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http://www.trinosophie.info/2006/10.....n-der-mensch-gott-kennen/
Kann der Mensch Gott kennen? (Auszug)
Um die Frage beantworten zu können, müssen wir eine weitere Frage klären, „existiert Gott überhaupt?“ Die Menschheit war immer schon in zwei Lager geteilt, in Gläubige und Ungläubige … Der griechische Philosoph Epikur sagte: „Ist Gott gewillt, das Böse zu verhindern, kann es aber nicht? Dann ist ER nicht allmächtig. Ist er fähig, aber nicht gewillt, dann ist ER böswillig. Ist er beides – fähig und willig? Woher kommt dann das Böse? Ist er weder fähig noch willig? Wozu ihn GOTT nennen?
Die Atheisten argumentieren wie der griechische Philosoph. Wenn ein allmächtiger und wohltätiger Gott existieren würde, wieso kann es dann auf der Welt so viel Leiden und Böses geben? „Warum lässt Gott – wenn er denn existiert – Tod und Vernichtung bringende Erdbeben, Überschwemmungen und Taifune zu?“ Die Gott-Gläubigen erklären den scheinbaren Widerspruch mit dem freien Willen des Menschen …
Jeder Mensch - außer Atheisten - hat eine ganz eigene Vorstellung von GOTT. Die Geschichte belegt, dass am Anfang, als die Menschen sich mit der Natur identifizierten, Tiergötter verehrt wurden. In dem Maße, wie sie sich selbst als Krönung der Schöpfung empfanden, gaben sie GOTT eine menschliche Gestalt und vermenschlichte Eigenschaften
Das Thema "Gott" ist wirklich so breit gefächert, daß man eigentlich nie fertig wird,darüber zu diskutieren.
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Die Theosophie betrachtet Gott als unpersönliches, ewiges, unbegrenztes, allgegenwärtiges und unwandelbares PRINZIP. Dem PRINZIP irgendwelche Merkmale oder Eigenschaften zuzuordnen, bedeutet es herabzuwürdigen. Es ist schwer, Gott als etwas, das alles umfasst, zu begreifen. Gott als universelles Prinzip ist absolutes Licht und absolute Dunkelheit, absolutes Bewusstsein und absolutes Nicht-Bewusstsein. Es ist SEIN.
Dazu ein Beispiel. Wir können jederzeit eine bestimmte Dreieck-Form begreifen. Etwa ein gleichseitiges oder ein gleichschenkliges Dreieck. Aber es wäre uns unmöglich, eine Art „Dreieckigkeit“ vorzustellen, die auf abstrakte umfassende Weise alle Typen von Dreiecken beinhaltet. Gott oder das Absolute sind wie „Dreieckigkeit.“
Das Absolute ist die ursachlose Ursache und die wurzellose Wurzel, ist selbst aber in der Kausalkette von Ursache und Wirkung nicht eingebunden und verstrickt. Es ist das Noumenon aller Noumena, das allen Erscheinungen zugrunde liegen muss und ihnen ihren spezifischen Schatten von Realität zuweist, den wir aber auf unserem Wahrnehmungsniveau nicht zu erkennen imstande sind.
Auch hierzu ein Beispiel. Die im goldhaltigen Quarz verteilte Goldatome sind für das bloße Auge des Bergmannes nicht erkennbar. Und doch weiß er präzise, dass sie im Muttergestein vorhanden sind und dem Rohgestein erst den entsprechenden Wert verleihen. Die Beziehung zwischen dem Noumenon und der Erscheinung ist ähnlich der von Gold und goldhaltigem Quarz. Während jedoch der Bergmann weiß, wie aus dem Muttergestein extrahiertes Gold aussieht, haben wir auf unserem gegenwärtigen Wahrnehmungsniveau keine Ahnung von der Realität der Dinge hinter dem alles verhüllenden Schleier der Maya. Wir sind nur imstande, einzelne manifestierte Aspekte dieser Realität zu erfassen.
Wir können Gott nicht wie die alltäglichen Dinge um uns herum wahrnehmen. Denn das göttliche Prinzip ist selbst der Wissende; und der Wissende kann nicht Gegenstand des eigenen Wissens sein. So kann zum Beispiel ein Finger sich nicht selbst anfassen und Feuer nicht aus sich selbst heraus brennen. „Gott ist selbst die Weisheit, der Gegenstand der Weisheit, etwas, das nicht durch Weisheit erlangt werden kann“ (Gita, XIII). Daher heißt es auch, dass man im Dhyana-Zustand der Meditation in das Licht eintritt ohne die Flamme zu berühren. Das entspricht der Erfahrung des EINS=SEINS mit allen Wesen. In Samadhi, „verliert der Asket jedes Gefühl von Individualität, seiner eigenen eingeschlossen. Er wird – ALLES.“ Der Wahrnehmende, die Wahrnehmung und der Gegenstand der Wahrnehmung werden EINS.
Hier eine Empfehlung, wie sie von schon vielen Adepten gegeben wurde. Täglich und so oft wie es dir nur möglich ist, und vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen – DENKE, DENKE, DENKE über die Wahrheit nach, dass du nicht Körper, Gehirn oder der astrale Mensch bist, dass du vielmehr DAS bist, und dass „DAS“ die Erhabene Seele ist … Wenn du diese Art Betrachtung beibehältst, wenn du jeden Abend deine täglichen Gedanken vor den Richterstuhl deines Höheren Selbst stellst, wirst du schließlich das LICHT erlangen.
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Ich vermute, daß Christen und Moslem mit dieser Auslegung nicht so sehr glücklich werden könnten. Aber im Prinzip sind diese Aussagen nicht so schnell von der Hand zu weisen, denke ich.
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http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Und nun die Gegendarstellung.
Ludwig Feuerbach
Das Wesen des Christentums
Der Widerspruch in der spekulativen Gotteslehre
http://www.kreudenstein-online.de/Q.....ekulative_gotteslehre.htm
Die Persönlichkeit Gottes ist also das Mittel, wodurch der Mensch die Bestimmungen und Vorstellungen seines eignen Wesens zu Bestimmungen und Vorstellungen eines andern Wesens, eines Wesens außer ihm macht. Die Persönlichkeit Gottes ist selbst nichts andres als die entäußerte, vergegenständlicbte Persönlichkeit des Menschen.
Der religiöse Objektivismus hat zwei Passiva, zweierlei Gedachtwerden. Einmal wird Gott von uns gedacht, das andre Mal von sich selbst. Gott denkt sich, unabhängig davon, daß er von uns gedacht wird - er hat ein von unserm Bewußtsein unterschiednes, unabhängiges Selbstbewußtsein. Es ist dies allerdings auch notwendig, wenn Gott einmal als wirkliche Persönlichkeit vorgestellt wird; denn die wirkliche, menschliche Person denkt sich und wird gedacht von einer andern; mein Denken von ihr ist ihr ein gleichgültiges, äußerliches. Es ist dies der höchste Punkt des religiösen Anthropopathismus. Um Gott von allem Menschlichen frei und selbständig zu machen, macht man aus ihm lieber geradezu eine förmliche, wirkliche Person, indem man sein Denken in ihm einschließt, das Gedachtwerden von ihm ausschließt, als in ein andres Wesen fallend. Diese Gleichgültigkeit gegen uns, gegen unser Denken ist das Zeugnis seiner selbständigen, d. i. äußerlichen, persönlichen Existenz. Die Religion macht allerdings auch das Gedachtwerden Gottes zum Selbstdenken Gottes; aber weil dieser Prozeß hinter ihrem Bewußtsein vorgeht, indem Gott unmittelbar vorausgesetzt ist als ein für sich existierendes, persönliches Wesen, so fällt in ihr Bewußtsein nur die Gleichgültigkeit der beiden Seiten.
Übrigens bleibt auch die Religion keineswegs bei dieser Gleichgültigkeit der beiden Seiten stehen. Gott schafft, um sich zu offenbaren - die Schöpfung ist die Offenbarung Gottes. Aber für die Steine, die Pflanzen, die Tiere ist kein Gott, sondern nur für den Menschen, weshalb auch die Natur lediglich um des Menschen willen, der Mensch aber um Gottes willen ist. Im Menschen verherrlicht sich Gott - der Mensch ist der Stolz Gottes. Gott erkennt sich wohl selbst ohne den Menschen; aber solange kein andres Ich ist, so lange ist er nur mögliche, nur vorgestellte Person. Erst indem ein Unterschied von Gott, Ungöttliches gesetzt wird, so wird Gott seiner sich bewußt, nur indem er weiß, was nicht Gott ist, weiß er, was Gott sein heißt, kennt er die Seligkeit seiner Gottheit. Erst mit dem Setzen des Andern, der Welt setzt sich also Gott als Gott. Ist Gott allmächtig ohne die Schöpfung? Nein! erst in der Schöpfung verwirklicht, bewährt sich die Allmacht. Was ist eine Kraft, eine Eigenschaft, die sich nicht zeigt, nicht betätigt? was eine Macht, die nichts macht? ein Licht, das nicht leuchtet? eine Weisheit, die nichts, d. i. nichts Wirkliches weiß? Aber was ist die Allmacht, was alle übrigen göttlichen Bestimmungen, wenn der Mensch nicht ist? Der Mensch ist nichts ohne Gott; aber auch Gott nichts ohne den Menschen; denn erst im Menschen wird Gott als Gott Gegenstand, wird er erst Gott. Erst die verschiedenen Eigenschaften des Menschen setzen Verschiedenheit, den Grund der Wirklichkeit in Gott.
Des Menschen Elend ist der Triumph der göttlichen Barmherzigkeit; der Sünde Schmerzgefühl der göttlichen Heiligkeit Wonnegefühl. Leben, Feuer, Affekt kommt nur durch den Menschen in Gott. Über den verstockten Sünder erzürnt er sich; über den reuigen Sünder erfreut er sich. Der Mensch ist der offenbare Gott - im Menschen erst verwirklicht, betätigt sich das göttliche Wesen als solches. In der Schöpfung der Natur geht Gott aus sich heraus, verhält er sich zu einem Andern, aber im Menschen kehrt er wieder in sich zurück: - der Mensch erkennt Gott, weil sich Gott in ihm findet und erkennt, sich als Gott fühlt. Wo keine Presse, keine Not, ist kein Gefühl - und das Gefühl nur die wirkliche Erkenntnis. Wer kann die Barmherzigkeit erkennen, ohne das Bedürfnis derselben, die Gerechtigkeit, ohne das Unrecht, die Seligkeit, ohne Not zu empfinden? Fühlen mußt du, was ein Ding ist; sonst lernst du es nimmer kennen. Erst im Menschen aber werden die göttlichen Eigenschaften zu Gefühlen, zu Empfindungen, d. h., der Mensch ist das Selbstgefühl Gottes - der gefühlte Gott der wirkliche Gott; denn die Eigenschaften Gottes sind ja nur als vom Menschen empfundene, als Empfindungen, als patho- und psychologische Bestimmungen erst Wirklichkeiten.
Bei Bedarf selbst den Rest lesen.
www.geistigenahrung.org/ftopic34409-10.html
siehe Karl Marx über Gott:
Inhaltsverzeichnis
Wer ist der Souverän?
Die Beweise für das Dasein Gottes . . .
Die Religion ist das Opium des Volks
Der frühe Anschluß an Hegel
Bekenntnis zu Hegel
Die Begeisterung für Feuerbach
http://www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/marx_g.htm~main2
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Die Religion ist das Opium des Volks.
Der Mensch, der in der phantastischen Wirklichkeit des Himmels, wo er einen Übermenschen suchte, nur den Widerschein seiner selbst gefunden hat, wird nicht mehr geneigt sein, nur den Schein seiner selbst, nur den Unmenschen zu finden, wo er seine wahre Wirklichkeit sucht und suchen muß.
Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewußtsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät [»Gemeinschaft«] produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewußtsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d'honneur, ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.
Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.
Es kommt mir darauf an, zu zeigen, wie vielfältig die Meinungen und Einsichten sind, die es auf der Welt gibt. So muß Jede/r seine eigene Meinung bilden, sein eigenes Hinwenden und letztlich braucht es dazu, nach innen zu gehen, eigene Erfahrungen machen und diese in die Realität umzusetzen. Wer aber die Form von außen braucht, den sollte man auch nicht verurteilen - ich glaube, daß Gottes Welt sich in der Vielfalt zeigt.
Insofern greife ich wieder auf die Aussgen der "Anatomie der Seele" zurück, die ich in der Gegenwart/Realität angewandt sehe.
So steht unter dem Kapitel: Das Denken folgendes:
"Das Denken setzt also die Gehirntätigkeit des physischen Leibes nicht voraus. Auch ohne das physische Gehirn und ohne Nervensystem kann der Mensch denken. Er tut es auch, wenn er beispielsweise im Schlaf den physischen Leib verläßt und sich ins Jenseits begibt, wo er sich mit anderen unterhält, sich weiter bildet(indem er z.B. an Kursen teilnimmt) oder Jenseitigen etwas mitteilt (z.B. seine Erfahrungen auf der Erde jenen, die sich auf ihre kommende Inkarnation vorbereiten)
Er behält die Denkfähigkeit in vollem Umfang auch dann , wenn er gestorben ist, und sich im Jenseits befindet, wo er kein grobstofflich-materielles Hirn besitzt. Er denkt mit seinem feinstofflichen Gehirn: dem "Astralhirn", welches das eigentliche, das seelische Organ des Denkens sowohl im Jenseits als auch während der Inkarnation ist. Seite 453
Ach, wir wissen noch so wenig und manches mögen manche auch nicht glauben, wenn ihnen der Pragmatismus noch sehr nahe ist. Aber ist alles ist berechtigt, der Mensch/Seele entwickelt sich. In langen Zeiträumen. Wir merken es immer wieder.
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hallo,
kann Gott einen Stein so schwer machen, dass er ihn nicht mehr hochheben kann?
lg
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Frag Gott
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