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@Vaijanath
Du redest von den "Veden". Ich habe nur diese Version hier und möchte sie präsentieren. Dann kommen meine Fragen. Wobei ich weitgehend mit Dir einig bin.
Vielleich gibt es mehrere Teile.
Es ist aber einfach und gut zu lesen.
Also
Ich beginne mit dem nächsten Posting...
Bitte warten und mit gruss beendet wird.
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Der Ursprung der Dinge.
Rigveda 10,129.
1.
Damals war nicht das Nichtsein, noch das Sein,
Kein Luftraum war, kein Himmel drüber her. -
Wer hielt in Hut die Welt, wer schloss sie ein?
Wo war der tiefe Abgrund, wo das Meer?
2.
Nicht Tod war damals noch Unsterblichkeit,
Nicht war die Nacht, der Tag nicht offenbar. -
Es hauchte windlos in Ursprünglichkeit
Das Eine, ausser dem kein andres war.
3.
Von Dunkel war die ganze Welt bedeckt,
Ein Ozean ohne Licht, in Nacht verloren; -
Da ward, was in der Schale war versteckt,
Das Eine durch der Glutpein Kraft geboren.
4.
Aus diesem ging hervor zuerst entstanden,
Als der Erkenntnis Samenkeim, die Liebe; -
Des Daseins Wurzelung im Nichtsein fanden
Die Weisen, forschend, in des Herzens Triebe.
5.
Als quer hindurch sie ihre Messschnur legten,
Was war da unterhalb? und was war oben? -
Keimträger waren, Kräfte, die sich regten,
Selbstsetzung drunten, Angespanntheit droben.
6.
Doch, wem ist auszuforschen es gelungen,
Wer hat, woher die Schöpfung stammt, vernommen?
Die Götter sind diesseits von ihr entsprungen!
Wer sagt es also, wo sie hergekommen? -
7.
Er, der die Schöpfung hat hervorgebracht,
Der auf sie schaut im höchsten Himmelslicht,
Der sie gemacht hat oder nicht gemacht,
Der weiss es! - oder weiss auch er es nicht?
[Anonyme Werke: Brahmana's und Upanishad'n. Die Bibliothek der Weltliteratur, S. 81512 (vgl. Veden, S. 3-4)]
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@Vaijanath
Es hat geklappt.
Diese Zeilen. Von welchen Veden kommen sie?
Gruss
Nasruddin
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@nasruddin
na, das steht doch oben vom Rg (gesprochen Rig)-Veda (Einzahl von Veden)
Ein wunderschöner Text
Es gibt verschiedene Veden (z.B. jajurveda, samaveda, rigveda....) die auch völlig unterschiedlich im Stil sind und tausende von Seiten füllen. Dazu gibt es wiederum unzählige Kommentare und philosophische Stellungnamen. Außerdem gibt es Heldenepen wie das Mahabarata, die Upanishaden, die gleichzeitig philosphische Schriften sind. Es gibt sechs philosophische Systeme, ohne den Kashmir Shivaismus. Dieser nimmt eine Sonderstellung ein, wird von führenden Vertretern (Indologen)aber als nicht wegzulassender Bestandteil der indischen Philosphie angesehen.
Lieber Gruß Vaijanath
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@Vaijanath
Wir sind ja am Grundlagen-Bau. Das Fundament ist dieses Gedicht.
OK.
Das mit rig-veda und den anderen veden (-- Erzählungen oder Epo's ?)
Ist mir zu hoch. Ich habe aber wenigstens mal eines, das mich voll überzeugt.
Ich habe natürlich Fragen zu den Einzelnen Abschnitten und Strophen.
Schritt um Schritt.
Gruss
Nasri
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