|
|
|
http://www.gott-im-haus.de/html/geist_seele_leib.html
Die Frage ist, sind Seele und Geist identisch ?
Was sagen die Religionen dazu ?
Geist, Seele und Leib – wo ist die Grundlage für diese Lehre in der Bibel?
Die Lehre von Geist, Seele und Leib wird mit folgender Bibelstelle begründet:
Von aller Art des Bösen haltet euch fern! Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist, der euch beruft; er wird es auch tun.
1.Thessalonicher 5,22-24
Also alles in Butter? Schauen wir uns mal ein paar andere Stellen an, die sich mit unserem Innenleben befassen. Die meisten Bibelstellen sprechen über das „Herz“! Hier eine sehr kleine Auswahl:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Nehmen wir die Begrifflichkeiten doch mal auseinander ?
Was verstehen wir unter Seele ?
Was verstehen wir unter Geist ?
Woran können wir diese Begrifflichkeiten unterscheiden ?
Haupttext
Das Leib-Seele- oder Gehirn-Geist-Problem ist so alt wie die Philosophie, aber in den letzten Jahrzehnten hat es eine enorme Sprengkraft entwickelt. Die Ursache liegt in den Fortschritten der Hirnphysiologie und den Simulationsmöglichkeiten der Computertechnologie. Auf diese Art scheint eine materialistische Erklärbarkeit des Menschen in greifbare Nähe gerückt. Da all unsere geistigen Prozesse mit Gehirnprozessen verbunden sind, scheint es bald möglich, durch genaue Analyse der neuronalen Zustände im Gehirn Aufschlüsse über den menschlichen Geist zu gewinnen. Vielleicht sind Gefühle, Willensregungen oder Bewusstseinszustände nichts als unselbständige Begleiterscheinungen von Hirnströmen, so ähnlich wie Dampf nichts anderes ist als Wasser.
Zu Zeiten des Aristoteles hielt man Dampf und Wasser für wesensverschieden. Die moderne Chemie zeigt uns jedoch ihre Identität auf. So glauben heute auch manche, dass man die Identität von Gehirn und Geist materialistisch aufzeigen könne.
http://jesuslebt.de/seiten/jesus_lebt/fragen/mutschler.htm
Sind Gehirn und Geist identisch?
http://www.google.de/search?q=seele....._de&start=10&sa=N
Die Philosophie des Geistes (engl.: Philosophy of mind) beschäftigt sich mit der Natur geistiger Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen. Neben den ontologischen Fragen nach der Natur geistiger Zustände befasst sich die Philosophie des Geistes auch mit den erkenntnistheoretischen Fragen nach der Erkennbarkeit des Geistes. Die (manchmal kontinental genannte) Philosophie der Bewegung des Geistes durch die Geschichte wie sie beispielsweise in Hegels Phänomenologie des Geistes einen besonderen Höhepunkt fand, wird hier nicht behandelt, weil dies den Rahmen des Artikels sprengen würde. Geist wird also hier als mind verstanden und nicht als Weltgeist.
|
|
|
|
Wenn der Mensch etwas liest, möchte er es auch verstehen. Doch nichtmaterielle Dinge oder Sachbegriffe zu lesen ist die eine Seite, doch wie kann er sie sich vorstellen. Christen können sich Gott ohne Jesus auch nicht vorstellen. Deshalb stockt der Lesefluß und man beginnt, darüber nachzudenken. Was ist Seele, wie kann ich sie verstehen - was ist Geist, welche Verbindung hat er mit der Seele und wie verstehen Menschen diesen Bezug zueinander ?
| Zitat: |
Das Leib-Seele-Problem
Der Kern der Philosophie des Geistes ist das Leib-Seele-Problem, das manchmal auch „Körper-Geist-Problem“ genannt wird. Es entsteht durch die Frage, wie sich die mentalen Zustände (oder der Geist, das Bewusstsein, das Psychische, die Seele) zu den physischen Zuständen (oder dem Körper, dem Gehirn, dem Materiellen, dem Leib) verhalten. Handelt es sich hier um zwei verschiedene Substanzen? Oder sind das Mentale und das Physische letztlich eins? Dies sind die zentralen Fragen der Philosophie des Geistes. Jede Antwort wirft jedoch zahlreiche neue Fragen auf. Etwa: Sind wir in unserem Denken und Wollen frei? Könnten Computer auch einen Geist haben? Kann der Geist auch ohne den Körper existieren? Die Philosophie des Geistes ist daher mittlerweile ein enorm differenziertes Projekt.
Schematische Übersicht der Positionen, die hinsichtlich des Leib-Seele-Problems vertreten werdenDie erste klassische Formulierung des Leib-Seele-Problems stammt von René Descartes[1]. Doch das Nachdenken über den Zusammenhang zwischen Körper und Geist geht bis in die Antike zurück. Platon etwa vertritt einen expliziten Dualismus, was sich in seiner Argumentation für die Seelenwanderung zeigt: Kann die Seele den Tod des Körpers überleben, so muss sie etwas anderes als der Körper sein.[2] Bei Aristoteles sieht dies anders aus. Zwar postuliert Aristoteles ein „Pneuma“, das als Prinzip des Lebens allen Lebewesen eigen sei, doch das Pneuma wird der materiellen und körperlichen Welt nicht entgegen gesetzt. Plotin, als Hauptvertreter des Neuplatonismus, geht von der Existenz des Einen aus, aus dem die menschlichen Seelen und alles andere entstehe. Auch die Körper sind Ausfluss der Seelen, untergeordnet und von diesen weitgehend getrennt. Nach dem Tod trennt sich die Seele vollends vom Körper, und durch die moralische Wahlfreiheit vereinigt sie sich mit dem Göttlichen oder entfernt sich davon.
Im christlichen Mittelalter (Scholastik) ist die Unterscheidung zwischen Körper und immaterieller Seele wiederum Grundlage des Philosophierens. Der Einfluss der mittelalterlichen Philosophie ist in Descartes Formulierung des Dualismus unverkennbar.
Die meisten Menschen empfinden intuitiv eine Kluft zwischen mentalen und physischen Phänomenen. Dies hat dazu geführt, dass lange Zeit dualistische Standpunkte in der Philosophie des Geistes vorherrschend waren. Heute vertritt die Mehrheit der Philosophen materialistische Positionen. Auf dieser Basis muss jedoch die Frage beantwortet werden, wie das Bewusstsein materialistisch zu erklären ist.
Das Leib-Seele-Problem gilt heute als ein spezifisches Problem der europäischen Geistesgeschichte. Insbesondere die Philosophietraditionen in Asien (s. Östliche Philosophie) gehen von grundsätzlich anderen metaphysischen Annahmen aus, wodurch diese Trennung in Geist und Körper als illusionär oder bedeutungslos erscheint. |
| Zitat: |
Was ist Geist?
Hypothesen
herkömmlich
Psychologische Hypothese
Metaphysische Hypothese
Neuplatonistische Hypothese
Informationshypothese
Absoluter Geist
Beispiele
Das Weltganze als Superhirn
"Geist' und "Seele" werden hier gleichbedeutend gebraucht.
I. Hypothesen
1. Herkömmlich
a) animistisch
Geist ist eine Art Substanz oder Energie, die die gesamte Welt durchdringt und auch in anorganischen Wesen enthalten ist.
Diese Vorstellung findet sich heute nur noch in wenigen urtümlichen Kulturen oder unreflektiert im Aberglauben.
b) spiritistisch
(die klassische Vorstellung): Geist ist eine Art unsichtbarer Mensch mit einem "feinstofflichen" Körper (früher redete man von Äther). Er Überdauert den Tod und kann als Totengeist mit den Lebendigen in Kontakt treten. Das Medium vermittelt den Kontakt.
Die klassische Vorstellung von einem Weiterleben nach dem Tod geht von dieser spiritischen Hypothese aus: Beim Sterben trennt sich die "feinstoffliche" Seele vom "grobstofflichen", materiellen Leib, welcher vergeht, während die Seele in ihrer individuellen Eigenart unvergänglich ist.
Naturwissenschaftlich Orientierte neigen mehr zur spiritistischen Hypothese.
c) dynamistisch
Geist (religionswissenschaftlich: Mana) ist eine Art Kraft oder Fähigkeit, die dem Menschen innewohnt. Nach moderner dynamistischer Auffassung sind "Geister" Projektionen unsrer Seele, in die Außenwelt hineinverlagerte innere Vorgänge. Parapsychologische Erscheinungen werden nach dieser Hypothese nicht als Äußerungen objektiver Geister verstanden, sondern gehen von lebenden Menschen aus. Das Medium gilt nicht als Vermittler, sondern die Ursache der Erscheinungen.
Geisteswissenschaftlich Orientierte neigen mehr zur dynamistischen Hypothese.
2. Psychologisch |
http://www.heinrich-tischner.de/30-hu/geist.htm
| Zitat: |
http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn02mj_art5.htm
quelle: geist in der bibel
Was ist der heilige Geist?
Trotz der vielen Unterschiede unter christlichen Kirchen scheinen sie alle das Pfingstfest zu feiern. Pfingsten erinnert bekanntlich an die Erscheinung des heiligen Geistes in Feuerzungen zu Beginn der christlichen Ära. Wußten Sie, daß die Lehre über diesen heiligen Geist heute wesentlich anders ist als damals zum ersten christlichen Pfingstfest?
Von Scott Ashley und Wilhelm Hoenen
Ist der heilige Geist eine dritte Person der Dreieinigkeit, wie die Theologie lehrt? Welche Vorstellung hatte die Gemeinde zur Zeit Jesu Christi vom heiligen Geist? Mit anderen Worten: Ist der heutige christliche Glaube in dieser Frage derselbe wie der zur Zeit Jesu Christi? Sie werden über die Antwort der Bibel überrascht sein! |
| Zitat: |
D I E B I B E L
das Buch mit der höchsten Auflage und vermutlich das am wenigsten (vollständig) gelesene Buch.
Theologie ist Schriftgelehrtentum, ist Lüge. Jesus Christus allein ist die Wahrheit (Johannes 14,6). Ohne den Heiligen Geist ist die Bibel nicht zu verstehen, denn der Heilige Geist (den auch Jesus Christus erhielt, der Geist Gottes - Jesus Christus ist [geistig] EINS mit Gott) führt in alle Wahrheit.
|
http://www.gtodoroff.de/bibel.htm
| Zitat: |
Der Heilige Geist**
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort „Heiliger Geist“ hören? Vielleicht haben Sie das Wort schon einmal in der Kirche gehört, oder vielleicht denken Sie dabei an ein Gespenst [1]. Sie merken, es ist gar nicht so einfach zu erklären, was der Heilige Geist ist. Versuchen wir trotzdem einmal, die wichtigsten Dinge über den Heiligen Geist zusammen zu fassen.
Der Heilige Geist ist eine Person
Wenn wir das Neue Testament der Bibel lesen, so ist dort oft vom Heiligen Geist die Rede. Und es wird deutlich, dass der Heilige Geist eine Person ist. Er besitzt die Merkmale einer Person, er handelt wie eine Person und er wird auch wie eine Person behandelt. Er erforscht z. B. Dinge (1. Kor. 2,10.11), er lehrt und spricht (Joh.14,26 u. Apg. 13,2) und man kann ihn z. B. traurig machen (Jes. 63,10). All das deutet darauf hin, dass der Heilige Geist mehr ist als nur ein „Einfluss“ oder eine „Energie“. Er ist eine Person.
Der Heilige Geist ist Gott
Aber er ist mehr als nur eine Person. Der Heilige Geist ist Gott. Er ist z. B. ewig (Hebr. 9,14) oder allwissend (1. Kor. 2,9-12). Er besitzt die Eigenschaften Gottes. Genauso wie Jesus Christus, von dem wir in früheren Folgen schon viel gehört haben. Gott, den Jesus auch „Vater“ nennt, Jesus, den Gott als „Sohn“ bezeichnet und der Heilige Geist sind alle „Gott“. Viele Menschen haben lange darüber nachgedacht. Und dann haben sie ein schweres Wort gefunden. Es heißt „Dreieinigkeit“ oder „Trinität“. Sie wollen damit sagen, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist drei getrennte Personen sind, und trotzdem sind sie alle ein Gott. Das ist wirklich schwer zu verstehen, aber die Bibel lässt keinen anderen Schluss zu.
Was tut der Heilige Geist?
Der Heilige Geist hat viele Aufgaben. Besonders wichtig für uns ist, dass er uns Gottes Gedanken verständlich macht. Er hilft uns verstehen, wer Gott eigentlich ist und wie er uns retten will (vgl. 1. Kor. 2, 10-16). Er hilft dem Menschen, zu Gott umzukehren. Er zeigt uns unsere Schuld, schenkt uns das neue Leben und wohnt anschließend in jedem Gläubigen.
Wenn jemand von Jesus gerettet ist (siehe DW Nr. 33), lebt der Heilige Geist ihn ihm. Er hilft ihm, sich an Gottes Wort zu halten und als Christ zu leben (vgl. Röm. 8,9.14; Gal. 5,22). Und durch den Heiligen Geist hat jeder wirkliche Christ Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn (1. Joh. 1,3; Joh. 17,21).
Der Heilige Geist schenkt gute Gaben
http://www.delernen.de/lebenshilfe/.....tuell/heiliger_geist.html
http://www.google.de/search?q=geist....._de&start=20&sa=N |
Ich denke, hier liegt die Problematik des Mißverstehens der Religionen untereinander. Was der eine für Wahrheit annehmen kann, das ist für den anderen sehr fern und sehr fremd. Hier in der Erklärung der Begrifflichkeiten liegen die Probleme - denn keiner ist bereit, das anzunehmen, was der andere glaubt und wird darin auch die Ursachen suchen, die zu den Mißverständlichkeiten führen.
Folgen wir der Spur weiter und schauen uns an, welche Funktion Seele & Geist im Islam haben, werden wir merken: es gibt Unterschiede.
| Zitat: |
http://www.dw-world.de/dw/episode/0,2144,2668009,00.html
Als der arabische Fernsehsender Al Dschasira kürzlich über Musliminnen aus Marokko berichtete, die den Koran aus weiblicher Sicht deuten, gab es zahlreiche Reaktionen. Manche warfen den feministischen Musliminnen Verat am Islam vor. Andere - meist junge Zuschauerinnen- waren begeistert. Martina Sabra war in der marokkanischen Hauptstadt Rabat bei einem Treffen des ´Arbeitskreises für Frauenfragen und interkulturellen Dialog' dabei. Sie hat die Gründerin des Kreises Asma Lamrabet gefragt, wie sie die Stellung der Frau im Islam einschätzt. |
http://www.answering-islam.de/buech.....er_muslime/cfm_kap37.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Seele
Die Religionen sind hinter den Begriffen austauschbar.
Aber die Begriffe werden immer anders erklärt.
Aber ich suche den "roten Faden", der alles vereint, den "roten Punkt" der mir die Basis der Wahrheit offenbart.
|
|
|
|
Hinduismus
Alle Lebewesen bestehen nach hinduistischer Auffassung aus drei unterschiedlichen Wirklichkeiten:
der sterblichen, physischen Hülle (der stoffliche Körper)
dem Atman (das Selbst, die ewige, unzerstörbare, innere Gestalt jedes Wesens)
dem feinstofflichen Körper mit den folgenden vier Aspekten
Ahankara - Das sich als eine Einheit, eine Person wissen, fühlen, erleben. Das Ahankara ermöglicht es, dass sich die Atman-Seele mit den unterschiedlichsten psychischen und physischen Zuständen identifizieren kann.
Citta - Das rezeptive, passive Bewusstsein und Unterbewusstsein.
Buddhi - Intelligenz, Vernunft.
Manas - Denken, Fühlen, Wollen. Wird oft mit 'Geist' oder 'Verstand' übersetzt.
Der feinstoffliche Körper begleitet den Atman durch all seine Geburten und wird erst abgelegt, wenn der Atman die veränderliche Welt und den Kreislauf der Wiedergeburt verlässt. Die hinduistische Reinkarnationslehre besagt, dass beim Tode lediglich der Atman, gemeinsam mit der feinstofflichen Hülle den physischen Körper verlässt. In vielen deutschsprachigen Übersetzungen indischer Texte wird Seele daher oft synonym zur Definition des Atman verwendet. Atman bezieht sich aber genauer auf die ewige und unveränderliche Identität. Es ist dieses innerste unzerstörbare Ich, das der fein- und grobstofflichen Hülle ein scheinbares Leben verleiht.
Buddhismus
Im Gegensatz zu hinduistischen Anschauungen kennt der Buddhismus, basierend auf den überlieferten Lehrreden des Siddhartha Gautama, des historischen Buddha, keinen unwandelbaren und unsterblichen überpersonalen Wesenskern. Ausdrücklich im Kontrast zum hinduistischen Atman, prägt er den Begriff des Anatman, des „Nicht-Selbst“ oder der "Nicht-Seele".
Die Vorstellung es gäbe ein Ich, eine abgegrenzte Person oder ein Selbst ist demnach bereits eine grundlegende Täuschung über das Wesen der Wirklichkeit. Was Menschen als ihr „Selbst“ bezeichnen ist vielmehr ein ständig im Wandel begriffenes Zusammenspiel der fünf Daseins- oder Aneignungsgruppen (Sanskrit: Skandhas): des materiellen Körpers mit seinen Sinnesorganen, der Empfindungen, der Wahrnehmung der Welt, der Geistesformationen (Interessen, Willensregungen, Sehnsüchte und Tatabsichten) und letztlich des Bewußtseins. Wie ein Wagen eine zusammengesetzte Wirklichkeit, bestehend aus seinen Einzelteilen, ist, entsteht die Vorstellung eines Selbst aus dem Zusammenwirken dieser Daseins- oder Aneignungsgruppen.
Der buddhistischen Überlieferung zufolge wird der Kreislauf der Geburten dadurch aufrechterhalten, dass ein karmisch geprägtes Bewusstsein im Augenblick der Zeugung eine neue Person mit verursache: Ein aus guten Tatabsichten erwachsenes Bewusstsein suche sich nach dem Tod seines bisherigen Besitzers einen ihm entsprechenden „guten“ Mutterschoß mit günstigen Voraussetzungen für das weitere Leben des Kindes und veranlasse die Entwicklung eines neuen Wesens, ohne selbst in dieses überzugehen. Das neue Wesen entspreche in der Qualität seiner Existenzform genau der Qualität der Tatabsichten des ihr voraufgehenden Bewusstseins. Das neu entstandene Wesen sei aber keine völlig andere Person als die ihr voraufgehende, weil jede Existenzform von ihrer voraufgehenden geprägt sei und aus ihr hervorgehe wie eine Flamme, die an einer anderen entzündet wird. Trotz des Fehlens einer Substanz zwischen den Existenzformen einer Wiedergeburtenkette gilt es als möglich, sich der vielen Existenzen zu erinnern, die der derzeitigen vorausgingen.
In älteren Pali-Texten liegt der Fokus auf dem letztendlichen Verfall des Selbst, einschließlich der als Konzept verstandenen Seele. Das zu erfassen, ist ein Ziel der in der Mahásatipatthána Sutta beschriebenen Achtsamkeitsmeditation[7]. Das Erlöschen des Buddha selbst ist Thema der Maháparinibbána Sutta[8]: Alles Zusammengesetzte sei dem Verfall unterworfen. Das Selbst ist also nicht eine Substanz oder Energie, die erhalten bleibt, sondern eine vergängliche Struktur. Wunder sind im Prinzip immer Überwindungen dieser Bedingung[9]. Der frühe Buddhismus kannte keine Wunder, die einen Erhalt des Selbst ermöglichen würde. Tatsächlich wird das „Ich“ selbst schon als konstruiertes „Gedankenobjekt“ dargestellt, das ohnehin keine Substanz hat.
|
|
|
|
Judentum
Laut der Bibel ist die Seele entstanden, nachdem Gott Lebensodem (Geist) in den Körper, der aus Erdreich geformt war, gehaucht hat (1. Mose 2,7). Daher ist die Seele nach dem Tod nicht mehr vorhanden, da der Geist zu Gott zurück (Kohelet 12,7) und der Körper zurück ins Erdreich (1. Mose 3,19; Kohelet 12,9) geht und keine Empfindung mehr möglich ist. Sie ist nicht mehr wahrnehmbar, im "Unwahrnehmbaren" (so die wörtliche Übertragung des griechischen "Hades" bzw. des hebräischen "Scheol", oft mit "Totenreich" übersetzt).
Christentum
Die Vorstellung einer "Seele" als eigentlichem Identitätsträger des Menschen gegenüber einer damit verbundenen Leiblichkeit (dem Platonismus ähnlich) findet sich u.a. in Matthäusevangelium 22,23 [4] und 10,28 [5]. Das semitische Menschenbild, wie es sich auch in den alttestamentlichen Texten widerspiegelt, ist weniger analytisch (wie das platonische), sondern eher synthetisch: Die Wirklichkeit ist komponiert aus verschiedenen Aspekten. "Fleisch" ist der Organismus des Menschen im Blick auf seine Sterblichkeit, "Seele" ist zunächst die "Kehle", der "Atem", der einen lebendigen Organismus von einem toten unterscheidet. Das "Herz" ist nicht - wie bei uns - Sitz der Gefühle, sondern der Gedanken und Entscheidungen. Sitz der Gefühle sind die Eingeweide: die "Nieren", vor allem aber die "Gebärmutter". Was den Menschen besonders belebt, ist der "Geist", wörtlich der "Windhauch", der von außen kommt und dem Menschen eingeblasen wird - entweder als göttliche Inspiration oder als dämonische Besessenheit. So kann Paulus im Neuen Testament davon sprechen, dass wir jetzt einen "irdischen, natürlichen Leib" haben, in der Auferstehung aber einen "himmlischen, geistigen Leib" erhalten werden.[6] Auch im Johannesevangelium spricht Jesus während der Rede über seine Vollmacht davon, dass auch Tote die Stimme des Sohnes Gottes hören können (vgl. Joh 5,25). Erst die (modifizierende) Rezeption des Platonismus, zunächst durch das hellenistische Judentum (mit seinem Zentrum im ägyptischen Alexandria, dem Harvard-Yale-Princeton der antiken Welt), dann im Christentum macht die Idee einer unsterblichen Seele als bleibendem Identitätsträger in den biblischen Religionen heimisch. In den mystischen Strömungen des Judentums wurde diese Seelelehre weiter entfaltet, im orthodoxen und katholischen Christentum ist sie Teil der traditionellen Lehre. Im zeitgenössischen Protestantismus wurde sie zum Teil aufgegeben zugunsten einer Ganztod-Hypothese (der ganze Mensch, Leib und Seele, stirbt im Tod; der ganze Mensch wird von Gott aus Gnade vollendet).
http://de.wikipedia.org/wiki/Seele
Unterscheidung von Seele und Geist
unter Verwendung des Buches von Watchman Nee: „Die verborgene Kraft der Seele“, Verlag Dr. R.-F. Edel Lüdenscheid, ISBN 3-87598-155-3
Warum ist die Unterscheidung von seelischen und geistigen Phänomenen und Kraftwirkungen heute so wichtig? Weil ein großer Gefahrenbereich im heutigen Leib Jesu Christi existiert, der die Vermischung von seelisch-fleischlichen mit geistigen Dingen entweder verharmlost oder darüber keinerlei Kenntnis hat: „Wieder ein anderer wird durch den Geist Gottes befähigt zu unterscheiden, ob wirklich der Geist Gottes oder aber ein anderer Geist spricht.“ (1 Kor 12,10 Übersetzung: Neues Leben) Gerade der Mangel auf diesem Gebiet der Erkennung der Gesetze des Geistes hat es dem Feind ermöglicht, Täuschungen und Betrügereien in großem Maßstab innerhalb der Gemeinde Jesu auszuführen. Jessie Penn-Lewis schreibt dazu: „Wie oft meinen Christen, sie dürften etwas tun, weil ihr „Gefühl“ es ihnen erlaubt, ohne sich zu fragen, ob es recht oder unrecht sei, solange es nicht offensichtlich böse ist. Um den listigen Feind besiegen zu können, müssen die Kinder Gottes aufhören, sich durch Gefühle bestimmen zu lassen. Das Gute, was sie meinen zu haben, macht sie blind für das Bessere, das ihnen noch fehlt.“
Als erstes müssen wir verstehen, dass Satan unsere Seelenkraft
http://www.dr-kropf.de/aktuelles/mehr86-1.htm
| Zitat: |
http://www.iwb-hamburg.de/islamundwissenschaft/Vom_Geist_des_Islam.pdf
http://www.allmystery.de/themen/rs14505-303
http://de.fgulen.com/content/view/4/
Daher sollte die islamische Welt auf die ihr eigenen Glaubensvorstellungen zurückgreifen; sie sollte aus ihrer Akzeptanz und Interpretation des Islam und aus ihrem Wissen um das Gute Nutzen ziehen. Will sie zu einer vollständigen Erneuerung gelangen, sollte sie sich ihrer Hingabe und ihres Strebens nach Ekstase, ihrer Vernunft, Logik und speziellen Denkweise, ihrer besonderen Art, sich auszudrücken und zu kommunizieren, und ihrer eigenen charakteristischen Institutionen bedienen. Die Fundamente unseres spirituellen Lebens, unserer religiösen Gedankenwelt und unserer Vorstellungskraft waren für unsere Erfolge in der Vergangenheit verantwortlich. Unsere Religion schenkt der Menschheit und dem Universum eine Bedeutung. Sie erklärt uns uns selbst, und sie umfasst und beeinflusst jeden Aspekt unseres Lebens als Individuen oder in der Gemeinschaft.
Die islamische Gemeinschaft bedarf dringend einer Wiederbelebung. Diese lässt sich aber nur dann in Gang setzen, wenn sich ihre Mitglieder ernsthaft darum bemühen, die ursprünglichen Prinzipien des Islam mit der Tiefe und Allgemeingültigkeit des Koran zu vereinen. Nur so kann der Islam den Bedürfnissen aller Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten gerecht werden und alle Facetten des Lebens einbeziehen. Die Geschichte des Islam wurde schon oft Zeuge von Wiederbelebung, Reform und Erneuerung. Die Rechtsschulen repräsentierten neue Entwicklungen in Rechtswissenschaft und Gesetzgebung. Die Sufiorden verwandelten Pfade zu Herz und Seele in breite Boulevards, und unsere Schulen und Hochschulen rangen darum, den Sinn des Universums und seiner Bewohner zu ergründen. Die nun anstehende Erneuerung und Wiederbelebung muss all diese Elemente in sich vereinen. Denn ohne eine Hinwendung zur Sicherheit im Glauben, zur Aufrichtigkeit im Handeln und zur Vortrefflichkeit im Denken wird sie nicht stattfinden.
|
|
|
|
|
Der Begriff "Seele" ist im Islam nicht unbekannt, wie man hier lesen kann.
O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit (Allahs) Wohlwollen. So schließe dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies. (89:27-30)
Diese Verse sprechen die Rückkehr der Seele zu ihrem Herrn an. In vielen bedeutungsvollen Versen beschreibt der Koran die Wiederauferstehung und die andere Welt aber auch anhand von materiellen oder physischen Begriffen, sodass man nicht umhin kommt, die Wiederauferstehung des Körpers ebenfalls zu akzeptieren. An 120 Stellen beschäftigt sich der Koran - detailliert oder in Kürze - mit den Wahrheiten von Paradies und Hölle. Während er Paradies und Hölle und die Lage der Menschen, die das eine oder die andere verdienen, beschreibt, unterstreicht er die Verbindung von Körper und Seele. So werden beispielsweise die Gesichter der Menschen des Paradieses vor Glück erstrahlen; alles, was sie sich wünschen, werden sie vorbereitet finden. Sie werden mit ihren Ehepartnern und Familienangehörigen, die das Paradies ebenfalls verdient haben, vereint sein, und sehr hübsche Paradiesjungfrauen werden ihnen dienen. Die Frauen werden im Paradies makellos und im Jungfrauen-Zustand ‚wieder hergestellt' werden; sie werden die Paradiesjungfrauen an Schönheit noch übertreffen. Die Bewohner des Paradieses werden in prächtigen Palästen mit Gärten voller herrlicher Bäume leben, zwischen denen Flüsse aus Honig, reinem Wasser, purer Milch und anderen Getränken fließen. Die Bewohner der Hölle jedoch werden von Reue zerfressen werden und in den Flammen schmoren. Wenn ihre Haut versengt oder vollkommen verbrannt ist, wird man sie gegen eine neue austauschen. Körperteile, mit denen sie gesündigt haben, werden gegen sie aussagen.
Mit ihren Schrecken warnt die Hölle gewöhnliche Menschen davor, sich vom Unglauben und von Sünden fern zu halten; das Paradies wiederum spornt diejenigen, die über erhabene Gefühle verfügen, an, sich noch weiter zu vervollkommnen. Deshalb bezeichnet der Koran sowohl das Paradies als auch die Hölle als Gunst und Gnade für Menschen:
Das ist die Hölle, die die Schuldigen leugnen. Zwischen ihr und siedend heißem Wasser werden sie die Runde machen. Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen? Und dem aber, der sich vor der Gegenwart seines Herrn fürchtet, werden zwei Gärten zuteil sein. Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen? (55:43-47)
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30 Mai 2006 )
Entnommen aus:
http://de.fgulen.com/content/view/245/3/
|
|
|