Körper, Geist und Seele?


Ich glaube garnichts. Ich gebe zu, etwas nicht zu wissen und begnüge mich mit möglichen Theorien. Und es ist nicht Sand und Lehm, der lebendig wird, sondern Einzellige Organismen, wo wir noch nicht sagen können, wo sie herkommen.

Hey, vielleicht hat eine höhere Intelligenz sie auf die Erde geschickt? Das finde ich ganz ehrlich nichtmal so abwegig.

Mein Wortschwall über das Universum erklärt das, was ich gesagt habe: Eine natürliche, an physologischen Gesetzen aufgebaute "Schöpfung" ohne den Gott, den sich viele Menschen vorstellen. Aber ich sage nicht es bestünde nicht die Möglichkeit eines höheren kognitiven Wesen, welches hier mitgewirkt haben könnte. Wie Wahrscheinlich das ist weis ich nicht.

Und du dankst für das Gespräch? Willst du nicht mehr darüber mit mir diskutieren? Dann würdest du den Stereotyp des typisch Gläubigen bestätigen, der einfach weghört, wenn Argumente gebracht werden, die seiner natürlichen Vernunft zusagen, aber dem Glaubensbild nicht. Du würdest mich damit bestärken, weiterhin gegen Dogmatik zu argumentieren und vorzugehen.

Du hast mich immerhin schon überzeugt an eine gute Weltreligion zu glauben, wenn es denn je eine geben würde.
Diskutieren gern spekulieren nein. Also nicht Däniken...
Physiologische Gesetze...haben die sich selbst erschaffen?
Auch einzellige Organismen haben eine komplexe DNS. Also ein intelligentes Konstrukt ohne Konstukteur?
Schau dir mal die Lehren der Baha'i-Religion an, sieh nicht nur auf das was einmal war...
Hallo Robert,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Bin ebenfalls ein sehr wissenschaftlicher Geist und habe mir viel, viel erlesen, so dass ich nicht mehr an die "üblichen" Religionen glauben kann.

Wenn Du aber einen Trost suchst, ob nicht vielleicht doch etwas dran ist an "höheren" Dingen, helfen vielleicht folgende Fragen:

1. Fakt ist, das Universum existiert. Fakt ist auch dass die zufällige Entwicklung eines so komplexen Gebildes (einschließlich selbstbewusster Lebewesen) so unwahrscheinlich ist, dass es fast schon unmöglich ist. Mögliche Erklärungsmodelle: Paralleluniversen ("trial and error" Modell) oder bewusst-gerichtete Entwicklung. Stehen meiner Meinung nach gleichwertig nebeneinander als Hypothesen.

2. Fakt ist dass es mathematisch sehr wahrscheinlich ist, dass sich auf einer Unzahl von Planeten mehr als nur ein einziges Mal bewußtes Leben entwickelt hat. Fakt ist auch, dass sich eine Ameise wohl nicht vorstellen kann, wie wir Menschen so ticken. Ich halte es daher für sehr wahscheinlich, dass es höhere kognitive Wesen gibt (nicht nur eins), aber es besteht das Problem der Kommunikationsebenen...

3. Fakt ist auch, dass seit Anbeginn der Menschheit eine Vorstellung davon besteht (von der Höhlenzeichnung bis heute), dass es da "irgendwas" gibt, was mehr ist als Biologie/Chemie/Physik. Auch eine Weiterexistenz nach dem Tod. Das kann durchaus eine Schutzvorstellung psychologischer Art sein - kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass es da tatsächlich "irgendwas" gibt.

4. Fakt ist, dass Dinge nur so lange "metaphysisch" sind, bis sie physikalisch erklärt sind. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass in 2000 Jahren klar ist, wie wir Quarkstechnisch/Quantentechnisch/irgendwie ganz anders "ticken". So gerne uns die moderne Medizin nämlich glauben macht, dass sie alles über den Menschen wissen, das Rätsel des Bewußtseins ist alles andere als vollständig gelöst. Man weiß nur, dass ein kaputtes Gehirn auch ein kaputtes Bewußtsein transportiert (leider). Meine Hoffnung ist, dass in 2000 Jahren die Menschen an unsere Zeit denken und sich sagen "Oh, die Armen, sie wußten nur die Hälfte und mußten so verzweifelt sein..."

Ich denke, auch als kritischer Mensch muss man daher zumindest einräumen, dass es möglicherweise etwas gibt an uns ("Seele"?) und an der Welt ("Gott"? "Engel"?) was wir (noch) nicht messen und erklären können. Die Bezeichnung für diese Dinge ist egal und ändert sich seit jeher und laufend.

Daher bin ich überzeugte Agnostikerin. Zum vollen Atheismus fehlt mir der Glaube .
Bei Osiris...chys, ich glaube ich mache gleich einen Freundensprung, dass ich mal jemanden gefunden habe, der in meiner Wellenlinie denkt, aber kein spam-Atheist ist. Mit Freude geh ich jetzt deine Punkte durch:

1) Ja, keines der beiden ist gänzlich auszuschließen. Viele Menschen verstehen hier den "Glaubensstand" eines Atheisten nicht. Ich sage nicht, dass es keinen "Gott" gibt, ich sage, dass es diesen bestimmten Gott an den gewisse Menschengruppen gerade glauben, nicht gibt. Keiner der Christen glaubt an Zeus, Hades, Thor, Quazekotl (oder so), nur an einen. Und ich eben an einen weniger dieser Art.

Unwahrscheinlich...fast unmöglich? Hier hast du es. Sieht dir das bekannte Hubble Deepfield Foto mal an. Unser Sonnensystem ist in einer Galaxie, mit viiiielen anderen Sonnensystemen und es gibt im Unicersum viiiiele Galaxien. Eine Wahrscheinlichkeit von 1:100000000000000000 ist nichtmehr so unwahrscheinlich, wenn es 1000000000000000000000000000 Sonnensysteme gibt

2) Ja, ich bin auch der Überzeugung, dass es auf andeen begünstigten Planeten leben gibt. Wie weit diese Entwickelt sind ist nicht beantwortbar.
Die Sache mit höheren kognitiven Wesen schließe ich perse auch nicht aus, aber es fällt eben alles in die grenzfreie Spekulationskategorie, wo auch die Matrix oder das Spagetthimonster reinfallen.

3) Ebefalls ist es nicht auszuschließen, dass es nach dem Tod etwas geben kann. Ich persönlich wette aber nicht darauf und finde mich mit dem "Worst-Case" ab. Leider halte ich es daher für die genannte Schutzvorstellung.
Stell dir einen Höhlenmenschen vor, der schon zu schlüssigem Denken möglich ist, aber auf nichts eine Antwort hat. Er hat keine Antwort, warum ihm kalt ist, warum er Nahrung zu sich nehmen muss, warum sein Partner an einer Krankheit gestorben ist, warum er schlafen muss. Das wusste man alles vor 2000 Jahren auch noch nicht. Es bedarf den Menschen nach Antworten. Ein Gott war notwendig und wurde somit erschaffen.

4) Wunderbar gesprochen. Ich stimme dir zu.

Als kritischer Mensch räume ich wie du diese Möglichkeiten ein. Für wie Wahrscheinlich man sie hält, bleibt jedem selbst überlassen. Gott, Engel, Teufel so wie es in der Bibel steht, oder Shakra, Geisterwelt, etc halte ich persönlich aber für sehr unwahrscheinlich, gar unsinnig. Ja, die Bezeichnungen ändern sich dafür ständig.


Lieber chys, vielleicht sollten wir eigene Treads öffnen um unsere Weltanschauung in gewissen Themen mal auszutauschen. Ich kann vielleicht von dir lernen und vielleicht umgekehrt.
chys, bitte deine Antwort im Bereich "andere Themen" - "Diskussion des Seins" posten. Ich würde mir wünschen wenn wir uns dort über Verschiedenstes austauschen.
Danke
Ohne Geist gäbe es keine Materie, weil kein Wesen sie wahrnimmt. Für jeden persönlich existiert also nur das, was man gerade wahrnimmt und das sind nur elektrische Signale und nicht die Realität. Die Welt ist also in jedem von uns drin, das was wir externe Welt nennen, ist nicht so extern wie es scheint. Das Gehirn kommt nie mit der Umwelt in Kontakt, es kann sie zumindenst nicht wahrnehmen. Das interessante finde ich, dass das Gehirn und die elektrischen Reize zum Körper gehören und damit zur umwelt gehören. Zuvor habe ich ja einen Link zu einem Video gepostet. Hier der Link:
http://video.google.com/videoplay?docid=6034825082564562610#
Wenn man sich diesen Film angesehen hat, sieht man die Welt völlig anders.
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Die Seele kann in der Quantenwelt weiter existieren.
Habs mir angesehn...Puh, am Anfang hattet ihr mein interesse. Ich stimmte zwar wirklich groß mit dieser Theorie überein, aber auf diese Weise argumentiert kann ich es nicht als 100%igen Unsinn abstempeln. Ja, es könnte möglich sein.

Dann gings weiter...mir viel zunehmend auf, wie der Mensch im Mittelpunkt stand. Als dann der Vogel kam und er als Illusion für das menschliche Gehirn herhalten musste, fing ich an zu lächeln...der Mensch im Mittelpunkt, erhaben über die Tiere. Das kennt man doch sonst nur von den Religionen.

Dann kam der Gau. Da alles nur elektrische Impulse sind, ist unser Körper und auch das Gehirn nur eine Illusion aus diesen Impulsen. Ergo, es muss eine waaaaas geben, liebe Spirituelle? Richtig, eine Seele!

Ich muss zugeben, ab da dachte ich: Ok, es ist eben "diese Art" von Wissenschaft. Man sollte sich dem Übernatürlichen nicht verschließen, wenn es so gut argumentiert wird. Einen Wahrscheinlichkeitsgrad hat es bestimmt...wie "die Matrix" auch.

Aber dann am Ende, haha. Ich bin vom Hocker gefallen, ehrlich
Ich wusste gleich kommt es, doch das es "Allah" ist, war unerwartet. Ich habe nicht erwartet, das richtige muslimische Wissenschaftler übehaupt existieren. Ich hätte es bereits an dem Namen erkennen müssen.

Mein Fazit: Ich bin erfreut, dass man mit seriösen, aktuellen Wissensständen übernatürliche, außermaterielle Gegebenheiten erklären zu versucht. Als Theorie kann es ja durchaus herhalten, wie viele andere gute Theorien.
Mich persönlich spricht es nicht an. Ich bezweifle die Wichtigkeit des Menschen in diesem Universum. Wir sind nicht die einzige Rasse auf diesem Planeten und höchstwahrscheinlich auch nicht die einzige in diesem Universum. Sorry, diese Theorie bekommt von mir den Stempel der "Unwahrscheinlichkeit"
Man muss auch beachten, wie unwahrscheinlich das eigene Leben ist, nämlich Mensch auf der Erde sein gerade in dieser Zeit, nicht etwa 100 Jahre früher oder später. Genauso gut könnte man auch ein Tier werden, auf einem anderen Planete geboren werden und Millionen von Jahren früher oder später leben könnten. Ich persönlich glaube nicht, dass mein Leben zufällig ist, denn es findet ein Umschwung in der Menschheit statt. Außerdem bin ich in der Lage, besondere Ereignissie der Vergangenheit und Zukunft wahrzunehmen. Ich weiß gleichzeitig davon, dass die Menschheit früher viel feindlicher war (Nazionalsozialismus, Antisemitismus allgemein, Folter, keine Menschenrechte, Hierachien, Monarchien und und und) und werde wahrscheinlich erleben wie die Menschheit zum ersten Mal den Mars betritt, einen Kometen oder Asteroiden abwehren muss und den Klimawandel überstehen muss. Jetzt befinde ich mich mitten im Wandel, bin froh, dass ich gerade hier lebe und bin gespannt auf das Jahr 2012. Außerdem bin ich dankbar dafür, dass ich in so einer Welt lebe und sie erleben kann (Lifestyle: Converse, Musik, E Gitarren, Kinofilme, 3D Fernseher, nette Freunde, und sonstige Dibge, die es woanders und früher nicht gab/gibt) Ein Beispiel: Ich bin sicher, dass es so einen Lifestyle nur hier im Universum gibt. Den Converse Allstar als Beispiel gibt es nur an einem Ort: Nämlich auf der Erde, weil extrem viele Prozesse ablaufen musste (Außsterben der Dinosaurier, und unendlich weitere Sache, also ALLES was bisher im Universum geschah. Jedes Leben gibt es nur einmal im Universum. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Lebens wie auf der Erde ist gleich NULL. Der Converse Allstar existiert NUR auf der Erde. Jeder der in trägt, sollte sich das im Kopf behalten, dass es auch anders hätte ablaufen können. Vielleicht kann man dafür Gott danken.
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Die Seele kann in der Quantenwelt weiter existieren.
Es gibt immer wieder was zu lernen und die unterschiedlichsten Auslegungen zu Seele,Körper, Geist können auch verwirrend wirken.

Erst, wenn wir genauere Kenntnis darüber haben, können wir weiter gehen - im Text - gesucht unter archiv-suche: seele - wir haben bereits viel darüber in all den Jahren geschrieben.

Mein Favorit, wie jeder weiß, der eine Weile mitliest, ist eben Steiner - ich schöpfe aus ihm.

Und jeder Einzelne hat eben seine eigenen Favoriten. Und das ist auch gut so. Sonst würde diese Vielfalt in den Aussagen nicht entstanden sein.

http://www.anthroposophie.net/stein.....ner_seelenkalender.htm#49

Zitat:
Sich selbst erschaffend stets,
Wird Seelensein sich selbst gewahr;
Der Weltengeist, er strebet fort
In Selbsterkenntnis neu belebt
Und schafft aus Seelenfinsternis
Des Selbstsinns Willensfrucht.


http://www.dreigliederung.de/sam/07054069071198319101905.html

google: rudolf steiner die seele

Ich gehe beim Lesen von Texten immer davon aus, daß, wenn es warm in mir zum Verstehen kommt, ich diese Aussagen für mich akzeptieren kann. Bei einem anderen Menschen kann es abstoßend wirken, das muß man immer in die Akzeptanz nehmen, weil jeder Mensch anders fühlt und reagiert.

http://www.viavita.de/Vom_Seelenleben,%20I-IV.pdf

Die Links, die ich setze, lese ich mir später auch noch mal genauer durch, wenn ich mehr Zeit und Muße habe.

Denn es gibt so viele Lesestoff aller Art und ob religiös oder anders geistlich geartet - vergeßt mir das Leben nicht sage ich mir immer wieder. Denn das will auch gelebt werden, und scheinbar nehmen wir die selbst gemachten Erkenntnisse ins Kama Loka mit - und müssen uns später - so hat es den Anschein - damit auseinander setzen.

Siehe google nach Kama Loka - http://anthrowiki.at/Kamaloka

Zitat:
Solange wir auf Erden in einem physischen Leib verkörpert sind, wird das, was wir seelisch erleben, sehr wesentlich durch die sinnliche Außenwelt und die eigenen körperlichen Bedürfnisse bestimmt. Diese Erlebnisse hören mit dem Tod auf. Die sinnliche Wahrnehmung ist nicht mehr möglich und auch die unmittelbar durch den physischen Körper erregten Empfindungen, etwa das Hunger- oder Durstgefühl, verschwinden. Wenn uns hungert oder dürstet, heißt das ja nur, dass wir innerlich wahrnehmen, wie die eigenen Lebensprozesse durch mangelnde Nahrungszufuhr beeinträchtigt werden. Anders ist es allerdings, wenn sich der Feinschmecker nach dem anregenden Geschmack köstlicher Speisen sehnt. Dabei handelt es sich nicht um ein bloßes Hungergefühl, sondern der Feinschmecker hat während des Erdenlebens eine seelische Begierde nach bestimmten lustvollen Geschmackserlebnissen erworben. Diese seelische Begierde hat zwar keine unmittelbare körperliche Ursache, kann aber nur mittels des körperlichen Werkzeuges befriedigt werden. Das ist nach dem Tod nicht mehr möglich, aber die Seele sehnt sich dennoch weiterhin nach solchen Erlebnissen, und sie wird so lange darunter leiden, dass diese Sehnsüchte nicht mehr befriedigt werden können, bis sie sich dieser rein seelischen Begierden, die sich aber nur in einem physischen Leib ausleben können, entwöhnt hat.


Hieße dann in der Umsetzung, was ich mir verwehre zu erleben, kann ich in der geistigen Welt nicht mehr erleben, weil eine andere Ebene eben andere Vorgaben erhält, da wird das Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet. Aber was kann man in der geistigen Welt erleben, was man hier nicht erleben kann oder auch den Umkehrschluß, was lerne ich auf der Erde, was ich nicht in der geistigen Welt erlernen kann ?

Zitat:
Was wir auch immer an seelischen Wirkungen in anderen Seelenwesen erregt haben, werden wir dann sehr intensiv nacherleben. Alle Freude und Heiterkeit, die wir ihnen schenken konnten, leuchtet uns auf, aber all die Schmerzen und Leiden, die wir ihnen zugefügt haben. Wenn wir andere Menschen gekränkt, beleidigt oder verletzt haben, werden wir all das nach dem Tod genau so erleben als wäre es uns selbst geschehen. Und das betrifft wirklich alle beseelten Wesen, mit denen wir im Erdenleben zu tun hatten, also nicht nur unsere Mitmenschen, sondern auch die Tiere, denen wir Lust oder Leid bereitet haben. Was dann in der Seele eines Toten vorgehen mag, der sich während seines Erdenlebens im „Dienste der Wissenschaft“ zu grausamen Tierversuchen hergegeben hat, kann man sich vielleicht ausmalen. Alle diese Erlebnisse lehren uns jedenfalls sehr bald unseren eigenen moralischen Wert treffend und schonungslos zu beurteilen. Ändern können wir in unserem körperlosen Dasein daran zunächst nichts – darauf wurde bereits hingewiesen. So wie wir nur auf Erden schuldig werden können, so ist es uns auch nur im irdischen Leben möglich, aus eigener Kraft Wiedergutmachung zu üben und unsere Mitgeschöpfe seelisch in dem Maße zu fördern, in dem wir sie zuvor geschädigt haben.


Komme jeder Mensch zu eigenem Nachdenken zu dem Schluß, der ihn zufrieden stellen mag.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2