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Entwickelt sich die ganze Menschheit, so kann die Gegenkraft, die ihren Freiheitsraum sicherstellt, allmählich abnehmen. Der "Fürst der Welt" kann also von seiner Rolle als "Widersacher" immer mehr lassen, er wird aus der Welt hinaussteigen, "hinausgeworfen", damit er nun ebenfalls beginnt, in der Intention seinem Freund gleichend, die Menschheit auf ihrem Weg zu Gott zu schubsen. Nur führt Jesus die Menschheit an deren Spitze , indem er ihr den Weg zu Gott als Vorhut bahnt, während, während LUZIFER als Nachhut, sie von hinten her antreibt.
Je mehr Licht von ihrem Ziel her, von Gott, auf die Menschheit fällt, und je reiner sie dieses Licht wahrnehmen kann, umso mehr wird auch LUZIFER positive, die Menschheit fördernde Bedeutung für die Menschen erkennbar. Auch er, LUZIFER, und seine Mitarbeiter werden dann in einem tieferen Sinne "erkannt" .
Denn je weiter sich die Welt , je weiter sich die Menschheit der endgültigen Erlösung nähert, je mehr Licht in der Welt und im Menschen zum Leuchten kommt, umso klarer darf auch LUZIFER in seinem wahren Glanz erscheinen, umso deutlicher wird er als einer der engsten Mitarbeiter Gottes und als der innig geliebte Bruder des zu Christus gewordenen JESUS erkannt.
Auch jetzt aber leuchtet er , wenn auch sein und seiner Engel Glanz noch etwas - dem metallenen Schein vergleichbar - fahl ist, fahl für unsere ungetrübten Menschenaugen, die wir ja nicht wagen, in sein wahres - gütiges - Gesicht zu blicken. [b]
Satan als Hüter der Schwelle
[b]....die eine Rolle des Versuchers, die für den Menschen entscheidend seinkann, ist eindeutig. Der Mensch muß in bestimmten Situationen hineingestellt werden, damit er erfahren kann, daß die Zeit zum Stufenwechsel reif geworden ist. Die Versuchung sagt ihm:" Nun ist es so weit. ." Und der Versucher verhilft dem Menschen zu solchen Situationen. Er tut dies nicht aus Böswilligkeit, um den Menschen zu schaden, sondern im Gegenteil, um ihn zu fördern, zu fördern in seiner Entwicklung. Und dies ist es , worauf es ankommt. Verhindern will der Versucher lediglich, daß der Mensch sich in Abenteuer stürzt, die er nicht bestehen kann, und sich Bürden auflädt und Aufgaben übernimmt, denen er noch nicht gewachsen ist. Der Versucher sorgt dafür, daß sich der Mensch nicht nach seinen Wunschträumen ausrichtet, sondern danach, was er wirklich kann, nach seinen tatsächlich vorhandenen realen Möglichkeiten.
In dieser Rolle ist Satan der berühmte "Hüter der Schwelle" , die der Mensch solange nicht überschreiten darf, bis er die Schwingung, die jenseits der Schwelle herrscht, gewachsen ist. Satan bewahrt ihn also nicht bloß vor argen Enttäuschungen, sie sind ja für den Menschen immer wieder nötig, sondern er bewahrt ihn davor, daß er sich brennt, ja, daß er ganz verbrannt wird.
Er kann unvorbereitet , noch mit Unrat besudelt, das heißt , mit seiner noch blühenden Negativität , mit seiner niederen Schwingung , jene höchste Stufe nicht betreten, wo wesentlich mehr Licht leuchtet und also eine höhere Schwingung herrscht als auf jener, auf welcher er noch steht. Er kann sich nicht ohne Hochzeitskleid mit den Gästen des Göttlichen Gastmahls zu Tische setzen. Er würde dort nicht nur vor Scham, sondern auch unter Einwirkung der dort herrschenden Atmosphäre vergehen. (Mt. 22,11-13)
Satan hilft ihm. Er hilft ihm, indem er ihn veranlaßt, sich auf die Einladung zum Gastmahl vorzubereiten, sich für das Übertreten der nächstfolgenden kritischen Schwelle zu rüsten. Er sagt ihm:" Schau in dich, schau alles an, was in dir noch vorhanden ist, was dich daran hindert, den Schritt über die Schwelle zu wagen." und falls der Mensch dennoch unvorbereitet über die Schwelle treten will, so bringt er ihn zu Fall, damit er jenseits der Schwelle nicht umkomme.
Quelle: Das Vaterunser - die spirituelle Entwicklung des Menschen - im Lichte des Evangelims - vor dem Hintergrund der Reinkarnation [/b]
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