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Wege zur Höherentwicklung des Menschen












http://www.fraternitas.de/themen/buecher/rezension.php?id=83

Auf die Frage nach dem Wesen des Mensch-Seins geben die biblischen Schöpfungsberichte Auskunft.

Nach dem älteren Bericht des sog. Jahwisten schuf Gott den Menschen (hebr. Adam) aus dem Boden der Erde (hebr. Adamah). Die Verbindung von Welt und Mensch ist hier in ihrer dichtesten Form ausgedrückt. Der Mensch ist Gebilde aus Erdenstaub - durch Gottes Hand. Ganz und gar sein Geschöpf ist der Mensch im Gegenüber zu Gott gedacht.

Der jüngere Schöpfungsbericht der sog. Priesterschrift drückt die transzendente Schöpfungsverbindung von Gott und Mensch durch das Symbol „Bild Gottes“ aus. Der Mensch ist Gottes Abbild (hebr. demuth/zäläm) auf Erden, weil Gott ihn dazu geschaffen hat.
Die Gottebenbildlichkeit besteht in keinem menschlichen Sein noch Tun, sondern ist dem Menschen anerschaffen. Der Mensch trägt eine unsichtbare Würde, die durch die Situation im Gegenüber Gottes begründet ist. Diese Würde kann deshalb einem Menschen nicht voCharles Webster Leadbeater (1847-1934) war einer der einflussreichsten, schreibwütigsten und gleichzeitig umstrittensten Okkultisten am Ende des 19. und Beginn des letzten Jahrhunderts. Als führendes Mitglied der Adyar-Theosophischen Gesellschaft und Initiator der Liberal-Katholischen Kirche studierte er erst Theologie und war einige Zeit Priester der Anglikanischen Kirche. Dann erst wandte er sich der Theosophie zu, traf Helena Petrovna Blavatsky und musste während seiner Mitgliedschaft gar kurzzeitig die Adyar-Gesellschaft (Adyar: Vorort von Madras, wo die TG seit 1882 ansässig war) verlassen, als seine Erziehungsmethoden im Madras-Prozess um Krishnamurti zutage kamen. Später wurde er wieder aufgenommen und nach Blavatskys Tod der Leiter der Esoteric Section oder Eastern School (ES) der Adyar-TG.

Die Theosophische Gesellschaft selbst war lange Zeit ein Faszinosum, von dem sich Okkultisten wie Franz Hartmann, Gustav Meyrink, Carl du Prel oder Carl Kiesewetter angezogen fühlten, um nur einige zu nennen. Langjähriger Leiter der deutschen Sektion war Rudolf Steiner, der dann 1912 seine Anthroposophische Gesellschaft gründen sollte.

Das vorliegende Werk "Das Leben in der Geistigen Welt", welches der Aquamarin Verlag mittlerweile in dritter Auflage wieder veröffentlichte, wurde in deutscher Sprache erstmalig 1913 unter dem Titel "Das Leben nach dem Tode" herausgebracht. Und der vormalige Titel drückt den Inhalt des Buches schon aus; es geht um eine der ältesten Fragen der Menschheit, die nach dem Wohin.

Dabei werden weniger die Prinzipien des Menschen oder die Prinzipien der Welt referiert, die in vielen theosophischen Werken eine zentrale Stellung einnehmen, sondern der Autor bleibt an der Erfahrung jenseitiger Welten nach dem physischen Ableben.

Aus welchen Quellen kommen nun diese Erkenntnisse, die Leadbeater schon zu Lebenszeiten zuteil wurden? Was Steiner später als Akasha-Chronik hochhalten sollte, tauchte bei Leadbeater als Ätherische Archive auf. In intensivster Beschäftigung zog Leadbeater seine Erkenntnisse aus eben diesen. Und hier "schauend" konnte der Autor auch dezidiert Auskunft geben, was den Menschen nach dem Tode erwarten soll. Da ist von wahren Tatsachen die Rede, dem Fegefeuer, der Himmelswelt, den vielen Wohnsitzen der Seele, von Schutzengeln, unsichtbar tätigen Menschen und der Hilfe für die Toten. Das heißt, dass eine Interaktion von Lebenden mit den Bewohnern der jenseitigen Welten, bei entsprechender Schulung, auch jederzeit möglich ist. Hier können eigene Forschungen anknüpfen.

Daneben wird der schmale Band von der Aufteilung in die physische, astrale, mentale und kausale Welt strukturiert; Gedanken, die sich in Hinduismus, Buddhismus, im esoterischen Christentum und in anderen Traditionen finden und mit denen manch ein Magier mehr oder weniger praktischen Umgang pflegt. Es handelt sich also nicht unbedingt um etwas Neues, was bei dem Alter der Schrift auch erstaunlich wäre. Interessant ist vielmehr, wie klar und auf das Wesentliche komprimiert Leadbeater beschreibt und wo in der Nachfolge seiner und anderer theosophischer Schriften diese geschauten Erkenntnisse nachvollzogen wurden und an Einfluss gewannen. So betrachtet handelt es sich um einen Klassiker der Jenseits-Forschung, der auch heute noch aktuell ist.
http://www.integralworld.net/index.html?de/visser_novalis.html

Zitat:
Kant wollte die Unmöglichkeit jeglicher Metaphysik zeigen, indem er den Standpunkt vertrat, dass der menschliche Geist an die Sinne gebunden sei, so dass jedes Denken über das Übersinnliche nur spekulativ sein könne. Dies war der Anfang einer Flachland-Wissenschaft, die nur das als wahrhaftig anerkennt, was das irdische Auge sehen kann. Wilber hat sich in seinem gesamten Werk für einen vielschichtigeren Blick auf die Wissenschaften eingesetzt, demzufolge der menschliche Geist [human mind] an Erfahrung in all ihren Modalitäten angebunden sein kann – nicht nur an sinnesbezogene, sondern gleichermaßen an mentale und spirituelle Erfahrungen. Indem er auf die weitreichenden Analogien und formalen Parallelen zwischen den Methoden von Natur- und Sozialwissenschaften verweist, verteidigt er nicht nur die Sozialwissenschaften in ihrem eigenen Recht, sondern erkundet auf überzeugende Art und Weise zugleich die Möglichkeit einer "spirituellen Wissenschaft", die sich vorrangig nicht für Dinge und Ideen interessiert sondern primär für das Bewusstsein als solches. Weil es bislang so etwas wie eine physische Erklärung für das Bewusstsein und dessen Inhalt nicht gibt, kann man diese beiden "höheren" Wissenschaften ebenfalls als "metaphysisch" bezeichnen.



Solange der Mensch nicht in der Lage ist, die andere Welt selbst wahrzunehmen, wird es immer wieder ein pro und contra geben bezüglich der Ansichten, daß es mehr gibt, als das Auge wahr nimmt.



Tabelle:


Wilber/Smith Theosophie
GEIST [spirit] Monade
Seele Ich oder Seele
Geist [mind] Persönlichkeit
Körper Körper


Wilber/Smith Theosophie
Grenzenlos Göttliche Welten
Himmlisch Geistige Welten
Zwischenbereich Persönliche Welten
Körper Physische Welt
http://doormann.tripod.com/mentext.htm

Zitat:
"Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinaus geht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand - etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann. - Der Mensch hat ständig die Frage gestellt : Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinaus geht. Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt - den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal - , und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit. In diesem ständigen Kampf, den wir Leben nennen, versuchen wir einen Kodex des Verhaltens aufzustellen, der der Gesellschaft entspricht, in der wir aufgewachsen sind, ganz gleich, ob es sich dabei um eine kommunistische oder sogenannte freie Gesellschaft handelt. Wir akzeptieren eine genormte Lebenshaltung als Bestandteil einer Tradition, der wir als Hindus, Moslems oder Christen oder was wir sonst zufällig sein mögen, angehören. Wir schauen nach jemandem aus, der uns sagt, was rechtes oder falsches Betragen, was rechtes oder falsches Denken ist, und indem wir uns nach dieser Norm ausrichten, wird unser Verhalten, unser Denken mechanisch, werden unsere Reaktionen automatisch. Wir können das sehr leicht an uns beobachten. Seit Jahrhunderten sind wir durch unsere Lehrer, durch unsere Autoritäten, durch unsere Bücher und unsere Heiligen gegängelt worden. Wir erwarten, daß sie uns alles offenbaren, was hinter den Hügeln, den Bergen und der Erde liegt. Und wir sind mit ihrer Darstellung zufrieden, das bedeutet, daß wir von Worten leben und unser Leben hohl und leer ist. Wir sind Menschen aus zweiter Hand. Wir haben von dem gezehrt, was man uns gesagt hat, und ließen uns entweder durch unsere Neigungen und Absichten leiten oder durch das, was uns durch die Umstände und die Umwelt aufgezwungen wurde. Wir sind das Resultat aller möglichen Einflüsse. In uns ist nichts Neues, nichts, das wir selbst entdeckt haben, nichts Ursprüngliches, Urtümliches, Leuchtendes. Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, daß wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, daß wir - wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind - dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzupassen. Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur finden, was seinem irregeleiteten Geist entspricht.


suchwort: leadbeater seele
Um nun zu entdecken, ob es tatsächlich etwas jenseits dieses unruhigen, schuldvollen, furchterfüllten, ehrgeizigen Daseins gibt oder nicht, scheint es mir, daß man einen ganz anderen Weg gehen muß. Nach der traditionellen Einstellung geht man von der Peripherie nach innen, um im Laufe der Zeit durch Übung und Verzicht allmählich zu jenem inneren Erblühen, jener inneren Schönheit und Liebe zu kommen - in Wirklichkeit aber tut man alles, um engherzig, unbedeutend und minderwertig zu werden. Man löst Schicht um Schicht ab, man läßt sich Zeit, man erwartet alles vom Morgen, vom nächsten Leben - und wenn man schließlich zum Zentrum gelangt, entdeckt man, daß dort nichts ist, weil unser Geist unfähig, stumpf und unempfindlich gemacht worden ist. Wenn man diesen Prozeß wahrgenommen hat, fragt man sich, ob es nicht einen ganz anderen Weg gibt, ob es nicht möglich ist, vom Zentrum her durchzubrechen. Die Welt akzeptiert den traditionellen Weg und folgt ihm. Die eigentliche Ursache der Unordnung in uns ist das Suchen nach einer Realität, die uns von einem anderen versprochen wurde. Wir folgen mechanisch dem, der uns ein wohltuendes spirituelles Leben zusichert. Es ist höchst seltsam, daß, obgleich wir uns der politischen Tyrannei und Diktatur widersetzen, wir innerlich die Autorität, die Tyrannei eines anderen hinnehmen, die unseren Geist und unser Leben verwirrt. Wenn wir nun jede sogenannte spirituelle Autorität mitsamt allen Zeremonien, Riten und Dogmen verwerfen, nicht intellektuell, sondern tatsächlich, bedeutet das, daß wir allein stehen und uns damit bereits im Konflikt mit der Gesellschaft befinden. Für die Gesellschaft hören wir auf, geachtete Menschen zu sein. Doch ein von der Gesellschaft geschätzter Mensch kann unmöglich dieser unendlichen, unermeßlichen Realität näherkommen.
http://www.fraternitas.de/archiv/03.htm

Je primitiver ein Volk ist, desto grausamer, also physisch schmerzhafter, erscheinen uns diese Proben. Je höher kulturell veranlagt die Menschen sind, desto wissenschaftlicher und durchgeistigter sind die Prüfungen. Man kann an Hand der Vorschulung der Initianten sehr wohl erkennen, welches Geistwesen hinter den Initiatoren steht. So wie Dieses auf die Dauer keinen in seinen Reihen duldet, der nicht dahin gehört, so lässt Es auch niemanden einen Grad erhalten, der ihn nicht verdient. Ein Mensch kann irren, selbst der höchste Priester oder Eingeweihte – das „Höhere Selbst“ einer geistigen Gemeinschaft oder Loge niemals.
Ursprünglich gab es, wie es die Geheimlehren aller Völker überliefern, keine Initiationen. Denn das Wissen war vor Zeiten noch Gemeingut aller Rassen und aller Menschen. Aber die Menschheit bewegte sich vorwärts und abwärts zugleich, ihrem Entwicklungszyclus gemäß, fort aus der Sphäre reiner Göttlichkeit und hinab in die Materie. Das gleiche magische Wissen, das in den ersten Menschenrassen noch durchaus harmlos war, blieb es nicht mehr, als der physische dem geistigen Körper gegenüber zu dominieren begann, sei es im Leben der Menschen, sei es in der Gestaltung seiner Umwelt.

Zugleich aber machten unsere wissenschaftlichen Orientalisten die alte Welt erschütternde Ausgrabungen im ganzen vorderen Orient und vor allem in Ägypten. Menschen wurden geboren, die die Hieroglyphen, die Schriftzeichen der Ägypter, lesen konnten, und somit das in den Gräbern bewahrte, nun aber aufgefundene Wissen der Welt zugänglich machen konnten. Der Welt? Das ist freilich übertrieben. Denn diese Welt vom Ende des 19. Jahrhunderts hatte im Selbstgefallen des beginnenden Maschinenzeitalters zwar den kirchlichen Dogmatismus und Aberglauben überwunden, war aber dabei, im dem noch schlimmeren Dogmatismus des Materialismus zu erstarren.

Heute gibt es keine Mysterien- oder Initiationsschulen mehr mit Ausnahme der wenigen wahrhaft okkulten, also eingeweihten Logen. Das meiste Wissen kann man heute um wenig oder viel Geld in jedem Buchladen erstehen. Wir können diese Bücher lesen; wir können unsere Häuser in Bibliotheken okkulten Weistums verwandeln. Aber wir können es nicht anwenden. Es ist eine geistige Sperre in uns. Da stehen die Werke über Runen, über Astrologie, über Mystik, über Magie. Jedes einzige könnte uns und die Welt verändern. Aber wir sind nicht reif! Wir gleichen den Schülern der antiken Mysterien, die in ihren Tempelschulen niedrigste Dienste versahen, und die niemals vorwärtskamen, und die eines Tages als dienende Brüder daselbst ihr Leben beschlossen. Sie waren und blieben an der Pforte des Wissens. Sie blieben Schüler, ohne je ein Abschlussexamen zu machen, zumindest nicht in ihrem damaligen Dasein. Denn wenn sie auch nicht die Einweihung erreichen konnten, so hatten sie doch immer danach gestrebt. Und das unbestechliche Karma wird ihnen den gerechten Lohn gebracht haben, irgendwann, vielleicht erst heute. Es geht ja keine Kraft verloren. Darum kann man auch die Menschen nicht tadeln, die nur ihre Pflicht tun, selbst wenn es nur die der dienenden Brüder ist. Die Schulungszeit rechnet eben nicht nach Monaten und Jahren, sondern oft nach mehreren Inkarnationen. Es ist ein langer Weg zur Reife zurückzulegen; die Initiation eines Einzelnen ist ja zugleich ein Schritt nach oben für die gesamte Menschheit. Wenn einer ein wirklicher Meister wird, dann ist es, daß der Menschheit ein Erlöser geboren wird, und es heißt, dass sich dann alle Geschöpfe freuen, alle Dinge, die belebten und unbelebten.
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