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Mathäus 24:8 - Prophezeiungen












@Gabriele

Zitat:
Würde mich interessieren: woran glaubst Du und woran nicht und was ist bei Dir wahr und was Lüge oder schlicht Unwahrheit ?
Wie real ist Deine Welt und wie stellst Du Dir so alles vor, wie die Welt so existiert ?


*sfz* Wenn ich das mal so wüsste.
Eigentlich an nichts. Ich halte vieles für nicht ausgeschlossen, bin aber allergisch gegen Sekten, Fanatismus und Intoleranz.
Ich habe was gegen "Vorbeter", Angstmacher und Wahrheitsverkünder.

Ich halte meine mich umgebende Umwelt für real, desweiteren glaube ich, daß - soweit es etwas Göttliches gibt - diese in uns steckt, in jedem Einzelnen, in allem Belebten und vielleicht sogar Unbelebtem.
Ich gebe zu, mir fehlt momentan der Zugang zum Spirituellen, ich fühle mich deswegen ein bißchen von meiner Kreativität abgeschnitten.

Und ich habe mich sehr über Deine persönlichen Worte gefreut.

Astrella
@astrella

Über Deine netten Worte habe ich mich gefreut. Ich sage Dir ganz ehrlich, daß ich früher all den Prophezeiungen mehr Gehör geschenkt habe als heute. Nach all den Jahren in Listengruppen und Foren ist mir klar geworden, daß so mancher irgendwie eine Art Sichtweise hat, die mir nicht gefällt. Es liegt viel Hoffnungslosigkeit darin.
Dann wurde ich mit theosophischen Schriften konfrontiert und las über so manches und stutzte, dachte nach und erkannte, daß da viel Wahrheit drin liegt. Mir ist eine esoterische Bibeldeutung - damals hörte ich die Vortragskassetten von Peter Wenzel von Unity mir wurde soviel klar - lieber ist als die Erklärungen, die man wörtlich nehmen sollte, aber die man nicht begriff, weil Buchstabengetreuheit viele Fragen offen lassen. Er hatte so eine herzerfrischende Art, die Dinge zu benennen, die Symbolik zu erklären, daß wieder ein kleiner Schritt im Erkennen getan wurde. Man muß wohl wie Aschenputtel immer aussortieren, was man zu glauben bereit ist und wo man lieber darüber hinweg sehen sollte. Eine andere Welt kann ich mir vorstellen, darüber hat Leadbeater viel geschrieben, der von einem Meister in Indien eingeweiht wurde und der hellsichtig war. Er hat darüber geschrieben, daß es schon immer Menschen gab, die in die andere Welt schauen konnten, nicht mit aller Gänze, sondern nur bruchstückhaft - und wenn Gott Geist und eine Wesenheit ist, die alles durchströmt, dann kann ich das für mich glauben. Es ist alles beseelt und wir also auch, denn wir kommen daher. Daran glaube ich und davon bin ich überzeugt, weil es schon Dinge gab, über die ich mich sehr wunderte und nun so manches nicht mehr ausschließe. Bin aber immer irgendwie unangenehm berührt, wenn manche Menschen es überspitzen. Da finde ich keinen Zugang dazu. Katja Wolff schrieb in ihrem Buch "der kabbalistische Baum" darüber, wie das ist, wenn man nur zu einer Seite tendiert, entweder nur zum Rationalisten oder nur zum Träumer. Ihrer Ansicht nach muß beides seine Waage halten. Dieser Ansicht bin ich auch. Dann las ich das Buch "Anataomie der Seele", in dem der Autor den Weg beschreibt, den der Mensch geht und wie alles sinnvoll aufgebaut ist und ich dachte: wow - so ist das also und mir sind auch innere Fragen dadurch beantwortet worden. So kommt eines zum anderen und ich erkenne mich in meinem Wesen und dadurch auch meine Mitmenschen viel deutlicher. Es hat in mir viel bewirkt und mein Denken verändert. Gefühlt hatte ich schon immer so einiges, aber es nicht in Worte bringen können. Nun ist mir innerlich vieles klar, aber die Worte fehlen mir noch immer, es auch so verständlich rüber bringen zu können. Tja, man lernt nie aus und ein reicher Wortschatz ist für jeden Menschen notwendig, um wenigstens im Ansatz erklären zu können, wie er es meint, was er denkt und fühlt. Leider hapert es daran und wenn man es eines Tages merkt, dann bereut man, nicht mehr gelernt zu haben. Ich bewundere Menschen, aus denen nur so alles herausfließt und die alles erklären können, was sie auch meinen.
Die Menschen möchten gern den Prophezeiungen glauben und sagen: es steht so geschrieben, aber manchmal wurde auch etwas erst nach dem Geschehen aufgeschrieben, lange danach und trotzdem meinen viele: ja, das wurde vorhergesagt.
Es gibt Bücher zuhauf, in den Buchhandlungen stapeln sie sich und die Tische krachen bald ein unter der Last. Wer soll das alles lesen, wo doch unsere Zeit so hektisch ist und welches Buch ist wirklich so wichtig, daß man daraus Erkenntnisse gewinnt in unser Zeit, in der die Zeit wie im Dauerlauf davon zu galoppieren scheint. Neben Arbeit, Begegnung mit Menschen und anderen Dingen, die zu erledigen sind, reicht die Zeit oft nicht für ein gutes Buch, denn dann muß man alles abschalten, was ablenkt. Wir werden schon sehr gut abgelenkt durch Radio, Fernsehen, Computer und vieles andere. Wer liest heute noch groß ? Und wenn, dann nur leichtes Material, was man schnell intus hat.
Die Sprache verändert sich, sie verwandelt sich in Kürzel, wie sie in der Computersprache üblich ist. Alles unterliegt der Verwandlung. Aber ein gutes Buch, das einem Wegweiser sein kann, hat man immer in der Nähe liegen, das einen auch etwas aufbauen kann, wenn es einem nicht gut geht, der Gang in die Natur , das Betrachten all dessen, was als Einheit gesehen werden kann, Pflanzen-und Tierwelt, das alles gibt einem Kraft. Aber was ist noch unberührt ? Überall rattert und knattert es. Und manche Veränderung in der Welt macht den Menschen Angst. Weil sie nicht wissen, was kommt und wie es sich auswirken wird. Und Angst bringt das Gefühl, von einer unsichtbaren Macht vereinnahmt zu werden. Und da muß ich manchmal lächeln: wer hat soviel Gottvertrauen, daß er darauf vertraut, daß alles richtig ist, was Gott da in Gang setzt. Wenn man von dieser Einsicht ausgeht, dann merkt man, daß es gar nicht so viele sind, die Gottvertrauen haben. Wenn Gottes Geist alles durchströmt, dann tun wir nur, was Gott will, weil der Geist Gottes in uns arbeitet und uns lenkt.
Es steht auch geschrieben: ohne Gott wären wir nicht, sind wir nicht - alles, was wir sind, ist auch Gott und ohne Gott passiert nichts und Gott weiß von allem, was passiert. Er ist das, was alles durchdringt, selbst unsere Gedanken werden durch Geist geleitet und so also bleibt nur der Schluß: daß wir sowieso das tun, was Gott will. Er lenkt uns auf weiteren Wegen. Eine seltsame Art der Gedanken, nicht wahr ? Ich bin auch erstaunt darüber. Kein alter Greis mit weißem Bart, sondern eine Wesenheit, die immer da ist, immer existent, im ganzen Universum , die alles zusammen hält. Wie viele Fragen könnten beantwortet werden, wenn man eine andere Haltung zum Begriff Gott einnimmt. Ist schon seltsam.

Genügt Dir das kannst Du verstehen, wie ich das meine ?

Gabriele
@Gabriele

Ja, ich kann ungefähr nachvollziehen, was Du meinst.
Ich war lange Zeit ein typischer Bücherwurm, jedes Buch zu einem Thema, das mich interessierte, wurde verschlungen und ich habe viele der Meinungen einfach für mich übernommen, einfach weil es in den Büchern so plausibel und schlüssig dargestellt wird...jedenfalls in guten Büchern, und ich war immer tierisch beeindruckt von Autoren und ihrem Wissen.
Ganze Weltanschauungen habe ich so adaptiert.
Aber irgendwann hatte ich den Punkt erreicht, an dem ich merkte, daß das Lesen auch etwas Passives ist. Passiver jedenfalls, als zu leben, als selbst Erfahrungen zu sammeln und zuzuhören.
Ich finde es nur zu menschlich und verzeihlich, wenn Menschen versuchen, sich an irgendetwas zu klammern, was ihnen vielleicht Sinn geben mag.
Der Weg zum eigenen Sinn, zur eigenen Spiritualität und zur eigenen Realität kann aber niemand anderes für mich finden. Nur ich selbst.
Es gibt für mich keinen vorgekauten Instant-Glauben.
Mit Religionen kann ich nicht viel anfangen.
Ich weiß auch nicht, ob es jemals einen Endzustand gibt, denn es würde bedeuten, daß ich aufhöre, mich zu entwickeln.
Ich kann mir gut vorstellen, daß es Menschen gibt - Medien - die Zugang zu einer anderen Sichtweise unserer Realität haben.
Nur - wie weit kann man diese Sichtweise "objektiv" vom Medium getrennt sehen?
Soviele Medien (ist der Plural so richtig?) sehen so viele unterschiedliche Sachen. Entweder ist 90% davon Humbug, oder aber sie sehen eine Realität, die so unterschiedlich sein kann wie Deine und meine.
Unserer beiden Realitäten sind nichtsdestotrotz ja real. *davon ziemlich überzeugt sei*
Aber trotzdem nicht allgemeingültig.

Ich befinde mich momentan in einer ziemlichen spirituell/rationalen Schieflage, ich habe dadurch keinen Zugang mehr zu meiner Kreativität, was mich besonders bedrückt.
Am Beispiel meiner Tochter (5) sehe ich das, die mir heute morgen ein Straßenbild aus Kreide präsentierte, auf dem sie den "Himmel über dem Himmel" gemalt hatte in einer so reichen bunten gemusterten verschnörkelten klaren Schönheit, da ist mir ganz anders geworden.
Kein Gott mit Rauschebart. Kein Engel mit Flügelchen.
Als ich sie fragte, ob sie nich traurig sei, wenn das Bild im Verlauf des Tages zerstört werden würde meinte sie nur: "Ach Mama, das kann ich immer wieder malen, das Bild ist doch da drinnen" und zeigte auf ihr Herz.
(Ich war früher auch so.*seufz* Ich bin immer noch kreativ, aber nicht mit dem Herzen.)
DAS war für mich spirituell, schöpferisch, göttlich, das kann ich für mich annehmen.
Zitat:
Wenn Gottes Geist alles durchströmt, dann tun wir nur, was Gott will, weil der Geist Gottes in uns arbeitet und uns lenkt.
Es steht auch geschrieben: ohne Gott wären wir nicht, sind wir nicht - alles, was wir sind, ist auch Gott und ohne Gott passiert nichts und Gott weiß von allem, was passiert. Er ist das, was alles durchdringt, selbst unsere Gedanken werden durch Geist geleitet und so also bleibt nur der Schluß: daß wir sowieso das tun, was Gott will. Er lenkt uns auf weiteren Wegen. Eine seltsame Art der Gedanken, nicht wahr ?

Ja und Nein.
Ich glaube, daß Menschen frei in ihrem Willen sind.
Durchdrungen zu werden ist etwas anderes, als gelenkt zu werden, und ich glaube nicht, daß wir in unserem Handeln gelenkt werden.
Ich glaube, daß es ein paar Voraussetzungen gibt, seine Spiritualität zu leben zu können.
Es gibt Menschen, die sich gegen den Einfluß wehren.
Es einfach nicht zulassen können, so wie ich momentan. Durchströmt zu werden. Ich sehe mich ungern als durchströmtes Objekt.
Wer sich nicht entfalten kann, der ist meiner Meinung nach auch "abgeschnitten".
Es gibt harherzige, verkümmerte, ängstliche Seelen, auch da wird nicht mehr viel stömen. Leider.
Man muß schon in die Sonne gehen, um von ihren Strahlen erwärmt zu werden. Ihr Licht ist zwar überall, aber man kann auch dunkle Zimmer aufsuchen und künstliches Licht anschalten....
Es ist leider so, das man Spiritualitat bei sich selbst nicht erzwingen kann.
Je mehr man es sich wünscht, um so hartnäckiger entzieht es sich einem, dabei ist es wahrscheinlich so einfach und so kompliziert wie das Einschlafen.

Ich habe mit dem "Sich-fallen-Lassen" in einen Glauben schlechte Erfahrungen gemacht, bin einmal kurzzeitig in den Einfluß einer Sekte geraten (bis sie mich dann angesichts meiner Fragerei und der daraus resultierenden Verunsicherung anderer Anhänger vor die Tür gesetzt haben*gacker*) und seitdem höllisch vorsichtig, mich irgendwem/irgendwas anzuschließen, was ich nicht 100% verstehe... *sfz*
Aber bis jetzt habe ich alles immer irgendwie hingekriegt *unheilbarer Optimist sei*

Ich finde es wirklich schön, mit Dir zu schreiben.
Ich hatte ein ganz anderes Bild von Dir und bin froh, daß ich mit meinen Vorurteilen *schäm* unrecht hatte.

Liebe Grüße
Astrella
@Astrella

Weißt Du, wie Dir ging es mir auch und ich las und las und las und dann konnte ich plötzlich kaum noch lesen. Nicht, daß ich die Buchstaben nicht erkannte, mir war einfach die Lust vergangen. Und ich dachte so bei mir: Du liest und liest und wann bringst du das in die Realität, was du da so liest ? Man lebt immer im Umfeld mit Menschen und vor allem, weil wir ja damals alle arbeiten gingen und im Kollektiv mit Menschen zu tun hatten, Menschen wie ich und du. Also hat sich im Laufe der Jahre gezeigt,wie wir dieses Gelesene in die Wirklichkeit umsetzen konnten. Man muß ja viel Federn lassen, wenn man an Selbsterkenntnis dazu gewinnt und wenn man die erste im weiten Umfeld ist, die sich mit den Themen beschäftigt, über die die anderen erst nur lachten. Später dann, als man da so einiges durchschaut hatte, da erst kamen die Anderen in die Richtung, aus der man gerade wieder ging. Aschenputtel hatte gesiebt und gelernt zu unterscheiden.

Von Esoterik führt der Weg meist zur Religion, aber nicht zu der, die man die etablierte nennt, sondern man kommt auf ganz andere Wege und dann durchwandert man gedanklich die anderen Religionen, schaut sich an, was sie aussagen und ist dann wieder mal von der und der begeistert, bis man entdeckt: da ist auch nicht alles Gold, was glänzt und erfährt die Schattenseiten und wendet sich dann wieder ab. Ich wollte auch immer Seminare mitmachen, dachte, da käme mir die Erleuchtung. Aber ich hatte damals kein Geld. So ließ ich es und kaufte mir Bücher. Bloß gut. Im Nachhinein betrachtet, mußte ich mir vieles autodidaktisch erarbeiten. Es gab noch keinen Trainer weit und breit, der einen auf dem Weg des Autogenen Training führte. Ich habe es probiert und es ist eine Menge Verschlossenes hoch gekommen. Aber ich konnte es bearbeiten. Ist aber auch gefährlich, wie ich dann einmal las. Man öffnet Chakren und wenn man keine Ahnung hat, dann bleiben sie offen und man empfängt wer weiß was. Ich denke schon, daß viele Beschreibungen reell sind, ich habe es erfahren und mich oft gewundert. Es muß eine andere, jenseitige Welt geben - es gab Ereignisse, bei denen ich ins stolpern kam, wo die reale Welt nicht mehr so hinhaute und siehe da: wir werden geführt - jeder hat sozusagen seine Geistige Führung, die dir hilft. Merke ich immer mehr, je gelassener ich die Dinge angehe. Will da auch keine Beispiele geben. Manche bringen es fertig, und zerreden sie dir und dann bist du so klug wie zuvor und sie geben dir kein Ersatz für das, woran du glaubst und fühlst dich dann erst recht verlassen. Nein, da verlasse ich mich jetzt ganz auf mich selbst. Ich weiß ja: mit Gott ist man nie allein und mit seiner Geistigen Führung auch nicht. Und irgendwie: so im Rückblick aller persönlichen Geschehnisse: da merkte ich dann schon: hier lief etwas, etwas passierte und ich sah: nach Jahren -es war gut und hat mich weiter gebracht, obwohl es in der Zeit, in der es geschah - sehr bitter war und Folgen hatte. Will ich jetzt nicht so erklären. Vieles lief einfach so, wie es laufen sollte und am Schluß: siehe da: es war gut. Und gelernt hat man auch noch dazu.

Die Erkenntnis, keine Intellektuelle zu sein und alles mehr aus der einfachen Art und Weise her aufzunehmen, sich dafür auch nicht schämen zu müssen, hat sich dann durchgesetzt. Du bist, wer du bist - versuche nicht, der zu sein, der du nicht bist - das macht dich nur unzufrieden und unglücklich. Wie wahr. Als ich es las, dachte ich, dann tu es. Sei wie du bist. Und ehrlich: meine Kollegen und Verwandte sowie Bekannte würden mich auch gar nicht verstehen, würde ich mir Worte angewöhnen, die ich dann den anderen erst erklären müßte. Das wäre ein Gaudi.

Gott gibt jedem Menschen Talente. Man spürt, ob man sich zur Musik hingezogen fühlt, oder ob man gern strickt oder andereTätigkeiten zum Bedürfnis werden. Albert Schweitzer wußte, daß er anderen Menschen helfen wollte und als das Krankenhaus in die Miesen kam, keine Spenden mehr eintrudelten wegen des Krieges damals, da hatte er das Talent, Konzerte zu geben, damit wieder Geld in die leere Kasse kam. Mutter Theresa wollte den Menschen in Indien helfen und sie hatte die Leitung und Lenkung und es ging gut. M. Ghandi wollte sein Land von der Unterdrückung abschütteln auf friedlichem Weg. Es gibt in der Welt so viele Talente und jeder, so las ich und glaube es auch, hat eine Aufgabe im Großen wie im Kleinen zu erfüllen. Wir lernen durch unsere Kinder und wir bekommen unerwartet Aufgaben. Wie auch in meinem Leben. Ich dachte mir aus, wie ich weiter leben würde nach einem besonderen Ereignis, doch dann kam alles anders, als ich dachte und mir ausmalte. Die Anforderungen, die jetzt an mich heran getreten sind, möchte ich gern erfüllen und weiß nicht, wie lange es geht und ich es bewältige, aber täte ich es nicht, hätte ich irgendwann im Leben ein schlechtes Gewissen.

Ja, man täuscht sich oft in Menschen, weil Worte auch sehr irreführend sein können. Würde man sich persönlich kennen lernen, spürte man die Schwingung und die Energie des anderen Menschen und würde schnell merken, wie sympathisch oder unsymphatisch einem der Mensche ist, dem man da begegnet.

Vielleicht hast du auch nur zur Zeit eine Krise. Schau doch mal auf www.astro.ch - Gratis-Horoskop und gib Deine Daten bei "Persönlichkeit" ein. Das ist das kleine Horoskop. Dann schaust Du nach rechts, bei Astro-Klick - Persönlichkeit. Da kannst du dann die einzelnen Planeten anklicken und dir ein erweitertes Bild machen. Meine Bekannte hatte jetzt Schwierigkeiten mit Saturn durch den Löwen, über ihre Sonne. Sie hat durch den "Hüter" jetzt einiges in ihrem Leben erkannt und ihre Sichtweise verändert. Es geht immer um die Erkenntnis im Leben, wie man es besser machen oder daraus lernen kann. Sie war oft verzweifelt, dann sprachen wir über die Probleme und jetzt ist sie etwas zufriedener.

Letztendlich hilft man sich dabei auch gegenseitig.

Ich habe manchmal auch das Gefühl, als sei mein Kopf leer. Aber diese Leere für eine Weile ist auch gut. Dann kann ich all das Gelesene verarbeiten und mir neuen Raum im Kopf schaffen. Ich denke auch über vieles nach und versuche, diese Themen mit meinen Freunden zu besprechen. Allmählich finde ich immer das, was ich gerade für meine Situation brauche.

Doch jetzt bin ich müde geworden. Zeit zum Ruhen.

Bis zum morgigen Tag

in aller Frische

Liebe Grüße
Gabriele
Zitat:
Später dann, als man da so einiges durchschaut hatte, da erst kamen die Anderen in die Richtung, aus der man gerade wieder ging. Aschenputtel hatte gesiebt und gelernt zu unterscheiden.

Um mal bei diesem Bild zu bleiben: Ich habe das Gefühl, dass es mich an eine bestimmte Stelle zieht, aber der weg dahin ist wie ein Labyrinth, manchmal muss ich ein ganzes Stück zurück und eine andere Abzweigung nehmen. Und so fühle ich mich gerade. Das ich mich von meinem eigentlichem Ziel entferne, um einen neuen Anlauf zu nehmen.
Zitat:
Man öffnet Chakren und wenn man keine Ahnung hat, dann bleiben sie offen und man empfängt wer weiß was.

Ich habe nur oberflächliches Wissen von den Chakren, aber es gibt Bereiche in meinem Leben, für die ich einfach "zu" bin, mich einfach dicht mache. Und dieses Blockieren kann ich auch körperlich fühlen - geht das in die gleiche Richtung?
Zitat:
.. jeder hat sozusagen seine Geistige Führung, die dir hilft. Merke ich immer mehr, je gelassener ich die Dinge angehe.

Ich habe lange Zeit nach einer geistigen Führung gesucht und gemerkt, daß die Bequemlichkeit, sich an eine fremde Erkenntnis anzulehnen auch seine Tücken hat. Aber das meinst Du wahrscheinlich nicht.
Geistige Führung im Sinne von sich auftuenden Inspirationsquellen, die gerade zur rechten Zeit am rechten Ort sind kann ich akzeptieren.
Zitat:
Vieles lief einfach so, wie es laufen sollte und am Schluß: siehe da: es war gut. Und gelernt hat man auch noch dazu.

Schön, wie Du das schreibst. für mich sehe ich aber auch die vielen ungenützen Gelegenheiten, die verstrichenen Chancen, die mein Leben in vielleich andere Richtungen gelenkt hätten. Ich bin momentan nicht unzufrieden, aber auch nicht so zufrieden daß ich sagen könnte: Ich würde es noch einmal genauso machen.
Zitat:
Gott gibt jedem Menschen Talente. .. Es gibt in der Welt so viele Talente und jeder, so las ich und glaube es auch, hat eine Aufgabe im Großen wie im Kleinen zu erfüllen. Wir lernen durch unsere Kinder und wir bekommen unerwartet Aufgaben.

Ja, aber auch ein Talent will gepflegt werden und kann verkümmern.*sfz*
Zitat:
Ja, man täuscht sich oft in Menschen, weil Worte auch sehr irreführend sein können. Würde man sich persönlich kennen lernen, spürte man die Schwingung und die Energie des anderen Menschen und würde schnell merken, wie sympathisch oder unsymphatisch einem der Mensche ist, dem man da begegnet.

Manchmal finde ich es auch ganz schön, kein visuelles Bild vondem Anderen zu haben, denn: "Nur mit dem Herzen schaut man gut." Wie oft wird aber der Blick des Herzens vom visuelle Eindruck getrübt?
Ich gebe zu, daß ich bei Frauen schnell zu Vorurteilen neige und schnell irgendwelche Schubladen aufziehe. Frauen neigen dazu, genauer hinzuschauen und den Finger präzise in die Wunde zu legen.
Manchmal bringt einen das weiter, manchmal tut es aber nur einfach weh.

Ich habe lange Anlauf genommen, um Dir zu antworten. Deine Art zu schreiben geht mir direkt ins Herz. Ich kann Dir leider nicht das Gleiche bieten.
Ja, ich habe eine "geistige"Krise, ich empfinde es als unbefriedigend und bin auch unzufrieden mit mir, weil ich mich zum Teil wie ein Kind sehe, dem die leckersten Speisen vorgesetzt werden und das aber in Allem das Haar in der Suppe findet. Ich habe Angst, mich fallenzulassen, Vertrauen zu etwas zu haben, daß sich mir nicht rational erschließt.
Die vielen Begegnungen mit irgendwelchen obskuren Sekten und Heilsversprechen, Prophezeihungen haben mich mißtrauisch werden lassen. Und - die Geister, die ich rief, werde ich jetzt nicht wieder los (frei nach Goethe )
Keine Ahnung, wo ich mich in 10 Jahren sehe. Physisch eher als geistig.
In meiner Familie habe ich ein Vorbild, wo ich möglichst nicht sein möchte.
Und doch scheine ich genau den gleichen Weg zu gehen, was sich mir aber erst im Nachhinein erschließt.
Meine Vorstellungen einer "anderen"Welt sind momentan rein gedanklich, gefühlsmäßig habe ich keinen Zugang (mehr).
So, einen schönen Abend noch...

Astrella
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