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Religionen der Zukunft












Mit den neuen Weltmächten werden auch ihre Religionen in der Welt Einzug halten. Führt Globalisierung zur Verschmelzung von Menschen und von Religionen ?


http://www.share-berlin.de/index.htm?religio.htm

Religion im neuen Zeitalter

Alle großen Religionen unterliegen jetzt einem raschen Wandel. In China mehren sich die Anzeichen, dass die Menschen wieder in die Kirchen und Tempel gehen, gleiches wird auch in der UdSSR beobachtet. In der Christenheit gibt es geteilte Meinungen; die Menschen stellen Fragen, fordern heraus.
Wie alle Religionen geht auch das Christentum durch einen Reinigungsprozess, in dessen Verlauf der Einzelne zum ersten Mal die Erfahrung macht, dass Göttlichkeit nicht ’außerhalb’, sondern ’gleichzeitig’ im Herzen und im Universum, in der ganzen Schöpfung liegt.
Das Selbst beginnt, seine ausgesprochen eigene Identität zu erfahren. Der Eine, der das Selbst aufrechterhält und es bewusst macht, lässt sich nicht begrenzen; er ist universal. “Niemand kann den Christus für sich allein beanspruchen.“ Die Botschaft des Herrn ist unteilbar und richtet sich an alle und jeden: “Wenn ihr mir dient, bin ich überall.“

Zwischen den verschiedenen Religionen herrscht wirklich kein Widerspruch. Religionen haben sich Worten und Slogans in gegenseitigem Wetteifer verfangen. Dieses Konkurrenzdenken wird verschwinden, und die Essenz wird bleiben.
Hindus, Christen, Moslems, Juden und Buddhisten werden alle das Einssein erfahren. Wer sich an die alten Formen klammert, wird eine Spaltung nach der anderen verursachen. Aber diese Formen werden sich allmählich auflösen. Das ist ein unvermeidlicher Prozess. Kirchen, Moscheen und Tempel werden zu Treffpunkten und auch zu Zentren, in denen Bedürftigen geholfen wird.

Ein umfassenderes religiöses Bewusstsein wird das 21. Jahrhundert charakterisieren. Der Präsident Kenias, Arap Moi, wird in Kajadio den Grundstein für einen Tempel legen, der diesem neuen Bewusstsein entspricht. Dort werden die Symbole aller großen Religionen vertreten sein, und dieser Tempel wird zu einem Wallfahrtsziel, zu dem Menschen aus den Nachbarländern pilgern “Kenia wird für Afrika das sein,“ sagt Maitreya, “was Mekka für den Islam ist.“ Menschen aller Religionen werden sich zum Gebet dort zusammenfinden.
Diese neuen Tempel für die Religionen im neuen Zeitalter werden auch in Montreal, in London und Indien gebaut. Dabei handelt es sich nicht um die Gründung einer neuen Religion, sondern eher um die Schaffung neuer Strukturen, die mit der erwachenden Erkenntnis der Brüderlichkeit in Einklang stehen.

http://www.salvation.de/Bisherige_R.....Religion_der_Zukunft.html

Bisherige Religion und die Religion der Zukunft

(15. 9. 2001)

Die bisherigen religiösen Formen haben die Aufmerksamkeit auf ein Detail gerichtet, das heute nicht aktuell ist, nämlich das Jenseitige. Damit will ich nicht sagen, dass das Jenseitige nicht wieder aktuell werden kann. Das nächste mal aber nur in erhöhter Bewusstheit. Zur Zeit befinden wir uns nicht in dieser Phase der Entwicklung, sondern die gegenwärtige Phase braucht ein anderes Detail des Ganzen als Symbol für das Ganze. Es ist diesmal das Ganze selbst, auch so bezeichnet, also nicht mehr „Gott“, denn es ist „das Ganze“. Das Ganze ist natürlich auch „die Kraft“ und das Leben selbst. Wir könnten es genauso gut „Gott“ nennen, wenn sich dieser Begriff nicht mit einschränkenden Bedeutungen gefüllt hätte. Was „Gott“ genannt wird, ist eben leider oft nicht das Ganze, sondern ein Etwas gegenüber der Welt, als ein Zweites. Aber es gibt kein Zweites. Es gibt nur Eines. Und in dem sind wir alle enthalten.


http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....de/delta/76756/index.html
Die Zukunft der Religionen

[b]Die Rückkehr der Religion - ein Trend, der in den westlichen Gesellschaften zu beobachten ist. Die Erscheinungsform hat vielerlei Facetten auf kulturellem und politischem Gebiet - wie beispielsweise die immer größere Verbreitung des Buddhismus im Westen. In der Religion bündeln sich Fragen an das Selbstverständnis in unserer modernen Zeit, Fragen nach dem Sinn von Leben, Liebe und Tod ebenso wie Fragen nach den Spielregeln unseres Zusammenlebens im 21. Jahrhundert[/b]

Religionen sind nicht einmal notierte und dann für alle Zeiten feststehende Glaubenssysteme, sondern werden, wie Theater oder Musikstücke, von jeder Generation neu ausgelegt, neu interpretiert, manchmal sogar erweitert oder in Teilen eliminiert. Das Bedürfnis nach Religion scheint sehr viel fundamentaler und tiefer im Menschen angelegt zu sein, als lange Zeit angenommen.

Die Säkularisierung schreitet nicht unaufhaltsam fort. Vielmehr wandelt sich nur die Sozialgestalt von Kirche bzw. die Art und Weise, wie religiöse Bedürfnisse aufgefangen, ausgedrückt und gelebt werden. In jüngerer Zeit hat sich darin eine besonders lebhafte Dynamik entwickelt, lebhafter als zuvor in der Geschichte. Neben allen Gefahren von Patchwork-Religion nach individuellem Gutdünken und aufbrandenden fundamentalistischen Strömungen liegt darin auch die Hoffnung, den vitalen Gehalt von Religionen grundlegend neu zu entdecken.


http://www.klett-cotta.de/philosoph.....tml?&tt_products=1471

Literatur zum Thema "Zukunft der Religion"

http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....de/delta/77051/index.html

Aus derselben Quelle leben wir Wege zum Frieden zwischen Christen, Juden und Muslimen Erscheinungstermin: 22.07.2004 Dass in jener Region, aus der die drei großen monotheistischen Religionen stammen, Spannungen und Kriege zum Alltag gehören, zählt zu den Tragödien der Geschichte. Wurde doch vergessen, dass Juden, Christen und Muslime sich auf ein und dieselben Geschichten vom Ursprung der Welt und des Menschen berufen.

suche: religionen in der zukunft
sekten kommen aus amerika

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/74514,0.html
Moral in Zeiten der Globalisierung

http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....de/delta/74452/index.html

Heute fragen wir uns nicht mehr, ob die Globalisierung unser Leben verändert. Stattdessen versuchen wir herauszufinden, wer die Gewinner und wer die Verlierer sind. Ist Globalisierung nicht auch eine Chance für die Weltgemeinschaft, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu überwinden? Sie bedeutet außerdem Weltherrschaft: ökonomische, politische und kulturelle Hegemonie. Zerstört der Kapitalismus zwar nicht sich selbst, dafür aber die moralischen Grundlagen unserer Existenz?

Ist die Idee einer Moral bereits obsolet geworden? Brauchen wir eine neue Moral und neue Orientierungsmaßstäbe, oder können die Menschenrechte diesen Anspruch erfüllen? Welche Rolle werden die Religionen in Zukunft spielen? Die zehn Gebote als Orientierungsmaßstab sind ein äußerst widersprüchliches Erbe. Theologen und Philosophen fordern Antworten im globalen Maßstab. Der Philosophieprofessor Otfried Höffe sagt dazu: "Moral ist etwas, was in Jahrtausenden entsteht und wo wir keine großen Veränderungen brauchen. Das ist die Forderung, alle Menschen gleich zu behandeln, beispielsweise die Menschenrechte anzuerkennen um im Bereich der Rechtsmoral zu bleiben, dann etwas wie Solidarität zu üben oder auch Nächstenliebe. Diese Dinge sind seit Jahrhunderten bekannt."

Religion bleibt wichtig

Franz-Josef Kuschel hält die Religion für wichtig: "Man braucht Religion, weil der Geist nicht untergehen soll, die großen Ideale nicht untergehen sollen. Wir brauchen immer wieder die Erinnerung daran, dass wir mehr sind als Materie, mehr als Trieb, mehr sind als Interessen. Und wer soll denn die großen Ideale hochhalten, die Philosophen, die Politiker, die Gewerkschaftsleute?" Warum eigentlich nicht? Schließlich ist Religion für viele Menschen kein wesentlicher Bestandteil mehr. Und wenn, liefert sie weltweit immer noch mit das meiste Konfliktpotential. Die Philosophen und Theologen versuchen deshalb zu ergründen, welche Möglichkeiten ein Weltbürgertum bietet und wie das Zusammenleben organisiert werden könnte: Der Zukunftsbürger muss dann aus weltethischer Verantwortung handeln. Karl-Josef Kuschel dazu: "Wir brauchen ein Ethos des Weltbürgertums. Das Weltbürgertum wird aber nur dann seinen Namen verdienen, wenn auch die weltreligiöse Dimension einbezogen ist. Also Weltbürgertum aus weltethischer Verantwortung, so stell ich mir den Zukunftsbürger des dritten Jahrtausends vor." Eine Weltrepublik bräuchte eine entsprechende Weltrechtsordnung, wenn wirtschaftliche und politische Prozesse im Zuge der Globalisierung immer mehr zusammenwachsen. Ein Modell, bei dem es um den Entwurf einer politischen Ethik im Zeitalter der Globalisierung geht. Oder ist das individuelle Menschenrecht wichtiger als ein schwaches Völkerrecht? Immer häufiger tauchen Probleme in der demokratischen Legitimierung politischen Handelns auf. Und hinzu kommt: die "Wir-Identität" des Nationalbürgers ist längst brüchig geworden.

Die Welt als neue Bezugsgröße?


Es ist noch ein weiter Weg bis zu so einem allgemeinen kosmopolitischen Bewusstsein. Und dabei geht es immer um den Kern von Gerechtigkeit: Gleichheit. Aber nicht Religion, sondern der Rahmen menschlicher Erfahrungen lässt das erkennen. Muss Gerechtigkeit vom Himmel zurück auf die Erde geholt werden? Otfried Höffe dazu: "Die Gerechtigkeit ist ein Kernbereich der Moral, aber nicht die ganze Moral. Und die Dinge, die weiter zur Sozialmoral gehören, dürfen wir nicht mit dem Mantel der Gerechtigkeit ummanteln, weil wir sie gerne hätten, sondern dürfen auch durchaus sagen: es gibt bestimmte Bereiche, deren Anerkennung die Menschen einander schulden, und dazu gehören die Menschenrechte und gewisse Bereiche, die darüber hinausgehen. Und Mitleid mit Menschen zu haben - Samaritergleichnis oder Bergpredigt - ist etwas, was den Menschen auszeichnet, aber es ist eben die Frage, ob man es von ihm verlangen kann." Zeigt sich hinter solch einer realitätsnahen Vorstellung nicht eher der egoistische Kosmopolit, das bindungslos durch die Welt jettende Individuum, der "Ich-starke" Weltbürger, nur noch am eigenen Glück und Fortkommen interessiert? Wie sehen die Werte der Zukunft aus? Sind es die Menschenrechte? Gibt es einen gemeinsamen Kern aller Weltkulturen, den wir herausschälen müssen? Oder bergen die alten Wertsysteme doch eine zeitlose Antwort, die wir nur nicht mehr verstehen?

aus: religionen veränderungen globalisierung seite 2
Interessant, wie wir aufgefordert werden, uns mit den Religionen auseinanderzusetzen. Gibt es eine Wahre Religion ?
Wohl kaum. Auch darüber wird in vielen Foren diskutiert und man kommt nicht auf einen Nenner, weil es wahrscheinlich auch keine Lösung finden wird in all dem Gewirr von Meinungen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.

Will jemand in Europa noch eine Theokratie ? Wohl kaum. Weder eine christliche noch eine islamische. Denn jede Religion hat andere Kriterien für das Zusammenleben von Mensch und Tier. Und gravierende Unterschiede gibt es genügend. Was eint also die Religionen ? Die Liebe zum Höchsten ? Die Nächstenliebe ? Das Gute leben und in sich arbeiten lassen ? Nach den Heiligen Büchern leben ?



http://www.merkur.de/Schwerpunkt.425.0.html
Zitat:

Literaten entdecken Gott


Glaube war für Schriftsteller kaum noch ein Thema. Jetzt gibt es wieder lesenswerte Ausnahmen. Heutige Künstler befassen sich dabei stärker mit der katholischen Kirche als in früheren Jahrhunderten.


Zum Thema: Der Durchbruch kam mit Angela Merkel
Samir Khalil Samir: Zehn Schritte für das Zusammenwachsen der Völker
Jordanien: Das Kreuz ist frisch poliert
Nahostkonflikt: Tausendundeine verpasste Gelegenheit
Palästina: „Wir fühlen uns von den Christen verlassen“



Ist Glaube vernünftig?


Fünf Monate nach der Regensburger Papstrede tritt ihr Ziel deutlich hervor: die Religion mit dem Intellekt zu versöhnen. Jetzt hat Jürgen Habermas den Dialog aufgenommen.

Muslime – schwierige Mitbürger?


Das Gespräch zwischen Kirche und Moschee stockt. Aber der Alltag geht weiter. Die Zahl der Konvertiten steigt. Und die islamischen Minderheiten melden sich zu Wort


http://www.merkur.de/Aktuell.426.0.html

http://www.maxeiner-miersch.de/standp2004-02-04a.htm
Oder hier:


http://www.politikstube.de/forum/ly.....ersoenliche_gedanken.html

Zitat:
Die Reaktionen auf das Frankfurter Skandalurteil zeigen: Die Gefahr geht nicht von Islamisten aus.

VON AXEL FREIHERR VON CAMPENHAUSEN


Das Skandalurteil aus Frankfurt hat nicht nur die Menschen empört. Im Spiegel der Berichterstattung sind auch Schäden sichtbar geworden, die sich bereits ins Denken eingenistet haben. Ein Skandal wurde der Fall, weil die Richterin Prügel in der Ehe unter Berufung auf den Koran und das im marokkanischen Kulturkreis übliche Verhalten für sozusagen „normal“ erklärte.

Zwar ist die Entrüstung in den Zeitungskommentaren allgemein. Aber lange nicht alle Argumente sind akzeptabel. Einige stellen das freiheitliche System des Grundgesetzes selbst infrage. Das gilt etwa für die These der zweiten Vorsitzenden des Zentralrates der Ex-Muslime, Arzu Toker. Sie erklärte in der „Welt“, in der Demokratie müsse der Glaube Privatsache sein und dürfe nicht zum Maßstab im Alltag werden. Aufrechte Demokraten, nicht nur Christen, müssen hier laut protestieren: Die Religionsfreiheit gibt nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes und übereinstimmender Lehre in der Wissenschaft nicht nur „die innere Freiheit zu glauben, sondern auch die äußere Freiheit, den Glauben zu manifestieren, zu bekennen, zu verbreiten. Dazu gehört auch das Recht des Einzelnen, sein gesamtes Verhalten an den Lehren seines Glaubens auszurichten und seiner inneren und äußeren Glaubensüberzeugung gemäß zu handeln“ (wer es nachschlagen will: BVerfGE 32, 98, 106).

Die Berücksichtigung des Selbstverständnisses der Gläubigen oder der Religionsgemeinschaft, der er angehört, ist für ein weltliches Gericht nicht nur möglich, unter Umständen sogar geboten, denn „bei der Würdigung dessen, was im Einzelfall als Ausübung von Religion und Weltanschauung zu betrachten ist, darf das Selbstverständnis von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften nicht außer Betracht bleiben“ (BVerfGE 24, 236, 247). Die religions- und weltanschauliche Neutralität des Staates bewährt sich also gerade darin, dass er nicht selbst eine Bewertung vornimmt, sondern den Überzeugungen der Beteiligten nach Möglichkeit Rechnung trägt.

Dabei gibt es allerdings Grenzen. Keine religiöse Überzeugung kann Polygamie, Ritualmord, Witwenverbrennung und Gewalt in der Ehe legitimieren. Ideen in den Köpfen von Menschen kann der Staat nicht verhindern, wohl aber ihre Praktizierung. Deswegen ist die prinzipiell nicht beschränkte Religionsfreiheit auch in einem freiheitlichen Staat an die Grenzen der „ordre public“ gebunden, also der Rechtsordnung.

Problematisch ist deshalb auch die in diesem Zusammenhang vorgebrachte These, die Unterscheidung von Innen- und Außenperspektive sei in religiösen Fragen unbrauchbar und künstlich. Sie ist sehr wohl brauchbar. Allerdings muss man die Grenzen der Berücksichtigung des respektiven Selbstverständnisses ernst nehmen. Das staatliche Handeln findet seine Begründung in der Verpflichtung, die elementaren Grundsätze der Verfassungsordnung, die Grundrechte selbst und insbesondere die Menschenwürde zu wahren. Religionsfreiheit gilt für jeden gleichermaßen, der seinen Fuß auf deutschen Boden setzt. Aber an Gesetze und Ordnungen muss er sich halten. Wo Menschenrechte verletzt werden, gibt es kein Recht auf religiöse oder kulturelle Differenzierung. Und Gewaltanwendung in der Ehe ist in Deutschland verboten.

Insofern kann es auch keine Rechtfertigung von Gewalt mit religiösen Geboten geben. Und jede Differenzierung danach ist problematisch, wie sie etwa ein Richter vornahm, der einen Türken nur wegen Tötung verurteilte, der seine scheidungswillige Frau erstochen hatte. Da wollte der Richter nicht ausschließen, dass der Täter aufgrund seiner „anatolischen Wertvorstellungen“ die Niedrigkeit seiner Beweggründe nicht habe erkennen können. Deshalb habe es möglicherweise am Unrechtsbewusstsein gefehlt.

Hinter solchen Entscheidungen steht ein problematisches Toleranzverständnis und ein gebrochenes Vertrauen zur deutschen Rechtskultur, die deshalb nicht mit der nötigen Konsequenz verteidigt wird.
Darin liegt eine scheinbar liberale und weitverbreitete Grundeinstellung. Es beginnt mit gern vorgebrachten Bedenken gegen christliche Mission: Muss man nicht befürchten, dass Menschen, die mit ihrer kulturellen Tradition in Übereinstimmung leben, nur in fremde Probleme gestürzt werden, wenn sie die christliche Botschaft hören?

Der nächste Schritt ist, dass man Wirtschaftsflüchtlinge aus der ganzen Erde in Deutschland aufnimmt und es als Zumutung empfindet, dass sie auch nur die deutsche Sprache erlernen, um die Ansagen der Polizei, der Feuerwehr, des Stationsvorstehers zu verstehen. Es folgt die namens der Toleranz vorgebrachte Forderung, in Kindergärten und Schulen die Vorbereitung auf die großen christlichen Feste zu unterdrücken mit Rücksicht auf diejenigen, die das nicht kennen oder nicht wollen.

Dann erscheint es auch nur sinnvoll, Karikaturen, an denen analphabetische Muslime in fernen Ländern Anstoß nehmen, zu unterdrücken, Stewardessen im Flugzeug das Tragen von Schmuckkreuzen zu verbieten, die üblichen Sparschweine an Schaltern zu beseitigen, weil Muslime Schweine nicht lieben, und hinzunehmen, dass Taxis keine Hunde befördern, weil dies für muslimische Taxifahrer eine Zumutung sei. Mit solchen kleinen Schritten wird der kulturellen Entfremdung der traditionell christlich bestimmten Leitkultur in Deutschland Vorschub geleistet.

Natürlich ist es dem Staat verboten, auf den Islam einzuwirken. Aber die Gesellschaft in Deutschland, die Bürger, die Kirchen können im Gespräch Verständnis dafür schaffen, welche Werte und Grenzen die hiesige Kultur kennt.

Die Gefahr für die Rechtsordnung sind nicht in erster Linie Islamisten, sondern Religionslose, Ahnungslose, Selbsthasser der deutschen Kultur und Geschichte, die einen Relativismus mit Rabatt für fremde Kulturen verbinden. Diese Haltung ist rechtlich wie politisch nicht zukunftsfähig für eine freiheitliche Gesellschaft.

© Rheinischer Merkur Nr. 14, 05.04.2007


Wer also möchte sich einengen lassen und wer möchte, daß Menschen-und Tierschutz den Kriterien der Religionen angepaßt werden, die demokratische Strukturen noch nicht kennen bzw. die sich noch nicht bewußt sind, daß alle Lebewesen Gottes zu schützen sind.

http://tierrechteportal.de/Sasa/fra.....p?url=Shitainobansan.html

Zitat:
erklärte den Zusammenhang zwischen Menschen- und Tierrechten,


http://www.tierrechte-kaplan.org/tierrechte/index_unten.htm



Zitat:
Ziele der Ethik
Die Ethik ist von ihrer Zielsetzung her eine praktische Wissenschaft. Es geht ihr nicht um ein Wissen um seiner selbst willen (theoria), sondern um eine verantwortbare Praxis. Sie soll dem Menschen (in einer immer unüberschaubarer werdenden Welt) Hilfen für seine sittlichen Entscheidungen liefern. Dabei kann die Ethik allerdings nur allgemeine Prinzipien guten Handelns oder ethischen Urteilens überhaupt oder Wertvorzugsurteile für bestimmte Typen von Problemsituationen begründen. Die Anwendung dieser Prinzipien auf den einzelnen Fall ist im allgemeinen nicht durch sie leistbar, sondern Aufgabe der praktischen Urteilskraft und des geschulten Gewissens. Aristoteles vergleicht dies mit der Kunst des Arztes und des Steuermanns. Diese verfügen über ein theoretisches Wissen, das aber situationsspezifisch angewendet werden muss. Entsprechend muss auch die praktische Urteilskraft allgemeine Prinzipien immer wieder auf neue Situationen und Lebenslagen anwenden. Damit spielt für die richtige sittliche Entscheidung neben der Kenntnis allgemeiner Prinzipien die Schulung der Urteilskraft in praktischer Erfahrung eine wichtige Rolle.


Zitat:

Ethischer Relativismus

Innerhalb des ethischen Relativismus lassen sich grundsätzlich ein deskriptiver und ein normativer Relativismus unterscheiden.

Der deskriptive Relativismus bezieht sich darauf, dass die Moralvorstellungen der Menschen durch äußere Faktoren wie Kultur, Wirtschaftsordnung, Klassenzugehörigkeit etc. bedingt seien. Daher könne auch keine allgemein gültige Moral formuliert werden. So ist z. B. der Ethnologe Melville J. Herskovits der Meinung:

„Maßstäbe und Werte sind relativ auf die Kultur, aus der sie sich herleiten. Daher würde jeder Versuch, Postulate zu formulieren, die den Überzeugungen oder dem Moralkodex nur einer Kultur entstammen, die Anwendbarkeit einer Menschenrechtserklärung auf die Menschheit als ganze beeinträchtigen.“ (Herskovits, Ethnologischer Relativismus und Menschenrechte, in: Texte zur Ethik, S. 39 f.[1])


http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik

Wir stehen also vor großen Problemen. Man kann sie nicht negieren. Sondern wir müssen uns ernsthaft damit auseinandersetzen.


http://www.geistigenahrung.org/ftopic26483.html

http://www.philolex.de/ethik.htm

http://www.halal.de/nuu_s01.htm

Zitat:
- das Verbot Tiere zu töten, außer für den Fall der Fleischgewinnung als Lebensmittel
- das Verbot, Tiere als Zielscheibe für Schießübungen zu benutzen
- das Verbot, Schau-Tierkämpfe zu organisieren bzw. durchzuführen
- das Verbot, Tiere vor anderen lebenden Tieren zu schächten
- das Verbot, Tiere zu quälen
- das Verbot, Tiere durch Brandzeichen im Gesicht zu brandmarken, etc.


http://islam.de/977.php
http://www.tagesspiegel.de/fragen-d.....iv/24.11.2006/2920303.asp

Zitat:
So ist es beispielsweise verboten ein Tier in Anwesenheit eines anderen Tieres zu schlachten, es muss verhindert werden, dass das Tier die Todesschreie anderer Tiere hört, das Schärfen des Messers bzw. das Vorbereiten der Schlachtutensilien darf nicht in Anwesenheit des Schlachttieres geschehen und selbst das Messer, bzw. die Schlachtutensilien dürfen nicht im Blickfeld des Tieres liegen, dies alles um dem Tier unnötigen Stress zu ersparen. Beim Schlachtvorgang selbst ist es vorgeschrieben, dass der Schlachter sich für jedes Tier Zeit nimmt, zunächst wird das Tier beruhigt, das heißt streicheln, gut zureden, essen oder trinken anbieten und erst wenn das Tier ruhig und entspannt ist, darf zum Schnitt angesetzt werden. Dieser muss schnell und professionell ausgeführt werden. Das Messer muss sehr scharf sein und nach jedem Schächtvorgang neu geschärft werden, damit mit einem einzigen Schnitt Luftröhre, Speiseröhre und die beiden Halsschlagadern durchtrennt werden.


http://widerhall.de/15wh-mus.htm
Zitat:
Tiere haben keine Lobby: Sie sind keine Wähler, keine Konsumenten und sie sind keine Kläger...



Die Diskussionen werden weitergehen. Welche Religion ist dem Menschen am liebsten ? Welche Religion wünscht sich der Mensch und was heißt Wahre Religion ? Gibt es eine wahre Religion? Alle Religionen tragen in sich die moralischen Ansprüche der jeweiligen Kultur. Ist Ethik an eine Religion gebunden oder ist Ethik die Aussage für das innere Gewissen des Menschen, das sich im Laufe der Jahrtausende entwickelt hat und weiter entwickeln wird ?


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