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Hallo Martin,
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Eine Religion (egal welche) aus sich selbst heraus, ist weder gut noch schlecht.
Es ist die Frage, was die Menschen, die diese Religion ausüben, daraus machen. |
Das moechte ich so nicht unterschreiben.
Anders als das ja bekannterweise sekularisierte Christentum, ist der Anspruch des Islams einer, der weit ueber Glaubensbelange hinausgeht.
Der othodoxe Islam, so wie er heute von den Glaeubigen ausgeuebt wird, regelt alle Lebenslagen und normiert so das Denken und handeln aller Moslems bis in das kleinste Detail.
Die Konsequenzen sind tragisch bis gefaehrlich.
Denn ein solches umfassendes gleichschalten der Massen untergraebt nicht nur die Vernunft und die Faehigkeit des Individuums zum selbststaendigen und selbstverantwortlichen Denken und Handeln, sondern tritt somit auch die Wuerde eines jeden Menschen mit Fuessen.
Zudem aber kommt eine psychologische, und heutzutage in der Folge auch finanzielle Abhaengigkeit, die jeden glaeubigen orthdoxen Moslem in einem Meer von Widerspruechen und in Desorientierung ertrinken laesst, wenn Liberalitaet und Pluralismus die starke fuehrende Hand ersetzen.
Diese Probleme bestehen heutzutage (seit der Sekularisation) nicht mehr im Christentum.
Weder quantitativ noch qualitativ.
Summa sumarum:
Christentum ist heutzutage mit Liberalitaet und Pluralismus kompatibel. Der orthodoxe Islam nicht!
LG
Martin
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