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http://www.per-crucem-ad-rosam.de/KapGrund/Urschoepfung.htm
Der Urkosmos als Spiegelung der himmlischen Welten
Den Ausführungen des Intermediarius zufolge wird - wie oben entwickelt - das Himmelreich aus einem zentralen, peripheren und vermittelnden Prinzip gebildet, die himmlische Triade genannt, in deren Zentrum sich ein dreifacher Lichtstrahl als Abglanz der Trinität herabsenkt. (Bd.3, S.4)
Das periphere Ur-Prinzip, auch Lichtjungfrau genannt, erfüllt dabei eine doppelte Funktion. Zum einen strahlt es das vom Urzentrum ausgehende Licht zu diesem zurück, zum anderen strahlt es das Licht nach außen und bildet so eine eigene, auch Urkosmos oder Archäum genannte Schöpfung, die identisch ist mit der oberen Mentalebene (Kausalebene), sofern man vom Einfluß der gefallenen Geister absieht. (In der Theosophie Devachan, in der Kabbalah Malkut genannt, die Eigenschöpfung Satanas, zunächst jedoch vor dem Fallgeschehen.)
Die Urperipherie bildet für diesen Kosmos die Urideen und Formen sowie die Lichthüllen (Mentalkörper) für die in dieses Reich eintretenden Geistwesen. In verhüllter, wenngleich dem Göttlichen gemäßer Weise, wird hier das Himmelreich nachgebildet. Von den Engelshierarchien erhalten jedoch nur 7 (anstatt 9) einen Tätigkeitsbereich. Analog der Urzentralsonne entsteht auch hier eine Ursonne, die zum Wirkungsfeld 7 hoher Geistwesen wird, in der Bibel die sog. Elohim genannt. Nach dem Falle Luzifers tritt der geschaffene Sohn und Mittler Christus (nicht zu verwechseln mit dem Logos) in das Archäum ein, eingekleidet in eine ihm entsprechende Lichthülle, um den Prozeß der Rückholung der Gefallenen einzuleiten. Da die meisten esoterischen Schriften einen kosmisch dualistischen Charakter tragen, vermögen sie sein eigentliches Wesen, das aus der überkosmischen Lichtwelt herrührt, nicht einzusehen. Christus, weit erhaben über jedes Wesen der Engelshierarchie (auch der Elohim), verkörpert sich sodann in der Mitte der Fallentwicklung und offenbart dabei den Logos. Viele Eingeweihte und geistige Lehrer vermögen jedoch nicht die Mensch gewordene Gottheit in ihm zu erkennen (der Logos enthüllt sich ihrem geistigen Auge nicht), da sie ihn in verhüllter Form "fast" als ihresgleichen zu schauen vermögen.
In diesem Bereich des Urkosmos (bei Intermediarius "Archäum", bei R. Steiner und der Theosophie "Devachan" genannt) ist laut A. Besant das Heim der Meister und Eingeweihten ("Die uralte Weisheit", S. 121), er wird bei ihr als der 7. Himmel bezeichnet (auch obere Kausalsphäre genannt), was auch z. B. von Daskalos, dem Eingeweihten von Zypern, bestätigt wird (Parabeln S. 73). Bis hierhin reichen die Einsichten und persönlichen Erfahrungen der theosophischen Meister und Rudolf Steiners (letzterer natürlich sehr viel stärker christlich inspiriert), was die Gültigkeit dieser Lehren doch deutlich relativiert! Bei Lorber hingegen ist die Mental-Kausalebene mit ihren sieben Unterebenen der erste oder Weisheitshimmel (in der Lehre des Univ. Lebens entsprechen diese den drei Vorbereitungsebenen). Bemerkenswert und identisch mit Lorber ist in diesem Zusammenhang, daß auch die Theosophie zwei weitere Bereiche andeutet, jedoch nichts Näheres darüber schildern kann (die buddhische und atmische Welt) und damit gleichzeitig zu erkennen gibt, daß die Theosophie keineswegs die letzte Weisheit enthält, sondern eine, dem Bewußtseinsstand und der Sphäre der Meister (der Mental.-Kausalebene) entsprechende relative.
Zum nächsten Kapitel:
Das ist das eigentlich Hervorstechende: daß sich die Menschen, die die "Schau" haben oder das "Sehen" - sich in diesem nicht einig sind - das ist schon sehr seltsam.
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Der Mikrokosmos in Analogie zum Makrokosmos
Da der Mensch bekanntlich ein Mikrokosmos, d. h. ein maßstabgerechtes verkleinertes Abbild der makrokosmischen Himmelsmechanik darstellt, möchte ich hier die Schilderung des Geistkörpers der menschlichen Wesen vor dem Fall anschließen. Man rufe sich dazu die oben zitierte Passage aus der Offenbarung des Johannes ins Gedächtnis zurück, denn diese handelt nicht nur von den höchsten Engeln um den himmlischen Thron, sondern ebensosehr von dem nun zu beschreibenden Mikrokosmos:
Dort wird zunächst einmal derjenige, der auf dem Thron sitzt, beschrieben als das Zentrum und um diesen herum die 24 Ältesten, die 7 Geister sowie die 4 himmlischen Gestalten. Letztere entsprechen, wie gesagt, den 4 Elementen. In den Schriften des Univ. Lebens wird diese Passage weiter im Sinne des Mikrokosmos beschrieben, die Schriften von A. Wolf sowie Intermediarius werden analog zur Ergänzung herangezogen. Es handelt sich dabei um die zweite Ebene, die von Intermediarius als Triade bezeichnet wird.
Auch der himmlische Geistkörper besitzt also ein zentrales und ebenso ein peripheres und ein vermittelndes Prinzip. Das zentrale Prinzip, eine Art Mikro-Urzentralsonne, in der Terminologie des Univ. Lebens "Wesenskern" genannt, zieht die Geistkräfte über das 7. Chakra an, das etwa in der Nähe des Haarwirbels über dem Hinterhaupt liegt. Die Kräfte fließen sodann durch das 6. Chakra, alle Chakren berührend, bis in das sog. Sammelbecken (das periphere Prinzip im Dammbereich). Das 4. Zentrum, das eine Schaltstelle im Energiekreislauf darstellt, zieht sodann die Kräfte durch die unteren Zentren rechts der Wirbelsäule empor, worauf das 6. Zentrum, das ebenfalls ein stark pulsierendes Energiefeld ist, die Kräfte weiter heraufzieht und über das 7. Zentrum wieder dem Wesenskern, als dem Zentrum des Ätherkörpers, zuleitet. Diese Bewußtseinszentren (indisch: Chakren) entsprechen den 7 göttlichen Eigenschaften: Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst, Geduld, Liebe, Barmherzigkeit. Dieser Geistkörper faltet sich mit dem Fall zusammen, und darüber stülpen sich der Mental- und Astralkörper inklusive ihrer Verbindungsglieder, und letztendlich verdichtet sich daraus der physische Körper. (Die zusammengefalteten Geistkörper entsprechen den bei Steiner erwähnten "Lebenskernen".)
Sobald sich der gefallene Mensch reinigt und ein Leben entsprechend der göttlichen Liebe und deren Gesetzmäßigkeiten führt, kommt dieser Geistkreislauf in verstärkte Aktion. Die Zentren aktivieren und die Seelenhüllen durchlichten sich (bzw. werden beim Eintritt in die himmlischen Welten abgestreift), der Mensch wird wieder zum Ebenbild Gottes. Zwischen Wesenskern und dem Sammelbecken als dem positiven und dem negativen Pol entfaltet sich das gesamte Kraftpotential eines jeden Menschen. Das Herzzentrum wird hier Zentrum des Ernstes genannt, dazu soll hier ergänzt werden: "Der Ernst ist die Schöpferliebe, er ist im Besonderen das Licht für die geistigen Kollektive (Mineral-, Pflanzen- und Tierreich). Erst wenn du die Schöpfung von der niedrigsten Form des Minerals bis hin zur vollkommenen Naturseele liebst, wird deine Seele ein vollkommenes Lichtgefüge werden." (Vormals Heimholungswerk Jesu Christi: Die Seele auf ihrem Weg zur Vollendung, S. 26/27) (Aus der Akupunkturlehre sind ebenfalls zwei mal 12 Meridiane bekannt, die, aus den 7 Chakren gespeist, anschließend den physischen Körper durchziehen und energetisch versorgen. Diese stehen in einem analogen Zusammenhang mit den 24 Ältesten bzw. den 12 Grundstrahlen. Eine genaue Zuordnung der Meridiane zu den 12 göttlichen Grundstrahlen wird jedoch nirgendwo beschrieben, und damit ist die Kenntnis des Mikrokosmos noch unvollständig.)
Was mich interessieren würde: Was sagen Bahai zu den überkosmischen Welten ?
http://www.joerg-sieger.de/einleit/zentral/02gott/zent15.htm
http://www.forumkultus.de/0193de92d.....3de93040abf815/index.html
Anthroposophie ist ein interreligiöser, überkonfessioneller, geisteswissenschaftlicher Schulungs- und Erkenntnisweg, der individuell in Freiheit gestaltet werden muss. Allerdings wird durch sie die zentrale Aufgabe des Christus in der Weltentwicklung ersichtlich.
«Richte jede deiner Taten, jedes deiner Worte so ein, dass durch dich
in keines Menschen freien Willensentschluss eingegriffen wird.» !
( in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»)
http://www.anthroposophie-de.com/67.html
17. Leben jenseits von Geburt und Tod
Mit dem irdischen Tod ist das Leben des Menschen keineswegs zu Ende. Er durchläuft nach seinem Tod eine Reihe von Daseinszuständen, während derer er das verflossene Leben verarbeitet und aus ihm die geistige Essenz gewinnt, die er seinen künftigen Inkarnationen auf der Erde einverwebt. Der Ätherleib des Menschen ist nicht nur Träger des Lebens, sondern auch Träger der Erinnerungen und Gewohnheiten, die sich der Mensch während seines Lebens auf der Erde aneignet.
Diesen muß er aber nach dem Tode ablegen, um in die rein geistige Daseinssphäre, seine überkosmische Heimat zurückzukehren. Aus dem vergangenen Leben wird eine Art begriffliche Summe gezogen. Dieser „geistige Extrakt” stellt eine höchst komplexe Komposition von Begriffen und ihren Individualisierungen dar, die jene in sich aufgenommen haben. Da Begriffe rein geistig sind, hindert diese nichts, als Teil der geistigen Individualität oder gar ihr wesentlicher Inhalt in dieser fortzuleben. Allerdings nimmt der begrifflich-geistige Inhalt des Menschen eine Form an, die sich erheblich von jener unterscheidet, in der Begriffe im leibgebundenen Vorstellen in Erscheinung treten. Die Welt der kosmischen Intelligenzen, in die der Verstorbene eintritt, ist eine Welt von geistig-begrifflichen Lebensbeziehungen. Der Verstorbene trägt seinen eigenen, während des Lebens gewobenen – individualisierten – Zusammenhang mit dem Kosmos in diesen ein, soweit dieser in begrifflicher Form fortexistieren kann und der Kosmos nimmt ihn auf. Die Auflösung des Ätherleibes im kosmischen Äther ist der Vorgang, durch den der begrifflich-geistige Gehalt des verflossenen Lebens aus der Verbindung mit den sinnlichen Wahrnehmungen gelöst wird, an denen der Verstorbene den geistigen Weltzusammenhang während seines Lebens auf der Erde individualisierte.
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| Ist Deine Esoterik hier richtig?
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| Ist Deine Esoterik hier richtig? |
Was ist Esoterik ?
Wer Esoterik erfassen und begreifen möchte, übt seinen Verstand an einem untauglichen Objekt: «Esoterik», abgeleitet vom griechischen «esoteros» (innerlich, nach innen gewandt), rechnet mit einer Innenseite aller Dinge, aller Ereignisse und aller Wesen. Diese Innenseite des Wirklichen lässt sich mit dem üblichen Verstand nicht begreifen. Der Normalverstand erfasst aus esoterischer Perspektive nur die äusserlichen Aspekte der Wirklichkeit. Das innerlich Verborgene aber ist das eigentliche Wesen aller Dinge. Dieses Wesen lässt sich erfühlen, erspüren, erleben. Es offenbart sich in begnadeten Momenten und an besonderen Orten («Kraftorten») der wachen Seele. Es kommuniziert mit den Meditierenden, mit den sich in rituellen Tänzen Wiegenden und vor allem auch mit den Hellsichtigen und Hellfühlenden. Sie, die sog. Channels, die Kanäle, spazieren so mühelos, so spielerisch durch die geheimnisvolle innere Wirklichkeit wie Normalmenschen durch ihren Stadtpark in der Mittagspause.
quelle: gleich Frage
Offen sein für alle Fragen des Lebens und des Todes - und sich selbst Gedanken machen - ist meine Art des Denkens. Erst mal schauen, was ich daraus lernen kann oder was ich für mich ablehnen sollte/müßte.
http://www.per-crucem-ad-rosam.de/KapGrund/Zusammenhang.htm
Daß sich die verschiedenen Gruppen, die sich hinter den Offenbarungen der verschiedenen Ebenen zusammengefunden haben, gegenseitig bekämpfen und auch noch meinen, solches Tun sei Gott wohlgefällig, dürfte eine Unsitte sein, die man nur auf dieser Welt antrifft. Den dunklen Kräften ist es offenbar gelungen, das Prinzip "divide et impera" (teile und herrsche) zwischen den einzelnen Gruppen durchzusetzen, indem jede am äußeren Wortlaut (vergleichsweise der Rinde einer Offenbarung) festhält, wodurch sich Widersprüche ergeben, durch die führende Vertreter jeder Gruppe ihre Berechtigung ableiten, die anderen abzulehnen. Hinzu kommen Fehlinterpretationen, die den mangelnden geistigen Reifezustand solcher Führungspersönlichkeiten wiederspiegeln.
Hat Dich nie etwas begeistert, bist Du nie von etwas enttäuscht worden, hast Du Dir nie eigene Gedanken um das Weltgeschehen und über Ursache und Wirkung gemacht ? Hast Du nie verglichen, wo Du etwas erfahren hast mit anderem Wissen, wo Du Dir wieder Fragen stellst, was Du nicht glauben kannst oder was Dich persönlich abstößt/anzieht ? Wir erfahren täglich viel und wir können so oft keine Antworten für uns selbst oder andere finden, die dich fragen: warum ist das so oder so - allmählich blickst du etwas durch und du kannst dir selbst viel erklären - einfach aus dem Gebiet heraus, mit dem du dich beschäftigst und dir wird dann plötzlich vieles klar.
Wir haben so viele Threads und alle passen - einfach hinein
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