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http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiges_Leben
Das Ewige Leben ist ein Begriff aus der Metaphysik. Er bezeichnet die Vorstellung, dass ein Lebewesen nie sterben muss bzw. dass mit dem biologischen Tod das Leben nicht endet.
Der Traum vom ewigen Leben ist ein uralter Menschheitstraum.
Laut einer Meldung in der Osterausgabe der Wochenzeitung Zeit aus dem Jahr 2004 glauben ca. 48% aller Deutschen an ein Weiterleben nach dem Tod.
Ewiges Leben in den Religionen
Nahezu alle Religionen teilen den Glauben an ein ewiges Leben. Ein nichtmaterieller Teil des Menschen, die Seele oder der Geist, lebt demnach nach dem Tod weiter. Über die Vorstellungen, wie die Seele beschaffen sei und wie oder wo sie nach dem Tode des Individuums weiter bestehe, gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen, die von der Wiedergeburt der Seelen bis zu speziellen Aufenthaltsorten (Paradies, Hölle) reichen. Darüber hinaus kennt das Christentum die Auferstehung, der ein neues (und ewiges) Leben "im Fleisch" folgt, welches nicht auf einer automatisch weiterlebenden Seele basiert.
Nach der Bibel hat Gott den Menschen sogar "die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag" (Koh 3,11; wiedergegeben nach der Elberfelder Bibel, Ausgabe 1871).
Jesus Christus hat gemäß den Berichten der Evangelien seinen Anhängern mehrfach das ewige Leben verheißen. So ...
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Wenn wir noch andere Ausrichtungen mit einbeziehen, dann merken wir, daß man auch anders an das Thema heran gehen kann.
Mehr aus einer Sicht, die versucht, auch die unsichtbare Welt zu erklären.
Siehe hier:
http://www.philos-website.de/index_.....n/heindel_max_g.htm~main2
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Die sichtbaren und unsichtbaren Welten
Der erste Schritt in die Esoterik ist das Studium der unsichtbaren Welten. Diese Welten werden von der Mehrzahl der Menschen nicht wahrgenommen, weil ihre höheren und feineren Sinne schlafen. Und nur durch diese kann die unsichtbare Welt wahrgenommen werden, so wie die sichtbare Welt um uns nur durch unsere physischen Sinne wahrgenommen werden kann. |
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| So ist der größte Teil der Menschheit. Sie fühlen und sehen Gegenstände der physischen Welt, aber die anderen Welten, die der Hellseher die höheren Welten nennt, sind ihnen ebenso unverständlich wie dem blinden Manne die Farbe. Nun ist aber das Nichtsehen des Blinden durchaus kein Beweis gegen das Bestehen und die Wirklichkeit des Lichtes. Ebensowenig ist es ein Beweis für das Nichtbestehen der überphysischen Welten, dass die Mehrzahl sie nicht wahrnehmen kann. Wenn der Blinde sehend wird, so sieht er Licht und Farbe. Wenn die höheren Sinne der für die überphysischen Welten Blinden durch geeignete Methoden geöffnet werden, so werden auch sie fähig, Welten wahrzunehmen, deren Dasein ihnen jetzt verborgen ist. |
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Der erste Himmel
Wenn die Zeit der Läuterung vorüber ist, steigt der gereinigte Geist in den ersten Himmel, in die drei höchsten Regionen der Empfindungs-Welt, in der die Resultate seiner Leiden dem Keimatome des Empfindungs-Leibes einverleibt werden. Wie bekannt, teilt dieses die Fähigkeit, richtig zu fühlen, mit und schafft einen Antrieb zum Guten und eine Abhaltung vom Bösen im künftigen Leben. Hier entrollt sich das Panorama des vergangenen Lebens abermals in umgekehrter Reihenfolge, nur sind es hier die guten Taten, die zur Grundlage der Gefühle werden. Wenn wir zu den Szenen kommen, in denen wir anderen halfen, so erleben wir nochmals die Freude des Helfens, die wir in dem Augenblick genossen und fühlen dazu noch alle Dankbarkeit des Empfängers unserer Hilfe. Wenn wir zu den Szenen kommen, in denen uns geholfen wurde, fühlen wir nochmals alle Dankbarkeit, die wir für unsere Wohltäter hegten. Daraus sehen wir die Wichtigkeit, die uns erwiesenen Guttaten dankbar anzuerkennen, denn die Dankbarkeit trägt zum Seelenwachstum bei. Unser Glück im Himmel hängt davon ab, wieviel Freude wir anderen bereiteten und dass wir anerkannten, was andere für uns taten. […] |
Was also ist "Ewiges Leben" - wie soll es danach aussehen.
Schauen wir uns noch die Aussagen von Lorber an oder anderen - dann kommen wir zu dem Schluß, daß sich die anderen Welt und seine Formen jeder Hellsichtige anders vorstellt.
Was haben die Autoren der Heiligen Schriften also gesehen ? Welche Welten haben sie erfahren und wenn alles in unterschiedlicher Form angesagt ist, wem kann man glauben ?
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Auch der Mensch geht in die Schule - in die Schule der Erfahrung. Er muss oftmals wiederkommen, ehe er hoffen kann, alles Wissen der Sinnenwelt zu beherrschen. Kein Leben, und sei es noch so reich an Erfahrungen, kann alle Erkenntnisse umfassen, und so gebietet die Natur, dass er nach Pausen der Ruhe zur Erde wiederkehren und seine Arbeit an dem Punkte aufnehmen muss, an dem er sie fallen ließ, so wie das Kind seine Arbeit in der Schule am nächsten Tag wieder aufnimmt, nachdem es die dazwischenliegende Nacht durchschlafen hat. Gegen diese Theorie ist auch das kein Argument, dass der Mensch keine Erinnerung an seine vergangenen Leben hat. Wir können nicht einmal alle Ereignisse unseres gegenwärtigen Lebens zurückrufen. Wir erinnern uns nicht der Bemühungen, die uns das Schreibenlernen kostete, aber wir haben die Kenntnis dieser Kunst erworben, ein Beweis, dass wir gelernt haben. Alle Fähigkeiten, die wir besitzen, sind ein Beweis dafür, dass wir sie irgendwann und irgendwo erworben haben. Manche Menschen erinnern sich ihrer vergangenen Leben, wie am Schlusse des nächsten Kapitels gezeigt werden wird, und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Wenn es keine Wiederkehr zur Erde gäbe, was wäre dann wohl der Zweck des Lebens? Warum sich um irgend etwas bemühen? Inwiefern wäre ein glückliches Leben im ewigen Himmel die Belohnung für ein gutes Leben hier? Was für Vorteile könnte man in einem Himmel, wo jedermann sowieso schon glücklich ist, von einem guten Leben haben ? Sicher ist an einem Orte, wo jedermann glücklich und zufrieden ist, kein Platz für Sympathie, Selbstaufopferung oder weisen Rat. Keiner würde sie dort brauchen. Aber auf der Erde gibt es viele, die darnach dürsten, und solche menschenfreundliche und altruistische Eigenschaften sind für die kämpfende Menschheit von größtem Nutzen. Darum bringt das große Gesetz, das im Dienste des Guten arbeitet, den Menschen wieder zurück, um zum Segen für sich und andere zu arbeiten, ausgestattet mit seinen erworbenen Schätzen, mit Schätzen, die im Himmel brach lägen, weil keiner sie braucht. S.130-134 |
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