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@Darvinist
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| Der Papst hat sich ein Fauxpas erlaubt. Egal, was er eigentlich sagen wollte, ging in der unglücklichen Wortwahl unter. Könnte aber auch sein, dass er genau das sagen wollte. |
Ich würde schon dazu neigen ihm Absicht zu unterstellen fraglich ist ob er mit einer so extremen Reaktion gerechnet hat ... kann man nur spekulieren ...
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Muslime fassen jedwede Kritik am Koran oder Mohammed als persönliche Beleidigung auf. Da kommt es gar nicht erst zu einer Diskussion, weil der Koran und der Prophet keiner Diskussion unterliegen.
Wer sich als Westlicher darüber wundert, muss mal in der Gecshichte 300400 Jahre zurück gehen und den damaligen Dogmatismus des Christentums betrachten. Da war es nämlich nicht viel anders, als Gotteslästerung mit dem Tode bestraft wurde. Egal, welche Bezeichnung man aus der Trinität (Vater, Sohn und Heiliger Geist) kritisierte, es war immer Gotteslästerung.
Mit dieser Ausführung soll nicht der Islam entlastet werde. Vielmehr will ich ausdrücken, dass alle in ihren Dogmen behafteten religionen ähnliche Reaktionen auslösen können und auslösen. |
Sicherlich dunkle Flecken hat die christliche Welt mehr als genug darüber brauch man nicht diskutieren wird wohl niemand bestreiten wollen
die Unterschied zum Islam ist die Dogmen der christlichen Welt sind nicht im NT festgeschrieben sie sind also ohne Ausnahme von Menschen aufgestellt und können deswegen wieder abgelegt werden im Islam sieht es anders aus viele der Glaubenssätze die heute Probleme bereiten sind im Koran festgeschrieben und können schon allein deswegen nicht revidiert werden
und was ich wirklich Kurios finde ist die Tatsache dass wir nur von Inquisition sprechen können weil es im Christentum von Anbeginn Revormationsbestrebungen gab
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Seit der europäischen Aufklärung ist die Auffassung von der Religion in Europa stark verändert worden. Man könnte sagen, die Aufklärung hat der Religion die Spitzzähne gezogen und die Religion in die Kirchen verbannt.
ie katholische Kirche hat sich dort nie wohlgefühlt; immerhin hat sie den Grossteil ihrer Macht eingebüsst. |
Hier haben wir es mit einem Vorurteil zu tun dem ich auch lange aufgesessen bin
die katholische Kirche hatte -streng genommen- nie wirkliche politische Macht es ist sogar so dass die Kirche lange Zeit mit den politische Führern im Streit lag leider habe ich jetzt keine genaue Zahl hier aber wenn du dich mit Päpsten beschäftigst wirst du verwundert feststellen wie viele ermordet wurden weil sie der Politik im Weg standen einige gehen vielleicht auf das Konto innerkirchlicher Machtkämpfe aber die meisten wurden von der Politik aus dem Weg geräumt
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Der Islam hat keine Aufklärung erlebt.
Islamische Gelhrte wie El Farabi, Ibn Rüsd (Averrois), Ibn Sina (Avicenna) oder Al Hallac und viele andere haben schon ab dem 8. Jh. AD versucht, den Äslam zu reformieren. Die erwähnten Namen gelten heute im Abendland als grosse Philosophen und Wegbereiter der abendländischen Aufklärung. Diese islamischen Gelehrten haben nämlich die Schriften der alten griechischen Philosophen wie Sokrates und Aristoteles nicht nur versanden, sondern auch ins persische und arabische übersetzt und noch kommentiert.
Teilweise mit den Kreuzzügen aber auch nach 1453 nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen, sind die Werke der islamischen Denker nach Europa gekommen und haben die europäische Scholastik geprägt. Worauf, allerdings nach Jahrhunderten, der europäische Humanismus entstand.
Das Medizinbuch des Avicenna war bis zum 19. Jahrhundert Standart auf europäischen Universitäten, obwohl es da schon 800 Jahre alt war. |
Es gibt auch heute islamische Intellektuelle die diese Bestrebung haben
ich denke der Islam ist in dieser Hinsicht ein wirklich seltsamer Fall in aller Regel wurden Reformationsbestrebungen immer von den damaligen Machthabern verhindern und das normale Volk hätte sie sich gewünscht im Islam ist es andersrum hier verwindern die normalen Gläubigen jede Reformation ... zumindest heute ...
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| Der Islam ist seit seiner Entstehung nicht empfänglich für Kritik. Kritik ist sogar, den Koran selbst auszulegen. Dazu sei der normale Gläubige schon wegen seines minderen Verstandes nicht in der Lage... so die Doktrin, aufgestllet von Imam Gazzali. |
Wenn ich mir die Zeitungen so ansehe und an meine Erfahrungen im Forum denke hat der Mann wohl nicht ganz unrecht
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| Wenn ich mir die Äusserungen in der islamischen Welt über die Juden und das Christentum vor Augen halte, sind die Bemerkungen des Josef Ratzinger nur ein müdes Lächeln wert. |
Eben drum sollte man jetzt aus christlich/westlicher Sicht nicht mit Kritik am Islam sparen und möglichst versuchen einen angemessenen Spiegel vorzuhalten denn wer in der Lage ist so doppelmoralisch zu denken und zu handeln ist wohl als Gesprächsresistent zu betrachten
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| P.S. übersieht meine Schreibfehler einfach. |
Nur wenn du meine übersiehst
Phan
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