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Die neuen P....












http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,436351,00.html

Zitat:
Die fortschreitende Deindustrialisierung hat im Westen eine neue Unterschicht der Unproduktiven und geistig Verwahrlosten geschaffen. Diese Fremdlinge im eigenen Land werden zur ernsten Gefahr für die Demokratie.


Zitat:
Auffällig hingegen sind die Symptome der geistigen Verwahrlosung. Der neue Prolet schaut den halben Tag fern, weshalb die TV-Macher bereits von "Unterschichtenfernsehen" sprechen. Er isst viel und fettig, er raucht und trinkt gern. Rund acht Prozent der Deutschen konsumieren 40 Prozent allen im Land verkauften Alkohols. Er ist kinderreich und in seinen familiären Bindungen eher instabil. Er wählt am Wahltag aus Protest die Linken oder die Rechten, zuweilen wechselt er schnell hintereinander.



Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie die Talk-Nachmittags-Shows soviel Einschalt-Quoten beim Fernsehen bringen.

Aber ist es wirklich so schlimm, wie es hier geschildert wird ?

http://focus.msn.de/reisen/oktoberfest/oktoberfest_nid_35674.html

Zitat:
Die Wiesn mutiert zum alkoholisierten Massen-Event – beliebt, weil sie das lockerste Flirtrevier der Welt ist


Zitat:
„Hossa, hossa, …“ intoniert die Band, während sich die Kellnerinnen mit Trillerpfeifen ihren Weg durch die Gänge bahnen. Nur in diesem Zelt werden sich zu späterer Stunde immer wieder angeheiterte Mädels auf die Tische stellen und ihre Busen blitzen lassen – solange, bis die Ordner sie wieder von den Tischen zerren. Das ist ein Spiel geworden.


Und sicher auch selbst geschaffen - die neuen P...., weil: das Geld stimmt.

Geh ma`die Schnapsleichen einsammeln
Hallo Gabriele!

Zitat:
Aber ist es wirklich so schlimm, wie es hier geschildert wird ?


Wie alles im Leben: ja und nein. Manches stimmt sicher, aber man kann nichts verallgmeinern.

Wenn Gabor Steingart in seinem Artikel die Proleten von damals und heute schreibt, könnte man auch zu den Damaligen das richtige Wort Proletarier sagen. In der heutigen Verküzung dieses Wortes ist etwas beschrieben, das mit dem Ursprünglichen nicht mehr so viel zu tun hat.

Zitat:
Der neue Arme ist kein Wiedergänger des alten. Vor allem an seinem mangelnden Bildungsinteresse erkennen wir den Unterschied. Er besitzt keine Bildung, aber er strebt ihr auch nicht entgegen. Anders als der Prolet des beginnenden Industriezeitalters, der sich in Arbeitervereinen organisierte, die zugleich oft Arbeiterbildungsvereine waren, scheint es, als habe das neuzeitliche Mitglied der Unterschicht sich selbst abgeschrieben.


Das stimmt leider häufig (aber wohl auch nicht immer)


Zitat:
Selbst für seine Kinder unternimmt er keine allzu großen Anstrengungen, die Tür in Richtung Zukunft aufzustoßen. Ihre Spracherziehung ist so schlecht wie ihre Fähigkeit, sich zu
konzentrieren.


Das ist wirklich häufig zu beobachten. Und das macht es natürlich schwierig für diese Kinder aus dem Kreislauf herauszukommen. Denn es ist nun mal so, das Bildung sehr wichtig ist, und man nur mit Bildung aus so einem Kreislauf ausbrechen kann.


Zitat:
Was ist die Staatsbürgerschaft eines Landes wert, wenn den Menschen dort die Teilnahme am Arbeitsprozess verwehrt bleibt? Was nützen bürgerliche Freiheiten aller Art, wenn das Recht auf eine eigenständige Lebensführung nicht mehr dazugehört? Ist es zulässig, dass die in der Verfassung verbrieften Rechte auf Teilhabe nur für den Gebildeten weiter ihre Gültigkeit besitzen?


Das Probleme der mangelnden Arbeitsplätze ist leider auch ein großes Problem und macht die Sache natürlich noch schwieriger, denn wo keine oder wenig Hoffnung ist, wird wohl noch weniger Anstrengung unternommen zu lernen. Denn dann heißt es oft: "für was denn, hat doch eh keinen Sinn" (was vielleicht verständlich, aber so natürlich nicht richtig ist)

Zu dem Bericht im Focus:

Du schreibst:
Zitat:
Und sicher auch selbst geschaffen - die neuen P...., weil ...


Ich sehe das jetzt nicht unbedingt so, denn dieses Phänomen zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und alle benehmen sich da oft daneben.

Aber man darf das auch nicht überbewerten. Sicher gibt es solche Auswüchse, aber viele gehen auch hin und haben einfach nur Spaß ohne sich daneben zu benehmen und ohne so viel zu trinken, dass das "niedere Tier" im Menschen zum Vorschein kommt

Liebe Grüße
Kiki
Zitat:
dass das "niedere Tier" im Menschen zum Vorschein kommt



hat Leadbeater drüber geschrieben

Verletzung der Auraschicht durch alle Unarten - Öffnung der Seelenschicht - Eingang für Dämonen

naja - ich würde eher meinen, wir sind eher wie "Seelenkinder", die alles erleben und alles mitnehmen wollen, was es zu erleben gibt.
Muß auch sein, denn ehe ein Kind erwachsen wird, dauert es und ein "Seelenkind" braucht halt länger - muß man alles erfahren - schreibt der Autor von "Anatomie d.S." wie auch im biologischen Alter sind wir ja von Anfang an nicht perfekt und so ist es auch im seelischen Bereich. Da fallen dann auch die aus der oberen Gesellschaftsschicht darunter.

In der heutigen Runde haben wir uns mit einige lieben Menschen darüber unterhalten, daß es die Kinder, die heutzutage geboren werden, auch nicht leicht haben - weltweit - alles verändert sich , die Werte gehen verloren und sie werden mißbraucht und gebraucht und wer weiß was noch - wir hatten Beispiele, die letztens in der Presse hochgradig bearbeitet wurden, besondern der Bild - sei es die Phädophilenringe mit den vielen millionen Opfern , sei es, dass man Jagd in den Ländern der dritten Welt auf Menschen macht, um ihnen Organe zu nehmen, sei es, daß man sie aus dem Hause jagt , weil die Eltern dem Alkohol verfallen sind (Rußland und andere Länder) und sie auf der Straße leben müssen in Rudeln - wie Tiere - versteckt in den Katakomben und Abwässerkanälen. Sie verhungern im Sudan und dann noch die Menschenhändler, die Menschen rauben und sie verkaufen und das im 21. Jahrhundert. Ich denke nur an Belgien - Detroiaux und viele andere - manchmal schaue ich in die Sendung "Autopsie" auf RTL 2 rein - da merkt man, daß man manchmal froh ist, wenigstens in den 4 Wänden seine Ruhe zu haben.
Menschen stellen sich vor die Kamera und rufen nach ihren "verschwundenen" Kindern und dann findet man die kleinen und merkt,es waren die eigenen Eltern und dann findet man in den Computern die Bilder von Kindern, die mißbraucht werden - von 0 - 2 und höher - und die Leute, die mit drin hängen, können ganze Prozesse lahm legen, weil sie auch in den oberen Gesellschaftschichten zu finden sind.
Es gibt das Schöne , die Natur , die Hilfsbereitschaft, aber es gibt auch Leute, die eben das sind, was man nicht berühren möchte - wie Schmutz und man sieht es ihnen leider nicht an - leider!

Ich möchte nichts in der Welt mit einem Weichzeichnerbild betrachten, sondern ich möchte das alles so erkennen, daß ich die Unterschiede sehe - das Schöne und das weniger Schöne - und das Gott mir die Kraft gibt, da zu helfen, wo es mir erlaubt ist - im kleinen Bereich - für den großen Bereich kümmern sich Weltstars, die sowieso überall herum kommen und das große Geld und die großen Verbindungen haben, die ein kleiner Mann nicht hat - wer täglich über 12 Stunden arbeiten geht, kann noch so gute Vorsätze diesbezüglich haben, aber ihm sind in gewisser Hinsicht die Hände gebunden, etwas Großartiges zu tun.

Wenn jeder Mensch da etwas tut, wo er gerade lebensbedingt steht, dann ist das schon was Gutes. Manchmal habe ich aber auch das Gefühl, daß sich immer beide Seiten aufwiegen.
Die, die durch das Leid der anderen Lebewesen und Menschen verdienen, werden kaum was tun -leider haben sie auch Macht, sich gegen alles zu stemmen, wodurch anderen Leid erspart wird und die, die guten Herzens und Willens sind, haben nicht die Finanzen, mehr zu tun. Es ist, als ob Gott wirklich mit dem Teufel zusammenarbeitet, da kann man rudern und rudern, damit die Welt sich verbessert und doch - es ändert sich manches, aber nicht alles. Schade - daß wir kein Paradies auf Erden kriegen.
Zitat:
In dem Buch "Das Vaterunser" steht unter dem Kapitel: "die Erlösung von dem Bösen und die Erlösungsbereitschaft" folgendes.
"Jesus lehrte den Menschen, Gott nicht zu bitten, er möge ihn vor dem Bösen schützen, sondern von ihm erlösen. Was ist der Unterschied ?
Jemanden schützen heißt: nichts an ihn heranzulassen, ihn bewahren, ihn behüten. Alles, was den menschen bedroht und bedrohen kann, soll zwar erhalten bleiben, ihn aber nicht erreichen und ihm nicht schaden. Der Mensch, der in diesem Sinne geschützt ist, kann nach wie vor bedroht werden, denn er ist zwar mit einem Schutzwall umgeben, doch jenseits dessen besteht das ihn Bedrohende nach wie vor. Er kann also belagert werden, so daß er seine Zitadelle nicht verlassen kann, ohne Gefahr zu laufen, vom Bösen überfallen zu werden.

Befreit von der Bedrohung wird der Mensch nur dann tatsächlich, wenn das ihn Bedrohende aufgelöst wird. Auflösung bedeutet nicht Vernichtung.
Auch das Böse muß aufgelöst werden, damit es endgültig unwirksam wird. Der Mensch löst es auf, indem er es dem Licht zuführt, also die Finsternis, die im Bösen liegt, ins Licht übergeben läßt. Der Mensch ist freilich aus eigener Kraft nicht in der Lage, ide Finsternis des Bösen im Licht aufzulösen, er braucht dazu Hilfe.
Die Hilfe bekommt er auch unfehlbar, sobald er aus der Tiefe seiner Seele darum bittet. Dies kann er dann tun, wenn er seine wahre Situation vollauf begriffen hat, wenn er also hinreichend erlebt und erfahren hat, wie sehr er erlösungbedürftig ist.
Die Erfahrung der Erlösungsbedürftigkeit ist einerseits die Folge der Einsicht in die eigene Schuldhaftigkei9t, andererseits die Folge der Sehnsucht nach Liebe, und diese Sehnsucht ist letztlich immer die Sehnsucht nach Gott. Die Sehnsucht nach Gott ist aber bereits Gottesliebe.


Unter dem Abschnitt "Im Angesicht des Bösen" erklärt das Buch, warum Gott mit dem Teufel zusammenarbeitet, aber um das wirklich verstehen zu können, muß man an die Reinkarnation glauben oder es muß einem bewußt sein, daß es eine unsterbliche Seele gibt, die immer wieder inkarniert und das es Sinn macht, alles zu erfahren, was es gibt - und damit der Mensch in die Versuchung kommt, muß der "Teufel" ihm in sich dazu treiben, Böses zu tun - so auch geschildert unter dem Abschnitt "die Wahrheit über Luzifer" und "Satan als Hüter der Schwelle" -

Zitat:
"Der Satan ist ein Helfer. Er hilft dem Menschen, die zur Entwicklung unumgängliche Selbsterfahrung zu machen.
Steht der Mensch noch tief in der Dumpfheit, auf Stufen der Kindlichkeit, so hält er den Satan für einen Bösewicht, der ihn nur stört und zu Taten verleitet, die er gar nicht begehen möchte und die ihm bloß Not und Leid bringen. Er glaubt, ohne Satan wäre er "brav" und "fromm" und die Welt wäre "in Ordnung".
Der Mensch muß die Finsternis , die weite Bereiche seiner Seele überschattet, aus sich herausprojezieren und sucht dafür einen geeigneten Projektiionsträger in der Gestalt eines Bösewichtes. Da er, besonders auf der dritten Stufe , der Stufe der Orthodoxie , wo ihn das Probleme des Bösen zu bedrängen beginnt, vor lauter "Furcht und Zittern" nicht wagt, die Vorstellung des "Bösewichtes" in Gott zu verlegen, beehrt er damit Satan. Freilich, er merkt nichts, dass er Gott "beraubt", ihm einen wichtigen Aspekt seines Wesens abspricht und ihn sogar in zwei Hälften spaltet.
Denn außer Gott und außerhalb Gott gibt es nichts. Auch das Böse , und der Bösewicht, ist in ihm, ist ein Teil von ihm. Die ist übrigens mit ein Grund dafür, daß für Klarsichtige auch das "Gute im Bösen" offensichtlich wird."


Als mir dieses Buch in die Hände fiel, habe ich über diese Abschnitte sehr oft nachgedacht. Und mit der Wirklichkeit verglichen. Es liegt viel Einsicht in diesen beiden Büchern. Und man lernt sehr viel dazu.

Dazu fällt mir jetzt die junge Natascha Kampusch ein, die eingesperrt wurde, aber sehr viel gelernt hat, sie durfte, nach ihren eigenen Angaben, nur den Kultursender im ORF sehen und durfte nur Schulbücher lesen - und jetzt erstellt man sogar Statistiken, was sie versäumt hat oder verpaßt, wenn sie unter Gleichaltrigen groß geworden wäre. Wenn sie mit Drogen , mit Alkohol oder anderen Süchten in Berührung gekommen wäre. Der Mann, der sie gefangen hielt, war nicht dumm und die Eltern hätten ihr vielleicht nicht viel geben können in dieser Hinsicht.
Man weiß es nicht - aber dieser ganze Fall wird sicherlich noch oft bearbeitetet werden von allen Wissenschaftlern und anderen Intellektuellen in allen Bereichen - man stellt sich jetzt schon Fragen, was wäre wenn - trotz allem bleibt Kidnapping eben eine Straftat.
Auch hier liegt das Böse und das Gute eng beieinander. Und manchmal denke ich, andere Menschen leben auch in ihren Wohnungen wie in einem Gefängnis , weil sie sich selbst einsperren.
Die Aussage von Natascha, daß sie Angst hatte, er könnte einmal einen Unfall bauen und sie würde dann in dem Raum hinter dicken Türen verhungern, weil keiner etwas von ihr wußte, von ihrem Leben - hat dazu geführt, daß sie sich zur Flucht entschloß.
Doch jetzt hat sie sich leider in die "Hände der Medien" begeben und wird nun zerpflückt, die dicke Überschrift auf der BILD - Zeitung ist mir im Bäckerladen richtig ins Gesicht gesprungen.

Naja, irgendwie hat das Buch schon was - es erweitert einfach die Sicht der Dinge.

Gruß am Sonntag von Gabriele
Forum -> Plauderecke


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