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Hallo Heiko,
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| Man muß die Themen wirklich auf kleine Einheiten herunterbrechen und darüber dann auch sprechen! |
Das ist richtig. Einfacher gesagt als getan.
Ich gebe seit mehreren Jahren Kurse zur Konstruktiven Konfliktlösung, manchmal als online-Kurs, meistens als Seminar. Die Methode basiert auf dem Harvard-Konzept von Roger Fisher, William Ury und Bruce Patton, das auch der hierzulande bekannten Mediation zugrunde liegt. Mit dieser Methode müsste es möglich sein, das immer noch komplexe Puzzleteil in kleine Einheiten zu zerlegen und wieder zusammen zu setzen.
Ich denke zwar, dass es Konflikte gibt, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht lösen lassen, weil z.B. zu weit eskaliert oder irgendwie noch nicht reif, aber ich habe noch nicht erlebt, dass man dabei nicht wenigsten auf überraschende neue Einsichten und Perspektiven auf die Problemlage kommt und auf Möglichkeiten sich in neuer Weise zu verhalten oder eine Entscheidung zu treffen.
Nur ist das ein sehr aufwendiges Verfahren, man müsste für alle direkt und indirekt Beteiligten gründliche Recherchen anstellen über Motivation, vertretene Positionen, Ängste und Befürchtungen und dahinter liegende Interessen. Mindestens eine Doktorarbeit also. Mit mehreren Experten müsste es aber möglich sein. Es wird viel Geld ausgegeben für dies und das, ich finde, das wäre eine sinnvolle Investition.
Viel Unruhe entsteht aber leider auch durch die Medien, die ständig alles verkürzt darstellen, da mag eine so vernünftige Entscheidung und Begründung vorliegen wie will. Dagegen ist noch schwerer anzukommen.
Grüße
Xena
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