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Ich für meinen Teil schon, hoffe ich.
Das Argument mit der Nächstenliebe - es soll kein Totschlagargument sein gegen diejenigen, die nicht spenden.
Ich will niemandem ein schlechtes Gewissen vermitteln, wenn er sich anders entscheidet als ich. Ich habe meinen Standtpunkt dargestellt - ohne Anmaßung, der einzig Wahre zu sein.
Ich kann mir auch vorstellen, das das Thema Angst macht.
Wenn man irgendwelchen Vorbehalte hat - dann soll man seiner inneren Stimme gehorchen.
Letztendlich weiß man nie, wie und wann man aus dem Leben scheidet. Es ist einerseits eine Gnade oder aber ein Fluch.
Ich glaube, jeder wünscht sich einen milden leichten Tod nach einem erfülltem langen Leben im liebenden Kreis seiner Angehörigen.
Ich glaube auch nicht daran, daß es im Leben wie in der Art zu Sterben eine Vorherbestimmung gibt. (Vielleicht aber Winke mit diversen Zaumpfählen. )
Es würde dem Menschen die Freiheit nehmen, sich nach seinem Willen zu entwickeln.
Ich habe keine Angst vor dem Tod, eher davor, schmerzhaft zu sterben. Wie jeder wohl.
Aber Hirntod ist für micht tot. Mein Bewustsein erloschen. Ob die Seele nun schon gestorben ist oder in einem anderen Bereich - mit dem Körper wird sie schon nicht mehr verbunden sein.
Unter einer Narkose krieg ich ja schon nichts mit. Und noch viel weniger, wenn ich narkotisiert UND tot bin.
Astrella
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Liebe Astrella, ich hoffe für dich, daß Du dich nicht irrst , aber wenn Du tot bist, dann beginnt der Zersetzungsprozeß und den können halt die Ärzte nicht brauchen - Gift für den Empfänger, aber das weißt Du ja selbst. Also - ob Narkose da so hilft , hmmh, wenn Du für Dich meinst , dann kleines Holzhämmerchen auf Kopf und schon bist Du bereit - warum warten, wenn Du es jetzt schon tun könntest - denn solange man den Zeitschub noch hat und vielleicht denkt: morgen, morgen - ist noch lange hin - na, dann wolle ma doch ma sehe, vielleicht klappet es jetzt gleich und nicht erst morgen - kleine Scherzeinlage - nicht traurig sein - es ist immer so leicht zu sagen: ich spende und im Hinterkopf hofft man, nie ein Spender zu werden, denn wann wird man schon hirn"tot" - höchstens, wenn man einen Unfall hat und dann noch sehr gesund ist - um bereits zu stehen - seltsame Gedanken kommen einem da schon - ich werde Spender, aber ich hoffe doch, ich habe keinen Unfall - was ist daran schön, Spender zu sein - einmal lief eine Reporterin hinter den Leuten hinterher und hielt ihnen ihr Mikrofon hin und fragte alle, ob sie nicht Spender werden wollten - die Leute haben gemacht, daß sie ihre Beine in die Hand und Reißaus nahmen. Wäre mir das passiert, hätte ich sie gefragt, warum sie nicht gleich eine Pistole mit gebracht hat, um die Leute gleich per Knopfdruck mitzunehmen. Es war irgendwie makaber - und danach ließen sie auch ihre Storys auf der Straße, kam wohl nicht gut an.
Ist schon interessant, was man alles so erfährt, wenn man in einem Themengebiet recherchiert.
Nichts für ungut.
Gruß Gabriele
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Ja, genau, nach einem Unfall.
Ich wünsche mir ein langes Leben.
Trotzdem, wenn es mir nicht vergönnt sein sollte, dann können nach meinem Hirntod die Ärzte machen was sie wollen.
Ich finde nicht, daß das ein Widerspruch ist.
Reporter sind manchmal geschmacklos.
Der Tod und der persönliche Umgang damit ist kein Thema für einen aufgezwungenen Smalltalk.
Aber ich denke, das war auch nicht Sinn der Übung.
Schlechte Presse ist besser, als in den Nebel der Bedeutungslosigkeit zu versinken.
Und so mancher Mensch ist mit ausgesuchten Geschmacklosigkeiten berühmt geworden.
Astrella
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| Zitat: |
| Ich wünsche mir ein langes Leben. |
Wer nicht ?
Ich wünsche Dir, daß Du nie in die Lage kommst, solcherart Erfahrungen zu machen, wie sie in schlimmster Weise dargestellt wird im Internet von denen, die davon betroffen wurden.
Denn Gott hört auch die Gedanken und Wünsche und glaub mir, manchmal erfüllt er sie und man denkt mit Schrecken: ich habe es ja mit meinen Gedanken ausgesendet, was mir jetzt passiert. Habe es nur vergessen und nun erinnert mich Gott daran, jetzt passiert mir das, was ich damals im Geheimen dachte und wünschte. Doch jetzt, jetzt paßt es gerade nicht, weil jetzt - sich jetzt alles verändert hat. So ist manchmal das Leben - reine Erfahrungssache -
Und ich wünsche Dir von Herzen ein schönes Leben inmitten Deiner Angehörigen.
Gabriele
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Wünsche zu haben ist etwas anderes, als eine Bereitschaft zu haben.
Nun, an diese "Art" Gott glaube ich nicht, der mir Wünsche "erfüllt", die ich nicht mehr habe, jemand, der meine Gedanken "straft".
Diese "Allmacht" meiner Gedanken - hatte schon als Kind etwas Schreckenerregendes.
man kann Menschen in den Wahnsinn treiben wenn man ihnen so etwas einredet..
Astrella
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