|
|
|
http://www.inwent.org/E+Z/content/a...../03-2005/schwer_art3.html
| Zitat: |
Das Thema „Frauen und Islam“ löst in westlichen Gesellschaften eine Assoziationskette mit Schlagworten wie „Mittelalter“, „Verschleierung“ und „Unterdrückung“ aus. Der Islam erscheint als eine patriarchale, autoritäre Ordnung, die von Frauen nur erduldet und nicht gestaltet wird. Die Position von Frauen in islamischen Gesellschaften wird entweder an der von Frauen in westlichen Gesellschaften oder an normativen Aussagen religiöser Schriften gemessen, was in beiden Fällen wenig Raum für die Ansichten der betroffenen Frauen lässt. Vor allem ignoriert diese Perspektive die Möglichkeit, dass muslimische Frauen sich mit ihrer Religion identifizieren und zugleich eigene Vorstellungen über ihre gesellschaftliche Position entwickeln und durchsetzen.
Die Geschlechtertrennung, die westlichen Menschen heute als besonderes Charakteristikum muslimischer Gesellschaften erscheint, existierte bis vor nicht allzulanger Zeit auch im christlichen Abendland. Über die Form der Geschlechtertrennung besteht keineswegs Einigkeit in islamischen Gesellschaften. Im Koran finden sich Suren, die sich auf das korrekte Verhalten der Geschlechter untereinander beziehen, über deren Auslegung historisch immer wieder debattiert wurde. Dass darüber gestritten wird, ob Verhaltens- oder Bekleidungsnormen verpflichtend oder nur empfohlen sind, zeigt, dass die Vorschriften nicht eindeutig sind.
Auf die Frage, ob Frauen für den eigenen Lebensunterhalt arbeiten sollten, war die Antwort westlich gebildeter Frauen ausnahmslos nein. Alle Frauen betonten, daß es die Pflicht der Ehemänner sei, sie zu versorgen. Die Frauen seien auch nicht dazu verpflichtet, ihr unabhängiges Einkommen der Familie zur Verfügung zu stellen. Genau so argumentierten auch meine Nachbarinnen in der Altstadt von Kano (Werthmann 1997), die einen deutlich niedrigeren Bildungsstand hatten. Beide Gruppen waren sich darin einig, daß Ehemänner nach islamischem Recht dafür verantwortlich sind, ihren Frauen und Kindern Nahrung, Kleidung und Wohnraum zu bieten. Eine Vernachlässigung dieser Pflicht gilt als legitimer Scheidungsgrund
|
suchwort: im Koran vorschriften
|
|
|
|
http://de.wikipedia.org/wiki/Da'wa
Historisch gesehen hat die Mission in islamischen Ländern nicht den gleichen Stellenwert wie in christlichen Ländern. Während im Zuge der europäischen Kolonisierung zahlreiche christliche Missionare im Schlepptau der Bajonette fremde Völker mehr oder weniger unter Zwang christianisierten, setzte die Expansionspolitik islamischer Länder (z.B. das Osmanische Reich) in vielen Fällen auf eine gewisse Integration von Minderheitenreligionen und ihren Führungen in den Staatsapparat. Von Nichtmuslimen - insbesondere Juden und Christen - unter islamischer Herrschaft wurde gewöhnlich keine Konversion verlangt, solange sie sich mit einem Status als Bürger mit eingeschränkten Rechten (z.B. eine spezielle Steuern, Verbot der Ehe mit Musliminnen, Kleider- und Wohnvorschriften, Beschränkungen beim Erreichen offizieller Positionen) zufrieden gaben. Dies galt jedoch meist nicht für indigene Religionen in Afrika und Asien. Diese galten und gelten wegen ihrer Schriftlosigkeit, fehlendem Monotheismus usw. nicht als Religionen.
Die Ausbreitung des Islams erfolgt und erfolgte oft subtil und indirekt. Individuelle Druckmittel sind z.B. die muslimische Gemeinde (Umma) oder tägliche Konfrontationen mit 'Einladungen'. Angewandte Mittel sind hierbei von staatlicher Seite aus die Benachteilung von nicht dem Islam zugehörigen Minderheiten, besonders stark bei solchen, die keine monotheistische Schriftreligion vorzuweisen haben (z.B. in Indonesien, Saudi-Arabien, Sudan).
Von religiöser Seite wird die Bekehrung zum Islam im Zuge von Kriegszügen abgestritten, da diese vorgeblich nicht mit ihrem Eigenkonzept des Islam -im Widerspruch zur Sunna und den darin überlieferten Bekehrungstätigkeiten Mohammeds- übereinstimmen. Auch war es meist nicht das Ziel der Kriegsführenden, die Mission voranzutreiben, sondern die Herrschaft des Islam zu erweitern. Nach Eroberungen allerdings war es leicht, Druck auszuüben bzw. Vorteile anzubieten, damit Einheimische sich dem Islam anschliessen sollten.
Eine der christlichen Missionstätigkeit vergleichbare Missionstätigkeit von Muslimen ist noch schwach ausgebildet und neueren Datums, wird jedoch auch unter Zuhilfenahme von für Europäern ungewohnten Methoden (Taqiya) durchgeführt. Die zunehmende Anzahl von Muslimen, die in der nichtislamischen Diaspora leben, hat dazu geführt, dass sich einige Bewegungen herausgebildet haben, die eine Art innerer Mission unter den Muslimen Europas betreiben, um sie stärker an ihre Religion zu binden und Defizite auszugleichen, die sich durch die Diasporasituation ergeben.
In vielen Ländern mit muslimischer Bevölkerung gibt es besonders in moderner Zeit Missionsbewegungen unter Muslimen mit dem Ziel, einen angeblich reinen Islam zu verbreiten. Dabei werden Synkretismen und Einflüsse lokaler Traditionen bekämpft, die Menschen sollen sich ausschließlich an die Vorschriften des Koran halten. Solchen Bewegungen führen z.B. dazu, dass Frauen traditionelle Aufgabenfelder und Rechte einbüßen oder alte Ernährungsgewohnheiten angegriffen werden.
|
|
|
|
http://www.anti-religion.net/ursprung_religionen.htm
Die Koraischiten waren ehrgeizig: sie wollten in ganz Arabien herrschen. Da die Religion der Schlüssel zur Macht ist (wenn man die Araber überzeugen kann, an die mekkanische Religion zu glauben, werden sie wahrscheinlich von den Mekannern regiert werden wollen), brauchten sie eine Religion zu gründen. Der Beginn des Islams war wahrscheinlich eine Inszenierung von der mekkanischen und der medinischen Regierung. Aber noch einmal war das besser, dei Leute wirklich zu überzeugen, damit die meisten Mekkaner und Mediner wirklich an Mohammeds Lehre glaubten und nicht scheinheilig waren. Deshalb haben sie nicht ihre Religion auf einmal eingeführt, die mekkanische Regierung hat sogar getan, als wäre sie gegen diese Religion. Deshalb werden Abu Sofian plötzlich ganz unerwartet zur "Religion des Friedens und der Toleranz" bekehren, und die moslemischen Truppen danach ohne Hindernis Mekka "erobern" können. Die Sunna berichtet über Abu Sofians Bekehrung (aber ich meine, diese Geschichte ist nicht echt). So heißt es in der Sunna: Abu Sofian ist von den Moslems gefangen, und er ist in einem Zelt mit dem "Propheten" und einem Apostel von ihm. Der Apostel fragt Abu Sofian "Glaubst du, dass es nur einen Gott gibt?". Abu Sofian denkt nach, dann antwortet er: "Ja, ich glaube daran". Dann fragt der Apostel: "Und glaubst du, dass Mohammed sein Prophet ist?". Abu Sofian denkt wieder eine Weile nach, dann antwortete er: "Da zweifele ich noch, darf ich es mir noch einige Tage überlegen, bevor ich einen Entschluss treffe?". Der Apostel antwortet: "Sag schnell den anderen Teil der Wahrheit, bevor dein Kopf fällt!". Dann sagt Abu Sofian: "Ja, ich glaube, dass Mohammed Gottes Prophet ist". Er hat die Shahada ausgesprochen, also ist er moslemisch geworden. Er darf jetzt nie wieder auf den Islam verzichten, da die Apostaten durch den Tod bestraft werden. Er wird von nun an mit der moslemischen Armee kämpfen. "Trotz allem, was er den Moslems angetan hat" sagt Tariq Ramadan (der Enkel von Hassan El Bana, der die "moslemischen Brüder" (eine terroristische Bewegung) gegründet hat, und derer Kassetten sehr berühmt in Frankreich und in der Schweiz sind) in einer von seinen Kassetten... Die Sunna erzählt über eine Zwangsbekehrung (siehe Mohammeds Biographie von Etienne Dinet und Sliman Ibrahim in französischer Sprache). Ich meine, dieser Bericht ist wahrscheinlich falsch, da Abu Sofian vermutlich alles selbst erfunden hat, aber es ist schlimm, dass eine Religion so schlimme Lehren enthält.
suchwort: koranische vorschriften
|
|
|
|
http://www.pierre2.org/de/koran.htm
Dennoch stellen wir fest, dass Religionskonfessionen Christen und Muslime aufgrund ihrer vererbten Traditionen von Generation zu Generation gespalten haben. Diese Spaltung wurde nicht auf die Gemeinschaften von Muslimen und Christen begrenzt, sondern hat sich auch auf das Innere der beiden Schwestergemeinschaften ausgebreitet und trennte Christen von Christen und Muslime von Muslimen. Deshalb bitte ich den Leser, sich mit aller Sachlichkeit dem Inhalt dieses Buches zu öffnen und sich über seine Ritusgesinnung und konfessionelle Bindung hinwegzusetzen. Denn das Ziel dieser Studie besteht darin, sich vom Geist der Kultgemeinschaft und des religiösen Rassismus, die unbewusst in jeden von uns eingedrungen sind, zu befreien. Wir können uns von diesem ungesunden Geist nur durch die Kenntnis dessen was Gott wirklich in den überlieferten Büchern offenbarte, befreien. Nur diese Erkenntnis ist fähig, uns von den Ketten der Traditionen und der Vorurteile, die uns von den biblisch-koranischen Lehren entfernen, zu befreien.
suchwort: koranische gebote
|
|
|
|
http://www.karl-schlecht.de/ks/g_regel.htm
6. Kapitel:
Moralische Gebote - Dekalog bis Goldene Regel..
Die Moral trennt sich von der Religion:
Europäische Aufklärung, 18. Jahrhundert
Für viele Menschen hängen die Begriffe "Moral" und "Religion" irgendwie zusammen, und doch handelt es sich um gesonderte Ideen.
Moral, so sagen wir, betrifft das Handeln des einzelnen und seine Beziehungen zu anderen Menschen. Die Moral hat es mit den Beziehungen zwischen Menschen zu tun, mit dem Tun und Lassen im Hier und Jetzt. Gutes Miteinander und Mitmenschlichkeit vor allem im Berufsleben sind ohne sie nicht denkbar.
Religion betrifft die Beziehung der Menschen zu Gott oder zu einer transzendenten Realität. Religion hat mit der Frage zu tun, wie sich unser Handeln im Hier und Jetzt auf unsere Stellung im Jenseits auswirkt. Während ein »religiöser« Mensch an ein Leben nach dem Tod glaubt, kann ein »moralischer« Mensch auch glauben, daß auf den Tod nur noch der Zerfall des Körpers folgt.
suchwort: gebote im koran
|
|
|