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Die Reinkarnation als Tatsache












Zitat:
Die ANDERE REALITÄT:

Sie behaupten, der Reinkarnationsgedanke ist bewußt aus der Bibel entfernt worden. Welche Belege haben Sie dafür?

Dr. Sigdell:

Ich behaupte nicht, daß der Reinkarnationsgedanke bewußt aus der Bibel entfernt worden ist, aber daß er durch die Übersetzungen verschleiert wurde. Die altgriechische Version des Neuen Testaments liegt uns noch heute vor. Sie wird nach meiner Meinung nicht wesentlich anders sein, als in den ersten Jahrhunderten nach Christus. Es gibt darin ver- schiedene Stellen, die erst unter der Annahme der Reinkarnationslehre verständlich werden, aber es gibt keine konkreten Widersprüche gegen die Reinkarnationsvorstellung. Es ist allerdings eine andere Sache mit den vielen verschiedenen neuzeitigen Übersetzungen in modernen Sprachen. Sidney Schwarz weist in seinem Buch My first encounter withan Angel (Medicine Bear Publishing, Blue HilI ME, USA, 1999) nach, daß es in den englischsprachigen Bibelübersetzungen bis zu 50 verschiedene Übersetzungen aus dem Hebräischen von wichtigen Stellen des Alten Testaments gibt. Mit dem Neuen Testament ist es nicht wesentlich anders, abgesehen davon, daß wir es hierzu einem großen Teil sogar mit doppelten Übersetzungen zu tun haben: Erst aus dem Aramäischen ins Griechische, dann aus dem Griechischen in eine moderne Sprache. Dabei liegen uns nicht einmal die aramäischen Urtexte vor, sondern wir können nur von der griechischen «Urübersetzung» ausgehen, ohne nachprüfen zu können, inwieweit jene Übersetzung originalgetreu ist oder an verschiedenen Stellen auch sie hätte anders übersetzt werden können. Man hat in neuzeitigen und bereits in mittelalterlichen Übersetzungen aus dem Griechischen wichtige Textabschnitte tendenziös nach dogmatischer Vorgabe übersetzt, so wie man diese nach dem Dogma verstehen «soll». Es wurde uns vorenthalten, daß man sie auch anders verstehen und übersetzen kann. Wichtige Stellen des Neuen Testaments in sprachlich völlig richtigen alternativen Übersetzungen werden hierdurch nicht nur erst verständlich, sondern sie unterstützen in mehreren Fällen die Reinkarnationsidee. Einschlägige Beispiele sind in meinem Buch zu finden. Es ist nur das Dogma, und gar nicht die Bibel, das der Reinkarnationslehre wider- sprechen will.

Die ANDERE REALITÄT:

Haben Sie etwas gegen Jesus oder das Christentum?

Dr. Sigdell:

Gegen Jesus und das Urchristentum habe ich gar nichts. Im Gegenteil sehe ich Jesus als den bisher wichtigsten aller Lehrer der Menschheit. Was aber, das kirchliche Dogma daraus gemacht hat, ist nicht mehr das, was Jesus seinen Jüngern lehrte. Der erste, der die ursprüngliche Lehre entfremdete, war Paulus. Das Dogma bezieht sich mehr auf ihn als auf Jesus. Sinngemäß ist deshalb das kirchliche Dogma viel mehr paulinisch als christlich! Aus Gründen, die wohl mit Macht und Unterdrückung des freien Denkens zu tun haben - Verhütung der Bildung einer eigenen Meinung - hat das Kirchentum die Lehre Jesu entstellt und zu einem Machtinstrument umgemünzt. Die wichtigsten der urchristlichen Gnostiker hatten die wahre Lehre noch einigermaßen aufrecht gehalten, wurden aber als Ketzer bezeichnet, verurteilt und verfolgt. Die meisten von ihnen glaubten an die Reinkarnation, oder hielt sie zumindest für möglich. Es überlebte bis in 13. Jahrhundert ein vergleichsweise unverfälschtes Urchristentum im Katharertum. Diese wohl christlichste aller Bewegungen der Geschichte der Christenheit wurde in einem veritablen Völkermord im 13. Jahrhundert bis zur letzten Frau und zum letzten Kind von der Kirche ausgerottet. Die Gebote von Liebe und Nicht-Töten waren ihr da nichts mehr wert. . . Es gab eine verwandte Bewegung im Manichäismus, der ein paar Jahrhunderte später im Sand der Geschichte versickerte. Der Manichäismus war ein gnostisches Christentum, das allerdings auch mit buddhistischen und altpersischen Elementen ein wenig vermischt war. Die Katharer und die Manichäer lehrten auch die Reinkarnation. Ich empfinde mich als Christ! Aber als An hänger des wahren Christentums, das im Kirchentum nicht mehr vorhanden ist.

DIE ANDERE REALITÄT:

Was würde passieren, wenn die Kirche den Reinkarnationsglauben akzeptierte - würde sie nicht in sich zusammenbrechen?

Dr. Sigdell:


Wenn die Kirche die Reinkarnationslehre akzeptieren würde, würde wohl ihre heutige Machtstruktur zum Teil zusammenbrechen. Aber sie würde sich einer urchristlichen Wahrheit öffnen, die sie bisher geleugnet hat. Sie würde nicht untergehen, sondern erneuert wieder Achtung und neue Zuwendung erleben erst recht dann, wenn sie den Mut hätte, Fehler und Verirrungen zuzugeben. Nicht an erster Stelle die Reinkarnationslehre, sondern viel mehr eine grundsätzliche Neuorientierung nach dem Urchristentum, wäre die wohl einzig wirksame Lösung des heutigen Konfliktes zwischen

Kirche und Menschen, die dahin führt, daß immer mehr Menschen die Kirchen verlassen. Es ist sehr schade, daß wahrscheinlich gar nicht wenige damit auch das Christentum verlassen, in der Irrmeinung, daß die Kirche die wahre Lehre von Jesus Christus vertrete. Kirche und wahres Christentum sind in Wirklichkeit zweierlei! Manche urchristliche Gnostiker vertraten die Meinung, daß Jesus seinen Jüngern die Re inkarnation gelehrt habe und nur nicht öffentlich davon sprach (vgl. Joh. 16:12: «Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen»).

DIE ANDERE REALITÄT:

Was ist in der Reinkarnationslehre "gerechter" als das, was die Kirche lehrt?

Dr. Sigdell:

Nach meiner Meinung ist die Reinkarnations- lehre nicht nur «gerechter» als die Lehre des kirchlichen Dogma von einer ewigen Verdammnis, sondern sie bietet den Menschen auch viel mehr Hoffnung. Keine Seele ist für immer verloren, sondern jede Seele wird am Ende errettet; Dies ist nur eine Frage der Zeit. Manche Seelen machen lange Umwege... Die Lehre von der ewigen Verdammnis ist nicht nur ein blasphemischer Widerspruch zur Liebe Gottes, sondern auch eitle Unfähigkeitserklärung von Gott! Er wäre demnach nicht fähig, alle Seelen zu retten! Das ist ja im Grunde die Konsequenz der kirchlichen Meinung... Eine ewige Höllenstrafe wäre also nicht nur ohne jedes gerechte Verhältnis zum Vergehen (für einige Jahre übles Verhalten ewig leiden), sondern ein Versagen der Schöpfung!

DIE ANDERE REALITÄT:

Was ist der Anreiz, sich wiederverkörpern zu sollen - warum?


Dr. Sigdell:

Wir reinkarnieren nicht aus «Anreiz» - nicht weil wir es wollen, sondern weil wir es müssen. Die Reinkarnation, mit ihrem Karma-Gesetz, ist eine Seelenschule. Die Hauptlehre ist die der uneingeschränkten Liebe zum Mitmensch. Wenn wir auf der Seelenebene begreifen, daß alle Menschen unsere Geschwister sind - aus dem gleichen göttlichen Licht - und wir danach leben, dann ist eine wesentliche Bedingung erreicht, um nicht mehr inkarnieren zu müssen. Eine weitere ist, daß wir uns mit unseren ehemaligen Tätern und Opfern versöhnt haben. Karma ist weder Strafe noch Rache. Wenn ich später am eigenen Leibe erlebe, was ich heute anderen tue, lerne ich auf Seelenebene wie falsch das ist und ich werde es hoffentlich nie wieder tun. Wenn ich später am eigenen Leibe erlebe, was ich heute anderen tue, lerne ich auf Seelenebene wie falsch das ist und ich werde es hoffentlich nie wieder tun! Karma ist auch nicht ein blindes Gesetz. Wenn ich selbst zu Einsicht und Umkehr gelange, erübrigt sich eine entsprechende Lektion. Leider kennen viele Menschen aber erst Rechtfertigungen und Ausreden und wollen nicht wahr haben, Unrecht getan zu haben. Solche Seelen werden ihre Lektionen haben müssen, ob sie wollen, oder nicht... Wie man sagt «Wer nicht verstehen will, muß fühlen!»

DIE ANDERE REALITÄT:

Muß man reinkarnieren oder ist das eine Entscheidung, die dem freien Willen unterliegt?



Dr. Sigdell:

Der freie Wille hat zunächst nicht mit Reinkarnation und Karma zu tun, sondern mit unseren Taten. Ich kann frei wählen, wie ich: handele. Jede Tat hat Nachwirkungen, Konsequenzen. Ich werde ernten, was ich säe. Gute, Taten haben gute Folgen, üble Tate? üble Folgen. So gesehen, ist das Karma im Grunde unwertend. Ich bekomme einfach in der gleichen Qualität zurück, in der ich es tat. Wenn ich wähle, in der einen oder anderen Weise zu handeln, wähle ich automatisch die Folgen mit. Der freie Wille geht nicht so weit, daß ich dann auch noch unangenehme Folgen wegwählen kann. Das Prinzip ist: «Alles, oder nichts.» Taten mitsamt den entsprechenden Folgen - oder dann keine Taten (gibt es das? '" auch die «Unterlassungstat» hat ihre Folgen!). Man kann nicht die Rosinen aus dem Kuchen herauspflücken und den Rest wegwerfen. Mann muß wohl oder übel immer den ganzen Kuchen essen, den man einmal gebacken hat!

DIE ANDERE REALITÄT:


Wer entscheidet in der geistigen Welt mit, und wie man wieder inkarniert?

Dr. Sigdell:

Wir entscheiden selbst über das «Programm» der neuen Inkarnation. Allerdings auf der Ebene von unserem Höheren Selbst. Im Zwischenzustand zwischen zwei Inkarnationen haben wir immer noch unser Ego, aber es hat dort nicht die gleiche Macht über uns. Auf der Ebene vom Höheren Selbst weiß ich, welche Inkarnation ich auf mich nehmen muß, um in der Entwicklung weiter zu kommen - auch wenn mein Ego dies nicht mag. Es ist wie der Vater der seinen Sohn zur Schule schickt, damit «etwas aus ihm ' wird». Der Sohn will nicht, aber muß. Der Vater entspricht hier unserem Höheren Selbst, der / Sohn unserem Ego.

DIE ANDERE REALITÄT:

Wählt man sich eine nächste Inkarnation völlig frei oder gibt es bestimmte Dinge zu berücksichtigen?

Dr. Sigdell:

Wenn wir sterben, haben wir im Wesentlichen die nächste Inkarnation bereits gewählt! Was ich in dieser Verkörperung noch nicht einsehen will, was ich nicht wahr haben will, was ich mit Rechtfertigungen und Ausreden von mir weise, ist gerade das, was zum Programm der nächsten Inkarnation gehört (oder der nächsten Inkarnationen, denn vielleicht kommt nicht alles auf einmal). Wo ich am meisten versagt habe -in Liebe, -in Einsicht -ist auch das, wo ich am meisten etwas nachzuholen habe. Wenn ich z.B. einem Notleidenden einen Tritt in den Hintern gebe, statt ihm zu helfen, habe ich in jenem Moment selbst gewählt, irgendwann in der Zukunft eine ähnliche Not zu leiden. Ich weiß es nur noch nicht in meinem egohaften bewußten Ich, aber mein Höheres Selbst fügt dies mit Bedauern als neuen «Programmpunkt» hinzu: «Ach wie schade, das hat das Ego noch nicht begreifen wollen, da müssen wir leider durch eine neue Lektion.»

DIE ANDERE REALITÄT:

Darf ein Christ überhaupt an Reinkarnation glauben?


Dr. Sigdell:

Das kirchliche Dogma meint, daß ein Kirchengläubiger nicht an die Reinkarnation glauben solle. Es gibt jedoch keinen Konzilsbeschluß, der dem Kirchenzugehörigen diesen Glauben verbietet. Die immer wiedergekaute Meinung. daß man die Reinkarnationslehre im Konzil von Konstantinopel 553 verboten habe, ist falsch wie ich in meinem Buch gezeigt habe! Jedoch nicht als erster nachgewiesen! Sondern ich habe den Nachweis aus der Kirchengeschichte herausgegraben und abgestaubt!)

Die Gnostiker - die für mich die wahren Urchristen waren - glaubten, wie bereits erwähnt, zum großen Teil an die Reinkarnation. Dazu gehört auch Origenes, wie sehr sich das Dogma bemüht hat, ein unwahres Bild zu zeichnen (dies habe ich in meinem nem Buch auch gezeigt). Meine Meinung ist eher: Der Christ nach der wahren Lehre Jesu wird meistens von sich aus an die Reinkarnation glauben! Aber der vermeintliche “Christ” traut sich nicht mit dieser Lehre zu befassen!

DIE ANDERE REALITÄT:


Viele Wissenschaftler halten mittlerweile für erwiesen, daß es Außerirdische geben muß, da es im Gesamtkosmos 1020 erdähnliche Planeten gibt. Ist es analog, daß es weitere Dimensionen geben muß, außer den drei, die wir wahrnehmen und dort ebenfalls Leben existieren müßte!

Dr. Sigdell:

Es gibt eine im wahrsten Sinne des Wortes «astronomische Zahl» von Planeten und nach Schätzung der Schulastronomie in der Größenordnung von einer Milliarde von Planeten mit Voraussetzungen für biologisches Leben.. Es ist natürlich reiner Irrsinn und jeder Logik widersprechend, zu meinen, daß wir als biologische Entitäten im Weltraum alleine seien! Tatsächlich erleben einige wenige Menschen sich in Rückführungen auch auf anderen Planeten wieder. Wir können solche Erlebnisse in keiner Weise nachprüfen. Es ist nicht auszuschließen, daß einige solche Erlebnisse fantastische SymbolerIeb- nisse sind, aber nach meiner Meinung mit Sicherheit nicht alle! Nun existieren wir wahrscheinlich aber nicht nur als biologische Entitäten - nach unserer üblichen dreidimensionalen Auffassung von «biologisch». Die Schulphysik rechnet in ihren mathematischen Modellen schon lange mit einem mehrdimensionalen Universum - hat jedoch Mühe, für wahr zu halten womit sie selbst rechnet. .. Ohne Zweifel gibt es Wesen, die in weit mehr als «unseren» drei Dimensionen leben, auf die unsere physischen Wahrnehmungsorgane allerdings eingeschränkt sind. Wir sind ja als Seelen selbst solche Wesen! Wie sonst könnten wir weiter existieren - mit einem «Ich», mit klarer Erinnerung an unsere verkörperten Ver gangenheiten und immer noch bewußt agierend und handeln, aber von den wenigsten Verkörperten wahrnehmbar - wenn wir nicht mit dem Tode in andere Dimensionen überwechseln würden? Das heißt: Wir sind schon jetzt auch in jenen Dimensionen, aber wissen es nicht, da un- sere Körperorgane sie nicht wahrnehmen, werden uns aber nach dem Tode als Seelen dessen wieder bewußt. ..

DIE ANDERE REALITÄT:


Kommt die Reinkarnationslehre vornehmlich aus Indien? Stammt sie von dort?

Dr. Sigdell:

Es ist wiederholt behauptet worden, daß die Reinkarnationslehre aus Indien stammen würde. In Wahrheit ist es so, daß sie in einigen asiatischen Kulturen überlebt hat, während sie in anderen Kulturen unterging. In alten Zeiten war der Reinkarnationsglauben in fast allen Kulturen vorhanden, auch in Kulturen, die keinen Kontakt mit Indien haben konnten - z.B.. die Wikinger und die großen Kulturen von Süd- und Mittelamerika. Es gab im alten Judentum auch reinkarnations gläubige Menschen. Manche Bibelstellen zeugen davon, wenn man sie ohne dogmatische Zwangsjacke deutet und übersetzt. Jene Menschen hatten dies bestimmt nicht von Indien her. Da das Christentum aus dem Judentum entstand, ist es also och weniger ver- wunderlich, daß manche Frühchristen auch an die Re- inkarnation glaubten.

DIE ANDERE REALITÄT:

Was sind die Nachteile der Reinkarnation aus den Augen von Gegnern - was sind Ihre Vorteile?

Dr. Sigdell:

Die Reinkarnation ist ein Stufenweg zurück zur göttlichen Welt, aus der wir als Seelen einmal herausgefallen. sind - zurück nach Hause! Die Gegner der Reinkarnation sind entweder Materialisten, die weder an eine göttliche Welt noch an ein Leben nach dem Tode glauben, oder sie sind Dogmatiker die den Menschen nicht zulassen wollen, ohne sie und ihrem Zutun in jene Welt zu gelangen. Auf sie trifft besonders das Bibelwort zu: «Wehe euch, ihr Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die das Himmelreich für die Menschen zu- schließen wollt. Ihr kommt nicht hinein und die, die hinein wollen, läßt ihr nicht hinein gehen.» (Matth. 23:13). Der Reinkarnationsgläubige ist im «Vorteil», der Wahrheit näher zu sein und trotz solchen Pharisäern Stufe um Stufe zurück nach Hause zu gehen. /

DIE ANDERE REALITÄT: Vielen Dank für das Interview.

http://www.lebenswohl.de/Reinkarnation/Sigdell/sigdell.html
Die Frage ist: wie geht der Reinkarnationsvorgang vor sich und wie können wir uns das in etwa vorstellen ? Was inkarniert und was vereint sich. Darüber gibt es viele verschiedene Auslegungen und man ist sich im Grunde genommen nicht einig, wie man es sehen sollte oder könnte.
Genauso wie man nicht weiß, wer da den Propheten oder Offenbarer etwas sagt. Kann es sein, daß so viele verschiedene Übersendungen von einem Gott kommen können, wenn sie doch so grundverschieden sind ? Ist nicht jedes auf eine bestimmte Kultur oder Land zugeschnitten - hat Gott allen etwas anderes gesagt und wurde der Mensch dadurch besser ?


http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP02.pdf

Zitat:
EINIGE EINWÄNDE
UND MISSVERSTÄNDNISSE

EINER DER VERBREITETSTEN IRRTÜMER ist der Gedanke,
daß der Mensch im Körper eines Tieres wiedergeboren
werden könnte. Einige östliche Religionen lehren, daß eine
solche Inkarnation in einem Tierkörper die Bestrafung für
gewisse Sünden sei. Diese Behauptung ist die Entstellung
einer ursprünglichen Lehre, die im Laufe der Jahrhunderte
entstand; sie wird später erklärt werden.
Die Theosophie bestreitet diese Ansicht energisch. Sie
sagt: „Einmal ein Mensch, immer ein Mensch.“ Dies ist eines
der großen Axiome der archaischen Wissenschaft. Die Feststellung
basiert auf der Tatsache, daß das Universum ein
lebender Organismus ist, von dem wir ein Teil sind, und die
Gesetze, die unser Leben regieren, haben daher in der Natur
dieses Organismus ihren Ursprung. Wenn wir verstehen, was
in der physischen Welt geschieht, können wir eine Vorstellung
von den entsprechenden Vorgängen in anderen Sphären
oder Ebenen innerhalb der Grenzen unseres eigenen Universums
erhalten.

Zitat:

… Manas, der Denker, … tritt nicht in niedere Formen
zurück; erstens, weil er dies nicht will, und zweitens, weil er es
nicht kann. Denn genauso wie die Herzklappen in unserem
Körper verhindern, daß das Blut zurückströmt und das Herz
überflutet, so ist auch im größeren universalen Zirkulationssystem
das Tor hinter dem Denker verschlossen und sein Rückgang
blockiert. Die Reinkarnation, die sich als Lehre auf
den wirklichen Menschen bezieht, lehrt keine Transmigration
in Naturreiche, die unter der menschlichen Ebene liegen.
– W. Q. JUDGE, Das Meer der Theosophie, S. 91/93


Soweit mir bekannt ist, lehnen Christen, Islamisten und Bahai die Reinkarnation ab und haben andere Erklärungen dafür. Während der Hinduismus und der Buddhismus eine gewisse unterschiedliche Form der Reinkarnation zuläßt. In den anderen Strömungen des Islam ist aber die Reinkarnation zulässig, bzw. man anerkennt sie und geht damit anders um, indem man sie integriert.

Gibt es ein Leben in einer anderen Person mit dem gleichen Seelenmuster oder warum glaubt man, daß man nur einmal auf Erden ist und danach nie wieder - warum haben wir alle ein unterschiedliches Leben und wie läßt es sich anders erklären, was uns so alles passiert. Gibt es nur den Zufall, nur das Schicksal oder suchen wir nach mehr, als uns bisher erklärt wurde.

Wer hat Recht und wer hat Unrecht ?

Zitat:
Die Art und Qualität des Lebens, das jemand führt, prägt
die Lebensatome, woraus die Zellen seines Körpers aufgebaut
sind. Nach dem Tod werden diese durch die Anziehung in
solche Organismen und Substanzen übergehen, die einen
übereinstimmenden Charakter aufweisen und dadurch den
geeigneten Kanal für solche Energien bereitstellen, die in den
Lebensatomen aufgebaut werden.
Kommt die Zeit der Wiedergeburt und kehren die
Lebensatome erneut durch die psycho-magnetische Anziehung
zum reinkarnierenden Wesen, zu dem sie gehören,
zurück, dann bringen sie durch ihre Transmigration die Einflüsse,
die ihnen während des vergangenen Lebens eingeprägt
wurden, verstärkt mit. Hieraus können wir ersehen, wie diese
Lehre der Transmigration der Lebensatome ihrer wahren
und ursprünglichen Bedeutung beraubt wurde.


aus Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
aus Quelle: Seite 3
http://www.mutual-mente.com/reinkarnation/zwischenreich.html

Zitat:

Planung des nächsten Lebens.


Das kommende Leben auf Erden wird von einer Seele im Zwischenzustand mit Unterstützung der dortigen Ratgeber auf das sorgfältigste geplant. Hierzu gehört die Auswahl des Geburtsortes, der Eltern, der allgemeinen Lebensumstände, und auch der Freunde und Feinde, mit denen man schon in früheren Leben zusammen war. Letzteres geschieht, um nicht-abgeschlossene Lernprozesse weiterzuführen. Alle Planung und Wahl dient dem einzigen Zweck des weiteren Lernfortschritts, der persönlichen Weiterentwicklung. Erst beim nächsten Aufenthalt im Bardo werden wir erkennen, ob wir unsere Aufgaben gelöst haben.

Die Ratgeber sind bei Whitton und Fisher die „Richter“, deren Rat die Seele befolgen kann oder auch nicht. Der Rat der „Richter“ berücksichtigt das, was wir brauchen, nicht das, was wir wollen. Man berät sich aber auch mit den anderen Seelen, mit denen man in vielen Erdenleben verbunden war.

Je weiter eine Seele fortgeschritten ist, desto schwieriger werden die gestellten Aufgaben. Wir entwickeln uns von einem infantilen, egozentrischen Charakter in vielen Schritten hin zu einer gereiften Persönlichkeit. Erworben werden Talente, Fähigkeiten und Willenskraft. Der Preis der Weiterentwicklung sind Herausforderung und Mühsal. Aus diesem Grunde beteiligen sich manche Seelen an dieser Planung nur widerwillig, denn sie erleben ja, wie schön es im Bardo ist, und sie wissen auch, welche Plackerei sie auf Erden erwartet. Aber nur durch die Praxis kann Meisterschaft erworben werden.

Wer eine grosse Herausforderung nicht bestanden hat, wird solange mit ihr konfrontiert, bis er sie gemeistert hat. Selbstmörder werden im Zwischenleben oft von grosser Furcht befallen und müssen im nächsten Leben mit den Dingen fertig werden, die sie zuvor nicht bewältigt haben.

Materialisten interessieren sich wenig für das Programm ihres nächsten Lebens und ergreifen die erstbeste Gelegenheit, um wiedergeboren zu werden. Solche, die gar keine Ambitionen haben, fallen vor den „Richtern“ in Schlaf und wachen erst auf, wenn sie ein starker Druck zwingt, wiedergeboren zu werden. Das Schlimmste, was einem auf Erden passieren kann, ist, keinen Plan gemacht zu haben. Dies wird von den betroffenen Klienten in Trance mit grosser Furcht berichtet. Wenn man sich gegen den Rat der Ratgeber entscheidet und keinen Lebensplan macht, – und in dieser Entscheidung sind wir frei, – dann wird dies zwar nicht bestraft, aber das folgende Leben wird schmerzlich, reuevoll, chaotisch und vermutlich vergeudet sein.

Eine ausgezeichnete Darstellung! Meine volle Anerkennung!
Wir können uns die Reinkarnation schlecht selbst erklären und man ist noch auf dem Weg, das Erklärungsmuster allen verständlich zu machen. Denn es ist schwierig, zu erklären, was da inkarniert, wie der Vorgang in etwa passiert und Charles W. Leadbeater meinte selbst, daß er nur einer der Vorläufer ist, die einen kleinen Blick in dieses Thema werfen durften. Es wird weiter geforscht und es werden neue Muster gefunden werden. Vielleicht wissen wir es einmal ganz genau - später, viel später. Das sind nur kleine Ausschnitte aus dem großen Bereich - nicht vergessen die "Schwarzen Schafe", die mit im Strom schwimmen.

Gute Erkärungen finden wir auch bei Arthur E. Powell, der die Funktion der einzelnen (Seelen)Körper beschreibt und so vervollständigt sich unser Bild allmählich.

Zitat:
http://www.yogishop.com/oxid.php/sid/x/shp/yogibaseshop/cl/details/cnid/9bb43bac41d473474.65845104/anid/2bf43282b7cad3db4.74657675/Arthur-E.-Powell---Der-Mentalkoerper/

Arthur E. Powell - Der Mentalkörper
Es ist allgemein bekannt, dass der Mensch nicht nur aus seinem physischen Körper besteht, sondern darüber hinaus noch höhere Aspekte oder Wesensglieder besitzt. Die esoterische Literatur nennt neben der leiblichen Hülle den Ätherkörper, den Astralkörper, den Mentalkörper und den Kausalkörper, die sich mit der eigentlichen Seele und dem Geist zur Siebenheit ergänzen. Die verschiedenen esoterischen Fachbereiche haben in den letzten Jahrzehnten einiges an Literatur hervorgebracht, die über das Wirken der einzelnen Wesensglieder berichtete. So etwa über die Bedeutung des Ätherkörpers für die Gesundheit, über die Aussendung des Astralkörpers bei so genannten Astralreisen oder auch bei Nah-Tod-Erfahrungen oder über die Bedeutung von positivem Denken auf den Mentalkörper. Trotz vieler Veröffentlichungen fehlte bisher eine Gesamtdarstellung, die klar und deutlich die Funktionsweise und Aufgabenbereiche der einzelnen höheren Körper des Menschen erklärte. Die vier Bände von A.E. Powell über die höheren Körper sind ein unentbehrlicher Ratgeber zum Verständnis des Menschen!


Es ist den Menschen unerklärlich, was eigentlich inkarniert und wie. Manche Menschen denken, daß sie noch mal zur Welt kommen, was ja nicht möglich ist.

Auf der einen Seite gibt es die vehemanten Verfechter der Lehre, aber auch die Kritiker fehlen nicht und sie führen ebenfalls viele Argumente dagegen an.

Zitat:
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/thz/23431.html
2.1. Ursprung der Seelenwanderungslehre


Neben dem Begriff Reinkarnation gibt es noch die Wiedergeburt in anderer Form, Seelenwanderung Transmigration + Metamorphose und vieles mehr, wovon jede Begrifflichkeit einen anderen Ausdruck hat.

http://www.google.de/search?hl=de&a.....tamorphose+ua&spell=1

http://www.esoterische-philosophie.de/presse/Rezension_Tod.shtml


Auch wenn man daran nicht glaubt oder glauben möchte, so frage ich mich: wenn es so sein sollte , müssen wir dann nicht bei allem, was wir tun, genauer überlegen, weil wir ja auch die Folgen tragen werden.
Ist das dann die Gerechtigkeit, von der so oft gesprochen wird ? Die im "Himmel" erfolgt, die wir tragen müssen, egal, was wir tun ?

Kann man sagen: wer glaubt, dem ist alle Schuld genommen, weil er ja geglaubt hat ? Ist es glaubhafter, wenn man sagt: ich glaube und schon bin ich erlöst von allem und im Jenseits rein gewaschen ? Kann man sagen: wenn ich auch hier Schlimmes den Menschen und Tieren antue, ich werde im Jenseits belehrt und schon ist es wieder gut, weil ich ja nur einmal hier auf Erden bin und kann es im Jenseits dann ausgleichen, weil ich dort geschult werde und schon bin ich befreit. Wenn in der anderen Welt die Seelen dort nur feinstofflich sind, wie können sie Liebe und Leid erfahren und Schmerz und wie können sie körperlich etwas spüren, wenn sie keinen direkten stofflichen Körper mehr haben ?

Es gibt in allen Religionen verschiedene Theorien und bisher konnte man sie noch nicht auf einen Nenner bringen. Sei es die Auferstehung oder die Wiedergeburt oder das Eingehen ins Nirvana.

Und dann stellen Menschen die Frage: woher wissen die das alle - woher kommt das und wie soll ich mir das überhaupt vorstellen - wie das Ganze funktiioniert.

Warum haben manche Menschen ein leichtes Leben und andere von Anbeginn des Lebens so schwierige Aspekte und wenn wir nur einmal auf der Welt sind, warum dann diese verschiedenen, so unterschiedlichen Leben, wenn Gott gut ist und wenn wir manchmal so hart an uns arbeiten müssen und haben nicht die gleichen Startbedingungen - was wäre dann gerecht ?

Anders sähe es auch, wenn wir als große Seelengruppe auf die Welt kämen und müßten uns alles erarbeiten. Wie auf Erden auch. Dann wäre das, was uns passiert, gerecht. Doch wer kann sich erinnern und wer wundert sich nicht, warum ihm das oder das passiert, wo er doch meint, er hätte eigentlich ganz rechtschaffend gelebt und nun passiert ihm soviel, wie er annimmt, Schlimmes.

Da gibt es so viele Fragen, die sich einem stellen und da sind der Fantasie alle Tore und Türen geöffnet.

Läßt Gott sich suchen ? Wer oder was ist Gott - wie kann man sich ihn vorstellen und wie kann man ihn erklären - so viele Fragen für so viele Menschen.

Ist Gott ein Energiefeld, wie es Leobrand mit physikalischen Aussagen erklärt ?

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Das sind nur mal so meine Gedanken dazu.
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