der Tag nicht offenbar. -
Es hauchte windlos in Ursprünglichkeit
Das Eine, ausser dem kein andres war.

3.
Von Dunkel war die ganze Welt bedeckt,
Ein Ozean ohne Licht, in Nacht verloren; -
Da ward, was in der Schale war versteckt,
Das Eine durch der Glutpein Kraft geboren.


Das mit dem Schlaf hast Du vielleicht vorgegriffen. Es ist aber auch gut so.
In Strophe 2. ( Als Ursprung von alles ? )

Dann
Strophe 3. die Geburt von das Eine ( der Schöpfergott; Shiva ? )

Also zwei mal dasselbe Eine und doch irgendwie anders.

Wie anders. Welches Details ?

4.
Aus diesem ging hervor zuerst entstanden,
Als der Erkenntnis Samenkeim, die Liebe; -
Des Daseins Wurzelung im Nichtsein fanden
Die Weisen, forschend, in des Herzens Triebe.

Geht hier aus dem Einen in Strophe 3 die Liebe hervor?

Hier habe ich schwierigkeiten...
Gruss
Nasruddin
Hallo jivatma ,
Du schreibst
Zitat:
Was würdest du denn tun, wenn du eine solche Person treffen würdest?



Oh, ich würde versuchen, an diese Person heranzukommen und sie bitten, mir die Wahrheit zu erklären.

Was sind übrigens Deine Kriterien, dass Du Sai Baba für einen Betrüger hältst?

Im übrigen danke ich Dir ganz herzlich für Deine Antworten!

Liebe Grüße
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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