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Shivaismus oder Vishnuismus oder Krishnaismus?












Zitat:
Gott ist für Buddhisten nicht unpersönlich, es gibt für Buddhisten Nirvana und es gibt Götter - das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Buddhisten und Theisten haben verschiedene Ziele.


Das Ziel der Buddhisten ist das Nirvana, das "Nichts", der Zustand, wenn das universelle Subjekt und das universelle Objekt völlig miteinander verschmolzen sind. Da ist Niemand mehr, der erfährt, da ist Nichts mehr das erfahren wird. Deshalb ist es unpersönlich. Das neti, netiti (weder dies noch das) des Vedanta, was das Selbe ist wie das iti,iti (dies und das) des Kashmir Shivaismus weisen darauf hin. Oder wenn man so will auch das Unbegründbare: Ich bin der ich bin der Bibel. Das ist die Transzendenz, das Ungeschaffene.

Wenn das Göttliche Form annimmt, dann hat Er auch Persönlichkeit, für den, der Persönlichkeit haben und verehren will. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Ziel der Buddhisten das selbe ist, wie das der Hindus. Ja ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass das Ziel aller Religionen, aller Menschen, ja der gesamten Schöpfung nur die Verschmelzung in Eins ist.
Zitat:
Das Ziel der Buddhisten ist das Nirvana, das "Nichts", der Zustand, wenn das universelle Subjekt und das universelle Objekt völlig miteinander verschmolzen sind. Da ist Niemand mehr, der erfährt, da ist Nichts mehr das erfahren wird. Deshalb ist es unpersönlich.


Das Nirvana mit "Nichts" übersetzt wird geht auf Schopenhauer zurück und ist schlechtweg falsch. Niemand geht ins Nirvana ein, niemand löst sich in irgendetwas auf, niemand wird eins mit etwas. Allein der Umstand, dass der Buddhismus im Gegensatz um Hinduismus keine ewige Seele (atman) kennt, zeigt schon dass hier zwei unterschiedliche Weltanschauungen am Werke sind.

Zitat:
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Ziel der Buddhisten das selbe ist, wie das der Hindus. Ja ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass das Ziel aller Religionen, aller Menschen, ja der gesamten Schöpfung nur die Verschmelzung in Eins ist.


Das magst Du ja glauben, aber das entspricht nicht dem Selbstverständnis der Buddhisten.
@ Leer: ich verstehe deinen Standpunkt nicht ganz. Kannst du vielleicht genauer erklären, was du damit meinst? Für mich sieht es so aus, als läge hier der Unterschied nur im Gebrauch der Worte, kann das sein? Soweit ich weiß, gibt es auch im Buddhismus Samsara, den Kreislauf von Geburt und Tod...vielleicht benutzt der Buddhismus nicht das wort Seele, aber was wird denn da wiedergeboren? bzgl. "niemand wird eins mit etwas": wird nicht davon ausgegangen, dass alles bereits eins ist, entspricht das nicht der Philosophie der Leerheit aller Objekte (nichts existiert unabhängig)?
Bin gespannt auf deine Antwort.
lg
Zitat:
Für mich sieht es so aus, als läge hier der Unterschied nur im Gebrauch der Worte, kann das sein?


Buddhismus und Hinduismus benutzen z.T. gleich Worte, aber mit unterschiedlicher Bedeutung.

Zitat:
Soweit ich weiß, gibt es auch im Buddhismus Samsara, den Kreislauf von Geburt und Tod...vielleicht benutzt der Buddhismus nicht das wort Seele, aber was wird denn da wiedergeboren? bzgl. "niemand wird eins mit etwas"


Buddhismus widerspricht ausdrücklich dem Gedanken an eine ewige Seele, physisches und metaphysischen Ich sind laut Buddhismus beide nicht real. Genau genommen ist es im Buddhismus keine Wiedergeburt, das Bewusstsein des Verstorbenen wandert bildlich gesprochen in den Schoß der Mutter und zündet dort einen neues Bewusstsein.

Zitat:
wird nicht davon ausgegangen, dass alles bereits eins ist, entspricht das nicht der Philosophie der Leerheit aller Objekte (nichts existiert unabhängig)?


Ja, nichts hat aus sich Eigenschaften aber es entsteht nicht aus dem Nirvana, dem Ziel der Buddhisten.
Manche Leute weinen, weil sie Angst haben, alt zu werden und zu sterben. Wer so ist, der sollte auch keine reifen Mangos, sondern lieber Mangoblüten essen!
http://www.ajahnchah.org/deutsch/de.....de_jenseits_der_dinge.php

Hat sich der Buddhismus aus dem Hinduismus entwickelt und doch so vieles in eine andere Richtung gebracht ?
Wu schrieb 2004:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic1664.html

Dass der Buddha einen Eingottglauben gelehrt hätte, kann aus buddhistischen Quellen nicht erschlossen werden - wie ich anderswo schon geschrieben habe: wenn eine göttlich inspirierte Schrift das behauptet, dann ist das eine Glaubenssache...
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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