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Das Folgende ist ein Auszug aus der Zeitschrift "Welt der Wunder" Ausgabe 8/06, Seite 92f.
Schläfern Internet-Medien unser Denken ein?
In der Fülle der Informationen sehen wir nur, was unsere Meinung bestätigt. So stirbt das kritische Denken
Die Online-Welt erlebt gerade eine Revolution. Dafür sorgen immer mehr Netzangebote, die auf einem neuen System beruhen: Die Inhalte werden von den Nutzern geschaffen. Experten sprechen vom Internet der nächsten Generation, vom Web 2.0. Ein Beispiel dafür ist youtube.com, eine Seite, auf der Millionen Videos bereitstehen, alle von Web-Nutzern gedreht. Meist sind es Kurzfilme, die besten Clips haben Zehntausende Zuschauer pro Tag. Die YouTube-Macher träumen davon, auf dem Fernsehmarkt mitzuspielen, und haben bereits eine Kooperation mit dem US-Sender NBC beschlossen. Vielleicht werden wir die nächste WM nicht über ARD und ZDF verfolgen, sondern über eine Seite wie YouTube [Anm. von mir: www.zattoo.com hat dieses Projekt vor der WM 06 gestartet, allerdings kann man sich nur durch eine Einladung anmelden!]. Zuschauer im Stadion könnten das Spiel filmen und mit Kommentaren live ins Netz stellen. Solche Ideen sind nur eine Frage von Übertragungsraten und Kameraqualität, bergen aber juristische Probleme, denn TV-Sender haben bereits Millionen für die Übertragungsrechte gezahlt. Wie entscheiden wir, wessen Aufnaheme wir uns anschauen? Für Peter Winterhoff-Spurk, Medienpsychologe in Saarbrücken, ist die Antwort klar. Wir werden uns mit den Medienwelten umgeben, die unsere Meinungen bestätigen. "Damit wird man seltener entdecken, was man nicht kennt. Das führt zu einem Horizontverlust", sagt Winterhoff-Spurk. Bei einem Online-Fussballspiel wird nicht der Filmer mit den neutralen Informationen die meisten Zuschauer haben, sondern der, der die gegnerische Mannschaft lächerlich macht. Ob dieser intellektuelle Reibungsverlust neurologische Folgen hat, wollte der Psychologe Drew Westen von der Emory University in Atlanta wissen. Mit Hilfe des Kernspintomografen stellte er fest, dass wir den Hirnbereich, der für logisches Denken zuständig ist, dimmen können. Und das passiert automatisch, wenn wir mit Einstellungen konfrontiert werden, die genau unserer Meinung entsprechen. Stattdessen werden die neuronalen Knoten aktiv, in denen unsere Emotionen stattfinden. Die Folge sind angenehme Gefühle. Das Internet ist in der Lage, uns ständig solch einen schönen Gefühlsrausch zu verschaffen. Die Welt erscheint wunderbar harmonisch, wenn man sich nur per Netz informiert. Aber die Gehirnbereiche, mit denen wir logisch und kritisch denken, sterben ab wie ein untrainierter Muskel.
Nun will ich einige Fragen in den Raum werfen:
Sind die oben genannten Informationen korrekt (kann es jemand selber überprüfen)? Wenn ja, inwiefern ist der fettgedruckte Bereich gültig?
Ist man mit obigem einverstanden? Hat man Einwände?
Was denkt ihr?
Friede sei mit euch!
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So will ich denn nun fragen:
Wir werden uns mit den Medienwelten umgeben, die unsere Meinungen bestätigen. "Damit wird man seltener entdecken, was man nicht kennt. Das führt zu einem Horizontverlust",
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,440208,00.html
| Zitat: |
| Der letzte Wille von Mohammed Atta |
Wahr oder unwahr ?
Woher soll ich oder jeder einfache Mensch das wissen ?
Wir können in keine Bücher der Geheimdienste einsehen - wir können nirgends direkt nachfragen - wir entnehmen nur den Meldungen, was passiert - nachgeprüft kann von Laien nicht werden.
Woher soll man denn wissen, was wahr oder nicht wahr ist.
Behauptet nicht jeder doch immer, daß seine Ansicht die richtige sei ?
| Zitat: |
Das Video beginnt mit Aufnahmen vom Gelände der Tarnak Farm, einem Komplex von 80 Gebäuden in der Nähe von Kandahar, in dem Osama bin Laden damals mit Familienclan und Anhängern lebte. Hundert "Hardcore-Mitglieder von Al-Qaida" ("Times") sitzen herum und warten. Ein großer Mann erscheint, umgeben von drei Bodyguards: Osama bin Laden. Er hält eine Ansprache, vermutlich zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Darauf weist das im Video eingeblendete Datum hin. Es ist der 8. Januar 2000. Zehn Tage später verlesen Atta und Jarrah ihr Testament.
"Die Bedeutung eines einzelnen Fotos eines Piloten vom 11. September in Afghanistan könnte nicht überschätzt werden", schreibt der "Times"-Autor Yosri Fouda, im Hauptberuf investigativer Reporter beim Fernsehsender al-Dschasira. Nun habe man gleich tausende Fotos von den "beiden wichtigsten und rätselhaftesten Flugzeugentführern".
Jetzt könne auch der letzte Verschwörungstheroetiker nicht mehr behaupten, es gebe keinen Zusammenhang zwischen dem 11. September und Osama bin Laden, schreibt Fouda.
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Letztendlich: umgeben wir uns nicht immer auch im privaten Bereich mit Menschen, die uns einen Spiegel vor Augen führen.
Welche Meldungen suche ich, welche finde ich - nach welchen verlange ich.
Würde ich mit dem Denken auf Wolke 7 leben, würde ich wohl kaum Rundfunk Fernsehen oder Internet einschalten.
Oder aber, ich umgehe es, indem ich lediglich die Sendungen der Volksmusik einschalte, die Silvia-Romane lese und auch ansonsten alles, was in der Welt vor sich geht, ablehne.
Das heißt, ich negiere es, weil es mich nicht interessiert, also komme ich drumherum, etwas zu erfahren, was mir nicht passen würde, dann kann ich mir eine rosige Welt malen und mir vormachen, alles sei in Ordnung - man braucht es nur mit Augen zu sehen, die nichts Dunkles zulassen.
Aber auch hier treten die Gesetze des Hermes Trismegistos in Kraft.
Weil - wir leben nicht auf einer Insel - wir sind alle verwoben - auf irgend eine Weise und wer sich gegen Veränderungen stemmt, den holen sie auf irgend eine Weise so oder so doch ein.
Siehe kybalion.
http://www.puramaryam.de/gesetzhermes.html
6. Das Prinzip des Rhythmus oder der Schwingung
Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Alles ist Schwingung.
Nichts bleibt stehen - alles bewegt sich. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend.
Überwinde Starrheit und lebe Flexibilität. Alles, was starr ist, muss zerbrechen.
Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß, wenn man etwas realistisch einschätzt, oft als Schwarzmaler angesehen wird.
Das Mittelmaß zu finden - zu erkennen - wie alles in der Welt läuft, ist sehr schwer.
Und man kann nie erwarten, daß man immer Zustimmung findet.
Gerade Menschen, die etwas beim Namen benennen, werden ungern toleriert.
Ob in der Politik oder Wirtschaft: wer die Dinge beim Namen nennt, hat kaum Chancen, gehört zu werden.
Der Mensch braucht seine Illusionen.
Oder täusche ich mich da so ?
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Hallo Gabriele!
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| Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß, wenn man etwas realistisch einschätzt, oft als Schwarzmaler angesehen wird. |
Woher will man genau wissen, ob die eigene Einschätzung auch wirklich realistisch ist?
Es ist eben die persönliche Meinung, andere haben vielleicht eine andere - welche ist nun realistisch?
Und selbst, wenn man etwas wirklich realistisch einschätzt hilft es nicht weiter "schwarz zu malen" sondern man sollte diese Erkenntnis nutzen, für Veränderungen ins Positive.
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Das Mittelmaß zu finden - zu erkennen - wie alles in der Welt läuft, ist sehr schwer. |
Da hast du Recht.
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Gerade Menschen, die etwas beim Namen benennen, werden ungern toleriert. |
Ja und Nein. Es gibt ja die Meinungsfreiheit, jeder kann seine Meinung kund tun. Ob jemand darauf hört oder hören will ist eine andere Sache.
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Hallo Ihr Lieben,
@Gabriele
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Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß, wenn man etwas realistisch einschätzt, oft als Schwarzmaler angesehen wird. |
Du hast ja so recht! Immerhin sind wir aber schon so weit das der Überbringer von schlechten Nachrichten heute nicht mehr getötet wird (zumindest selten).
Ich werde oft als "Fachmann" von Firmen engagiert, um Montagen zu überwachen! Sicherheitsmängel und sicherheitsrelevante Schäden muß ich natürlich melden! Eigentlich müßte das jeder Melden, der es sieht! Ich stelle aber auf den Baustellen immer wieder fest, das sich jeder davor drückt, dem Betreiber die schlechte Botschaft zu überbringen! "Wird schon noch ein anderer sehen!" ist da das große Motto! Ein Lob weil eine potentielle Gefahr erkannt wurde, hab ich jedenfalls noch nie erlebt!
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Wir werden uns mit den Medienwelten umgeben, die unsere Meinungen bestätigen. "Damit wird man seltener entdecken, was man nicht kennt. Das führt zu einem Horizontverlust" |
Eines der größten Probleme unserer Zeit ist die mangelnde Kritikfähigkeit! Das trifft nicht nur auf Muslime zu, sondern auf alle! Der BDU hat vor kurzem herausgefunden das "Die eigenen Fähigkeiten überschätzen/nicht kritikfähig sein" mit 53,3 Prozent der Karrierekiller nummer Eins unter deutschen Entscheidungsträger ist. Man hört nur noch was man hören will! Das Internet durch seine ungeheure Meinungsvielfalt leistet dem Vorschub, ist aber IMHO nicht direkt Ursache! Wohl aber indirekt!
Durch das I-Net ist die Qualität und die Verläßlichkeit von Informationen rapide gesunken. Jede auch noch so kleine Partei und Gruppierung verwendet das Netz der Netze als Propagandainstrument! Das hat verheerende Folgen. Die Zahl und der Verbreitungsgrad von Gerüchten, Verschwörungstheorien, Geschichtslügen und anderen Falsch Informationen hat sich vervielfacht! Rufmordkampangnen, Denunzierungen und Verleumdungen sind in ihren Auswirkungen zerstörerischer denn je, können aber andererseits kaum juristisch verfolgt werden! Der Bürger fühlt sich dem schutzlos ausgeliefert und ist ebenso wie der Staat überfordert! Das Internet ist das erste weltweite Jedermann Medium und zur Zeit gibt es zum Gebrauch keinerlei ethische Grundsätze!
Das Internet ist zum Prüfstein der freien Welt geworden! An ihm werden wir erkennen, ob der Mensch zur Freiheit wirklich fähig ist!
Gruß Heiko
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Und das Weltenkarussel dreht sich weiter und weiter .....
http://www.stern.de/politik/ausland.....sh-F%FCrchten/572928.html
Ein Buch lehrt Bush das Fürchten
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Noch bevor das neue Buch des amerikanischen Starreporters Bob Woodward in den Buchläden auslag, rang das Weiße Haus hektisch um Schadensbegrenzung. Nachdem die ersten Auszüge in den vergangenen Tagen das politische Washington elektrisiert hatten, wurde "State of Denial" (etwa: Im Zustand des Leugnens) vorzeitig ausgeliefert und gestern zig-tausendfach in den US-Buchläden angeboten. Präsident George W. Bush ließ noch am selben Tag ein Papier mit der "Entlarvung der Mythen" Woodwards veröffentlichen. Die Nervösität im Weißen Haus ist aber offensichtlich - und verständlich: Denn Bushs angeschlagene Glaubwürdigkeit erhält fünf Wochen vor den US-Kongresswahlen einen neuen, schweren Schlag.
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Bush-Sprecher Tony Snow meinte abfällig, das Buch sei "wie Zuckerwatte, es schmilzt, wenn man es berührt". Innerhalb der Regierung, der Militärs und der Geheimdienste gebe es immer wieder unterschiedliche Analysen. "Aber der Gedanke, der Präsident weise Ratschläge zurück oder ignoriere sie, ist einfach falsch".
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Der Wahnsinn des Wanderzirkus
http://www.stern.de/politik/ausland.....-Wanderzirkus/572865.html
Als weltweit einziges Parlament leistet sich das EU-Abgeordnetenhaus Sitze in verschiedenen Ländern. Einmal pro Monat pendeln die Parlamentarier zur Plenarwoche von Brüssel nach Straßburg - für jährlich 200 Millionen Euro.
Beim Lesen des Artikels kommen mir die Worte: die Menschen sind vernunftbegabte Wesen in den Sinn.
Alles wird gut, meint Nina Ruge in Leuteheute - hoffentlich, zwinkere ich ihr zu, wenn sie mal wieder ihr nettes Lächeln einsetzt.
Alles nur Tarnung - ach, ja sie kennt Hermes Trismegistos Gesetze nicht
Und Marlene Dietrich singt: wann wird man je versteh`n , wann wird man je verstehhhhh`n
Ja, wann wohl
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