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Liebe Gabriele,
ich denke nicht, dass wir uns so sehr unterscheiden. Ein Unterschied ist sicherlich (denke ich mal?), ich wurde christlich erzogen in einem marxistisch-leninistisch geprägten Staat.
Meine Auseinandersetzung mit der kommunistischen Idee begann schon sehr zeitig, so dass es mir schwer fiel - meine eigentliche Aufgabe (die ich schon sehr früh wußte) zu tun. Ich hätte mich entscheiden müssen - Staat oder Kirche). Meine Entscheidung fällte mein Ego.
Ich habe nicht bestritten, dass es Weisheiten unabhängig von der Bibel gab - ich bezog es auf Jesu Leben. Nicht bestreiten kannst Du die Tatsache, dass die Bibel ein weises Buch ist.
Bibelfest zu werden, ist nicht gleichzusetzen mit die Worte zu lesen, ohne eigene Auseinandersetzung damit.
Bibelfest heißt, ich weiß wo etwas steht, wenn ich es benötige!
(Ich muß nicht alles wissen - ich muß nur wissen, wo ich es finde, wenn ich es brauche = gültige Regel meines Leben!)
Du könntest Recht haben, dass ich meine Weltsicht bereits in mir trage.
Es wäre aber nicht klug, mich mit anderen Sichtweisen nicht zu beschäftigen - da ich ja Wert auf Weiterentwicklung lege.
Mein Weg führte mich direkt zur Esoterik, ich beschäftigte mich mit dem theosophischen Weltbild, mit der Politik und Psychologie ständig.
Gott holte mich zurück - in meine Kirche - er zwingt (kann man wirklich so sagen) mich zur Beschäftigung mit der Bibel. Vielleicht holte er mich auch nicht zurück - sondern führte mich diesen Weg (Eso), um es kennen zu lernen.
Gott führt mich (uns)!, alles was ich wissen muß, zeigt er mir = Synchronizitäten.
Sein Wille geschehe und nicht meiner! Ich bin dabei, dass zu akzeptieren.
Engeljani
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