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Liebe minou,
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| dann aber immer wieder inkarnieren muss, tausende Eltern habe, die ich drüben wohl gar nicht mehr auseinanderhalten kann, |
Ein Astralwesen begegnet zahllosen Freunden und Verwandten: Vätern, Müttern, Ehefrauen, Ehemännern und Kindern, mit denen es in früheren Inkarnationen verbunden war, und die von Zeit zu Zeit in den verschiedenen Regionen des Astralkosmos auftauchen. Daher weiß es nicht, wen es am meisten lieben soll, und lernt auf diese Weise, allen die gleiche göttliche Liebe zu schenken und in ihnen allen verschiedene Ausdrucksformen Gottes, das heißt Seine Kinder, zu sehen. Die äußere Erscheinung ehemaliger Angehöriger mag sich mehr oder weniger verändert haben, je nachdem, welche neuen Charakterzüge sie im letzten Leben entwickelt haben; und dennoch erkennt ein Astralwesen mit untrüglicher Intuition alle wieder, die ihm einst auf einer anderen Daseinsebene nahegestanden haben, und heißt sie in ihrer neuen astralen Heimat willkommen. Jedes Atom der Schöpfung besitzt unveränderliche Individualität; aus diesem Grunde können die Astralwesen ihre Freunde ohne weiteres wiederfinden, ganz gleich, in welchem Gewand diese erscheinen ebenso wie man auf Erden, bei näherem Hinsehen, einen Schauspieler in seinen verschiedenen Verkleidungen wiedererkennt.
aus: "Das Vermächtnis des Meisters" von Paramahansa Yogananda
liebe Grüße Gabriele
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Und der Tagesgedanke von Aivanhov bringt es auf den Punkt.
Die Reise, die wir vor langer Zeit angetreten haben, endet nicht mit unserem gegenwärtigen Leben. Dieses Leben ist nur eine Etappe auf dem Weg, den alle aus dem Schoß Gottes hervorgegangenen Wesen durchlaufen müssen. Wie viele unterschiedliche Regionen werden sie besuchen müssen, bis sie eines Tages zur Quelle zurückkehren!
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir auf der Erde nur Reisende sind. Doch selbst unter den Spiritualisten sind nur sehr wenige in der Lage, diesen Gedanken ständig innerlich präsent zu halten: dass sie nämlich Reisende sind, die nirgends stehen bleiben dürfen, um Wurzeln zu schlagen. Der zurückzulegende Weg ist lang, sehr lang; ihr müsst ständig beobachten, studieren, Schlüsse ziehen, um in der richtigen Richtung weiterzugehen. Und, um den Mut nicht zu verlieren, solltet ihr die Augen auf zu erreichende Ziel gerichtet halten.
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Danke, liebe Gabriele, dass Du mich daran erinnert hast !
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@minou
Liebe Minou,
Ja Gott ist auch der Serienmörder, der Kinderschänder. Diese Diskussion läuft schließlich darauf hinaus, ob das Böse eine eigenständige Wahrheit ist und wie es sich gegenüber Gott verhält. Dann taucht unwillkürlich die Frage auf, warum der Allmächtige nicht das Böse endlich aus der Welt vertilgt?
Das Christentum, Judentum und Islam geben darauf keine Antwort, stellen das Böse in seiner Macht und Kraft und Zeitlichkeit irgendwie Gott gleich und damit belassen sie es bei einem Dualismus, behaupten aber gleichzeitig Monotheisten zu sein. Das machen die Hindus und Buddhisten nicht!
Laut Kashmir Shivaismus ist der Kinderschänder natürlich auch Gott, wie wir alle, doch er ist in besonderer Weise verblendet, was wiederum Folge seiner Entscheidungen gegen die Einheit ist. Entscheidung gegen die Einheit ist Hass, Neid, Niedertracht, Intoleranz, Skrupellosigkeit. Entscheidung für die Einheit ist Liebe, denn Liebe ist die Kraft, die verbindet, die Eins und Heil macht. Gott ist Einer und deshalb ist Gott die höchste Liebe.
Lieber Gruß Vaijanath
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@minou
Liebe minou,
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| Das würde bedeuten, dass ich, dass mein Körper, dass jeder Grashalm, jeder Gegenstand Gott ist. In dem Fall wäre beten z.B. sinnlos, denn ich würde ja zu mir selbst beten. Ich fühle mich wohler bei dem Glauben an den einen Gott, der uns alle und das Universum erschaffen hat. Mit dem kann ich kommunizieren, den kann ich lieben. Seinen Willen teilt Er mir über Seine Offenbarer mit. |
In der Ganzheit als Aspekt der Ganzheit ist dein Körper, jeder Grashalm, jeder Gegenstand Gott. Als unabhängiges Teil betrachtet ist dein Körper nur dein Körper, jeder Grashalm nur ein Grashalm und jeder Gegenstand nur ein Gegenstand.
Die Shiva Sutras sagen: -The world is as you see it. - Wir erschaffen unsere Wirklichkeit. Es ist also völlig ok, wenn Du Gott so siehst und es ist auch (d)eine Wirklichkeit. So lange es allerdings Dualität oder Vielheit in unserer Welt gibt, solange gibt es auch Leiden und Vergänglichkeit.
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