Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Organspende - immer wieder umstritten












Weil mich diese Frage sehr beschäftigt, habe ich nach Organspende im kritischen Sinne gefragt und bin auch eine Seite gestoßen, die mich sehr beeindruckt hat und sehr viele Fragen aufgeworfen hat.

http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin.....klaerungUeberOrganspenden

Auszüge aus einer sehr lesbaren Seite:
Zitat:

Kritische Aufklaerung Ueber Organspenden

RENATE GREINERT

Organspende - nie wieder!


Organtransplantation aus der Sicht einer Betroffenen


Wir sind Mitglieder der Initiative: „Kritische Aufklärung über Organspende“, einer Initiative, gegründet von Eltern, die ihre Kinder zur Organspende freigegeben haben. Völlig unaufgeklärt haben wir uns, ohne die Tragweite unserer Entscheidung übersehen zu können, von Medizinern in eine Situation hineinführen lassen, in der es nicht mehr um ein friedvolles und behütetes Sterben unserer Kinder ging, sondern um das angebliche Überleben Dritter. Als uns klar wurde, dass wir ja gesagt hatten zur Organspende unserer Kinder, hielten wir es für notwendig, andere Eltern über das aufzuklären, was wir nicht gewusst hatten. Wir möchten ihnen sagen, welche Probleme uns daraus erwuchsen und was eine Organspende tatsächlich alles beinhaltet. Es ist ein sehr intimer und schmerzlicher Bereich unseres Lebens, zu dem man eigentlich Fremden keinen Zugang gewähren möchte, aber wenn wir betroffenen Eltern nicht darüber reden, diskutieren die Mediziner die Organspende weiter nur aus dem Blickwinkel der Machbarkeit und der Möglichkeiten. Organspende rettet Leben, Organspende ist ein Akt der christlichen Nächstenliebe, die über den Tod hinausgeht, so werben Transplantationsmediziner und Organempfänger, und so werben viele gedankenlos mit, weil keiner mehr sterben will. Und doch ist die Voraussetzung für die Transplantationsmedizin das Sterben eines Menschen, der in den Minuten, Stunden oder Tagen seines Sterbens, wenn die Lebenskraft für ihn selber nicht mehr ausreicht, noch genügend Leben für andere in sich hat. Ungenannt und unbekannt, verschwindet er nach der Entnahme seiner Organe im Dunkel. Keiner, der die Organspende befürwortet, denkt daran, dass ein Mensch sterbend noch einmal auf den Operationstisch geschnallt wurde, damit er Spender von lebenden Organen sein konnte. Der Transplantationsmediziner aber steht im gleißenden Rampenlicht. „Leben um jeden Preis“ steht unsichtbar auf dem Banner, das Arzt und Transplantierter in den Farben der Nächstenliebe vor sich hertragen. Die Angst vor der eigenen Sterblichkeit macht blind, und so lassen wir uns von dem Wunsch nach Unsterblichkeit in ungeheuerliche Begierden und Begehrlichkeiten führen. In der Forderung „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst und Gott über alles“ hat die Nächstenliebe Stabilität. Wie in der Transplantationsmedizin nur einseitig gebraucht, führt sie Organspender und Angehörige in eine Einbahnstraße, die in einem Alptraum endet.
Zitat:


Auf der Suche nach Informationen in den folgenden Jahren sammelte ich jede Information zur Transplantationsmedizin. Auf der Suche nach Antworten versuchten besonders die Transplantationsmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover meine Zweifel und kritischen Fragen damit abzuwehren, dass sie mich für „zu betroffen“ erklärten, um klar denken zu können. Um mich mundtot zu machen, wurde mir mit gerichtlichen Schritten gedroht. Man schickte mir Unterlassungsklagen zu, in denen ich mich verpflichten sollte, für jede öffentliche Stellungnahme zur Organspende meines Sohnes 1000 DM an das Deutsche Rote Kreuz zu zahlen.

Ohne meine Familie, die sich davon nicht einschüchtern ließ, die mir half, persönliche Trauer und berechtigte Kritik voneinander zu trennen, hätte ich den Kampf um Aufklärung und Verstehen aufgegeben.
Ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hatte eine Lawine von Kontakten zu den Medien, aber auch zu Angehörigen von Organspendern zur Folge. Ich war gar kein Einzelfall, wie mir eingeredet werden sollte. Alle diese Angehörigen waren, wie ich, unaufgeklärt oder falsch informiert in die Organentnahme manipuliert worden.
Zitat:
Frau N. erzählte, wie sie immer wieder bedrängt wurde, die Organe ihrer Tochter möglichst schnell zur Organspende freizugeben, damit sie ihre Qualität behielten. Falls sie sich weigere, blieben die Geräte, an die ihre Tochter angeschlossen war, angestellt. Ein unerträglicher Gedanke für sie. Natürlich sagte ihr kein Arzt, dass bei irreversiblem Hirntod der endgültige Tod auch bei Angeschlossensein an Geräte nicht verhindert werden kann. Er tritt nach Stunden bis Tagen unaufhaltsam ein. Auf diese Weise zu sterben, empfinden viele Mediziner als humaner, denn beim abrupten Abstellen der Beatmungs-geräte erstickt der Patient. Frau N. willigte schließlich in eine Organspende ein, um ihre Tochter von den Maschinen zu befreien. Frau N. hat sich als Buße auferlegt, später selber einmal Organe zu spenden, um wenigstens das gleiche Schicksal zu erleiden, das sie ihrer Tochter zugemutet hat. Inzwischen leidet sie an Multipler Sklerose, wahrscheinlich ausgelöst durch den Tod ihrer Tochter, haben ihr die Ärzte erklärt.

Zitat:

Frau M. berichtete von ihrer Bitte an die Mediziner um ein aufklärendes Gespräch nach der Organspende. Ohne ein Attest über ihre „geistige Zurechnungsfähigkeit“ wollte man aber nicht mit ihr sprechen. Frau M. hat daraufhin nie wieder den Mut zu einem Gespräch gehabt. Sie ist daran krank geworden und seitdem immer wieder in psychologischer Behandlung.

Viele Eltern haben mir geschrieben, sich nach Vorträgen an mich gewandt, etliche wollten auch mir gegenüber anonym bleiben, weil sie sich so sehr schämten. Die Kraft sich zu wehren, hatten die wenigsten. Nur ein Vater hat seinen Sohn im Wissen, dass dieser kein „menschenwürdiges“ Leben mehr führen könne, zur Organentnahme freigegeben. Er verstand Organspende als sinnvolle Sterbehilfe. Alle Angehörigen der Organspender sind davon ausgegangen, dass ihre Kinder so tot waren, wie man sich Tot-Sein vorstellt. Alle erinnerten sich daran, dass ihre Kinder aber gerade nicht kalt, starr, leblos und ohne Atem waren. Im Gegenteil: sie waren warm, einige schwitzten, sie wurden wie Patienten versorgt und behandelt.

Zitat:

Im Nachhinein breiten sich Angst und Entsetzen aus. Das Schuldgefühl, zu früh aufgegeben zu haben, überwältigt, denn was verlassen wurde, war ein Lebender und kein Toter. Niemand kann die Angehörigen aus diesem Alptraum herausführen, weil keiner leugnen kann, dass sie tatsächlich warme, lebende Körper zurückgelassen haben. An dieser erlebten und im Sinne des Wortes wirklich „begriffenen“ Tatsache geht die Definition des Hirntodes vorbei. Am erdrückendsten werden die Augenblicke empfunden, in denen die Eltern über die vielleicht noch vorhandenen Empfindungen ihrer Kinder bei der Organentnahme nachdenken. Die Mütter erzählen von nächtlichen Alpträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen vorwerfen, sie verlassen zu haben. Und das genau haben wir getan. Sterbebegleiter waren nicht wir, sondern die Transplantationsteams, die nacheinander anreisten, um sich ihrer Organe zu bemächtigen. Fixiert auf dem Operationstisch, anästhesiert wie jeder Patient, der operiert wird, reagieren einige Spender mit Blutdruckanstieg, wenn der erste Hautschnitt gesetzt wird. Bei normalen Patienten ist das ein Zeichen für Schmerz. Haben unsere Kinder etwas empfunden, als man sie vom Kinn bis zum Schambein aufschnitt, ihre Körperhälften wie eine Wanne auseinander spreizte, um sie mit eiskalter Perfusionslösung zu füllen? Haben sie empfunden, wie sie nach der Qualität ihrer Organe beurteilt wurden? Was haben wir zugelassen, was fügte man ihnen zu, als sie noch zwischen Leben und Tod schwebten, mit welchem Trauma wurden sie in den Tod geschickt? Es ist nicht zum Aushalten!


Hier wird die Frage der Machbarkeit aufgeworfen, die man nicht so leicht beantworten kann. Jeder kann Empfänger sein, aber jeder kann auch das Opfer sein. Wissen wir, wie es wirklich zugeht beim Transplantieren ?
Der Tod eines Kindes ist für die Eltern immer traumatisierend.
Nur, wenn der Hirntod eingetreten ist, dann ist mann auch tot, d.h. der Hirntod ist irreversibel. Daß der Körper trotzdem noch künstlich weiterfunktionieren kann Mithilfe der Apparatemedizin ist aber auch nicht mehr so unbedingt neu.
Wie um alles in der Welt soll ein Hirntoter Patient durch Schmerzen traumatisiert werden - zumal er ja noch betäubt wurde?
Eine normale OP traumatisiert mich doch auch nicht, wenn ich betäubt bin - und auch bei mir geht beim ersten Schnitt der Puls und Blutdruck hoch.
Nein, hirntot ist tot, und falls ich einmal vor der schmerzlichen Entscheidung stehen sollte (was ich nicht hoffe), so würde ich einer Entnahme zustimmen. Ich kann, wenn ich schon eines meiner Kinder verliere, wenigstens anderen verzweifelten Eltern das Leben ihres Kindes schenken, dass für diese auch so unendlich wertvoll ist wie das meines Kindes für mich.
Und - ich hätte das Gefühl, mein Kind lebt noch irgendwie weiter - irgendwo arbeitet seine Niere noch, irgendwo schlägt vielleicht noch sein Herz... eigentlich doch ein schöner Gedanke bei so etwas Schrecklichem.
Ich kann verstehen, daß Eltern, die nicht wissen, wie die Organtransplantation praktisch abläuft, zutiefst verstört sind: "Mein Kind hat doch noch geatmet, das Herz hat doch noch geschlagen" und nicht wahrhaben wollen, daß es trotzdem schon tot sein kann.
Ich besitze einen Organspendeausweis und habe mich vorher informiert.
Solche Berichterstattung - so sehr ich den Schmerz der Eltern verstehe, basiert aber leider auf dem mangelndem Informiertsein der Eltern.
Und ist leider kontraproduktiv.
Ich bin auch der Meinung, daß man ohne die Bereitschaft, seine eigenen Organe zu spenden, moralisch auch keinen Anspruch hat, selbst welche zu bekommen.

Astrella
Hast Du den ganzen Artikel gelesen ? Er ist erschütternd.

Ich werde keine Organe spenden und möchte auch keine bekommen und ich würde es bei meinen Kindern nie zulassen und habe eine Anordnung der Ablehnung im Ausweis.

Warum können wir den Tod nicht als einen Teil des Lebens akzeptieren ?

Es kann und darf nicht sein, daß der Mensch zur Ware und zum Ersatzteillager wird. Aber es hat sich im Laufe der Jahrzehnte so entwickelt, daß das Leben nach Nutzen und Kosten auf - und abgewertet wird. Man sagt, daß so und so viele Kranke auf Spenden warten, aber man wartet auf gesunde Organe. Und selbst wenn gesunde Menschen schnellstens sterben, damit sich die Liste der Wartenden verkürzt - hat es je ein Ende, alle kranken Menschen mit den Organen gesunder Menschen zufrieden zu stellen oder wird es weiterhin kranke Menschen geben ? Was ist, wenn es keine gesunden Menschen mehr gibt oder geben wird ? Warum bekommen wir Krankheiten, was sagen uns diese Krankheiten ? Warum gibt es überhaupt Krankheiten ?

Natürlich gerät man in einen Konflikt, wenn es anderen Menschen schlecht ergeht und sie ein Organ benötigen.
Natürlich wird nach außen hin immer gesagt, daß alles ohne Probleme vor sich geht und man ist darüber sehr zufrieden. Wie es in jedem einzelnen Fall sein wird, weiß man als Außenstehende nicht und die Erfolge werden gern gezeigt. Hält man seine Vorgaben auch ein, wenn man selbst sehr krank wird, hat man die Kraft, so manche Krankheit zu überstehen und wie sieht man sich selbst im Leben ? Es treten soviele Fragen auf und warten auf ihre Beantwortung.
Zitat:


http://www.woz.ch/archiv/old/00/21/7536.html

Im Operationssaal spielen sich schwierige Szenen ab. Die Hirntoten sind zwar per definitionem tot, doch können sich etwa drei Viertel von ihnen immer noch bewegen, weil ihr Rückenmark intakt ist. Man nennt diese Toten Spinalwesen, und sollten sie sich rühren, redet man von Reflexreaktionen und vom Lazarus-Zeichen. «Wenn man daneben steht, und ein Arm kommt von einem Toten hoch und fasst einen so an den Körper oder um den Körper, das ist furchterregend», erzählt eine Anästhesieschwester, die Hirntote zur Explantation begleitet hat.
Eine Intensivschwester berichtet von einem 19-jährigen verunglückten Motorradfahrer, bei dem die Nieren entnommen werden sollten. «Das war schlimm, weil die Neurologen stündlich kamen. Sie haben immer wieder die Reflexe getestet, und sie standen unter einem ziemlichen Zeitdruck, diese Nieren zu bekommen. Dann kam das ganze Team mit dem Chef. Das war ein Hin und Her. Niemand hat richtig gewusst, ob man das jetzt wirklich machen kann. Ja, ist er weg, oder ist er noch bei uns. Das vergesse ich nie. Da war so viel Druck von Seiten der Neurologen, und sie waren aber selbst hilflos, das hat man dem Team angemerkt. Sie haben sich richtig gegenseitig aufgeschaukelt. Der Transplantationschirurg fragte mich immer wieder: ‘Was glauben Sie?’ Und ich sagte ihm, dass er meine Hand noch drücken kann, obwohl laut den Neurologen keine Hirnfunktion mehr da war. Es wurde immer wieder ein EEG gemacht – halbstündlich. Ja, das EEG ist immer wieder gelaufen, aber es zeigte keine Hirnaktivitäten. Für mich war das sehr eigenartig.»
Das war in den siebziger Jahren, als sich die Ärzte noch von Reflexreaktionen irritieren liessen. Heute hat ein Null-Linien-EEG offenbar die grössere Überzeugungskraft. Mit dem EEG, dem Elektroenzephalogramm, misst man die Hirnströme. Ein Null-Linien-EEG bedeutet, dass keine Hirnströme vorhanden sind. Es kann allerdings vorkommen, dass das EEG Stunden später wieder Hirnaktivitäten registriert.
Das Pflegepersonal erzählt, manche SpenderInnen würden während der Entnahme zu schwitzen beginnen und ihr Blutdruck steige an. Bei lebenden Menschen deutet man Schwitzen und Blutdruckanstieg als untrügliche Schmerzreaktion.
Die Reflexbewegungen wie die anderen körperlichen Reaktionen möchte man im Operationssaal möglichst vermeiden, weshalb man die Toten gerne ruhigstellt. «Was ich darüber weiss», berichtet ein Neurochirurg, «ist, dass etwa fünfzig Prozent der explantierenden Kliniken eine Narkose bei der Organentnahme durchführen. (…) Das sind Mittel, die Stress- und Schmerzreaktionen ausschalten, und mittels einer Relaxierung werden unangenehme Bewegungen verhindert. In einem gewissen Sinn sind das Eingeständnisse, denn hier wird eine Äusserung von Autonomie unterdrückt zum Zwecke der störungsfreien Organentnahme. Der Chirurg könnte ja vor Schreck sein Messer verlieren. Jedenfalls sind diese Reaktionen Schutzreflexe. Ein uraltes Vermächtnis oder ein archaischer Lebenswille müssen unterdrückt werden, weil sie stören und Angst machen.»





Das sind Fragen, die ich mir so oft stelle.

Außerdem gibt es noch andere Faktoren, an die aber die meisten Menschen nicht glauben wollen und können. Sie spielen aber eine wichtige Rolle und dessen ist man sich nicht bewußt. Das kann man aber auch nicht erzwingen, weil eine andere jenseitige Welt noch niemand sah oder nur Menschen, die einmal kurz einen Einblick erhalten konnten. Es ist derSchutz der jenseitigen Welt, die uns keinen Einblick gewähren möchte, weil wir damit noch nicht klar kommen ?

siehe auch anna bergmann + herzloser tod

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de


Zitat:
»Ein übertragenes Organ beinhaltet Milliarden von fremden Zellen, die aus dem Bildmaterial der Seele des Spenders ihre Informationen haben, die wiederum ihre Kommunikationen sind, also der Bewusstseinsstand der Zellstruktur. Sie alle strahlen ihre spezifischen Informationen ab, sowohl ihre positiven als auch die negativen. Die Negativinformationen sind nichts anderes als die Belastungen, das Karma, die Negativprogramme im Körper des Menschen. So findet ein übertragenes Organ mit seinen körpereigenen Informationen, die dem Spender entsprechen und sich somit energetisch und frequenzmäßig vom Körper und von der Seelenschwingung des Empfängers unterscheiden, mit diesen keine Übereinstimmung. Dadurch entsteht zwangsläufig ein Kommunikations- bzw. Informations-Chaos im Körper ...

Bei Transplantation und Transfusion ist die körperliche Situation einem Zweiergespann vergleichbar, zwei energetischen Kräften, die nicht aufeinander abgestimmt sind. Die eine Zelle bzw. der Zellverband sendet gleichsam »hott«, der andere »hü«, und der Impuls kann nicht beantwortet werden. Es entstehen Spannungen, ... welche die Seele zu mildern und auszugleichen bestrebt ist, indem sie allmählich einen Teil der karmischen Information des Fremdorgans und somit des Organspenders aufnimmt. Wie die Seele unter dieser Manipulation, dieser Knechtung, leidet, ist in Worten nicht wiederzugeben ... Durch die ständigen Fremdeinflüsse kommt es zu einem ununterbrochenen Missverstehen zwischen Gehirn, Körper und Seele.


siehe bei google: organspende + kritisch
und: seelische folgen der organspende

Zitat:
Für den, der daran glaubt, dass unser Körper der Spiegel unserer Seele ist, kann auch eine lebensbedrohliche Krankheit – unabhängig von deren Verlauf – eine große Chance beinhalten: nämlich in der Krankheit auch das Leid in der eigenen Seele erkennen und aufarbeiten zu können. Wer jedoch die Seele und ein Weiterleben nach dem Tod außer Acht lässt und mit allen Mitteln – unter Umständen auch mit fremden Organen – nur die kurzzeitige Wiederherstellung der Körperfunktionen anstrebt, verpasst diese Möglichkeit, die vielleicht zur wesentlichen Lebensaufgabe hätte werden können. (Dieter Potzel)

Zitat:

Organempfänger berichten immer wieder über ein Fremdheitsgefühl, das sich auch in Bildern ausdrückt ... Da der Sinn unseres Erdenlebens vor allem in der Bereinigung unserer seelischen Belastungen besteht, kann diese Aufgabe nach einer Transplantation mitunter nicht mehr oder nicht mehr ganz erfasst werden, weil die Seelen- und Körperschwingungen nicht mehr identisch sind ... Deshalb ist so mancher Arzt der Ansicht, dass das natürliche Empfinden vieler Menschen, die gegen Organspenden- und empfangen eine Reserviertheit oder gar Abneigung haben, vom Inneren, von der Seele her gerechtfertigt ist. Sie ahnen, dass eine Lebensverlängerung um jeden Preis, erkauft mit einer schlechteren Qualität des weiteren Lebens und der Möglichkeit großen zukünftigen Leides, keine Lösung sein kann


Letztendlich: wie betrachten wir "Leben" ?



Weitere Literatur zum Thema:


- Wie ein Spenderherz mein Selbst veränderte - eine Frau berichtet über ihre
Herztransplantation

- Organspende - nie wieder! Organtransplantation aus der Sicht einer Betroffenen

- Der Fluch der Organverpflanzung: "Nehmt mir die fremde Hand wieder ab!"

- "Herzloser" Tod - Sterben wie auf einer Schlachtbank

- Neues Leben durch fremde Organe? Perversion der Nächstenliebe?

- Zwei Seelen in einem Körper? - Frage und Antwort zum Thema Organtransplantation

- "Der Theologe Nr. 17": Die verschwiegenen Leiden von Organspender und
Organempfänger

http://www.cineastentreff.de/content/view/1-1-187595-1/1959/152/


Haben wir unser Gefühl und unsere Intuition verloren, wenn wir nur vom Verstand geleitet werden ?

http://www.esoterikforum.at/forum/archive/index.php/t-41446.html

Zitat:
Hallo,

ich lese gerade das Buch "Das Leben danach - Was mit uns geschieht, wenn wir sterben" von Bernhard Jakoby.

Einige Passagen regen mich doch sehr stark zum Grübeln an, so z.B. das Kapitel über ORGANSPENDEN.

Jakoby schreibt auf S. 39 ff, dass die Organentnahme beim hirntoten Menschen den Sterbeprozess behindert, da ja die Seele eine Zeitlang braucht, um sich vom Körper zu lösen:

"In Wahrheit ist ein Hirntoter nicht tot, sondern ein Sterbender, der unserer menschlichen Zuwendung bedarf. (...) Er wird sozusagen entseelt und dann auch noch um einen friedlichen Tod betrogen, da er im Moment des Sterbens, der Ablösung der Seele vom Körper, also des Übergangs in die andere Form des Seins, zwanghaft im Sterbeprozess aufgehalten wird. Geheim gehaltene Studien belegen bei Organentnahmen häufig Blutdruckanstieg und Schwitzreaktionen, die von der Medizin normalerweise als Zeichen des Schmerzes interpretiert werden".

Ich find das unheimlich und erschreckend. Hab meinen Organspendeausweis erstmal zerrissen.

In dem Zusammenhang frage ich mich gerade auch, wie es dem z.B. am plötzlichen Herztod sterbenden Menschen geht, wenn er durch die immer häufiger aufgestellten Defibrilatoren wiederbelebt wird, oder dies zumindest versucht wird?

Würd gerne eure Meinungen lesen!
Hallo Gabriele,

ich habe diese Frau, ich glaube sie war es, in der Sendung bei Frau Maischberger gesehen. Ich war sehr beeindruckt. Und traurig.

Ich habe auch ambivalente Gefühle bei dem Gedanken an eine Organ-Transplantation. Es wird einfach zuviel Schindluder mit allem getrieben.

Wer weiss denn wirklich hundertprozentig, wann ein Mensch wirklich tot ist? Ja, ja ich weiss...aus wissenschaftlicher Sicht...aber emotional?

Erst, wenn wir gestorben sind, werden wir wissen, was wirklich kommt und wie es sein wird.

lieben Gruss

Jade
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Ähnliche Themen
Immer wieder Feuertraäume seit dem ich einKind bin
Immer wieder Feuertraäume seit dem ich einKind bin
Soll das Islam-Forum wieder aufgemacht werden?
Private Nachrichten wieder aktiviert
Christliche Konvertiten dürfen Islam wieder verlassen
Austritt - Organspende
Immer wieder die Schulbank drücken
Kann das wieder Liebe werden?
Ich habe immer wieder den gleichen Albtraum,seit ich 6 bin
Er "spinnt" immer wieder