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http://www.kirchensite.de/index.php?myELEMENT=5782
Zum ersten Mal habe ich vor vielen Jahren bei dem unvergessenen Professor Hermann Volk, später Kardinal in Mainz, in seiner Vorlesung einen wichtigen Hinweis gehört: Man dürfe „Leib“ und „Körper“ nicht miteinander verwechseln, wenn man verstehen wolle, was die Auferstehung meint. Wenn die Bibel vom „Leib“ und „Seele“ spricht, meint sie immer den ganzen ungeteilten Menschen.
Beides gehört ja zusammen: „Seele“ meint das Persönlichste und Prägendste, das im Menschen ist, die Körperzellen verwandeln sich im Laufe kurzer Zeit, aber es bleibt bei aller Veränderung etwas im Menschen, das ihm seine Identität durch sein ganzes Leben hindurch gibt; die Seele. Sie möchte, dass der Mensch durch alle Verwandlungen und Veränderungen hindurch immer derselbe bleibt. „Leib“ aber ist dasjenige im Menschen, das ihn über seine eigenen Grenzen hinausblicken lässt, was ihm Begegnung mit anderen ermöglicht, was ihn „kommunikativ“ macht, was ihn ein Gemeinschaftswesen sein lässt, und vieles mehr.
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Die Seele also, die den Menschen ganz „Ich Selber“ und der Leib, der ihn „Mit Mensch“ sein lässt, machen zusammen den ganzen Menschen aus. Wo einer aber in einer materiellen Welt lebt, geht es nicht ohne die körperliche, materielle Gestalt seines Leibes, aber alles Materielle wird einmal verwandelt „verklärt“ werden.
Wir werden einmal in Gottes endgültiger Welt unseren Leib brauchen, ja wir werden Leib und Seele zugleich sein; und unser Körper wird „verklärt“ werden. Der Apostel Paulus (1 Kor 15) nennt die Auferstehungsgestalt einen „Geistleib“. Das sieht auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aus, auf den zweiten aber nicht. Wir werden nicht mehr in einem Körper Leib (und auch nicht, wie die Esoteriker sagen, in einem „feinstofflichen Leib“), sondern in einem Geist-Leib vollendet werden, wenn es einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Gott wird uns auferwecken zur leibseelischen, aber menschlichen Vollendung.
Es geht bei der Auferstehung der Toten nicht bloß um die Vollendung des Einzelnen, sondern um die Vollendung aller Wirklichkeit. Alle Welt und Geschichte wird am Ende der Zeit vom Geist Gottes erfüllt sein. (Katholischer Erwachsenen Katechismus Band 1, S. 413)
suchwort: auferstehung seele kirche
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Verschiedene Auffassungen und Meinungen gegenüber zu stellen ist immer interessant. Was steht dahinter ? Jede Richtung will die Menschen von ihrer Sache überzeugen. Es bleibt dem Menschen dann frei überlassen, sich damit zu beschäftigen und sich zu fragen: was kann und möchte ich glauben.
http://www.theologe.de/freiechristen6.htm
Der Tod - und was dann?
Das Geheimnis der Kirche und ein Blick hinter die Nebelwand
Kirchlicher Nebel um den Tod
Nichts von dem, was sich ein Mensch an materiellen Gütern auf dieser Erde erworben hat, kann er nach dem Tod mitnehmen. Denn Besitz und Reichtum bleiben, so vorhanden, auf dieser Welt zurück und werden unter den Erben verteilt. Auch ist fraglich, ob das Ansehen oder die Ehre, die sich ein Mensch erworben hat, ihm auch nach dem Tod entgegengebracht werden.
Nach der Lehre der beiden großen Kirchen entscheidet sich während seiner kurzen Erdenzeit das jenseitige Schicksal des Menschen, das für ihn letztendlich den Himmel oder die ewigen Höllenqualen bedeuten soll. Den Schlüssel zum Himmel vermittle nur die Kirche, so deren Lehre. Doch wer daran glaubt, riskiert nicht nur, dass er in diesem Leben verzweifelt. Er muss unter Umständen als Seele im Jenseits unter Schmerzen erleben, dass er von den Bischöfen und Pfarrern in die Irre geführt und um die Chance seines Lebens gebracht wurde.
Dank Gottes Hilfe gehen einem drohenden Schicksalsschlag in der Regel auch Warnungen an den Menschen voraus, so dass der Mensch ein Schicksal gar nicht unbedingt erleiden müsste. So kann jede Lebenssituation dem Einzelnen zur Selbsterkenntnis dienen, welche ihm hilft, zu einem glücklichen, gesunden und kraftvollen Leben zurückzufinden, was dem Willen Gottes für jeden Menschen und jede Seele entspricht.
Dieses Wissen wird von den Kirchen verworfen, verspottet und sogar bekämpft, weil man in Krisensituationen lieber nichts sagend in angebliche Geheimnisse Gottes abtaucht statt nach der Lebensaufgabe eines Menschen, z. B. eines Hinterbliebenen, zu fragen oder eines Verstorbenen, dessen Lebensspanne gemäß den Vorgaben der eigenen Seele schon abgelaufen war. Und so bringen die Kirchen viele Menschen um die Chance ihres Lebens, die z. B. darin bestehen würde, die Ursachen eines Leids zu ergründen, so dass es bewältigt und beendet werden kann.
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http://oromoye.de/pages/seminare_acht.htm
Die Bedeutung des Begriffs "Gott"
Da wir nun den Begriff „Gebet“ als „Gott eine Falle stellen“ verstehen, was bedeutet dann der Begriff „Gott“? Die Menschen sind verschiedener Ansicht über Gott. Einige malen sich Gott als einen freundlichen, würdevollen alten Mann mit langem, weißem Bart in leuchtenden Kleidern aus. Sie stellen sich vor, dass Gott auf einem goldenen Thron sitzt und an einem Ort wohnt, den man das „himmlische Hauptquartier“ nennen könnte. Interessanterweise stammt diese Vorstellung von einem kanaaitischen Gott, der El genannt wurde.
Gott bedeutet als Wort einfach „Gottheit“. Der aramäische Ausdruck für Gott ist alaha. Im Arabischen ist es allah und im Hebräischen elohim oder alohim. All diese Wörter für Gott sind auf dieselbe aramäische Wurzel – al oder el – zurückzuführen. Es gibt verschiedene Ansichten über die Bedeutung dieser semitischen Wurzel. Hier ein paar Beispiele: „der Starke oder Mächtige“, „der Verehrte“, „der Höchste“ (kanaaitische Wurzel), „der Helfer“, „der, der unterstützt, der trägt“ (aramäische Wurzel).
Ein anderer aramäischer Begriff für Gott ist ithea, „selbst-existierend“, „selbst-zusammenhaltend und -erhaltend“. Dieser Begriff betrifft die Qualität und verweist auf die ewige Existenz, zum Beispiel auf etwas, das aus sich selbst existiert und sein Leben nicht von irgendwo oder durch etwas anderes herleitet. Mit anderen Worten: Gott ist alles, was ist. Alles, was wir ein „Ding“ nennen, ist in seiner Existenz auf ithea zurückzuführen.
Dieses selbst-existierende Prinzip, das im Aramäischen als ithea bekannt ist, ist die wirksame, kreative Gegenwart. Diese Gegenwart durchdringt alles und wirkt im ganzen Universum. Sie bewirkt die stetige Entwicklung unseres Bewusstseins von ihrer Kraft und lässt unsere Individualität reifen. Ithea fließt immer in uns und durch uns hindurch. Sie ist die „sich selbst erhaltende“ Energie. Ithea ist die Kraft im und über dem Universum, die Kraft, die alles in Bewegung hält. Diese universelle Energie ist dieselbe lebende, erhaltende Gegenwart, die auch uns erhält.
Eine falsche Auffassung von Gebet
Beten heißt nicht, Gott zu sagen, was er tun soll. Gott weiß, wie er das Universum leitet! Wir brauchen Gott nicht an unsere Bedürfnisse zu erinnern, auch nicht an die Bedürfnisse unserer Verwandten und Bekannten. „Und wenn ihr betet, plappert nicht wie die Heiden, denn sie erwarten, dass sie durch einen Überfluss an Worten gehört werden. Darum seid nicht wie sie, denn euer Vater weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn fragt.“ (Mt. 6:7- Beten ist nicht, Gott etwas zu sagen, sondern zu hören, was Gott uns zu sagen hat.
Di
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