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Angst vor dem Islam übertrieben?!












Salam Heiko!

Zitat:
Diejenigen die das erkannt haben, müßen zusammenfinden!


Darin stimme ich dir 100% zu!

Der Koran bringt dies wie folgt zum Ausdruck:

3:64 Sprich: "O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen außer Gott." Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: "Bezeugt, dass wir (Ihm) ergeben sind."

Allaho ahkamo alhakemien!
Zitat:
Sprich: "O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen außer Gott." Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: "Bezeugt, dass wir (Ihm) ergeben sind."


Besagt im diesem Vers nichts anderes als "sich nicht zum Islam bekehren"

die jenigen die erkannt haben -also Moslems-



Phan
Phan,

dies wird mein letzter Beitrag gegen dich sein, wenn du nicht aufhörst, diese Heuchlerei der Polemik abzulegen.

Deine Art und Weise z. B. Hanel mit Beispielen wie hmm-Loch zu begegnen zeigt deine heuchlerische Art und Weise, wie du mit Menschen umgehst.

Von dir muss ich mir nichts sagen lassen. Du denkst du hast den Sinn der Religion verstanden, aber hast nicht einmal begriffen, dass der Geist, den Gott jedem Menschen schickt, dich zu bessern versucht, du ihn aber schon von vorneherein ablehnst. Du musst dich von deinem Virus (dem Balken in deinem Auge) trennen, bevor du andere beschuldigen kannst, heuchlerisch vorzugehen.

Gott ist barmherzig und voller Vergebung. Du kannst nur hoffen, dass Er dir für deine begangenen Taten vergibt. "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Dennoch wird Gott nur denen vergeben, die sich zu bessern versuchen.

Du hast sicherlich viele Bücher über den Islam gelesen. Vielleicht sogar mehr als ich.

Aber du hast immer noch nicht Begriffen, was "Islam" in seiner Bedeutung dem Menschen sagen will. Deine Heuchelei geht hier wirklich vielen auf den Nerv.

Der Islam...

Ø ‚Islam’ stellt keine besondere Bezeichnung dar; In seiner Wurzel bedeutet es Unterordnung/Hingabe/Frieden. Dieses System, welches mit Abraham ein neues Stadium einleitete (4:125; 22:78) und von weiteren Gesandten stets überliefert worden war, wird von Gott mit diesem Wort benannt (5:111; 10:72; 98:5).

Ø bedeutet, sich Gott allein zu ergeben (2:112,131; 4:125; 6:71; 22:34; 40:66).

Ø ist das System, in welchem wir erschaffen worden sind (30:30).

Ø ist ein System mit universellen Prinzipien, welches mit der Natur in Einklang steht (3:83; 33:30; 35:43).

Ø verlangt nicht nur die empirischen, subjektiven Experimente, sondern auch die objektiven Beweise (3:86; 2:111; 21:24; 74:30).

Ø verlangt die Überprüfung von Behauptungen. Dabei sollen wir nicht auf die Masse oder die Gefühle achten, sondern unseren Verstand benutzen (17:36; 4:174; 8:42; 10:100; 11:17; 74:30-31).

Ø schätzt Wissen, Ausbildung und das Lernen sehr (35:28; 4:162; 9:122; 22:54; 27:40; 29:44,49).

Ø ermahnt uns, die Erschaffung und die Entwicklung der Menschheit wissenschaftlich zu erforschen (29:20).

Ø lehnt es ab, Gelehrte und Mittler zwischen Gott und dem Menschen zu stellen (2:48; 9:31-34).

Ø verachtet es, Profite aus der Religion (und ihrer Ausübung) zu ziehen (9:34; 2:41,79,174; 5:44; 9:9).

Ø verlangt Verantwortlichkeit, Freiheit und Widerstand gegenüber falschen Autoritäten (6:164).

Ø verteidigt die Glaubens- und die Meinungsfreiheit (2:256; 18:29; 10:99; 88:21-22).

Ø erfordert Besprechung und Vertretung in öffentlichen Angelegenheiten (42:38; 5:12).

Ø schlägt eine Demokratie vor, bei der alle Bürger des Volkes in der Führung mitbestimmen können (58:11).

Ø verbietet das Schmiergeld und fordert strenge Regeln gegen den Einfluss von Interessensgruppen und Unternehmen in der Regierung (2:188).

Ø verlangt es, bei der Wahl der Amtspersonen die Prinzipien der Kompetenz und der Gerechtigkeit wahrzunehmen (4:58).

Ø verspricht jedem das Recht; in Rechtsfällen dürfen bestimmte Rassen, Religionen oder Gemeinschaften nicht bevorzugt werden (5:8).

Ø erkennt das Recht der Bürger an, gegen Ungerechtigkeiten, von Individuellen oder von der Regierung begangen, mit öffentlichen Petitionen vorzugehen und erkennt ebenfalls die Entschädigung der Regierung oder des Individuums an (4:148).

Ø treibt die Menschen an, soziale Hilfe zu gewährleisten, fördert die ökonomische Freiheit und fordert die Verteilung des Reichtums (2:215, 59:7).

Ø schenkt dem Wert des Leben eines Individuums äussersten Respekt (5:32).

Ø macht es sich zum Grundsatz, dass die Eigenschaft eines Volkes von der Eigenschaft des Individuellen abhängt (13:11).

Ø verlangt, die Privatsphäre jedes Menschen zu respektieren (49:12).

Ø spricht den Angeklagten für unschuldig, bis seine Schuld bewiesen wurde (49:12).

Ø gewährleistet den Zeugen Schutz vor mutmasslichen Drohungen (2:282).

Ø zieht die Unschuldigen nicht für die Schuld anderer zu Rechenschaft (53:38).

Ø nimmt das Vermögen der Menschen unter Schutz (2:85,188; 4:29; ausser in folgenden Gegebenheiten: 24:29 und 59:6-7).

Ø ratet uns von ergebnislosen Ökonomien ab (2:275; 5:90; 3:130).

Ø unterstützt die Wohltätigkeiten und die Fürsorglichkeit für die Armen (6:141; 7:156).

Ø legt fest, dass die Unterschiede zwischen den Nationen und Rassen als ein Vorteil angesehen werden und dass unsere Gleichheit dadurch gewährleistet ist, dass wir alle Kinder Adams sind (49:13).

Ø respektiert die Frauen genau gleich wie die Männer (3:195; 4:124; 16:97).

Ø betont die Wichtigkeit des Intellekts (5:90).

Ø ruft alle Nationen auf, miteinander in Frieden zu leben (2:62; 2:135-136, 208).

Ø betrachtet die Erde für der ganzen Menschheit zugehörig an akzeptiert das Recht der Immigration (4:97-98).

Ø fordert den Frieden, aber auch Abschreckung für aggressive Parteien (60:8,9; 8:60).

Ø verfolgt die Regel der Gleichwertigkeit, d.h. Vergeltung mit gelegentlichem Vergeben (42:20; 7:33).

Ø steht für die Menschenrechte und für die Unterdrückten ein (4:75).

Ø ermahnt die Menschen, miteinander in rechtschaffenen Eigenschaften zu wetteifern (16:90).

Ø ruft auf, die Menschen zu Frieden, Ehrlichkeit und Anständigkeit anzuregen und sie vom Schlechten umzustimmen (3:110)

Ø will, dass die Richtlinien der Moral und der Ethik hoch gehalten wird (25:63-76; 31:12-20; 23:1-11).

Ø befiehlt uns, mit der natürlichen Umgebung in Harmonie zu leben (30:41).

Es ist kein Wunder, dass das einzige Gesetz/System, welches Gott akzeptiert/annimmt, der Islam sein wird (3:19,85).

Hier sei ein Buch von einem Christen empfohlen, der AUFGRUND der Evangelien zum Islam konvertiert ist.

Read Brandon Yusuf Toropov's BEYOND MERE CHRISTIANITY at:

http://www.islambasics.com/view.php?authID=111

Der Frieden sei mit dir! Allah yehdiek!
Salam Zaf-Ad,

Du verlangst mir mal wieder hoechsten Respekt ab, Zaf Ad.
Ich stimme allen Punkten uneingeschraenkt zu und empfinde meinen Islam genau so. (auch wenn dieser nichts mit dem meines Umfeldes zu tun hat) Uebrigens decken sich m.E. deine Punkte sehr mit den Forderungen der Bahai Religion.
Nur mit dieser Einstellung stehen wir beide alleine auf weiter Flur.

Deine Punkte sind die "Sollkonfiguration".
Leider ist die "Istkonfiguration" Lichtjahre davon entfernt.

Wo und wie soll man nur ansetzen, um o.g. Ziele erreichen zu koennen?
Ich glaube und fuerchte, man muss erstmal alte Denkstrukturen abreissen (destruktiv arbeiten), bevor man konstruktiv aufbauen und proklamieren kann.

w.s.
Martin (wir haben hier schon Magrib, hehehe)
Salam wa shokran gazillan, Martin!

Noch als Erinnerung: Diese Punkte wurden von einem Bund islamischer Reformer erarbeitet.

Die Frage, wie und wo man/frau ansetzen soll, ist eine Frage, die wir noch gesellschaftlich/sozial erkennen müssen, um weiter vorangehen zu können. Erstere Untersuchungen helfen den heutigen Reformern sehr!

Ich bin gespannt, was in den nächsten 20 Jahren passieren wird!

Masa Alkair!

Salam!
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