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Die Offenbarungen des Johannes sind Anlaß, immer wieder neue Prognosen aufzustellen.
Aber wie wahr sind sie und was haltet Ihr davon ?
Manchmal hat man das Gefühl, daß da, wo gestritten und gefochten wird in Foren und Listen, es die Leute magisch anzieht.
Da, wo von Glückseligkeitund Liebe geschrieben oder darüber diskutiert wird, sind oftmals gar nicht so viele Leute zu finden. Aber gerade Sado Maso und andere diverse Gruppen haben einen enormen Zulauf.
Was ist der Anlaß, daß der Mensch sich zum Dunklen hingezogen fühlt ?
Ich habe mir mal bei google die Worte:
Quelle: johannes offenbarung + kritisch
eingegeben und da kam allerhand zum Vorschein.
Z.B. von Elias Erdmann
| Zitat: |
http://orodara.piranho.de/ProphElias1.html
http://home.arcor.de/m_enning/literatur/buch/elias/9_2_elias.htm
Die Bibel ist ein so populäres Buch, dass man Wiederholungen und Variationen biblischer Motive beim besten Willen nicht als unabhängige Prophezeiungen werten kann, die sich gegenseitig bestätigen.
Die Ängste vor den Horden aus dem Osten sind auch schon sehr alt: Hunnen, Mongolen, Russen, Chinesen, ... und während des „kalten Krieges“ gab es ja auch tatsächlich eine ganz reale Gefahr aus dem Osten. Es wäre regelrecht ein Wunder, wenn diese Ängste und Risiken nicht in verbildlichter Form in die Prophetische Literatur eingeflossen wären.
In manchen Fällen ist sicher auch das Motiv mit eingeflossen von der spirituellen Kraft, die analog zur Sonnenbahn aus dem „Osten“ kommt.
In einer langen Tradition wurden die alten Motive und Ängste immer wieder überlagert und angepasst, so dass sie heute selbst für den Seher kaum noch erkennbar sind.
In gewisser Weise verhalten sich diese Angst-Motive wie Lebewesen und es gibt eine regelrechte „Evolution“ dieser Motive. Durch die Variation der Motive gibt es eine Mutation. Und unsere Ängste geben die Selektionsbedingungen vor. Ein Motiv, dass sich optimal an unsere Ängste angepasst hat, hat somit die besten Überlebensbedingungen. So hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein sehr mächtiges „Angstwesen“ entwickelt: das typische „Prophezeiungsbuch-Szenario“. Dieses Angstwesen hat unterschiedliche Vermehrungs-Arten.
Für uns alle sichtbar vermehrt es sich über die entsprechende Prophezeiungs-Literatur und über das Prophezeiungsforum.
Aber es gibt noch einen „telepatischen“ Vermehrungsweg. Jeder von diesem „Angstwesen“ Infiziertre ist seinerseits ein telepatischer Sender und verstärkt selektiv seine Angstmotive beim Senden. Im Prinzip ist es die gleiche Methodik, mit der sich Viren im Internet verbreiten.
Wenn das Prophezeiungsforum ein paar Hundert Leute erreicht und diese nun ihrerseits diese Motive „weitersenden“, werden dadurch die Grundlagen für zukünftige Prophezeiungen geschaffen. Die Prophezeiungen werden gewissen Häufungspunkte aufweisen, weil sie von dem gleiche Angstwesen abstammen.
Vielleicht ist das Sender-Empfänger-Modell nicht ganz passend. Ich benutze lieber das Modell einer universellen Wissensdatenbank, in der jede menschliche Erfahrung gespeichert ist – unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Man könnte es Akasha-Chronik oder als morphogenetisches Feld bezeichnen. Wenn ganz viele Menschen an eine Prophezeiung glauben und Angst davor haben, dann wird dieses Motiv ganz oft gespeichert. Je stärker die Emotionen sind, um so höher ist das „Ranking“ beim späteren Zugriff. So ergeben sich in dieser Wissensdatenbank Selbstläufer – so ähnlich wie im Internet bei den Verschwörungstheorien Selbstläufer entstehen. Das Internet ist ja auch eine „Wissensdatenbank“, in der jede Meinung gespeichert wird ist – unabhängig vom Wahrheitsgehalt.
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oder von Gerd Lüdemann, der da meint.
http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/eng/spiegel96.htm
| Zitat: |
Lüdemann: Doch, das wäre schon möglich. Weil der zweite Brief an die Thessalonicher eine massive Fälschung ist, könnte man sich entschließen, ihm keine Predigttexte mehr zu entnehmen. Lüge bleibt Lüge, auch wenn sie in der Bibel steht.
SPIEGEL: Gibt es Texte, die so wenig christlich sind, daß sie aus diesem Grund nicht im Neuen Testament stehen sollten?
Lüdemann: Ja, die "Offenbarung des Johannes", das letzte Buch der Bibel. Schon früh gab es Widerstand gegen seine Aufnahme, und zwar völlig zu Recht. Die Offenbarung schildert blutrünstig und grausam das Ende der Welt. Ich halte es für verhängnisvoll, daß dieser schreckliche Text als Teil des Neuen Testaments in die Gegenwart transportiert wurde, in unsere Zeit mit ihren apokalyptischen Ängsten. Sie werden durch die Johannes-Offenbarung noch angeheizt. Deshalb ist sie bei den Sekten so beliebt.
SPIEGEL: Gibt es umgekehrt einen Text, der eigentlich in der Bibel stehen sollte?
Lüdemann: Das Thomas-Evangelium, das jahrhundertelang verschollen war und erst 1945 gefunden wurde. Es enthält nur Jesus-Worte, insgesamt 114, darunter viele, die auch im Neuen Testament stehen, aber auch viele andere, von denen ich einige für authentisch halte.
SPIEGEL: über jeden Text der Bibel werden dicke Bücher geschrieben, Texte wie das Thomas-Evangelium kennen fast nur Fachgelehrte. Stört Sie das?
Lüdemann: Sehr, denn das ist verhängnisvoll. Die Schriften, die ins Neue Testament aufgenommen und damit zum "Wort Gottes" erklärt wurden, sind dadurch aus ihrer Geschichte, aus jedem Kontext gelöst worden. Weil sie in den Gottesdiensten verlesen werden und auf den Kanzeln über sie gepredigt wird, gewinnen sie eine exklusive, sakrale Bedeutung, die ihnen nicht zukommt. Wem die Bibel als "Wort Gottes" oder, schlimmer noch, als "Heilige Schrift" präsentiert wird, der will sie andächtig lesen und gar nicht erfahren, wie menschlich sie ist. |
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Weshalb zieht es Menschen immer ins Dunkle ?
Ich denke oft an die Fußballspiele, in denen die Massen sehr gewalttägig auftreten, sich gern prügeln wollen und zur Vernunft nicht gern bereits sind. Wollen die Menschen wieder Krieg ?
Was funktioniert im Menschen nicht, daß er sich dem Dunklen so hingezogen fühlt ?
http://www.kersti.de/V0286.HTM
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Licht zieht Dunkel an
| Zitat: |
Jeder schneidet sich ungefähr in dem Maße, wie er der bösen Seite angehört, selbst vom Licht ab. Deshalb ist die böse Seite geradezu ausgehungert nach Licht/göttlicher Energie. Und sie wird von hell dem Leuchten des Guten angezogen, wie Motten vom Licht einer Kerze.
Wir schneiden uns immer selbst von der Liebes-Energie ab (wobei es sich um eine sehr hohe Ebene des Selbst handelt, der Göttliche Funke vielleicht - so daß die Behauptung, daß es Gott aus karmischen Gründen verweigert auch wieder nicht ganz falsch ist.) - als eine Art Selbstschutzmechanismus, um uns in Situationen, in denen wir den Überblick verloren haben, vor größeren Fehlern zu schützen. Im Endeffekt schadet jeder Fehler, den eine Seele macht, dieser Seele mehr als sie je einem anderen schaden könnte. Deshalb hat jeder selbst ein Interesse daran, sich nicht mehr Energie zufließen zu lassen, als die, deren Folgen er überblicken kann.
Wenn also ein Mensch, der seit vielen Leben konsequent nach seinem Gewissen lebt (man macht trotzdem Fehler, aber das reicht immer, daß einen Aufwärtsentwicklung stattfindet) und dann auf einem Planeten zur Welt kommt, auf dem Verbrechen gang und gäbe sind, wie hier auf der Erde beispielsweise, dann wirkt das Licht seines Wesens, seine Liebe und Freundlichkeit anziehend auf jeden, der nicht so lichtvoll ist, wie dieser Mensch. Sie kommen also alle an. Entsprechend ihres Wesens fällt dann die Annäherung aus. Ein einigermaßen freundlicher und anständiger Mensch wird kommen und um das Licht bitten, das er sich wünscht. Ein Mensch mit Radfahrermentalität - nach oben Buckeln nach unten treten - wird betteln, wenn der andere gesellschaftlich über ihm steht, aber prügeln, wenn der lichtvolle Mensch gesellschaftlich unter ihm steht oder wehrlos ist, weil er noch ein Kind ist, um an das Licht zu kommen. Ein Dieb wird versuchen, ihn zu berauben. Wirklich lichtvolle Menschen sind selten auf dieser Erde, deshalb werden sie von Menschen, die gerne ausgrenzen schnell aus der Gemeinschaft ausgegrenzt und geärgert und geneckt. Auch das ist ein Ausdruck dieser Faszination die das Licht ausübt - man geht immer wieder hin, stupst ihn an, bewirft ihn, ärgert ihn, und schaut, was passiert - es ist Neugier, aber Neugier die für den Menschen, der zum Objekt dieser Neugier gemacht wird, sehr sehr grausam ist. Ein anderes Beispiel von grausamer Neugier sind gewisse Tierversuche. Wenn auf dieser Erde ein Lichtvoller Mensch zur Welt kommt, hat er es oft sehr schwer in seiner Kindheit, denn Radfahrermentalität und Ausgrenzung sind normal hier.
Die Guten sind nun aber nicht völlig wehrlos, denn Liebe ist Macht. Man kann sie einem Menschen nicht einfach rauben. Er kann Liebe und diese leuchtende Energie, die alle haben wollen verschenken, oder es bleiben lassen. Liebe gibt es nur geschenkt. Man kann sie nicht kaufen, man kann sie auch nicht verkaufen. Was ein Mensch verkauft, ist niemals Liebe. |
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Noch was gefunden:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20419/1.html
Immer langsamer oder immer schneller voran?
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| Offenbar ist es, so zitiert New Scientist Huebner, trotz wesentlich besserer Ausbildung und höheren Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen, "heute für die Menschen schwieriger, neue Technologien zu entwickeln." Zwar sage er nicht vorher, dass das Dunkle Mittelalter tatsächlich 2024 eintreten werde, aber jetzt seien bereits 85 Prozent der Technologien entwickelt worden, die wirtschaftlich überhaupt realisierbar seien, was immer das genauer heißen mag. 2018 liege der Wert bereits bei 90 % und 2038 bei 95%. Der Spielraum werde also immer enger. Ähnlich argumentiert im Hinblick auf Wissenschaft John Horgan in seinem Buch Ende der Wissenschaft. Das widerspricht diametral den Ansichten anderer Theoretiker, die nicht nur weiteren technischen Fortschritt, sondern gar eine exponentielle Zunahme der Innovationen vorhersagen. |
Wird das Licht siegen oder kommt eine Zeit der Dunkelheit ?
Huebner geht von der Vorstellung aus, dass sich technisch-wissenschaftlicher Fortschritt wie ein Baum entwickelt. Vom Stamm ausgehend bilden sich die Äste aus, die große technische Gebiete darstellen und sich immer weiter ausdifferenzieren zu Zweigen und Blättern. Damit hat man von vorneherein eine Begrenzung der Entwicklungsmöglichkeiten eingezogen, in der kaum noch wirklich Neues entstehen kann. Die Menschen hätten, so meint denn auch Huebner, bereits die meisten der großen Äste am Baum der Technologie entdeckt. Nanotechnologie-Papst Eric Drexler ist damit allerdings gar nicht einverstanden, wie New Scientist berichtet. Alleine Nanotechnologie werde die von Huebner vorhergesagten Trends außer Kraft setzen. Tatsächlich könnte das Bild von dem einen Baum der Technologie in die Irre führen. Man könnte nicht nur von mehreren Bäumen ausgehen, sondern auch von solchen, die noch ganz klein sind. Und wenn biologische oder Nano-Maschinen bzw. überhaupt intelligente Maschinen ans Ruder der technischen Innovation gelangen, wären Vergleiche mit der menschlichen Geschichte und die Bedeutung von Innovationen für den Menschen ebenso wenig wie deren Zahl keine entscheidenden Kriterien mehr.
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