Frage: Lässt sich Gott beweisen?


Will man den grundlegenden Unterschied des Islam zu anderen Ideologien verstehen, so muß zunächst einmal eine Auseinandersetzung mit der islamischen ´Aqida (Überzeugung) stattfinden, ehe man sich überhaupt aufs Feld der praktischen Aspekte des Islam begibt.
Diese seit etwa 1400 Jahren bestehende Ideologie, die zweifelsohne eine der größten Kulturen und Zivilisationen in der Menschheitsgeschichte hervorgebracht hat, prägt nach wie vor das Leben von Millionen von Menschen, welche ihre Konzepte zum Teil noch tragen: Als eine ´Aqida und eine ihr entspringende umfassende Ordnung.
Obwohl weite Teile der islamischen Jurisprudenz im Zuge des Imperialismus und der Säkularisierung der islamischen Welt von der Kolonialzeit bis zum heutigen Tag weitgehend aus Staat und Gesellschaft verbannt worden sind, bleibt der Islam für die meisten Menschen, und nicht nur für die Muslime allein, die einzige Hoffnung, um sich von den Fesseln einer heute fast alle Lebensbereiche der Menschen dominierenden kapitalistischen Ideologie zu befreien.
Will man den Islam richtig verstehen und (er)leben, so ist eine vorurteilsfreie und rationale Auseinandersetzung mit der islamischen ´Aqida unumgänglich.
Seit den ersten Schuljahren wächst man mit der Ansicht auf, daß “Verstand” bzw. “Denken” irgendwie mit “Logik” zu tun hat. Dies führt i.A. dazu, daß die einfachsten Grundlagen menschlichen Denkens, bedingt durch die Verwechslung beider Begriffe, keine scharfen Grundrisse annehmen können. Das Bild über den Sinn unserer Existenz, welches sich die Menschen dann ausmalen, bleibt für immer verschwommen.
Daher gilt es, dieses mächtige Werkzeug, das die Menschen besitzen, nämlich den Verstand, zu definieren und die ihm von der qur´anischen Offenbarung zugewiesene Rolle anhand einiger Beispiele aufzuzeigen.
Verstehen heißt begreifen, würde man sagen. Richtig!
Aber Verstehen heißt auch erkennen und urteilen können, d.h. denken!
Es ist unbestreitbar, daß ohne ein gesundes und ausgereiftes menschliches Gehirn kein Denken möglich sein kann. Das Vorhandensein dieses wichtigen Organs allein reicht jedoch nicht aus, um unsere Umgebung (unmittelbare Realität) wahrzunehmen und zu beurteilen.
Unbestreitbar ist auch die Tatsache, daß ein blinder Mensch, der nie in seinem Leben Farben gesehen hat, diese nicht erkennen kann. Wie sollte er dies auch tun, wenn sie sich seiner visuellen Wahrnehmung entziehen?
Ein tauber Mensch, der nie im Leben ein Geräusch gehört hat, kann mit Begriffen wie laut, leise oder Musik wohl nichts anfangen.



Ein Mensch, dessen Hautnerven beschädigt sind, kann sich die Hand verbrennen, ohne jedoch irgendwelche Schmerzen zu verspüren. D.h. er kann weder fühlen noch urteilen, ob beispielsweise irgendein Gegenstand kalt oder warm ist.



Diese einfachen Beispiele zeigen, daß neben dem Gehirn zwei weitere und zugleich wichtige Elemente - die 5 Sinne und die uns umgebende Realität - vorhanden sein müssen, um verstehen, d.h. urteilen, zu können. Eine weitere noch notwendige Komponente stellt das Vorhandensein bestimmter, zumindest primärer Informationen über die uns umgebende Realität dar. Unabhängig davon, ob sie durch Dritte oder durch die eigenen Erfahrungen erlangt worden sind, sind sie jedoch unverzichtbar, wenn die Realität begriffen bzw. verstanden werden soll.
Ein Mensch mit einem ausgereiften und gesunden Hirn, sowie intakten Sinnen kann natürlich keinen Unterschied zwischen koreanischer und chinesischer Schrift machen, solange er zuvor keine, wenn auch einfache, Informationen über beide Schriftzeichen erworben hat.
Hat er dagegen vorher elementare Kenntnisse über beide Schriftzeichen vermittelt bekommen, so kann er gewiß den Unterschied erkennen und sein Urteil darüber fällen, welche Schrift die chinesische und welche die koreanische ist. Daher wird vom Verstand nur dann gesprochen, wenn alle 4 Elemente gleichzeitig vorhanden sind:
Das gesunde, ausgereifte Hirn, die 5 Sinne, eine uns umgebende Realität und die notwendigen Vorinformationen, die diese Realität erklären können.
Verstehen heißt auch denken. Aber wie?
Der Mensch nimmt die ihn umgebende Realität mit seinen Sinnen wahr, also er “empfindet” sie. Diese Empfindung wird durch diese Sinne mittels seiner Nerven ins Gehirn übertragen, wo ein “Vergleich” zwischen der eben übertragenen Empfindung mit den im Nervenzentrum gespeicherten und dieser Realität erklärenden Vorinformationen stattfindet, dann fällt er sein Urteil über diese von ihm wahrgenommene Realität: er hat eben gedacht.
Dieser Denkprozeß ist die natürlichste Art und Weise, auf die der Mensch seine Umgebung - Gegenstände und Ereignisse - sowohl wahrnehmen als auch beurteilen (verstehen) kann.

Es ist der rationale Denkprozeß schlechthin, dessen Ergebnisse, was die Existenz oder Nichtexistenz eines Gegenstandes angeht, zweifelsohne eindeutig sind. Daher kann eine Verwechslung der Ratio mit der Logik, deren Aussagen nicht immer realitätsbezogen sind, und die oft auf Annahmen beruhen (auch wenn sie logisch richtig miteinander verknüpft sind) für die ´Aqida einer Umma fatale Folgen haben.



Natürlich sind diese Denkprozesse in ihrer Komplexität von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche denken oberflächlich, wie jeder von uns Durchschnittsmenschen es auch tut, manch andere denken eben tiefgründiger, wie z.B. Wissenschaftler und Politiker.

Erstere begnügen sich mit relativ wenig Informationen, um sich eine eigene Meinung (Urteil) zu bilden. Letztere aber, bedingt durch den Grad ihrer Verantwortung und ihres Aufgabenbereichs, betrachten die Realität viel gründlicher, wenn sie zu einem möglichst korrekten Urteil kommen wollen.



Die islamische ´Aqida verlangt nicht nur eine tiefgründige Denkweise mit einer scharfen Analyse unserer Realität, sondern viel mehr als das.

Will man alle Fragen über unsere Existenz korrekt und überzeugend beantworten, so ist Luzidität im Denken erforderlich. Es genügt nicht, die uns umgebende Realität tiefgründig zu beobachten und korrekt zu beurteilen. Es muß auch über das “davor” und das “danach” nachgedacht werden, wenn das Urteil eindeutig und richtig, d.h. überzeugend, sein soll.



Es ist notwendig, auf die stets aufgeworfene Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz: woher komme ich, warum bin ich hier und wohin führt mich mein Schicksal?, eine überzeugende Antwort zu geben, damit sich alle anderen in unserem Leben auftauchenden Zweigfragen beantworten lassen.



Um diese essentielle Frage exakt beantworten zu können, ist das luzide, d.h. die Dinge und ihre Umstände erhellende Denken gefragt, welches den Menschen nur von einer vollkommenen Ideologie gegeben werden kann, nämlich vom ISLAM und nur vom ihm alleine. Keine Religion oder philosophische Denkschule der Welt konnte oder kann diese eben gestellten Fragen umgehen, ohne wenigstens den Versuch zu wagen, eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort darauf zu geben.



Der Kapitalismus mit seiner säkulären Weltsicht konnte sie nach dem Prinzip “gib dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist “ geschickt vermeiden und sie somit weitgehend der “Kirche” bzw. dem privaten Bereich des einzelnen Individuums überlassen. Der Kommunismus versuchte seinerseits vergeblich, die Utopie eines ausschließlich auf das Materielle bezogenen “idealen” Menschen in einer “vollkommenen” Gesellschaft zu verwirklichen. Die Früchte dieser beiden Ideologien konnten und können sich bis in in unsere Tage sehen lassen. Die erstgenannte noch siegreiche Ideologie setzt ihr Zerstörungswerk fort, ehe sie langsam dahinsiecht. Dagegen ist letztere schon nach fast 70 Jahren ruinösen Realsozialismus sang- und klanglos dahingeschieden, ohne daß ihr irgendeiner heutzutage ein Tränchen nachzuweinen braucht.



Es wird oft gesagt, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Wie wahr!



Man lebt vor allem von Ideen, sollte man auch sagen können und dürfen.



Aber wie wertvoll kann eine Idee sein, wenn sie etweder mit der Realität nicht übereinstimmt oder keine Akzeptanz beim Menschen findet? Genau hier setzt die islamische Überzeugung (´Aqida) an. Eine Idee, die keine Entsprechung in der Realität findet, ist entweder eine Utopie oder das Produkt der eigenen Phantasie.



Das Leben eines Menschen beginnt nun mal mit seiner Geburt und endet mit dem Tod. Es ist somit begrenzt. Der Mensch ist sowohl in seinen Dimensionen als auch durch den von ihm gefüllten Raum begrenzt. Unser Universum, das nichts anderes als eine “Sammlung” begrenzter Objekte darstellt, ist auch somit begrenzt, unabhängig davon, wie groß die Anzahl dieser Objekte auch sein mag. Sie bleibt zahlenmäßig endlich, sprich begrenzt.



Diese 3 Elemente: Mensch, Leben und Universum, sind auch bedürftig, d.h. sie können nicht unabhängig weiter bestehen. Um weiter bestehen zu können, sind sie wohl auf “etwas” anderes angewiesen, das keine Materie ist.



Dieses “etwas” kann auch nicht durch die Naturgesetze verkörpert werden. Denn diese sind ebenfalls von diesem “etwas anderem”, das sich unserer Wahrnehmungs- und Vorstellungskraft entzieht, abhängig. Darüber hinaus verlieren sie ihre Wirkung, sobald diese 3 Elemente verschwinden. Demnach sind die Naturgesetze genauso begrenzt und bedürftig.



Da diese Elemente in ihrem Dasein und Fortbestehen, also in ihrer Existenz, begrenzt und bedürftig sind, können sie konsequenterweise weder von jeher noch bis in die Ewigkeit existieren. Folgerichtig müssen sie einen Anfang und ein Ende haben, sie sind eben nicht ohne Anfang und ohne Ende, d.h. sie sind nicht "azali" . Mit anderen Worten: sie müssen geschaffen worden und in ihrem Dasein von ihrem Schöpfer abhängig sein.



Die Frage, die hier aufgeworfen werden kann, betrifft die Herkunft dieses Schöpfers.



Eine eindeutige Aussage darüber kann wohl gemacht werden.



Kann dieser Schöpfer selber erschaffen worden sein?



Nein! Denn ein “erschaffener Schöpfer” ist zwangsläufig von seinem “eigentlichen Schöpfer” abhängig und ist somit zumindest in der Zeit begrenzt. Das würde heissen, er ist auf seinen Urheber, ohne den er nicht existieren kann, angewiesen. Deshalb schließt sich dieser Fall von selbst aus.



Die zweite Möglichkeit, ob er sich selbst geschaffen haben könnte, ist genauso absurd und läßt sich keinesfalls mit dem gesunden Menschenverstand vereinbaren. Denn eine solche Möglichkeit birgt viele Widersprüche in sich. Daher scheidet sie genauso aus.



Es bleibt nur die einzig vernünftige Erklärung, daß dieser Schöpfer keine Eigenschaften mit seiner Schöpfung teilt. Er hat keinen Anfang und kein Ende, er ist eben "azali", Er ist auch nicht bedürftig und muß vollkommen sein. Er ist Allah (swt), der immer da war, da ist, und für immer da sein wird. Er ist Allah (swt), auf den alles Geschaffene, sei es sichtbar oder nicht, in seinem Dasein und auch in seinem Fortbestehen angewiesen ist und immer angewiesen sein wird.



Mit diesen einfachen Überlegungen wurde ganz rational die Existenz unseres Schöpfers - Allah (swt) - bewiesen.



Allah (swt) sagt in Surat Ar-Ra´d:

„Sprich: Wer ist der Herr der Himmel und der Erde? Sprich: Allah. Sprich: Nehmt ihr euch außer Ihm andere Beschützer, welche sich weder nutzen noch schaden können? Sprich: Sind etwa der Blinde und der Sehende gleich? Oder sind etwa die Finsternis und das Licht gleich? Oder machten sie Allah andere Nebengötter, die etwas wie seine Schöpfung erschufen, so daß beide Schöpfungen ihnen ähnlich erscheinen? Sprich: Allah ist der Schöpfer eines jeden Dinges und Er ist der Einzige, der Allbezwinger“



Sagte doch nicht Nietzsche, “Gott” sei tot ?



Mancher Rationalist mag heutzutage die obige Aussage entweder damit begründen, daß Nietzsche damit meinte, die “Gottesidee” lebe im Kopf des Menschen und verschwinde mit ihm, sobald dieser auch stirbt oder ebenfalls damit, daß dieser “Schöpfer” solange existiert, wie die Menschen dieser Idee anhängen und dann verschwindet, wenn diese Idee stirbt.



Meines Erachtens geht die oben erwähnte Aussage viel weiter als das. Im Zuge der europäischen Aufklärung dachte der Philosoph, mit dem Verstand und der Wissenschaft sei alles erklärbar und somit auch begründbar und daher müsse “Gott” in der Kirche bleiben.



Seine Aussage bedeutet nichts anderes als die Sanktionierung der kapitalistischen Ideologie, deren Fundamente auf der Säkularisierung von Staat und Gesellschaft fußen.



Nein, “Gott” ist nicht tot, aber Nietzsche wohl.



Die Idee über die Existenz eines Schöpfers muß als Produkt einer luziden Denkweise, nicht einer spekulativen Philosophie und schon gar nicht der Metaphysik, erfolgen. Erst dann kann diese Idee zu einem klar umrissenen Konzept werden. Sie überzeugt die eigene Ratio und stellt das Herz vollkommen zufrieden:



„Finden die Herzen doch nicht ihre innere Ruhe dadurch, daß sie Allah eingedenk sind?“



Allah (swt) sagt beispielsweise in Surat At-Tariq:

„Der Mensch soll doch sehen, woraus er erschaffen wurde. Er wurde aus einer herausströmenden Flüssigkeit erschaffen, die zwischen den Lenden und den Rippen lagert“,



und in Surat Yasin:

„Und ein Zeichen für sie ist die Nacht, aus der Wir den Tag hervorgehen lassen, dann verweilen sie in der Dunkelheit“,



und in Surat Al-Hagg:

„Ihr Menschen, es wird (euch) ein Gleichnis vorgetragen, so hört es an: Diejenigen, die ihr außer Allah anbetet, können nicht einmal eine Fliege erschaffen, auch wenn sie sich zusammenschließen. Und wenn die Fliege sie um etwas berauben sollte, so können sie es ihr nicht entreißen. Schwach ist der Fordernde und das Geforderte“



Ferner sagt Allah (swt) in Surat An-Nahl:

„Er ist Derjenige, Der für euch Wasser, aus dem euer Getränk ist und wodurch Bäume, an denen ihr weidet, hervorkommen, vom Himmel herabregnen läßt. Dadurch läßt Er das Korn, die Oliven, die Palmen, die Trauben und allerlei Früchte für euch wachsen. Hierin ein Zeichen für Leute, die denken. Für euch machte Er die Nacht und den Tag, die Sonne, den Mond und die Sterne auf Sein Geheiß dienstbar. Hierin sind Zeichen für Menschen, die verständig sind (d.h. für Menschen mit Verstand). Und alles, was Er für euch schuf, dessen Farben verschieden sind, darin ist ein Zeichen für Leute, die dessen eingedenk sind.“



Dann sagt Er:

„Ist Derjenige, der erschafft, etwa gleich demjenigen, der nichts erschaffen kann? Könnt ihr denn nicht dessen eingedenk sein?“



Nach dem Verständnis der kapitalistischen Ideologie hat der Schöpfer, ob er nun existiert oder nicht, in weltlichen Angelegenheiten nichts zu suchen.



Im Hinblick auf die Kirchengeschichte mag oben Gesagtes aus europäischer “aufgeklärter” Sicht legitim sein, zumal das feudale mittelalterliche Europa sicherlich kein ruhmreiches Kapitel der Weltgeschichte darstellt. Aber der Säkularismus ist bis dato einer vollkommen rationalen Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens schuldig geblieben.



Es wird die Ansicht vertreten, die Glaubensfrage sei nun mal als solche zu sehen und zu behandeln und müsse dem Gewissen einzelner Individuen überlassen werden. Weiter heißt es, kein Mensch könne die “absolute Wahrheit” für sich beanspruchen.



Vielleicht doch!



Diese Problematik, wer sei im Besitz welcher Wahrheit, läßt sich auf einen einfachen Punkt bringen: Gibt es überhaupt eine absolute Wahrheit? Und wenn ja, wie erfahre ich sie?



Eine exakte Antwort auf eine solche durchaus abstrakt erscheinende Frage läßt sich weder empirisch noch logisch eindeutig ermitteln. Vielmehr ist hier der gesunde Menschenverstand gefragt, d.h. das luzide Denken.



Am Anfang dieser Abhandlung wurde näher auf diese Frage eingegangen und aufgeführt, wie die Existenz des Schöpfers ganz rational bewiesen werden kann. Dieser rationale Beweis ist jener von dem im Qu´ran Karim die Rede ist, wenn es um die ´Aqa`id geht.



Denn Allah (swt) sagt z.B.:

„Und wer neben Allah einen anderen "Gott" (Ilah) anruft, für den er keinen eindeutigen Beweis hat, wird von seinem Herrn zur Rechenschaft gezogen. Die Kuffar werden wahrlich keinen Erfolg haben.“



Ferner sagt Er:

„Und Wir ließen aus jeder Nation einen Zeugen hervortreten und sagten:" Bringt euren Beweis". Dann wußten sie, daß Allah im Besitz der Wahrheit ist. Es entging ihnen dann, was sie immer erdichtet hatten.“



Und in Surat Ar-Ra´d sagt Er:

„Ist etwa derjenige, welcher weiß, daß das, was dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, die Wahrheit ist, gleich demjenigen, welcher blind ist? Eingedenk sind dessen (nur) Leute mit Verstand“



Das Problem liegt also nicht darin, sich zu fragen, ob es eine absolute Wahrheit gibt oder nicht, sondern vielmehr darin, zu wissen, welche Denkmethode uns als Menschen zur Verfügung steht, um überhaupt zu dieser Erkenntnis gelangen zu können.



Ein Wissenschaftler kann natürlich nicht in seinem Labor nachweisen, was ein Mensch auf dieser Erde überhaupt zu suchen hat. Ein Philosoph kann die Frage genausowenig ausreichend beantworten, solange er sich der Logik als Basis für sein Denken bedient.



Die einzige Möglichkeit stellt die rationale Methode dar, wie zuvor definiert, die jedem Menschen dazu verhilft, zu dieser Wahrheit zu gelangen, nämlich die Existenz eines Allgegenwärtigen, Allmächtigen und zwangsläufig eines Allwissenden Schöpfers: ALLAH (swt).



Dieses durch unsere Ratio erlangte Wissen um die Existenz des Schöpfers darf auf keinen Fall mit dem Wissen um sein eigentliches Wesen, das weiterhin unserem begrenzten Wahrnehmungsvermögen entzogen bleibt, verwechselt werden. Das göttliche Wesen bleibt uns weiterhin verborgen, während seine Existenz im Rahmen des rational Beweisbaren liegt.



Warum müßte eine Idee, neben dem Bezug zur Realität, das Herz eines Menschen zufriedenstellen, um richtig zu sein?



Es ist nicht zu verleugnen, daß jeder Mensch außer seinen biologischen Bedürfnissen auch Instinkte hat: den Selbsterhaltungsinstinkt und den Instinkt zur Erhaltung der Art.



Insofern ist der Mensch von einem Tier hinsichtlich dieser Bedürfnisse nicht zu unterscheiden.



Beide Instinkte lassen den Menschen wie so oft seine natürlichen Grenzen erkennen. Dieses weckt in ihm das Bedürfnis, nach einem Allmächtigen zu suchen, der ihm Schutz und Geborgenheit gewährt und ihm den Sinn seiner Existenz vermittelt: Dieses Bedürfnis ist nichts anderes als der Religiösitätsinstinkt. Wird diese Suche dem Instinkt alleine überlassen, so ist es nicht verwunderlich, daß der Mensch der Idolatrie (Götzendienst) verfällt. Aus diesem Grunde ist der Einsatz des Verstandes unerläßlich, will man diese Suche in geordnete Bahnen lenken, und zu einem eindeutigen Ergebnis kommen, das den Verstand überzeugen und diesen Instinkt voll befriedigen kann.



Allah (swt) sagt in Surat Al-Mulk:

„Ist derjenige, der mit einem zur Erde gebeugten Gesicht läuft, besser rechtgeleitet, oder derjenige, welcher aufrecht auf einem geraden Weg läuft?“



Und weiter :

„Er ist Derjenige, Der euch erschuf und euch mit Gehör, Augen und Herzen ausstattete. Wie wenig seid ihr dankbar.“



Zum Abschluss möchten wir diese kurze Abhandlung mit einem an den Gesandten Allahs (ass) gerichteten Qur`anvers aus Surat Yusuf (as) abschließen, der die Tragweite des Islam als ´Aqida und eine ihr entspringende umfassende Lebensordnung eindrucksvoll beschreibt:



„Sprich: Dies ist mein Weg, auf dem ich mit Weitblick und innerer Sicht -samt derjenigen, welche mir folgen- zu Allah aufrufe. Und SubhanAllah und ich bin keiner der Musrikin.“
Eine wissenschaftliche Beweisführung für die Existenz des Schöpfers

Beweisführung für das Dasein des Schöpfers nach der Methodik der Islamologie

"Um den Iman an das Dasein ALLAHs, an SEINE Einheit und SEINE Einzigkeit als Gewissheit verinnerlichen zu können, bedarf es zunächst einer Bestätigung dieser Wahrheiten.
Der Beweis für die Richtigkeit des Daseins von ALLAH wird auf zwei Wegen durchgeführt:

Vernunftsbeweis
ohne Berücksichtigung des Quran und der Prophetenschaft
Quellenbeweis
durch Analyse des Offenbarungsphänomens und der Quellen

1. Vernunftsbeweis des Daseins von Allah
Bei der vernunftgemäßen Beweisführung für das Dasein Allahs gehen wir zunächst von einer Ausgangs-Antithese und den aus ihr abgeleiteten Folge-Thesen aus.
Das Ergebnis der Beweisführung dieser Thesen wird zur Bestätigung des Daseins von ALLAH führen.

Anti-These: Allah existiert nicht.
Ausgehend von dieser Anti-These ergeben sich als Erklärungsmöglichkeit für die Existenz des Kosmos (d. h. für die Entstehung des Lebens und der Gesamtheit alles Seienden) zwei Folge-Thesen:

Die Existenz des Kosmos hat keinen Beginn.
Die Existenz des Kosmos hat einen Beginn.
These 1: Die Existenz des Kosmos hat keinen Beginn.
Vor der Behandlung dieser Erklärungsmöglichkeit für die Existenz des Kosmos müssen zum besseren Verständnis zunächst die Seinsarten eingeführt und definiert werden.
Die Vernunft unterscheidet drei Arten des Seins:

Notwendiges Sein
Unmögliches Sein
Kontingentes Sein
Notwendiges Sein
Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Nicht-Existenz die Vernunft kategorisch ausschließt.
Das notwendige Sein wird nochmals unterteilt in:

a. das unbedingt notwendige Sein, d. h. das aus sich selbst seiende Sein, das keiner Wirkursache für seine Existenz bedarf. Dies ist die Existenz Des Schöpfers.
b. das bedingt notwendige Sein, d. h. das nicht aus sich selbst seiende Sein, das einer äußeren Wirkursache für seine Existenz bedarf, z. B. die Notwendigkeit der Inanspruchnahme eines Raumbereichs für jeden Körper im Daseins-Zustand der Existenz.

Unmögliches Sein
Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Existenz die Vernunft kategorisch ausschließt, z.B. die Unmöglichkeit der Nicht-Inanspruchnahme eines Raumbereichs für einen Körper im Daseins-Zustand der Existenz.

Kontingentes bzw. Mögliches Sein
Darunter wird jedes Sein beschrieben, dessen Existenz oder Nicht-Existenz die Vernunft annehmen kann, z.B. die Möglichkeit der Existenz oder Nicht-Existenz eines Seienden (Mensch, Tier, ...).

Nach der Definition der Seinsarten fällt der Kosmos in die Kategorie des kontingenten Seins, weil man seine Nicht-Existenz vor und nach seiner gegenwärtigen Existenz annehmen kann, ohne dabei in einen widervernünftigen Widerspruch zu geraten.


Widerlegung der These:
Die Zusammengesetztheit und die ständig stattfindenden Veränderungen des Kosmos beweisen seine Zugehörigkeit zur Kategorie der "nicht aus sich selbst Seienden" und schließen damit die Zugehörigkeit zur Kategorie der "aus sich selbst Seienden", bzw. die Kategorisierung als "unbedingt notwendiges Sein" per definitionem implizit aus.

Die These, der Kosmos habe sich vor seinem jetzigen Daseins-Zustand der Existenz niemals im Daseins-Zustand der Nicht-Existenz befunden bzw. es habe niemals eine Veränderung des Daseins-Zustandes gegeben, stellt einen Widerspruch zu den o. a. Definitionen dar,

weil nur das "unbedingt notwendige Sein'" aus sich selbst seiend und ohne Beginn bzw. ohne Ende ist und
weil der Kosmos nicht zur Kategorie der "aus sich selbst Seienden" gezählt werden kann.

Weiterhin muss die Annahme der Möglichkeit einer unendlichen Zurückverfolgung der Ursache des kontingenten Seienden bzw. das Zurückführen der Existenz von kontingenten bzw. möglichem Sein bis in die Unendlichkeit auf ein jeweils vorhergehendes kontingentes bzw. mögliches Sein ohne Annahme einer ersten Wirkursache als widervernünftig zurückgewiesen werden. Denn diese Annahme impliziert, dass alle angenommenen Vorgänger nicht aus sich selbst seiend sind, d. h. sie sind verursacht durch Verursacher.
Nach den Regeln der Logik und der Vernunft können diese Vorgänger als Verursachte nicht den ersten Anfang darstellen. Daraus folgt, dass es axiomatisch ein erstes "Notwendiges Sein" geben muss, welches absolut aus sich selbst seiend ist, d. h. es muss eine erste Wirkursache geben, die eine erste Existenz des Kosmos hervorgebracht hat, welcher erst danach als Verursacher bzw. als erster Vorgänger der folgenden Kontingenten Seienden angenommen werden kann.

Weiterhin muss die Annahme "die Existenz des Kosmos beruhe auf fortlaufenden Veränderungen ohne erste Wirkursache" als widervernünftig zurückgewiesen werden. Denn die Behauptung, die Existenz des Kosmos lasse sich erklären durch Veränderung der Materie und des Raumes (sog. Urknall) und die darauffolgende Ausdehnung der Materie im Raum, setzt a priori die Existenz von Materie und Raum voraus, ohne jedoch deren Herkunft zu erklären.
Ebenso fehlt die Erklärung der Ursache für den Urknall und weiterhin fehlt die Erklärung für die Ursache der Dimension Zeit.
Diese Art der Beweisführung (Erklärung der Herkunft der Schöpfung bzw. der Materie durch die als existent angenommene Schöpfung bzw. Materie) ist eine versteckte Form des unzulässigen Zirkelbeweises (Circulus vitiosus).

These 2: Die Existenz des Kosmos hat einen Beginn.
Die These, der Kosmos habe sich vor seinem jetzigen Daseins-Zustand der Existenz in einem anderen Daseins-Zustand der Nicht-Existenz befunden mit gleichzeitiger Negierung einer äußeren Wirkursache, d. h. mit gleichzeitiger Annahme des Nicht-Daseins eines Schöpfers, widerspricht der Vernunft, weil die Annahme der Möglichkeit der Veränderung eines Daseins-Zustandes ohne äußere Wirkursache vernunftmäßig ausgeschlossen ist. Nach den Regeln der Logik und der Vernunft muss jedes Sein seinen Daseins-Zustand unverändert beibehalten, wenn es nicht durch einen Veränderer verändert wird und durch ihn in einen neuen Daseins-Zustand versetzt wird.

Beispiele:

Eine Waage, die sich im stabilen Gleichgewicht befindet, wird diesen Zustand nach den Regeln der Vernunft (vergleiche physikalische Gesetze) so lange beibehalten, bis eine äußere Wirkursache eine Veränderung herbeiführt.
Ein Körper, der sich im Weltall bewegt, wird die einmal eingeschlagene Richtung und die Anfangsgeschwindigkeit solange konstant beibehalten, bis eine äußere Wirkursache eine Veränderung herbeiführt (vergleiche Massenträgheitsgesetz (1. Newton’sche Gesetz)).
Eine Veränderung ohne äußeren Einfluss, d. h. ohne Wirkursache, ist bei beiden Beispielen undenkbar.

Zusammenfassung der Vernunftsbeweise von ALLAHs Dasein
Die Beweisführung durch Verifizierung bzw. Falsifizierung der aufgestellten Thesen führt mit Gewissheit zu der Feststellung, dass

es ohne Wirkursache keine erste Existenz und keine ersten Seienden geben kann,
es einen zeitlichen Beginn für den Kosmos geben muss,
der Kosmos nicht die Wirkursache seines Selbst, seiner eigenen Existenz, sein kann.

Diese drei durch die Vernunft gewonnenen Erkenntnisse führen uns unweigerlich zu einer weiteren Wahrheit, nämlich, dass die Existenz einer vom Kosmos unabhängigen und verschiedenen Wirkursache angenommen werden muss, die unveränderlich und unbedingt durch sich selbst seiend, auf sich selbst ruhend, sich selbst genügend und keines Seins außer ihrer selbst bedürfend ist.
Diese Erkenntnis bestätigt zweifelsfrei das Dasein von ALLAH (ta'ala). Der weitere Vernunftsbeweis für das Dasein von ALLAH (ta'ala) kann durch den teleologischen Beweis erbracht werden.


2. Teleologischer Beweis des Daseins von ALLAH (ta'ala)
Telos (griech.: Ziel, Zweck) bedeutet in etwa Endzweck, höchstes Ziel.
Teleologie ist die Lehre von der Zielgerichtetheit jeder Entwicklung. Sie bezeichnet philosophische Lehren, deren Grund-These lautet, dass alle Geschehnisse - sowohl Naturereignisse als auch der Verlauf der Geschichte und menschliches Handeln - auf ein bestimmtes, positiv zu bewertendes Ziel (Telos) gerichtet sind. Dieses Ziel kann als Zweckursache (Causa) verstanden, alle Handlungen, Bewegungen und Entwicklungen in der Welt erklären und ihnen gleichzeitig auch einen Sinn geben, da alles zur Realisierung dieses Ziels beiträgt.
Grundlage der teleologischen Beweisführung für die Existenz ALLAHs in der Islamologie ist die vernunftgemäße Erkenntnis der Zielgerichtetheit allen Seins. Wir erkennen,

dass eine nicht zu leugnende Zweckmäßigkeit in der Natur besteht, die rein mechanistisch unerklärbar erscheint.
Diese der Natur zugrunde liegende Ordnungsstruktur und deren Gesetzmäßigkeit versuchen z. B. die Naturwissenschaften allmählich zu entdecken, ohne jedoch grundlegend weiterzukommen.
dass alle Naturerscheinungen, wenn überhaupt, nur kausal zu verstehen sind.
Denn wären nicht alle Vorgänge in der Welt verursacht und gesetzmäßig determiniert, wäre es uns nicht möglich, sie zu verstehen, d. h., kausal zu deuten und zu untersuchen (nach dem Denkschema Ursache-Wirkung), da wir nur das verstehen, dessen Ursachen wir kennen.
dass der Kosmos bzw. die Materie seine/ihre eigene Zweckursache nicht beabsichtigt haben kann und die kosmische Ordnungsstruktur nicht hervorgebracht haben kann.
dass die kosmische Ordnungsstruktur und somit alle Existenzbedingungen nicht durch Zufall entstanden sein können.
Nach den mathematischen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit ist der Zufall in dieser Größenordnung nur bei den ganz einfachen Strukturen möglich, nicht aber bei den komplexen bzw. sehr komplizierten Strukturen der kosmischen Ordnung.
dass der kausale Zusammenhang ein Ziel bzw. eine erste Zweckursache haben muss.
Denn ein Zweck als Ziel einer Willenshandlung (als Vorwegnahme einer erstrebten Situation in Gedanken) setzt ein zwecksetzendes Bewusstsein voraus.
Dieses Ziel, das man als Final- bzw. Zweckursache (causa finalis) definiert, muss von einer unbedingt notwendigen, allwissenden und allmächtigen Wesenheit beabsichtigt sein, denn nur durch diese Annahme kann die gesamte Ordnungsstruktur des Kosmos, nach der alles einen bestimmten Sinn hat, logisch erklärt werden.
Das Leugnen der Existenz ALLAHs

Nicht wenige Menschen, insbesondere Atheisten, stellen häufig Fragen mit denen sie meinen die Nicht-Existenz ALLAHs bzw. seine Unvollkommenheit beweisen zu können, wie z.B. die folgende Frage:

Kann ALLAH einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht mehr heben kann?

In dieser Frage ist die Aussage versteckt, dass ALLAH unvollkommen sei. Die korrekte Antwort auf diese Frage ist, dass man darauf hinweist, dass die Frage falsch gestellt ist.

Inwiefern ist diese Frage und falsch gestellt?

Wie schon oben, in der vernunftgemäßen Beweisführung für die Existenz ALLAHs, dargestellt wurde, unterscheidet man zwischen notwendigem, unmöglichem und kontingentem Sein.
Das Attribut der Allmacht ALLAHs bezieht sich auf das kontingente Sein und nicht auf das unmögliche Sein. In diesem Sinne ist die Frage falsch gestellt.

Auch wird häufig folgendes gefragt:

Wenn ALLAH alles erschaffen hat, wer erschuf dann IHN???

Auch diese Frage ist falsch gestellt, da ALLAH nämlich zur Kategorie des unbedingt notwendigen Sein gehört und diese das aus sich selbst seiende Sein ist, das keiner Wirkursache für seine Existenz bedarf.

Fazit: Es gibt bis heute keine korrekten wissenschaftlichen Beweisführungen, die die Nicht-Existenz ALLAHs beweisen könnten. Umgekehrt wurde aber, wie oben beschrieben, die Existenz des Schöpfers durch nachvollziehbare Vernunfterkenntnisse und objektiv überprüfbare Sachverhalte bewiesen. Daher ist es falsch zu behaupten „Gott“ könnte nicht wissenschaftlich bewiesen werden.
LiebeR Jamal -

sehr schön aus http://www.islam-verstehen.de abkopiert - aber

a) hätte dazu ein link ebenfalls genügt - bitte lies die entsprechenden Eintragungen hier - und

b) lässt sich innerhalb eines künstlichen logischen Systems, das nur bestimmte Fragen und bestimmte Antworten zulässt, natürlich so ziemlich Alles 'beweisen' und 'widerlegen'...
Hallo Thomas,
ich glaube, man muss sich von außen nach innen herantasten - also die Wirkung untersuchen.
Was ist die Wirkung? Das bin ich selbst mit allen äusseren und inneren Aspekten oder ganz allgemein "der Mensch".
Dann haben wir noch die Natur vom Kleinsten bis zum Universum. Es gibt also eine Menge zu erforschen. Das ist sehr umfangreich.
Man kann es vereinfachen indem wir danach suchen, welche Gemeinsamkeiten da sind.
z. B. ist alles was ist letztendlich Energie, Schwingung. Da kommen wir schon dem Ursprung näher. Energie braucht ein Zentrum, ein Powerhouse. Welche Arten von Energien gibts? Geistige und physische. Also ist auch der Ursprung sowohl geistig als auch physisch....

Es gäbe sehr viel zu sagen über diese Thema, aber es ist schon aufgeschrieben worden und ich muss mir nicht selbst die Mühe machen, es noch einmal zu tun: Kapitel 1, "Das Göttliche Prinzip", der Text geht zurück auf einen Urtext von Dr. Sun Myung Moon.
Noch ein Gedanke dazu ob Gott männlich oder weiblich ist. Ich glaube, er ist kein allein erziehender Vater, es ist ein Eltern-Gott. Jeder, der kinder hat, weiß um die Freuden und Leiden der Elternschaft. So ist Gott auch. Ich denke, er ist uns viel näher als wir ahnen.
Warum sollten wir Gott beweisen wollen, wenn wir schon an ihn glauben?
Hi Leute -

... schaut am Morgen in den Spiegel - dann entdeckt ihr sein Ebenbild mit all seinen Göttlichen Facetten ...

Ciao-biogral-Micha&Dina-Menschsein mitGott!
Code:
... schaut am Morgen in den Spiegel - dann entdeckt ihr sein Ebenbild mit all seinen Göttlichen Facetten ...



Hallo Biogral,

Ist der Mundgeruch, die Falten, die schlechte Laune und der Stoppelbart damit inbegriffen?

Ich glaub du verwechselst da was.


Grundsätzlich sollte man Gott und seine Energien (Materie) schon von einander Unterscheiden.
Sonst ist man nicht weit davon entfernt sinnlose Gewalt oder Wahnsinn als Gott/göttlich zu bezeichnen!

Gruss
Jamal hat geschrieben: "Es bleibt nur die einzig vernünftige Erklärung, daß dieser Schöpfer keine Eigenschaften mit seiner Schöpfung teilt."

Es tut mir Leid, lieber Jamal, aber bei diesem Satz frage ich mich, wo ist die Vernunft? Ist nicht jedes Geschöpf dem Schöpfer ähnlich? Der Mensch ist Geist und hat einen Körper. Allah oder Gott ist Geist, aber er hat sich in jedem einzelnen Geschöpf ausgedrückt, alle Geschöpfe sind sichtbare Manifestation des unsichtbaren Schöpfers.

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