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Die Veden erklären, dass Gott an unserer transzendentalen Seele, unserem wahren ewigen Selbst interessiert ist. Der Herr wünscht sich einen liebenden Austausch mit dem ewigen Selbst jedes einzelnen Lebewesens.
Sexualität ist lediglich mit unserem Körper verbunden. Eine Anziehung zwischen materiellen Körpern. Katholische Priester dürfen von "Amtswegen" gar keine Sexualität haben, wo liegt also der Unterschied für sie?
Das Problem liegt vielmehr darin, dass das Wissen wie man seine Sexualität (Sanskrit kama) in Gottesliebe (Sanskrit prema) transzendiert, verloren ging.
kamam hrid-rogam
(die Krankheit "Lust im Herzen")
denn nur auf Grund solcher Wünsche muss man wiederholt Geburt und Tod auf sich nehmen.
Solange man lüsterne Wünsche hat, muss man immer wieder geboren werden um sie zu erfüllen!
Anstatt gelehrt wird wie man frei von materiellen Wünschen wird, stellen sie ihre Schüler/Vertreter an den Pranger.
Das Ziel des Menschen ist:
anyabhilashita-shunyam
frei von materiellen Wünschen sein
Denn Lust kann niemals gestillt werden durch Lust, sowenig wie man ein Feuer durch das Auflegen von Holz löschen kann.
"So wird das reine Bewusstsein des weisen Lebewesens von seiner ewigen Feindin in der Form von Lust bedeckt, die niemals befriedigt werden kann und die wie Feuer brennt." (BG 3.39)
Sri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, dass das einzige Gegenmittel bhakti, hingebungsvollen Dienst für den Höchsten Herrn, ist.
Durch bhakti erfährt das Lebewesen einen höheren Geschmack/Genuss (Sanskrit ruci) und kann erst dann den niederen Genüssen entsagen - mit Freuden.
Mit Unterdrückung der Lust erreichen wir nichts ausser FRUST ...
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