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Konfrontation mit der Vergangenheit












Das Erwachen des echten Gewissens wird im weiteren dadurch signalisiert, daß der Mensch immer häufiger Depressionen und Ängsten ausgesetzt wird. Zunächst weiß er nicht, woher sie kommen. Sie sind das Zeichen dafür, daß er in seiner inneren Entwicklung in die Phase der seelischen Reinigung getreten ist.

Das erwachende echte Gewissen weckt nämlich im Menschen Schuldgefühle, indem es ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert und ihn an seine Verschuldungen in früheren Inkarnationen erinnert. All das, was der Mensch früher - teils mit Hilfe seines künstlich erzeugten Gewissens - legitimieren oder rechtfertigen konnte, erscheint in seinem Unbewußtsein nun in seinem wahren Licht. Jene Verhaltensweisen und Taten, die er früher für "gut" befunden oder für "gut" ausgegeben hat, die in der Wahrheit jedoch falsch und böse waren, machen ihm jetzt mehr und mehr zu schaffen. Es ist sein echtes Wissen, dessen Stimme er nun immer deutlicher hört und das ihn immer häufiger in Bedrängnis treibt.

ISBN 3-89385-401-0

http://www.syntropia.de/esoterik-ok.....us-und-tarot-c-3_123.html
http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/3893854010/
http://www.yatego.com/sachbuch-ratg.....roposophie/34-16-06,3,6,3
Damit wird - von der vierten Entwicklungsstufe an - jene wichtige Phase der inneren Entwicklung eingeleitet, welche den Konfrontationen mit der Vergangenheit, namentlich mit Verschuldungen gewidment ist und den wichtigsten Beitrag zur Reinigung seiner Seele leistet.

Der Mensch sieht im Spiegel seiner Vergangenheit und aufgrund seiner von seinem echten Gewissen geleiteten Reaktionen auf die Konfrontation mit seinen früheren schuldbeladenen Inkarnationen gleichsam von innen her, was tatsächlich gut oder was böse ist.

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Auf den höchsten Entwicklungstufen angelangt, wird der Mensch erkennen, daß er selber es war, genauer: der innere Mensch in ihm, der ihm - nach dem Prinzip der ausgleichenden Gerechtigkeit - die "Strafe" wie Schmerz, Unglück und Leid auferlegte. Und er wird auch einsehen, daß - falls die Strafe größer war, als es tatsächlich im Hinblick auf Sühne nötig gewesen wäre - das Übermaß an Leiden nur darum enstanden ist, weil er - der äußere Mensch - den Weisungen des inneren Menschen kein Gehör, seinen Ratschlägen und Forderungen nicht Folge geleistet hat. - Er wird aber auch anerkennen, daß selbst das scheinbar "Überflüssige" nötig war, nämlich im Hinblick auf Erfahrungen, die er im leiden machen mußte.

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Er muß zunächst lernen, daß er das Urteil und die Strafe in jeder Hinsicht Gott überlassen muß. Dann muß er einsehen, daß Gott keinen - selbst den größten Sünder nicht - verurteilt und niemanden bestraft. - Denn alles, was in den Augen der Menschen als "Strafe". als Abtragen von Karma gilt, ist letztlich nur eine Lektion, aus welcher der Mensch lernen soll. Und da Gott niemandem "böse" ist, wenn er "sündigt", braucht er auch nicht zu verzeihen. Er nimmt jeden "Sünder" mit ebenso großer - unenendlicher - Liebe an wie jenen, der (freilich nur im Augenblick) nicht "sündigt". - Es gibt ja keinen einzigen Menschen, der nicht eine sehr lange "sünden"beladene Vergangenheit hinter sich hätte oder - falls er noch in den Anfängen seiner inneren Entwicklung steht - eine "sünden"trächtige Zukunft vor sich hat.

http://www.syntropia.de/religion-christentum-c-5_137.html
http://www.yatego.com/,7,1,q,anatomie
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