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...und nie vergessen












es waren alles Menschen und wir hätten auch da drin sein können und das gleiche Schicksal erleiden können.
Vergessen wir nie, was der Auftrag für den Menschen ist.
Nächstenliebe , Güte, Verzeihen, Demut und Liebe.



http://www.zeit.de/online/2006/34/bildergalerie-11-9?1

Engelsfedern in New York

Susanne Hegenscheidt war ganz nah dabei, als die Flugzeuge das World Trade Center rammten. Ein Erlebnisbericht dieses erschütternden Tages in Wort und Bild.

Der Septembermorgen war strahlend schön. Keine Wolke störte den Himmel. Die Sonne briet die Stadt schon seit Wochen in einer trockenen Hitze. Morgens um 8:00 Uhr zeigte das Thermometer bereits weit über 20ºC an, der Wetterbericht sagte Temperaturen bis 35ºC voraus. Es war ein heißer Spätsommer in New York.

Es war ein Dienstag, Dienstag, der 11. September 2001. Mein Freund verließ das Appartement um 8.40 Uhr, um zur Arbeit nach Midtown zu fahren. „See you tonight, Love“, sagte er und küsste mich. Ich hatte gerade meinen Job bei einer amerikanischen Internetfirma verloren und musste deswegen nicht zur Arbeit. Stattdessen ging ich jeden Morgen ins World Trade Center, um mir eine deutsche Zeitung zu kaufen und einen Café Latte zu trinken.
Und es wird unvergessen bleiben und auch die Menschen, die unschuldig von anderen in den Tod gerissen wurden.

http://www.zeit.de/online/2006/34/bildergalerie-11-9?2

ch stehe im Schlafzimmer neben dem Fenster, als ich das Geräusch eines heranrasenden Flugzeugs höre. Es kommt näher und näher und wird immer lauter. „Mein Gott, der fliegt ja viel zu tief!“, denke ich. „Bei all den hohen Gebäuden! Was macht der hier?“ Ein unglaublicher, ohrenbetäubender Knall folgt, ich reiße mit einem Ruck die Jalousie hoch.

Hinter dem Südtower sehe ich eine riesige Explosion aus dem Streifen des Nordtowers herausschlagen. Ich erschrecke furchtbar und starre zu der kolossalen Rauchwolke hinüber, die sich über dem Trade Center bildet. Ich denke an all die Menschen in den Büros, die gerade anfangen zu arbeiten, die Leute im Flugzeug. Wie konnte das passieren? Ein schreckliches Unglück!

Ich hole meine Kamera und fange an zu fotografieren. Von überall her höre ich Sirenen und sehe die Wagen der Feuerwehr und NYPD angerast kommen. Es ist ein Höllenlärm! Auf dem Broadway bleiben die Menschen stehen und schauen
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