|
|
|
Versuchen wir doch mal, diesen Bericht über den "wiederauferstandenen buddhistischen Mönch" aus dem Blickwinkel der Realität zu sehen:
Wissenschaftlich erwiesen ist mittlerweile der "Scheintod" - ein Mensch zeigt keinerlei äusserliche Lebenszeichen mehr; das Herz schlägt nur noch einmal pro Minute, der Stoffwechsel ist auf fast null reduziert, messbare Gehirnströme gibt es nicht (vermutlich weil die EEG-Technik so geringe Ströme nicht aufzeichnen kann). Welches Ereignis einen solchen Scheintod auslösen kann, ist noch nicht erforscht, dass es aber den Scheintod gibt, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen.Also war unser buddhistischer Nönch nicht tod - sondern Scheintod. Unser Freund "DasWort" muss hier auch sehr genau wissen, was er sagt/schreibt, denn nach dem allgemeinen christlichen Verständnis war Jesus der einzigste Mensch, der "von den Toten auferstanden" ist; die allgemeine "Auferstehung der Toten" so wie sie christlichen Glaubensrichtungen beschreiben, findet ja erst nach "dem Jüngsten Gericht" statt - hat das für den armen buddhistischen Mönchen etwa schon stattgefunden, und wir haben alle nix davon gemerkt...?
"Deutlicher Verwesungsgeruch war wahrzunehmen" - glaube ich sofort. Denn bei einem scheintoten Menschen entleert sich vor der Verlangsamung des Stoffwechsels die Gedärme, die Blase. Nun hat man bei dem armen Kerl den "Tod" festgestellt, ihn auf die Bahre die später verbramnnt wird gepackt und ihn bis zum Ritual in der prallen Sonne liegen gelassen... Das das dann -gelinde gesagt- etwas "unangenehm riecht" - braucht keiner zu bezeugen; das glaube ich auch so...
Just in dem Moment, in dem der (angebliche) Leichnam angezündet werden sollte, erwachte der arme Mönch. Wissenschaftlich verständlich, ein starker Schmerz, wie er durch das Nahebringen einer Flamme an den Körper ensteht, kann den Zustand der Agonie schlagartig beenden.
Was aber bewog nun diesen buddhistischen Mönch vom "Feuermeer" zu erzählen?
Nun, die derzeitige buddhistische Lehre besagt, dass der Mensch sich in einem Kreislauf aus sich ständig wiederholendem Leben und Tod befindet. Aus diesem Kreislauf kann nur derjenige "ausbrechen", der "Sein und Nicht-Sein aller Dinge" begriffen hat, der also "erleuchtet" ist. Nun ist man auch als Buddhist nicht automatisch "erleuchtet", nur weil man Mönch ist. Ein christlicher Mönch ist auch nicht nur durch das Mönch-sein heilig; da gehören auch noch andere Eigenschaften dazu... Unser buddhistischer Mönch in der Geschichte wird sich dessen ehr wohl bewusst gewesen sein. Und Buddhisten laufen auch nicht stäbdig "Mantra-singend" durch die gegend oder meditieren 24 Stunden im Lotussitz pro Tag... Sie haben natürlich in ihrem Leben Kontakt zu Hindus, zu Christen, zu Muslimen. Und im Zustand der Agonie, des Schein-Todes reflektieren sie ihr Leben sicherlich genauso wie Christen, Muslime, Baha` i. Und aus dieser Reflektion ist bei unserem buddhistischen Mönch die persönliche Überzeugung erwachsen, das es für ihn vorteilhafter sei, sich mit dem Christentum zu beschäftigen.
So, und das ist/war die eigentliche Geschichte. Ein "Wunder", ein Bericht über das "Jenseits" ist das alles nicht. Es ist bloss von christlichen Fundamentalisten geschickt vermarktet worden...
|
|
|