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Dokumentation
http://www.3sat.de/index.html
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Mädchengeschichten: Maroc en vogue
Die 17-jährige Bouchra weiß ihr Kopftuch selbstbewusst in ihre Mode zu integrieren.
Dokumentarfilm von Irene von Alberti
Deutschland 2006, 30 Minuten
Redaktion: Katya Mader
Erstausstrahlung
Bouchra Zoubir ist 17 Jahre alt und lebt in Tanger/Marokko. Mit 15 Jahren hat Bouchra die Schule abgebrochen und eine Ausbildung zur Schneiderin begonnen. Ihr großer Traum ist, Modedesignerin zu werden. Nach ihrer Ausbildung möchte sie ein eigenes Modegeschäft eröffnen. Sie sieht sich selbst als "moderne" Frau, die einen Beruf hat, heiratet, wen sie will, und ganz bewusst ihren "foulard" (Kopftuch) trägt.
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| Ich gebe zu meine Vorurteile gegen den Islam zu haben, zu großen Teilen werden diese jedoch durch Fakten untermauert. Ich habe den Film gesehen und ich fand ihn sehr schön und ich hoffe das er ein Leitwerk für viele muslimische Frauen wird. Jedoch habe ich den Verdacht das hier eine Ausnahme als Regel in der islamischen Welt dargestellt werden soll. Denn die typische muslimische Frau lebt in ganz anderen Umständen.
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Ne, nicht in Marokko!
Ich war schon ziemlich oft in Marokko, doch dort lebt eine Frau schon fast so wie hier. OK, manchmal gibt es Stress, wegen der Heirat.
Aber gerade in Tanger...
Ne, also Marokko ist nicht Afghanistan oder sonstwas. Eine Frau darf tun, was sie will, soetwas wie Unterdrückung der Frauen habe ich dort noch nie erlebt.
Und ich komme aus einem Dorf! Ja, ich bin Marokkaner.
Gerade im Dorf, da hat auch nicht direkt jeder ein Kopftuch. Es ist jedem gestattet, seine Religion zu wählen. Natürlich genießt man als NichtmuslimA weniger Vorteile in der Gesellschaft und Wirtschaft.
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"Aber gerade in Tanger... " toll, die lieberale Hauptstadt, das ist wie wenn du Berlin mit einem katholizistischen, bayrischen Dorf vergleichst.
Und weniger Vorteile genießen nennt man auch religionsbasierende Diskriminierung. Wenn es Moslems so in Deutschland geht, dann ist das Geschrei aber groß.
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| toll, die lieberale Hauptstadt, |
Tanger ist keine Hauptstadt. Erstmal informieren lassen, dann rumposaunen.
Ich kann ja nichts dafür, wenn es Religionsbasierte Diskreminierung nenntst, aber ich tue es nicht.
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