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Liebe Kiki,
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Redefreiheit! Die Freiheit nicht nur denken zu können, was du willst, sondern es auch zu sagen. Du darfst deine eigene Meinung kundtun ohne Angst haben zu müssen. Das finde ich eigentlich am wichtigsten.
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Ja schon, aber es ist vielen schnurzpiepsegal, was du denkst. Gleichzeitig hat sich vieles gewandelt - es war ein bißchen viel auf einmal. Die Menschen wollten alles, gleich und möglichst sofort - schon gestern - sie wollten das genießen, von dem sie meinten, es brächte ihnen das große Glück
, daß damit andere Kriterien verbunden waren, haben viele spätestens da begriffen, als die Härte begann.
Wir haben unsere Leichtgläubigkeit abgelegt - manche hatten Glück, alles lief, wie sie es sich wünschten, andere fielen ins tiefe Loch - bumms, da waren sie und blieben sie.
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Was meinst mit "es", wenn du sagst: "hinterfragen, wozu es gut sein soll"?
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Ich betrachte das Geschehen in der Welt und vergleiche es mit den Aussagen des Buches von Anatomie der Seele und das Vaterunser
Ich versuche, das Weltgeschehen aus der Perspektive zu sehen, wonach alles Sinn machen soll. Das Zusammenspiel in der Welt - der Auf-und Niedergang.
Ich sehe das geschichtliche Geschehen der Welt, die Entwicklung der Ländern - die Veränderungen und versuche, mir einen Reim darauf zu machen.
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Doch auch der Mensch,
der erst noch danach strebt,
alles, was er ist, und alles, was er hat,
Gott vollkommen zu überlassen,
seine Freiheit Gottes Willen zu unterordnen
und seine Liebe
von Jesu vollkommener Liebe tragen zu lassen,
wird heute schon eine Kostprobe davon erhalten,
was "Seligkeit" heißt:
es ist der Zustand,
in Gott vollständig aufgehoben
und geborgen zu sein. |
steht am Ende des Buches und ich habe auch die Vorträge mit den vielen Fallbeispielen gehört, die mich sehr ansprachen und ich habe mein Leben und das vieler Freunde und Bekannten verglichen und darüber nachgedacht.
Und es hat irgendwie gepaßt, obwohl ich merkte, daß viele Menschen die Wahrheit über sich noch nicht vertrugen. Sie wollten für alles gelobt werden und ich habe erkannt, daß sie noch nicht soweit waren, so vieles zu ertragen oder sich anzuhören. Es bringt nichts. Ich weiß in mir, was ich weiß und das beruhigt mich und ich denke, wenn ich mit Gott spreche, daß er mir auch zuschmunzelt.
Es wird nie nur eine Religion geben, das wäre gar nicht im Sinne Gottes, da könnte er auch bloß noch eine Tierart auf der Erde übrig lassen - und alles andere vernichten und uns bloß noch die dunkle Farbe gönnen - aber so klein wird Gott nicht sein, daß er sowas anordnet.
So weiß ich auch, daß es Zeit für uns war - wie hätten wir dagestanden, wenn der Euro gekommen wäre und die Republik finanziell am Ende. Was dann passiert wäre, nicht auszudenken. Der Staat hatte Kredite aufgenommen, die ihn immer weiter in die Schulden getrieben hätten und wenn Herr Josef Strauß zu Erich Honecker sagte, daß er dem Staat nicht mehr lange gibt, und Herr Honecker sehr blaß geworden ist und das bereits 1984, dann wissen wir, daß man auch fleißig daran gearbeitet hat, dem Staat den Rest zu geben - weg damit. Was wußten wir denn, wie Bankwesen funktioniert ? Nichts wußten wir. Wir mußten viel dazulernen. Sehr viel. Enorm viel.
Es gibt immer Hell und Dunkel , Oben und Unten, alles, wie es Hermes Trismegistos beschrieb in seinem Kybalion - da liegt soviel Weisheit drin, wenn man genau hinschaut.
Es ist so gekommen, wie es kommen sollte - und es war vor allem friedlich und das ist wichtig für die Menschen.
Uranus und Neptun lagen eng beieinander im Steinbock - die Leute wollten Veränderung und befanden sich in einer Art Euphorie und das hat sie vorangetrieben - und weißt Du, Uranus steht für den Aufbruch, das Suche nach Neuem und dem Plötzlichen und Neptun steht für Illusion. Das alles zusammen, der große Wunsch nach Veränderungen, das alles hat die Menschen angetrieben. Schicksal, daß Gorbatschow gerade an der Macht war und daß Herr Kohl eben auch seine Spuren hinterlassen wollte und so kam alles sehr friedlich durch. Wir haben auf der Arbeit ein bißchen die Phantasie durchgehen lassen und sagten: morgen gehen wir auch rüber, aber wir hatten Kinder und wir hatten Arbeit - und einfach so ins Ungewisse, wäre keiner gegangen. Und deshalb haben wir der Dinge geharrt, die da noch auf uns zukommen würden.
Mit der Wende kam viel Neues und es war eine aufreibende, aufregende Zeit, in der wir viel lernen durften und auch mußten. Mußten wohl eher
So sage ich im Nachhinein - ich durfte viele Geisteswissenschaften berühren, und viel erkennen - mich selbst und noch viel mehr.
Dafür bin ich dankbar - Dank nach oben
Aber unser Leben ist halt kurz, schon, wenn ich in unseren Wochenkurier schaue, wie viele bereits diese Welt verlassen haben, mit denen ich ein paar Jahre den Lebensweg gegangen bin, dann merke ich, wie die Zeit vergangen ist.
Es ist vorbei und eines Tages ist auch meine Zeit vorüber - , ich erwarte keine herrlichen Jünglinge dort , in der anderen Welt, aber die Engel, die uns begrüßen und uns weiter schulen für die nächste Inkarnation.
Bis dahin - gehe ich hier fleißig meinen Weg - von Gott geführt
liebe Grüße von Gabriele
Gott in Dir führt Dich auf all Deinen Wegen.
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Liebe Gabriele!
Ja, im Leben hat alles seine zwei Seiten, wie auch schon Thomas schrieb.
Nichts ist nur gut oder nur schlecht.
Habe heute zufällig ein Zitat gelesen über Eigenverantwortung:
"Nur wenn jeder für sich selbst das tut, was er kann, werden genügend Mittel frei, um denen zu helfen, die sich nicht alleine helfen können. Dann wäre Eigenverantwortung kein Gegensatz zur Solidarität, sondern deren erste Voraussetzung." Robert Leicht, ZEIT, 22.12.2003
Ich finde das ist ein sehr kluges Zitat.
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Aber unser Leben ist halt kurz, schon, wenn ich in unseren Wochenkurier schaue, wie viele bereits diese Welt verlassen haben, mit denen ich ein paar Jahre den Lebensweg gegangen bin, dann merke ich, wie die Zeit vergangen ist.
Es ist vorbei und eines Tages ist auch meine Zeit vorüber - |
Ja, das kenne ich. Aus meinem Lebenskreis sind nun auch schon viele Menschen gestorben und das macht auch nachdenklich. Welchen Sinn geben wir unserem Leben ...
Denn wie kurz oder lang es wirklich ist, wissen wir eigentlich nicht. Schon morgen kann es aus sein. Denn nichts ist so sicher im Leben, wie der Tod.
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| Bis dahin - gehe ich hier fleißig meinen Weg - von Gott geführt |
Dem ist nichts hinzuzufügen. Sich Gottes Führung anvertrauen - das ist ein guter Weg.
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: gerecht handeln, gütig lieben und ehrfürchtig den Weg gehen mit deinem Gott.
Micha 6,8
Gottes Segen sei auch mit Dir!
Liebe Grüße.
Kiki
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