Körper, Geist und Seele?


Nein, das nicht... aber was willst du mir damit sagen? Anorganische Materie ist "tot", ja, aber nicht in ihrer Existenz, würde es "Organisches" nicht geben.
Denke ich.
Es gibt mehrere Entwicklungsstufen
Existenz (Materie)
Wachstum(Pflanze)
Bewegung(Tier)
Verstand(Mensch)
und das was du nicht glaubst
Mittler (Offenbarer)
Schöpfer (Gott)
Abwärts lassen sich die Stufen begreifen (von der eigenen nach unten) - aufwärts nur erahnen.
So wie eine Katze dich zwar wahrnimmt, aber nur das von dir begreift was auch in ihr angelegt ist.
Ah, gut erklärt, danke.

Die begreifbaren Dinge sind beobachtbar, messbar. Alles nicht beobachtbare und messbare ist somit eine Ahnung, Glaube, Theorie, Behauptung. Ab diesem Moment bin ich tatsächlich sehr skeptisch, da der Interprätationsfreiheit keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Jegliche Art von Übernatürlichem fasst nun Fuß. Das Esoterikgehabe und Scientology haben hier in keinster Weise weniger Aussagekraft als die Religionen.

Auch das fliegende Spagettimonster kann in einem Bereich ohne Messung und Beobachtung genauso existieren wie Gott.
Haha...
Ich würde dir niemals raten, deinen Verstand auszuschalten, auch nicht wenn es um Glauben geht. Ich habe kein Problem, Eso-Sekten oder Scientology von Religionen zu unterscheiden: man kann sich ja ansehen was sie bewirken.
Wo nur Umsatz generiert wird, muß man sich ja nicht lange aufhalten, das kennen wir.
Der Prüfstein für wahre Religion muß lauten: kann sie die Kultur weiterführen (und zwar für einen langen Zeitraum) - kann sie das nicht, ist es nicht Religion, sondern eine
menschliche Theorie. In Abwandlung eines Jesusworts:
"an der Kurzsichtigkeit sollt ihr sie erkennen" (die Irrlehren)
ist doch gar nicht so schwer.
###########################################
Da kann ich beinahe zustimmen. Wenn eine Religion in ihrer mehrheitlichen Form tatsächlich dem sozialen Gefüge der Menschheit und der wissenschaftlichen Entwicklung unterstütz, dann wäre es wahrlich besser diesen Glauben zu erhalten.

Leider gibt es diese Religion nicht. Viele tausend Götter sind im laufe der Geschichte gekommen und gefallen. 2000 Jahre hatten das Christentum oder der Islam Zeit die Welt zu "retten". Lange genug sind sie in der Geschichte vorhanden, um ihnen Vorwürfe über den Stand der Dinge zu machen.

Die Religionen schwächen ab, da sie sich nicht dem Zeitgeist anschließen. Sie bleiben stur auf ihren alten Büchern sitzen und halten die Überlegungen von damaligen Menschen für die allumfassende Wahrheit. Es ist eine Religion gesucht, die sich mit der menschlichen Entwicklung mitwandelt, und dabei die selben "Produkte" anbieten, wie die jetzigen.

Einen gewissen Glauben muss es immer geben, weil der großteil der Menschen sich nicht damit abfinden kann, dass die eigene Existenz nicht von hohem Stellenwert ist, dass ein höheres Wesen sie liebt, dass ihr Leben nicht endlich ist. Egoismus in seiner reinsten Form! Erkenntnissen, welche dieses wichtigste aller geistigen Gebilde eines Menschen angreifen, werden schlichtweg nicht angenommen. Die Beweislast spielt keine Rolle, der Glaube wird nicht wie eine wissenschaftliche Theorie anerkannt, modifiziert oder verworfen.

Mehr als 2000 Jahre Zeit, und was der religiöse Glaube vorzuweisen hat ist schlichtweg nur das Wohlbefinden für einzelne Gruppen, aber für die gesammte Menschheit ist er ein zusätzlicher Agressorfür sinnlose Verachtung, Hass und Krieg.

Bei all dem breiten Angebot an Glaubenslehre über die zig Jahrtausende hinweg braucht es nun niemanden wundern, wenn aufgrund des zunehmenden Erkenntnisstandes die Menschen sich dem Übernatürlichen fernhalten und das gottlose, hokus-pokus-freie Alternativangebot zum uralten Glauben zunehmend an Wert und Masse gewinnt.

Humanismus, menschliche Ethik und die Philosophie des Seins ohne Übernatürlichem wird nach und nach hervorstechen und eine allumfassende Alternative zum spirituellen Glauben darstellen.
Zumindest beobachte ich es in diese Richtung. Sehen wir den Stand in 20 Jahren. Erstmal Ende und Danke fürs lesen.
#########################################
Hallo Robert,
Das ist völlig unausgegoren. Überleg dir das mal in Ruhe, nur ein Beispiel:
Zitat:
Die Religionen schwächen ab, da sie sich nicht dem Zeitgeist anschließen.

Nimm mal für einen Moment an, die Aussage der Religionsstifter wäre eben doch wahr.
Da soll also das höchste Wesen, Gott, sich nach den Moden der Menschen richten? Der Schöpfer soll dem Geschöpf nachplappern? Sich von uns sagen lassen, wie er es richtig machen könnte?
Sorry, aber das kannst du nicht erntshaft meinen, da hast du wohl zu schnell gedacht...
Grüße
Nein nein, ich denke schon richtig. Ich beobachte es eben bei dir.
Du kannst dir nichmal ansatzweise vorstellen, dass das höchste Wesen, dass Gott es womöglich garnicht gibt. Das es keinen Schöpfer gibt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott gibt und dass er so ist, wie sich der großteil ihn sich vorstellt, ist nicht zu 100% gegeben. Es ist mit zunehmendem Wissensstand bereits schon sehr unwahrscheinlich.

Aber Gott wegzudenken wäre für viele ein direkter Einschnitt in das persönliche Weltbild. Unglaublich schwer veränderbar.

Ich hätte kein Problem damit an Gott zu glauben. Ich wünsche mir einen Gott! Er würde über uns wachen, Böses ausmerzen, uns Harmonie bringen. Aber er scheint nicht da zu sein. Ist er weg? Ist er tot? War er nie da?...

Ist er da und beobachtet nur? In diesem Fall sollte man ihn nicht huldigen, sondern einsperren, wegen unterlassener Hilfeleistung. Aber was rede ich. Die Beschaffenheit der Welt deutet auf keinen Gott. Er lebt in Wissenslücken.
Vielen Dank für so einen "Servicegott"
Zitat:
Ich hätte kein Problem damit an Gott zu glauben. Ich wünsche mir einen Gott! Er würde über uns wachen, Böses ausmerzen, uns Harmonie bringen. Aber er scheint nicht da zu sein. Ist er weg? Ist er tot? War er nie da?...

Er soll dir also alle Sorgen und Nöte abnehmen. Schade um deine eigenen Fähigkeiten, deinen Verstand, die du dann nicht mehr benötigst.
Solche Wesen gibt es schon, man nennt sie "Tiere". Uns steht es frei, seinem Rat zu folgen oder auch nicht.
Achja, und eben weil ich meinen Verstand ganz gern nutze, kann ich mir keine Wirkung ohne Ursache vorstellen - kannst es ja mal versuchen anders zu denken, aber dann bitte auch begründen...
Meinen Verstand benötige ich nicht mehr, wenn ich für alle großen, bisher nicht beantwortbaren Sinnfragen "Gott" als Antwort gebe.

Argumentiere nicht bei mir, dass der Mensch etwas anderes als ein Tier sei. Erkläre mir bitte durch einen Bibelvers, wie du die Tatsache erklärst, dass der Mensch mit dem Schimpansen mehr genetische Übereinstimmung hat, als der Schimpanse mit dem Gorilla. Satte 99% sollten es sein. Aber kann ja nicht stimmen, gell, den Gott steht über der jahrelangen, genetischen Forschung der Menschheit.

Das andere Denken habe ich schon hinter mir. Ich war röm. Kath., war damit nicht zufrieden, habe andere Wissensquellen gesucht. Entdeckte kurz den Buddhismus. Dann Pantheismus, Agnistizismus und nun Atheismus. Mein "Geist" war offen für vieles, aber durchgesetzt hat sich das Wissen, das wir auch tatsächlich beweisen können. Was wir noch nicht wissen, wissen wir eben noch nicht. In weiteren Jahren der Forschung wissen wir mehr.

Zuletzt noch Wirkung und Ursache. Ich hab da ne simple Theorie, die auf beobachtbaren Tatsachen beruht. Das Universum expandiert, dehnt sich aus, kugelförmig. Daraus schließt man, es muss irgentwann zusammen gewesen sein, an einem Ausgangspunkt.
Ursache für Sonnen,- und Planetenentstehung ist die RaumZeitkrümmung, die Gravitation (ebenfalls beobachtbar, hüpf mal), welche die einzelnen Moleküle zusammenpresst, größer wird, umliegende Materie anzieht und natürlich kugelförmig als einfachste Form sich ausweitet.
Das Leben? Aufgrund von Anziehungskraft und Fliehkraft (beobachtbar) bewegen sich kleinere Objekte um Größere. Dieser Planet hat das Glück in einer konstanten Bahn um einen Stern zu schweben. Ideale Temperaturen ergeben hier eine Entstehungsplattform für bestimmte Einzeller, die sich nach und nach zu biologischen Organismen entwickeln.
Wo kommen diese Einzeller her? Keine Ahnung, wir wissen es eben noch nicht.

Das ist so kompakt nun Zusammengefasst, dass vieles andere, was wir Menschen bisher entdeckt und nachweisen können, ich nicht niederschreiben will. Aber das ist tausendmal mehr "Ursache" und "Wirkung" als du es mit "Gott hat's g'macht" jemals darlegen könntest.
Diese Dinge stehen in freien Enzyklopedien. Wenn sie nicht von einem haufen Menschen für sehr, sehr Wahrscheinlich gehalten werden, würden sie nicht der Weltbevölkerung offengelegt.
Jeder der logisch denkt sollte allgemein Zustimmen, wenn es heißt, dass alte Erkenntnisse über die Welt nicht für alle Zeit als unveränderbare Wahrheit, gegenüber den durch ausgereifteren Forschungsmöglichkeiten, neuen Erkenntnissen vorangestellt sein müssen. Das ist nicht Religion, das ist Wahnsinn....oder Sparta
Die Bibel ist kein Biologiebuch, und da du schon vorwegnimmst was ich deiner Meinung nach jetzt schreiben soll, danke ich für das Gespräch.
Achja, und deine Wortschwall über das Universum erklärt gar nichts. Konkret gesagt, der Schritt von starrer Materie zu intelligenter DNS ist damit nicht zu erklären. Simpel gesagt weil es konstant warm ist, bekommt Sand oder Lehm plötzlich Lust, lebendig zu werden?
Das ist auch ein Glaube, aber ein reichlich irrationaler...