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Die päpstliche Unfehlbarkeit












Zitat aus Wikipedia:

Sie wurde mit dem Konzilsdekret Pastor aeternus auf dem 1. Vatikanischen Konzil 18. Juli 1870 unter Papst Pius IX. selbst als (unfehlbarer) Glaubenssatz verkündet. Die Definition lautet:

Zur Ehre Gottes, unseres Heilandes, zur Erhöhung der katholischen Religion, zum Heil der christlichen Völker lehren und erklären wir endgültig als von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, in treuem Anschluss an die vom Anfang des christlichen Glaubens her erhaltene Überlieferung, unter Zustimmung des heiligen Konzils:
Wenn der Römische Papst in höchster Lehrgewalt (= ex cathedra) spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen des Römischen Papstes sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich.


Was haltet ihr von der päpstlichen Unfehlbarkeit (die es ja faktisch schon vor 1870 gab)?
Lieber Pius VI!

Von der päpstlichen Unfehlbarkeit halte ich persönlich gar nichts.

Auch wenn der Papst das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, so ist er doch auch Mensch wie jeder andere und somit auch fehlbar.

Gestern noch ein Bischof und damit fehlbar - morgen Papst und dann plötzlich unfehlbar?

Päpste werden ja nicht von Gott auserwählt, sondern von den Menschen und da ist auch immer ganz viel Politik und Berechnung mit dabei.


LG
Kiki
Offiziell ist es Gott, der den Kardinälen bei der Wahl zur Entscheidung verhilft, insofern ist der Papst doch von Gott erwählt.
Zitat:

Offiziell ist es Gott, der den Kardinälen bei der Wahl zur Entscheidung verhilft, insofern ist der Papst doch von Gott erwählt.


... sagt der Mensch. Aber ist es wirklich so? Ich denke nicht.
Hallo

Sieht einer sich die Geschichte des Papsttums an, bleibt von dieser Unfehlbarkeit nix mehr übrig.

Wäre der "Heiliger Vater" tatsächlich unfehlbar würde jeder Papst ein Heiliger sein.
Bitte nicht!
Da sich seine Vorgänger besonders in moralischer Korruption, Vetternwirtschaft u. Weltlichkeit zu übertrumpfen suchten.

Hab mal einen katholischen Pfarrer darauf angesprochen, bevor ich austrat.
Seine Antwort (ist echt war!): Ihr redet´s ja nur von früher …

LG
Forum -> Judentum und Christentum


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