|
|
|
Was ist die allgemeingültige Wahrheit ? Die Einzige ? Gibt es sie überhaupt ?
http://www.frieden-durch-kultur.de/08_literatur/religion.g.l.htm
Religion - eine Wissenschaft
Es war Merkmal aller Kulturen in allen Rassen und Völkern, daß die Religion als die allem anderen übergeordnete Wissenschaft betrachtet wurde und fester Bestandteil des gesamten Lebensverständnisses war. Darunter verstand man die nach oben bzw. in den Makrokosmos führenden Strukturen, soweit diese sich aus dem wissenschaftlichen Verständnis der unteren Lebensstufen interpolieren ließen. „Wie oben, so unten" - war auch damals das Gesetz. Auf diese Weise waren auch die religiös-philosophischen Disziplinen wie Theosophie, Theologie, Ethik, Ästhetik, Logik u.a. grundsätzlich interkulturell untereinander verbunden, d.h. daß alle Hochkulturen von den darin existierenden Weltanschauungsgemeinschaften getragen wurden. Durch die Sicherstellung einer wissenschaftlichen Perspektive, die eine objektive Gemeinsamkeit in den gebildeten und geistig dominierenden Schichten herstellte, ergab sich als Synergieeffekt eine Konzentration der konstruktiven Energien.
„GOTT" und „GESETZ" - als synonyme Begriffe!
Die Lehren aller bedeutenden Weltlehrer zeigen in ihrer Begriffswahl, daß es zwischen den Begriffen „Gott" und „Gesetz" keinen Unterschied gibt. Während die breite Masse der Menschheit, bedingt durch ihr eingeschränktes Bewußtsein, die universellen Naturgesetze im Grundsätzlichen nur erahnen konnte und daher in einem mystisch-dogmatischen Gottesverständnis durch die Priesterschaft diktatorisch geführt wurde, verstand die geistig gebildete Schicht sehr wohl die Absolutheit der Gesetze! Alle Heiligen Bücher verwenden daher diese Begriffe synonym. Die Aufgabe der wissenden Priester-Philosophen bestand daher u.a. darin, dem Volk klarzumachen, daß die der Gottheit zugeschriebenen Attribute nicht im Widerspruch zu den Ordnungsgesetzen des Kosmos stehen - und die Gottheiten grundsätzlich die mit den Naturwissenschaften übereinstimmenden Ordnungsmächte personifizierten. Dadurch standen sämtliche Bewußtseinsgruppen innerhalb einer Hochkultur in der Einheit und bildeten eine geistige Gemeinsamkeit, die man zu recht als kulturelle, lebende Harmonie bezeichnet; und Harmonie ist zugleich ein Ausdruck für Kultur.
Mit der Loslösung der Religion aus ihrem kosmisch-gesetzlichen Verbund wandelte sich diese zunehmend in eine Glaubensgemeinschaft, die sich energetisch selbst schwächte. Der Begriff „Konfession" bezeichnet diesen Zustand treffend; die fehlende Geistenergie ist primäre Ursache für die vielen Fehlhandlungen der Glaubensverantwortlichen und für den Niedergang der von ihr betreuten Gesellschaft. Allein ein Rückblick über unser Jahrhundert und ein Blick in die Gegenwart zeigen uns deutlich die bestehende globale Not.
Ohne groß über Lösungen spekulieren zu müssen, spricht die Tatsache, daß Religion eben Wissenschaft ist, für sich und resultiert somit in der Notwendigkeit, die derzeitigen Weltanschauungsvarianten in den bestehenden Weltbildern wieder auf den Boden der Wissenschaft zurückzuführen. Selbst wenn der mystisch veranlagte Teil der Menschheit diese Notwendigkeit nicht erkennen und weiterhin als geistig Blinde in Richtung einer unwissenschaftlichen Glaubensdiktatur existieren will, ändert dies nichts an dieser Zwangsläufigkeit. Der Makrokosmos (worunter ja auch die allem Irdischen übergeordnete Gottheit zu verstehen ist) hat den Menschen mit einem Bewußtsein ausgestattet, das es zu nutzen gilt. Hinzu kommt, daß diese Besinnung kein Experiment ist, denn alle Hochkulturen wurden aus der gelebten Synthese von Religion und Wissenschaft ja erst zu solchen!
Der unsterbliche Mensch
http://www.lebendige-ethik-schule.de/neumensch.htm
|
|
|
|
Die Gegenwartskrise - tödlicher, materieller und intellektueller Egoismus
Die globale, allein vom Menschen selbst verursachte Gegenwartskrise bedarf hier keiner weiteren Analyse. Der Mensch hat sich selbst ent-menschlicht und verhält sich bewußt unmenschlich. Sei es dadurch, daß er sich widerspruchslos allem ein- und unterordnet, sei es, weil er selbst relativer Nutznießer der unmenschlichen Strukturen und Verhaltensformen wurde. Auslösend für all dieses war und ist die falsche Weltanschauung, die davon ausgeht, daß der Mensch keinerlei kosmischen Gesetzmäßigkeiten - und damit keiner Verantwortung und Pflicht (außer der selbstgewählten) - unterliegt. In der Vergangenheit verstand man es als seine Pflicht, irgendeiner (von den Konfessionen vorgegebenen Gottheit) durch Almosen und Kirchenbesuch seine Ehre zu erweisen, ganz gleich, ob diese mystische Verehrungsstruktur als makrokosmisches Ordnungsbild oder gar als höchster Ordnungspunkt oder objektiv sogar als Dämon zu klassifizieren war. Die „Gläubigen" haben im allgemeinen nie darüber nachgedacht, wenngleich sie durch ihre Passivität ebenso die destruktiven Wirkungen mitgetragen haben.
Sich heute so einfach von den Sünden der Vergangenheit zu distanzieren und gar im nächsten Bewußtseinsschritt einfach in das Lager der Materialisten und Atheisten wechseln zu wollen, enthebt den Menschen nicht von der Pflicht der Wiedergutmachung, die ihm vom Gesetz von Ursache und Wirkung auferlegt ist. Die Gegenwartskrise wird aber grundsätzlich besonders deshalb zur Menschheitskrise, weil sich der Stand der Wissenschaftler und die Verwalter der verschiedenen Wissenschaften im allgemeinen zu Lakaien der Politiker und des Kapitals bzw. der Wirtschaft herabgelassen haben. Ein sehr hoher Prozentsatz der Wissenschaftler wurde -menschlich-charakterlich - zu Verrätern an der Wissenschaft selbst, indem sie nicht Wissen schufen, das der Menschheit allgemein und positiv diente, sondern ihr Wissen eigennützigerweise mißbrauchten. Diesen Punkt müssen wir hier nicht vertiefen, weil uns allen nur zu viele Beispiele aus dem Alltag bekannt sind. Im Resultat aber hat die Menschheit ihr Vertrauen zur Wissenschaft verloren und irrt jetzt zunehmend führungslos von einer Illusion in die nächste.
Das Leben - eine Erfahrungs- und Entwicklungsschule
Der christlich-mosaische Kulturraum lehnt heute noch überwiegend das Gesetz von Ursache und Wirkung ab und eine Konsequenz der wiederholten Inkarnation des Individuums wird daher nicht gesehen, sondern man erhofft sich, seine weitere Existenz "irgendwie" und „irgendwo" fortsetzen zu können. Jedoch der Mensch im allgemeinen hat verstanden, daß das Leben auf allen Gebieten Kampf bedeutet. Diese naturgesetzliche Situation ist in erster Linie ein Kampf mit sich selbst - mit seiner eigenen Unwissenheit und mit seinen eigenen niederen Charaktereigenschaften.
Ans der Existenz des Menschen leitet sich rein physikalisch die wissenschaftliche Erklärung einer Post-Existenz des Individuums ab, denn wenn das geistige "Ich" existiert, kann es sich nicht in ein Nichts auflösen. Das physikalische Gesetz der Erhaltung der Energie und das Gesetz der Evolution beweisen daher offensichtlich jedem wissenschaftlich gebildeten Menschen, daß sich die individuelle Lebensenergie eines Menschen grundsätzlich nicht auflösen kann. Aber diese Gesetze weisen auch absolut auf die Prä-Existenz des geistig-seelischen Kraftfeldes hin - wodurch das Gesetz der Reinkarnation z.B. seine Objektivierung finden könnte. Und all dieses Geschehen ist nur unter Berücksichtigung des Gesetzes von Ursache und Wirkung möglich.
Aus dieser weiter zu erforschenden Perspektive ergeben sich nun sehr viele Konsequenzen für jeden Menschen im allgemeinen - und für die Weltanschauungsgemeinschaften im besonderen. Wer will wirklich die oben aufgezeigten kosmischen Gesetze in Frage stellen - und diese gegen völlig unwissenschaftliche und unethische Glaubensbilder austauschen, die darüber hinaus mit der wahren Lehre des Christus Jesus und die der anderen Weltlehrer nichts zu tun haben?
Durch Unverständnis für die eigene Situation übertragen heute noch viele Menschen ihre eigene Unvollkommenheit auf andere Menschen, Staaten, Rassen, Religionen oder Weltanschauungsgemeinschaften - und erklären diese als Verursacher ihrer eigenen Mängel und Probleme, als ihre Feinde. Durch diesen Standpunkt verharren sie absichtlich in ihrer Unvollkommenheit und meinen, es genüge, die anderen mit materiellen Mitteln, mit direkter und indirekter Gewalt auszuschalten oder in totaler Abhängigkeit zu halten. Aber die Realitäten in der Geschichte der Menschheit beweisen uns, daß eine geistige Kulturgemeinschaft „so" nicht funktionieren kann. Eine auf solchen Grundlagen lebende Gemeinschaft eliminiert sich selbst. Sie benötigt keine äußeren Feinde, da sie sich selbst Feind ist.
Ausschließlich die Gesetze des Kosmos - oder der Gottheit - verdienen die Klassifizierung mit Begriffen wie absolut und ewig, objektiv und unbeeinflußbar. Die geistig-kulturelle Evolution und besonders der Aspekt einer geistigen Gemeinsamkeit können ebenfalls nur auf dieser Grundlage Bestand haben. Bei der Findung von „Einigkeit und Geistigkeit" geht es daher vor allem darum, auf der Grundlage der kosmischen Gesetze die entsprechende Formel zu finden.
Wer sich für das Thema interessiert, kann sich weiter informieren. Es liegt hinter allem Angebotenen keinerlei Zwang.
Da uns die Schöpfung, Gott, der Kosmos oder die Natur (alles Synonyme für die dem Menschen übergeordneten rnakrokosmischen Mächte und Gesetze) mit einem Bewußtsein und mit Handlungsfreiheit ausgestattet hat, kann der Weg aus dem Chaos für alle Menschen nur darin bestehen, diese beiden Grundelemente des Lebens aktiv und konsequent einzusetzen.
Für dieses Ziel sollte das Bewußtsein umgehend in dem Maße erweitert werden, daß es die Einheit von Mystik und Wissenschaft, von Religion und Wissen begreift. Das Bewußtsein ist keine Entartung der Schöpfung oder gar ein Übel, sondern die geistige Königskrone. Halbwissen jedoch schwächt und ist grundsätzlich gefährlich. Kein Halbwissender der Chemie oder Physik darf z.B. in einem Laboratorium Experimente durchführen, da Selbstzerstörung und Schädigung der Umwelt höchstwahrscheinlich die Folge sind. Allein der Mensch wähnt sich in dem Wahn, daß er alles tun könne und in den Tag hineinleben dürfe, ohne dabei Schaden zu erleiden bzw. zu verursachen.
http://www.frieden-durch-kultur.de/08_literatur/litverz.htm
http://www.lebendige-ethik-schule.de/
Lebendige Ethik (östliche Bezeichnung: Agni Yoga) lehrt, wie die Menschen Unsterblichkeit erlangen und die Erde in ein Paradies verwandeln können, in dem es keine Not, Leid, Gier, Gewalt, Zerstörung, Krieg, Armut und Arbeitslosigkeit gibt. Unsere Lehre wird für jene gegeben, die den Himmel verwirklichen wollen.
Grundlage dieser Philosophie ist eine universelle Erkenntnis: Das wahre Wesen des Menschen, sein eigentliches Ich ist seine Seele, die unsterblich, nicht der Körper, der vergänglich ist. Du bist eine Seele - kein physisches, sondern ein geistiges Wesen, das ewig, unvergänglich, unzerstörbar und unverletzlich ist.
Der Mensch führt ein freudigeres, schöneres und würdigeres Leben, wenn er sich als eine Seele begreift: Dann kann nichts und niemand, kein Angriff und keine materielle Sorge ihm etwas anhaben. Überlegen wie ein König steht er über allem, was sich ihm nähert. Der unsterbliche Mensch - wird das nicht der Zukunft würdig sein?
Die Erde verwandelt sich in eine bessere, lebenswertere Wohnstätte, wenn immer mehr Menschen als geistige Wesen auftreten, das heißt: mit ihren Gedanken, Worten und Taten nicht ihre niedere, tierische, materielle Natur, sondern das engelgleiche, unschuldige, kindlich-reine, ideale Wesen in ihrem Inneren - das Göttliche in ihnen - zum Ausdruck bringen.
Seelen zerfleischen einander nicht auf der Jagd nach materiellem Reichtum, Macht und Genuß. Sie kämpfen ihrer Natur gemäß selbstlos für die Durchsetzung von Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit und Liebe. Eine höhere Ordnung, die auf diesen Prinzipien - dem göttlichen Gesetz - aufbaut, beseitigt das Elend, das Materialimus und Egoismus angerichtet haben.
Agni Yoga - Die Geistkämpfer ist eine weltweite Bewegung, die Menschen aller Stände, Nationen und Konfessionen vereint. Ihr Ziel ist die Erneuerung des Lebens aus dem Geist der Unsterblichkeit, die Stärkung der Macht des Geistes - des Göttlichen -, sowohl im einzelnen Menschen als auch in der menschlichen Gesellschaft insgesamt.
|
|
|