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http://www.astrologieheute.ch/
Die Freiheit auf dem Schicksalsweg
oder: Was ist eine gute Beratung?
von Hajo Banzhaf
Bevor man versucht, die Zukunft aus den Karten zu lesen oder sein Schicksal aus den Sternen zu erfahren, sollte man sich natürlich fragen, ob und inwieweit die Zukunft eigentlich feststeht. Die Meinungen darüber sind von jeher gespalten. Es gibt Religionen, wie etwa den orthodoxen Islam, in denen die Lehre von der Prädestination (lat. Vorherbestimmung) dominiert. Und wie es scheint, glauben auch nicht wenige in der Welt der Esoterik, dass alles schon im Voraus feststeht.
Der renommierte Astrologe und Tarot-Spezialist Hajo Banzhaf beleuchtet in seinem Artikel den Themenkomplex von Zukunftsschau, Vorbestimmung, Anlage, Schicksal und freier Wille. Er zeigt, dass auch die berühmten Prophezeiungen aus der Geschichte nie so eingetroffen sind, wie vorausgesagt, und stellt dann eine etwas andere Sichtweise auf Prognosen vor. Dies wiederum wirft auch ein Licht auf die Lebensberatung von Astrologen, Tarotdeutern und anderen, denn von ihnen wird oftmals erwartet, dass sie den Ratsuchenden «die Zukunft voraussagen». Dass die Kenntnis der eigenen Möglichkeiten des Fragenden dabei viel wichtiger ist als eine festlegende Aussage über das, was «kommt», zeigt Hajo Banzhaf im zweiten Teil seines Artikels. Denn das Kommende wird durch die Haltung und die Entscheidungen des Fragenden wesentlich mitbestimmt.
Hajo Banzhaf, Astrologe und Tarot-Experte; leitet die Tarotschule in D-München; Seminare in psychologischer Astrologie; ständiger Mitarbeiter von ASTROLOGIE HEUTE; Autor zahlreicher Bücher (Website: www.tarot.de)
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Die Jupiter/Pluto-Konjunktion: Himmel und Unterwelt
von Brian Clark
Gegen Ende des Jahres 2007 wird Jupiter, welcher Übermass und Übertreibung symbolisiert, dem Planeten Pluto begegnen, der als Herr der Unterwelt und König der Schatten gilt. Nach beinahe 13 Jahren treffen sich die beiden Planeten wieder zu einem kosmischen Gipfel und bringen die Tagesordnung, die beim letzten Treffen aufgestellt wurde, zum Abschluss. Gleichzeitig wird der Entwurf für den nächsten gemeinsamen Zyklus festgelegt. Astrologisch gesprochen treffen sich hier der Herr des Himmels und der Herrscher der Unterwelt. Sie kündigen eine globale Initiation an, die hoffentlich zu einem neuen Verständnis und zu neuer Toleranz für die Unterschiede zwischen den Menschen führen wird. Im Gegensatz zur letzten Begegnung vor 13 Jahren, als die Planeten in Plutos dunkler Heimstatt, dem Skorpion-Zeichen, aufeinander trafen, stossen sie dieses Mal im Schütze-Zeichen zusammen, wo Jupiter zu Hause ist. Dank der gastgebenden Gottheit dürften im entstehenden Zyklus jovianische Züge wie Optimismus und Zuversicht eine grössere Rolle spielen.
Der australische Astrologe Brian Clark schöpft aus dem griechischen Mythos von Jupiter (Zeus) und Pluto (Hades) und zeigt, was die an und für sich gegensätzlichen Götter – den Herrscher des Himmels und den Herrscher der Unterwelt – verbindet. Anhand der astrologischen Zuordnungen für diese beiden Planeten skizziert er die Chancen und Schwierigkeiten dieser mächtigen Verbindung, die uns Ende 2007 beschäftigen wird.
Brian Clark, studierte klassische Sprachen und Archäologie; Mitbegründer und Leiter des Chiron Centre in Melbourne (AUS), das den vierjährigen astrologischen Lehrgang «Astro*Synthesis» anbietet; Astrologe und Autor zahlreicher Fachartikel und Bücher
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Aspekte der Angst
von Barbara Egert
Angst gehört unausweichlich zu unserem Leben. Wie Freude, Trauer und Wut begleitet sie unser Dasein, und sie hat ihre Berechtigung, denn wir Menschen sind bedroht von Verlusten, Katastrophen und Krankheiten. Es gibt wohl nichts, wovor wir nicht Angst entwickeln könnten. Vor allem ist uns unsere Sterblichkeit bewusst, und dies ist die existenzielle Angst vor dem Tod.
In ihrem Artikel beleuchtet Barbara Egert zuerst die psychologischen Mechanismen der verschiedenen Angstzustände. Die Ursachen können sehr verschieden sein, sie können ihre Wurzeln in der Kindheit haben, sie können vorübergehend in Krisensituationen auftreten, sich zu eigentlichen Phobien entwickeln oder in Panikattacken entladen. Die verschiedenen Angststörungen verbindet die Autorin dann mit den zugehörigen astrologischen Faktoren, das sind hauptsächlich die Planeten Mars, Saturn, Neptun und Pluto, fallweise auch Uranus. Eine besondere Stellung nehmen die Beziehungsängste ein, denen dieser Artikel ein längeres Kapitel widmet.
Zum Abschluss gibt Barbara Egert den Lesern Tipps für den Umgang mit der Angst. Sie hebt dabei hervor, dass Angst uns auf eine Gefahr aufmerksam macht, hinter der sich ein urtümliches Anliegen in unserer Persönlichkeitsentwicklung verbirgt, dem wir mit Bewusstmachung kreativ begegnen können. Gewiss ist das meist nicht sehr einfach, aber es kann helfen, das Urvertrauen in uns selbst weiterzuentwickeln.
Barbara Egert, geprüfte Astrologin DAV; über 25 Jahre Astrologie-Erfahrung; astrologische Beratungen und Kurse in Berlin; diverse Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften; ständige Mitarbeiterin von ASTROLOGIE HEUTE
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