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Robert Blum im Jenseits












Robert Blum im Jenseits
Band 1
Eine Geister-Szenerie


Gewaltsamer Hintritt des Robert Blum
Seine Erfahrungen und Führungen im Jenseits
von Nacht - zum Licht, vom Tode - zum wahren ewigen Leben
bis zur Vollendung;
desgleichen seiner Freunde und vieler anderer.
Weiteste Eröffnung des Vorhanges hinterm Grabe
vom Herrn des Lebens
zum Heile vieler - der Menschheit kundgegeben - durch Jakob Lorber,
auf Veranlassung von Freunden zum Druck bereitet, in Kapiteln gebracht,
und nach Bestädigung von oben herausgegeben


http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&a.....11a9f288rblum101#gb_found

Zitat:
Kapitel 10

Seine Gedanken kreisen um das Leben und Wirken von Jesus sowie von der Ähnlichkeit seines Schicksal mit Schicksal von Jesus. Phanthasien über den Bildungsgang von Jesus. Ein Blitz gibt ihm neuen Mut; er sieht heller. Er beginnt an Gott zu glauben. Der Zug zu Jesus wächst

1 Robert Blum: „Dieser weiseste Lehrer der Völker ward gleich mir aus dem Schoße dürftiger Eltern zur Welt geboren, und mußte sich höchst wahrscheinlich nur sehr mühsam und unter allen möglichen Entbehrungen auf den Standpunkt der höchsten moralischen Weisheitshöhe gehoben haben, wonebst er auch noch neben der überverschrobenen jüdischen Pristerschaft gar manche Verfolgungen durch sein ganzes Leben sich hat müssen gefallen lassen! O - es mußte für ihn ganz enorm schwer gewesen sein, sich unter den hartnäckigsten Mosaiten und Aroniten, in deren Kopfe und Herzen eine überstygische Nacht zu Hause sein mußte, zu solcher Weisheit emporzuschwingen?

2 Wahrscheilich ist er einmal als ein armer Teufel entweder mit seinen ebenso armen Eltern, die im Vaterlande kein Eigentum und sicher auch wenig Arbeit und Verdienst hatten oder mit einer anderen Karawane nach Ägypten gekommen, und hat dort durch seine großen angeborenen Talente die Aufmerksamkeit irgend eines großen Weisen auf sich gezogen, der ihn dann in seine Schule nahm, und ihn in alle Geheimnisse der tiefsten Weisheit einweihte? Aus deren Besitze und aus deren weiser Anwendung er dann bei seinen allerdümmsten Landsleuten die größte Sensation erregen mußte; oder er kam in die Schule der Essäer? Die damals die Quintessenz aller Weisheit besaßen, die nur irgendwo auf der damals bekannten Erde zu Hause war! - Wodurch er dann aber natürlich auch vor den blinden Juden nahe als ein Gott dastehen mußte, der armen Menschheit zum größten Troste, wenn schon der überreichen und hochmütigsten Pristerschaft zum größten Ärger! -
Bei Interesse selbst darin blättern.

Zitat:
Kapitel 19

Fortsetzung des Gesprächs: Beispiele aus der Natur, daß überall, wo gesellschaftliche Verhältnisse sind, auch Führer und Folgsamkeit gegen diese vorhanden ist, z.B. bei den Weltkörpern; bei den Tieren, die Rinderherde, die Schweine, Vögel, Fische. Das Wasser

1 Rede Ich, Jesus: „Stelle dir's vor, daß alle Weltkörper auch mit der für ihre Bestimmung nötigen Intelligenz und freien Einsicht ausgestattet sind; - siehe, diese großen und sehr kräftigen Körper schweben alle im für deine bisherigen Begriffe sicher freiesten Ätherraume; - warum sind sie denn so eigensinnig, und bewegen sich seit vielen Jahrtausenden stets in gleichen Kreisen (Umlaufbahnen) um eine bestimmte Sonne, die sie gewisserart um keinen Preis verlassen wollen oder mögen?

Zitat:

Kapitel 30

Vom reichen Prasser und dem armen Lazarus im Jenseits, und von der Kluft dazwischen. Wer hat ersteren in die Hölle getan? Wer hat die Hölle gemacht? Die Bosheit der Geister selbst nur. Denn Gottlos-sein heißt unglücklich sein. Höchst klare und weise Belehrung über diese bisher dunklen Fragen

1 „Du, Robert, sprichst nun bei dir: Ja, ja, das ist alles richtig, so die Gottheit zu jenen also spricht, die sich zufolge ihrer vollsten Freiheit von Ihr ganz abgelöset haben, wie sie durch sich selbst in sich beschaffen sind, so kann in dieser scheinbaren Schreckenssentenz unmöglich das unmenschlichst Schaudervollste auf keinen Fall vorhanden sein, als wie man es auf den ersten Augenblick doch notwendig vermuten solle; aber was hat es dann mit der Parabel vom armen Lazarus und dem reichen Prasser für eine Bewandnis, der ohne alle Gnade und Pardon im heftigsten und schrecklichsten Feuer der Hölle gesehen wird; der da bittet, und keine Erhörung seiner Bitten findet! Zwischen dem - und der Liebe und Gottes Gnade - eine ewig unübersteigliche Kluft angezeiget wird, über die für ewig keine Übergangsbrücke sich befindet! - Was sagt denn da die göttliche Liebe, Weisheit, Erbarmung und Gnade dazu?“ -
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