|
|
|
Als ich war und du
Ganz nah - Gesichter sich spiegelnd in neugierigen Augen;
Deinen Atem habe ich gerochen
Mit den Fingerkuppeln die zarte Haut gezeichnet
Angetrunken vom Rausch innerer Sehnsucht
Dass auch sich sanft streichelten volle Lippen
Unsichtbar habe ich deine Liebesströme aufgesogen
Und von dem Hauch Gottes war die Seele geschwängert
So hat keine flüsternde Stimme je Sein Geheimnis entlarvt
Dass meine Zunge gekreuzigt aufschrie
Wo im Körper nur – Allmächtiger
Hast Du ihr Herz und Dein Seel verbracht?
Sivan
|
|
|