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http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,479387,00.html
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Hung kocht Hund
Von David Frogier de Ponlevoy, Hanoi
Vietnamesen essen Hund. Aber keine Sorge - Bello und Co. werden den Touristen nicht untergeschoben. Ganz im Gegenteil: Sie gelten als nährstoffreiche Spezialität, serviert in besonderen Restaurants. Das Ekelhafteste, sagen manche Europäer, sei nicht der Hund - sondern die Shrimpsauce.
In einem bekannten vietnamesischen Kindergedicht verlangen die Tiere, dass sie mit den richtigen Zutaten gekocht werden: Das Huhn ruft nach Zitrone, das Schwein bittet um Zwiebeln, und der Hund möchte Galgantwurzel. Beim Anblick von Hund auf der Speisekarte, regt sich deshalb in Vietnam, ähnlich wie in China oder Südkorea, niemand auf.
Es ist acht Uhr, Sonntagmorgen in Hanoi. Über die breite Ausfallstraße Au Cau fahren die Autos und Mopeds. Die Hupen gleichen einem unablässigen Konzert mit Echo. Hung kocht Hund. Schon seit zwei Stunden. Der Koch steht in seiner Kellerküche vor einem großen, dampfenden Kessel, in dem er Suppe zusammenrührt. Mit einer kopfgroßen Kelle holt er Fleischstücke und Knochen heraus, und kippt sie in einen anderen Kessel. Um zehn Uhr kommen die ersten Kunden in das Restaurant "Quang Vinh".
Nicht als "bester Freund des Menschen", sondern allenfalls als normales Haustier gilt der Hund in Vietnam. Zwar halten sich in ländlichen Gegenden viele Familien auch Wachhunde, aber überzählige Welpen werden genauso ohne zu zögern verkauft, wie in Deutschland früher Stallhasen als Sonntagsbraten endeten. Hundefleisch hat einen kräftigen Geschmack, gilt als proteinreich und stärkend. Zu den billigsten Speisen zählt es nicht, umgerechnet 1,50 Euro zahlt der Gast für einen Gang, dafür lassen sich an anderen Straßenküchen zwei Menschen satt machen. Die Angst mancher Touristen, Hundefleisch "untergeschoben" zu bekommen, ist unbegründet.
Minze und Zitronengras zum Hund
"Schöne Hunde, die als Haustiere taugen, werden sowieso nicht gegessen", wiegelt Le ab. Die 27-jährige Küchenhilfe schneidet gerade das Gemüse für den Abend zurecht: Minze, Zitronengras, Langer Koriander, Aprikosenblätter. "Haushunde haben zu wenig Fleisch. Wir brauchen große Hunde, aus denen sich etwa 15 bis 20 Kilogramm pures Fleisch gewinnen lässt." Was das Essen angeht, sind Vietnamesen zudem versessen auf lokale Zutaten. Die Hunderasse kann Le deswegen gar nicht nennen. "Vietnamesischer Hund", sagt sie und lacht dann. "Hund halt."
Hung schwitzt. Kochen in der Kellerküche ist Schwerstarbeit, eine Klimaanlage gibt es nicht. Die Töpfe sind schwer, als Brennstoff dienen Kohlesteine, und ganze drei angelieferte, bereits gehäutete Hundekörper hat der Koch bereits vor zwei Stunden zerlegt. Alles wird für die verschiedenen Gänge aufgebraucht: Fleisch mit Fett auf die Spieße, reines Fleisch als Filet, die Knochen in die Suppe, das Blut für die Würste. Das reicht für die Mittags- und die Abendgäste. Wenn nicht, dann wird noch einmal nachgelegt. An guten Tagen werden im Restaurant fünf bis sechs Hunde verzehrt.
Das Restaurant ist ein offener, holzgezimmerter Großraum auf Stelzen über der Kellerküche. Direkt an der großen Ausfallstraße, und umringt von anderen Hunderestaurants. "Jeder hat seine Stammkunden", sagt Hung. Den Rest erledigen die Werber, die am Straßenrand stehen, und vorbeifahrenden Touristen in gebrochenem Englisch "Dog! Dog!" entgegenschreien.
Die ersten fünf Tage im Monat haben Hundköche frei
Ganz unumstritten ist Hundefleisch auch in Vietnam nicht. Im traditionell etwas wohlhabenderen Süden haftet ihm noch immer ein wenig der veraltete Ruf als "Arme-Leute-Essen" an, und auch im Norden gibt es Einschränkungen. Am Anfang des vietnamesischen Mondmonats (derzeit um den 17. des westlichen Kalenders) ist Hundefleisch tabu. "Viele gehen dann in die Pagode, und wer vorher Hundefleisch gegessen hat, dessen Gebete werden nicht erhört", erklärt Hundekoch Hung. Eine Regel, die so von Buddha nicht überliefert ist, aber in Vietnam, das von zahlreichen Glaubensrichtungen geprägt ist, vermischen sich solche Weisheiten schnell zu einem Alltags-Volksglauben.
Für das Restaurant-Team bedeutet dies: Die ersten fünf Tage des Monats sind frei. Den Rest wird gearbeitet, täglich. Morgens beginnen die Vorbereitungen, je nach Zahl der Gäste ist man bis um Mitternacht auf den Beinen. Umgerechnet 35 bis 50 Euro im Monat verdienen Küchenhilfen und Koch dafür.
Das sich hartnäckig haltende Gerücht, Hunde würden vor der Schlachtung geschlagen, weil der Adrenalinschub das Fleisch zarter machen würde, kann Hung nicht bestätigen: "Das macht man bei Ziegenfleisch, da kenne ich das. Bei Hund ergibt das keinen Sinn", sagt er. Früher hat das Restaurant noch selbst geschlachtet, heute liefern Großhändler. Seit 20 Jahren gibt es das "Quang Vinh". "Wir waren einer der Ersten hier", sagt Hung. Heute findet man an vielen Ecken Hanois Hunderestaurants. Gearbeitet wird nicht mehr nach den Gesetzen der nachbarschaftlichen Küche, sondern nach denen der Marktwirtschaft. "Marktwirtschaft mit sozialistischer Orientierung" nennt der Staat ja auch sein Wirtschaftsmodell.
Hund essen, solange man lebt
Und wie schmeckt es nun? Nach Rind, sagen einige. Wie beschreibt man Geschmack, fragen andere. Eingetaucht in Zitronensauce schmeckt es nach Zitrone, und getunkt in die vergorene Shrimpsauce schmeckt es nach Shrimps. Die faulig riechende Shrimpsauce ist nach Ansicht der meisten Europäer das "Ekelhafteste" am Menü. Das Fleisch dagegen sieht aus - wie Fleisch eben.
Unappetitlich wird es nur, wenn man Hung frühmorgens bei der Zubereitung zuschaut. Drei Schädel, die einzigen nicht verwertbaren Überreste, liegen an der Seite, als Hung die Masse für die Wurst anrührt. "Glaubst du, Schweine werden bei euch appetitlicher zubereitet?", ruft er grinsend und stopft die Wurstmasse mit zerhackten Erdnüssen und Bohnen in den Darm. Dann bindet er die Würste mit Bambusfasern zu. Letzter Schritt für heute. Gekocht, frittiert und gegrillt werden die Würste von den Küchenhilfen.
Wer will, kann sich sein Fleisch auch selbst abholen, und zu Hause essen. Nam ist ein Straßenverkäufer in der Nähe des touristenbevölkerten Ho-Chi-Minh-Mausoleums. Für umgerechnet vier Euro das Kilogramm verkauft er bereits gebratenen und gekochten Hund. "Wenn ich tot bin, bekomme ich keinen Hund mehr", erklärt ein Kunde. Der Glaube daran, dass verstorbene Vorfahren Opfergaben erhalten und dafür gnädig über die Familie wachen, gehört zur fundamentalen Basis vietnamesischer Religion. Typische Opfer sind symbolische Gegenstände aus Papier oder Früchte und Huhn. Hundefleisch gilt auch hier als unglücksbringend. "Meine Familie wird mir also kein Hundefleisch in den Himmel schicken", sagt der Käufer: "Man muss es essen, solange man lebt." |
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Dann also: auf nach Vietnam.
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In Deutschland ist der Verkauf und Verzehr von Hundefleisch verboten. Nur in einigen Teilen der Schweiz ist Hundefleisch "zum Eigenverbrauch" erlaubt.
Rezept für "Hundewürste" (ohne Hund)
Zutaten: 300 Gramm Schweinefett, 50 Gramm Bohnen, 50 Gramm Erdnüsse, eine Viertel Schale Blut (Rind oder Schwein), Därme
Erdnüsse zerhacken und mit Fett, Bohnen und Blut vermischen. Die Masse in die Därme stopfen. Zubinden. Würste kurz im Wasser kochen, anschließend anbraten.
Gegessen werden die Würste auf vietnamesische Art mit Minze, Aprikosenblättern und gedippt in Zitronensauce (Salz, Limone, Pfeffer, eine Prise Zucker, auf Wunsch etwas Chili). |
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| Oder bleiben wir lieber in Europa ? Es schwappt ja schon rüber, man nennt es Globalisierung. Der "gefühlvolle" Mensch macht alles nach, wenn er meint, daß es ihm bekommt. Na, dann.... |
http://www.protect-animals.de/Tiers...../schweiz_hundefressen.htm
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Kinderpornografie in großem Maße, grausame Tiertransporte, Kidnapping, Kannibalismus, Organhandel großen Ausmaßes (negativ-Menschen in armen Ländern von der Straße wegfangen- ausbeuten-sie allein lassen in ihrem Schmerz) wir schauen in die Zeitung und merken: es gibt zu viele, die aus der Harmonie Gottes gefallen sind. Sind wir noch in der Balance oder wird es noch schlimmer in der Welt ? Hängt nicht irgendwie alles zusammen ? Was sind wir ? Wer sind wir ? Wo führt unser Weg hin ? Nicht alles ist schlimm, was auf der Welt passiert, aber wie kann es sein, daß wir die Kinderpornografie nicht in den Griff bekommen und selbst Manager in hohen Stellungen sich dieser Sache bedienen ? Wo findet man Antworten ?
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http://laluni.helloyou.ws/netnews/bkgr/cab2500/file2571.html
Die niederen Formen des Psychismus sind am häufigsten in Tieren und sehr unintelligenten Menschen zu finden. Hysterischer und falsch regulierter Psychismus ist eine Folge geringer Gehirnentwicklung und des vorherrschenden Einflusses des sympathischen Systems, da die grossen und kernbildenden Ganglienzellen in diesem System einen sehr grossen Anteil ätherischer Materie enthalten und leicht von den gröberen astralen Schwingungen beeinflusst werden.» (Powell, A. E.: The Etheric Double (Das ätherische Doppel), S. 109, 103)
Es ist oft bemerkt worden, dass Katzen und Hunde und tiefstehende Menschen häufig das sehen und hören können, was der normale und intelligentere Mensch nicht registriert. Diese Fähigkeit ist jedoch unbewusst, und der Mensch ist häufig ein Opfer von Halluzination. Der Heilige und der Hellseher sehen und hören ebenfalls, aber ihre Fähigkeiten werden nach Willen gebraucht und stehen gänzlich unter ihrer Kontrolle. Ein grosses Forschungsgebiet eröffnet sich allen psychischen Forschern hinsichtlich dieser Dinge, und wenn die Hypothese des vitalen Körpers und der Zentren anerkannt wird, mag viel wirkliches Wissen erlangt werden. |
Warum, so fragt man sich, passiert so viel Schlimmes auf der Welt ? Wie viele Menschen gehen daran zugrunde ? Es gibt doch auch viel Gutes, den Gegenpol zum Bösen oder wie sehen wir gut und böse ? Was empfindet jeder Einzelne als gut oder böse ? Was ist Gleichmut und was ist Gleichgültigkeit ?
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Carpenter drückt diese Idee in folgenden Worten aus:
«Frazer verabschiedet sich am Ende seines grossen Werkes, The Golden Bough (Der goldene Zweig), mit folgenden Worten von seinen Lesern: "Die Naturgesetze sind nur Hypothesen, die ersonnen worden sind, um jene sich beständig verändernde Reihe von Trugbildern des Denkens zu erklären, die wir mit dem hochtrabenden Namen Welt und Universum würdigen. Letzten Endes sind Magie, Religion und Wissenschaft nichts als Theorien (des Denkens); und ebenso wie die Wissenschaft ihre Vorgänger verdrängt hat, mag sie später selbst durch eine vollkommenere Hypothese verdrängt werden, vielleicht durch eine gänzlich andere Art und Weise, Phänomene zu betrachten, die Schatten auf [146] der Filmleinwand zu registrieren - von der wir uns in dieser Generation keine Vorstellung machen können." Ich denke mir, dass Frazer recht hat und dass sich eines Tages "eine andere Art und Weise, Phänomene zu betrachten", die sich von der Art der Wissenschaft unterscheidet, durchsetzen mag. Aber ich denke, dass dieser Wechsel nicht so sehr durch das Wachstum der Wissenschaft selbst oder durch die Erweiterung ihrer «Hypothesen» kommen wird, sondern durch ein Wachstum und eine Erweiterung des menschlichen Herzens und eine Veränderung seiner Psychologie und Wahrnehmungsfähigkeit.» (Carpenter, E.: Pagan and Christian Creeds; Their Origin and Meaning (Heidnische und christliche Glaubensbekenntnisse, ihr Ursprung und ihre Bedeutung), S. 278)
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http://laluni.helloyou.ws/netnews/bkgr/cab2500/file2572.html
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