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Was uns nicht bewußt ist












http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP05.pdf

Weil wir es nicht sehen, kommt es uns seltsam vor. Aber wir finden nur Begründungen, wenn wir weiter gehen - tiefer gehen. Sonst bleibt uns vieles ein Rätsel.

An diesem Punkt angelangt ist eine eingehendere Betrachtung
sinnvoll, was wir eigentlich unter einem Tier oder einer
Pflanze verstehen. Die Annahme, diese Erscheinungen würden
nicht mehr als einen physischen Organismus darstellen,
ist nicht richtig und wir können die Evolution nicht von
einem falschen Ausgangspunkt aus erklären. Die Pflanze oder
das Tier ist in Wirklichkeit eine Monade – eine lebende Seele,
ein Funke des kosmischen Feuers, ein Atom des universalen
Lebens. Sie unternimmt eine Pilgerfahrt durch die Materie,
wobei sie allmählich und stufenweise verschiedene Formen
entwickelt, um ihren eigenen, in ihr schlummernden Fähigkeiten
Ausdruck verleihen zu können.
Sie ist ein wachsendes
und lebendiges Wesen, ein Samen, der alle Möglichkeiten
seines göttlichen Ursprungs in sich trägt. Die Monade oder
der Lebensfunke ist verkörpert, aber nicht nur in einem
physischen Körper, denn außer dem physischen Körper gibt
es andere, feinstofflichere Verkörperungen der Materie. Sie
besitzt eine psycho-mentale Verkörperung, die aus ihr eine
Tier- oder Pflanzenseele macht; diese wiederum besitzt eine
astrale Verkörperung, was wieder eine Verkörperung in der
gewohnten physischen Materie zur Folge hat. Wir müssen
dies berücksichtigen, wenn wir die Evolution verstehen
wollen.

Würden wir unser eigenes Bewusstsein studieren, bekämen
wir ein klareres Bild als bei der bloßen Betrachtung der
Außenseite der Dinge. Wir stellen fest, dass wir in erster Linie
selbstbewusst denkende Wesen sind; unsere Organe und unsere
Körper sind Instrumente, die wir für uns selbst aufgebaut
haben, um mit der Außenwelt in Verbindung treten und uns
dort zum Ausdruck bringen zu können. Wir wachsen von
innen nach außen. So ist es überall; alles wächst, und alles
wächst von innen nach außen. Sichtbare Pflanzen und Tiere
kommen aus dem Unsichtbaren, und auf den unsichtbaren
Ebenen finden die evolutionären Veränderungen statt. In
dem Maß, in dem die Seele eines Wesens sich nach und nach
entwickelt, ändert sich die astrale Form; und die Veränderungen
werden auf die physische Form übertragen.
Man kann unmöglich erklären, wie es geschieht, dass der
Körper einer Pflanze oder eines Tieres ein Leben lang derselbe
bleibt, während die physischen Atome ständig ersetzt werden
– es sei denn, es gäbe ein bleibendes Muster, in das sich die
physischen Atome einordnen und das die Gesamtheit des
Organismus – trotz des Austausches der physischen Atome –
bewahrt. Wir können die Evolution daher nicht ohne Berücksichtigung
der Existenz der Astralebene und des Astralkörpers
der Organismen erklären.

EVOLUTION
Seite 23-24

http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP05.pdf

DIE ASTRALEBENE
DIE ERKLÄRUNGSVERSUCHE DER EVOLUTIONISTEN werden
in hohem Maß durch die Tatsache erschwert, dass
sie die Existenz anderer als der uns vertrauten Formen der
Materie nicht in ihre Forschung einbeziehen. Es ist unmöglich,
die Phänomene der gewöhnlichen Materie zu erklären,
ohne die Existenz subtilerer Arten von Materie in Betracht zu
ziehen.
Wie bereits gesagt scheint es, als baue sich eine Pflanze
in ihrem Wachstum in mysteriöser Weise auf, nach ihrem
eigenen Muster, ohne eine sichtbare regelnde Kraft. Die
Erklärung liegt in der Tatsache, dass die vollkommene Form
der Pflanze bereits in der astralen Materie existiert. Beim
Wachstum richten sich die physischen Atome nach diesem
bestehenden Modell und bauen so die physische Struktur auf.

Bei den Pflanzen und den Tieren finden die Veränderungen
in den Astralformen der Organismen statt, nicht in der physischen
Struktur; und hiermit werden die fehlenden Glieder in
der Kette erklärt. Dies lässt sich anhand nachfolgender
Analogie erklären: Wenn Menschen eine Wendeltreppe
hinaufsteigen, wird ein einseitig beobachtender Zuschauer sie
auf verschiedenen Stufen stehend sehen, aber er sieht nicht,
wie sie von der einen Stufe zur nächsten gelangen. Er kann
annehmen, dass sie springen oder allmählich aufwärts steigen,
aber es gelingt ihm nicht, dem tatsächlichen Vorgang zu
folgen.
hmm- ich hab mir diese Bücher auch mal herunter geladen, aber noch nicht gelesen.

Jade
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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