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»Tiere sehen dich an«












http://www.tierversuchsgegner.org/texte/tiere/0.2.html
Zitat:

Man wird Tiere sehen auf der Erde, die werden einander bekämpfen ohn' Unterlaß, und wird ein gewaltiger Schade sein durch sie und vielfältiger Tod auf jeglicher ihrer Seiten; dieselben werden kein Ende nehmen in ihrer Bösartigkeit; durch ihre wilden Kräfte werden die Bäume der großen Wälder der Welt hinsinken, und wenn sie sich sattgefressen halben, wird es die Nahrung ihrer Begierden sein, Tod zu bringen und Drangsal und Erschöpfung und Furcht und Schrecken allem, was da beseelt ist; und in ihrem grenzenlosen Hochmut werden sie sich zum Himmel erheben wollen, doch die übergroße Schwere ihrer Glieder wird sie niederhalten; nichts wird auf Erden bleiben noch unter der Erde noch im Wasser, was nicht verfolgt, verschleppt oder verdorben würde, und wird solches verschleppt werden von einem Lande ins andre; und es wird der Wanst jener das Grab sein und der Durchgang aller beseelten Körper, welche durch sie zu Tode kommen -: O Erde, wie geht es an, daß du dich nicht öffnest und stürzest sie in die tiefsten Klüfte deiner großen Abgründe und Höhlen, daß sich dem Himmel kein so grausames und erbarmungsloses Ungeheuer mehr zeige!


Leonardo da Vinci
Es wird so manchen nicht interessieren. Ein Großer ist gegangen, einer, der ein tiefes Gefühl für die geschundene Kreatur hatte.

Zitat:
Und dieser Welt, diesem Tummelplatz gequälter und geängstigter Wesen, welche nur dadurch bestehen, daß eines das andere verzehrt, wo daher jedes reißende Thier das lebendige Grab tausend anderer und seine Selbsterhaltung eine Kette von Martertoden ist, wo sodann mit der Erkenntniß die Fähigkeit Schmerz zu empfinden wächst, welche daher im Menschen ihren höchsten Grad erreicht und einen um so höheren, je intelligenter er ist, - dieser Welt hat man das System des Optimismus anpassen und sie uns als die beste unter den möglichen andemonstriren wollen. Die Absurdität ist schreiend.


Arthur Schopenhauer
http://www.tierversuchsgegner.org/texte/tiere/6.html
http://www.tierversuchsgegner.org/texte/tiere/



Der Zusammenhang schließt jede Art Finsternis mit ein - : Wo eine Qual akkumuliert wird, daß davor sogar der Strahlentod als Erlöser erscheint, liegt, auch ohne daß man in esoterischen Weltordnungen nachsehen muß, die Frage nahe, ob er vielleicht deshalb auf Erden zu erscheinen beginnt; Menschen, Parteien gar, die sich auf einen Weltordner berufen, verwundern jedenfalls durch die Zuversicht, mit der sie eine bevorstehende, endgültig bereinigende Welterlösung für ausgeschlossen halten. Das Tierproblem, die Greuel- und Grauensperspektive ohnegleichen, das stärkste Verbrechen, vernunftswidrig, lebenswidrig: ist ein Menschenproblem. Seine Endlast tragen die Mitgeschöpfe, die am Menschen so furchtbar zu leiden haben, weil er selber an sich zu leiden immer mehr verlernt, und seinem endlichen Leben springt die Moral helfend bei, die ihnen zu Hilfe kommt. Sie wird jene ihr gesellschaftlich verliehene Lächerlichkeit mit allen Kräften nutzen: als Ausweis ihres doppelten Rechts, gegen die Menschennatur zu sein und deren bestimmtes Schicksal, und als das Trotzdem des Lebens selbst -: konnte es sein, daß sie, die erst »dann« kommt, zuletzt, nach dem totalen Fraß, am Ende dann doch zuletzt auch lacht? Gegen den Tod ist vieles erlaubt - und ihr, die als einzige diagnostische Instanz den Not-Fall sieht, alles -: wäre erlaubt ihr, Notfall-Realismus, Ironie gegen das Schicksal ein letztesmal, an dieser ganzen Krankheit Quälerei, Sadismus, Inhumanmedizin sogar eine Symptomkur zu versuchen?
Damit wir nie vergessen, daß Gott seine gesamte Schöpfung geliebt hat.


http://www.tierversuchsgegner.org/Covance-Muenster/

Mitten unter uns: Tierversuche bei Covance in Münster
COVANCE=
GEWALT COVANCE=
HASSTIRADEN COVANCE=
EXPERIMENTE COVANCE=
ILLEGALES? COVANCE=
EINZELHAFT

Jedes Jahr leiden und sterben bis zu 10000 nicht-menschliche Primaten (Affen) in Laborexperimenten in Europa. Sie werden hauptsächlich eingesetzt, um die »Sicherheit« pharmazeutischer und anderer chemischer Produkte zu testen. Außerdem werden sie in der Produktion und Qualitätskontrolle von Impfungen (einschließlich neuronaler Testung von Polio-Impfungen), Zahnmaterialien und in der biologischen Grundlagenforschung benutzt.

Nach der aktuellsten EU-Statistik aus dem Jahre 1999 waren England und Frankreich die größten Verbraucher von Labor-Affen (35% bzw. 25% der gesamten EU-weiten Affenexperimente). In Deutschland war ein Anstieg um 21% zu verzeichnen, womit die BRD zum drittgrößten Verbraucher von Laboraffen (23% aller Tierversuche in der EU) wurde.

Fünf Monate lang arbeitete ein Aktivist der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Vereinigung zur Abschaffung von Tierversuchen) namens »Markus« als Laborassistent bei dem Unternehmen Covance in Münster. Dieses Labor testet fast ausschließlich an nicht-menschlichen Primaten. Es besitzt annähernd 2000 Makaken-Affen (Macaca mulatta), Langschwanz-Makaken (Macaca fasicularis) und gewöhnliche Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) zur Testung von Toxizität.

Diese Covance-Niederlassung ist wahrscheinlich einer der größten Verbraucher von nicht-menschlichen Primaten für Tierversuche in ganz Europa.

Markus war hauptsächlich für die Makaken zuständig (welche aus Mauritius, China und Vietnam importiert werden) und wurde dabei Zeuge der Qualen, welche die Affen (darunter auch hochschwangere Weibchen) durch die abscheulichen pharmazeutischen Toxizitäts-Testreihen Tag für Tag erleiden.

Es war eine zermürbende Herausforderung für ihn, in eine Welt einzutauchen, wo Tiere mit herzloser Gleichgültigkeit behandelt, von den Mitarbeitern gequält, voneinander getrennt, isoliert in kalten Käfigen gehalten und gewaltsam mit Pharmaka vollgepumpt werden, bis sie schließlich sterben.

Die deutsche Filiale ist Teil der ausgedehnten weltweiten Geschäfte von Covance. Mit Niederlassungen in 18 Ländern hat die Firma über 6900 Angestellte und behauptet von sich selbst, »weltweit führend in der Sicherheits-Testung« und »eine der weltgrößten und umfassendsten Zulieferer zur Entwicklung von Arzneimitteln« zu sein. 2002 betrugen die Einnahmen 883 Millionen US-Dollar. Zu den Kunden zählen die 50 größten pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen der Welt.

Weltweit bietet Covance jede erdenkliche Methode zur Vergiftung von Tieren an. Beim Lesen der Liste der »Angebote« wird einem übel. Sie beinhaltet akute, teil-chronische und chronische Vergiftung, Vermehrungs-Toxikologie, Neurotoxizität und sogenannte »Spezialangebote«, wie Inhalations-Vergiftung, Primaten-Vergiftung, permanente Infusions-Studien und Augen-Vergiftungs-Studien.

Aus dem Tagebuch des eingeschleusten Journalisten:

»Die Neuankömmlinge wurden ins Labor gebracht. Sie waren zu sechst oder acht in einem Käfig. Sie waren extrem verängstigt. Man konnte deutlich die Panik in ihren Augen sehen. Sie hielten sich verzweifelt aneinander fest und schrien laut auf, als sie mit Gewalt einer nach dem anderen aus dem Käfig gezerrt wurden. Manchmal wehrten sie sich so sehr, dass die Käfigtür beim Herausholen zuschlug und dabei ihre Schwänze abtrennte.

Der gesamte Ablauf war wie am Fließband. Als erstes wurden die Affen narkotisiert und auf ihrer Brust tätowiert. Dann wurde ihr Bauch aufgeschnitten und eine Endoskop mit einer Kamera-Linse eingeführt, um die inneren Organe zu untersuchen. Es wurden keine Schmerzmittel verabreicht, ehe die Tiere in einen kleinen Metall-Käfig kamen, der während der kommenden Wochen ihr Zuhause sein sollte.

Die Käfige bestanden aus blankem Metall. Langsam wachten die Affen aus ihrer Narkose auf. Oftmals taumelten sie umher, wurden wieder ohnmächtig und brachen zusammen, wobei sie ihre Köpfe an den Metallgittern aufschlugen. Sie erwachten unter der lauten Musik und dem Rufen der Mitarbeiter. Durch ihre Todesangst gerieten die Affen in einen Schockzustand und saßen bewegungslos und still in ihrem winzigen Gefängnis. Dieses wurde nun zu ihrer Hölle.

Ich empfand die Arbeit in der Abteilung für Vermehrungs-Toxizität als extrem belastend. Die Abteilung war voller schwangerer Weibchen und Müttern mit ihren Kindern. Die Käfige waren ebenso leer wie die der anderen Affen. Die Babies wurden regelmäßig gewaltsam von ihren Müttern getrennt, um gewogen zu werden und die Blutwerte zu bestimmen. Die Mütter versuchten verzweifelt, ihre Jungen zu beschützen, schrien laut auf und warfen sich gegen die Käfigwände. Es war wirklich schmerzhaft, die Verzweiflung in den Augen der Mütter zu sehen, während sie gegen das Unausweichliche kämpften. Zwei Laborassistenten rissen Mutter und Kind buchstäblich auseinander, indem sie an ihren Schwänzen und Armen zogen.

Jeden Tag wurden Hunderte von Affen mit Testsubstanzen behandelt. Einmal beobachtete ich, wie die anderen Assistenten herumstanden, lachten und Witze machten und mit den Forschern redeten, während sie einem Affen nach dem anderen die Substanzen verabreichten. Im Hintergrund war die Musik laut aufgedreht. Ein Affe wiedersetzte sich, woraufhin der Assistent aggressiv wurde und den Affen schüttelte, welcher laut aufschrie. Die Untersucherin hatte Probleme damit, die Röhre den Hals des Affen hinunterzuschieben. Sie plauderte mit den Assistenten und bewegte sich zur Musik. Der Assistent, welcher das Tier festhielt, begann, es im Rhythmus der Musik aus dem Radio zu bewegen. Schließlich gelang es ihr, die Röhre tief genug hineinzuschieben und das Mittel in den Magen zu pumpen. Der Affe schien in einen Schockzustand zu verfallen und hörte auf, sich zu wehren. Nur in seinen Augen war Angst und Panik zu erkennen. Nach der Verabreichung des Mittels warf der Assistent, der den Affen nur in einer Hand hielt, das Tier buchstäblich zurück in dessen Käfig, wodurch die Tür laut zuknallte.«



Sind Wissenschaftler eigentlich noch Menschen ? Zu welcher Rasse gehören sie - vielleicht sind sie auch Aliens - ohne Gefühl und Gewissen ?
ciao ,

seit ich mich erinnere, laufe ich amok wenn es um tierversuche geht.
seit weit über 20 jahren bin ich im verein gegen tierversuche atra hier in der schweiz.

ich kann mich genial in meine wut hineinsteigern,
wenn ich nur schon daran denke, was den tieren angetan wird.
lange zeit machte ich die kirche für diesen unwürdigen zustand
verantwortlich.
aber wie das so ist , reift man mit der zeit - genauso wie der wein; ausserdem habe ich lange jahre rückführungssitzungen genommen
und dabei herausgefunden was ich alles auf meinem karmischen kerbholz habe.
da gibt es zahlreiche fette kapitel in sachen grausame versuche.
menschen -und tierversuche.
was wir anderen angetan haben, können wir kaum ertragen,
wenn wir es im hier sehen. weil es uns an uns selbst erinnert.
an das, was wir uns selbst noch nicht vergeben konnten.

jedes tier wirklich jedes ,
steht symbolisch für einen unserer zahlreichen gefühlsaspekte.
sie sind teile von uns. verfielfältigungen & verlängerungen unseres selbstes.
in ihnen können wir uns erkennen. spiegeln.

was wir anderen antun, tun wir uns selbst an und solange wir
unsere gesundheit & schönheit auf dem rücken der tiere
ausleben, können wir nicht glücklich sein. aber was erzähle ich euch!
schön ,dass man hier nicht attakiert wird beim thema tierversuche.
unsere 6 kinder sind ungeimpft ,was in meinem letzten forum
zu heftigen angriffen auf mich geführt hat.
das war sehr nahrhaft.


by
Forum -> Plauderecke


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