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Die Stellung der Frau in den Weltreligionen.












http://wwwalt.uni-wuerzburg.de/reli.....e/vorlesungen/ss2002.html

Probleme mit der Emanzipation der Frau gibt es zur Zeit in der ganzen Welt. Vielfach wird kritisiert, dass die Weltreligionen nicht selten Ursprung der Unterdrückung der Frau sind. Besonders häufig wird dafür das Beispiel Islam angeführt. Wie beurteilen muslimische Frauen selber ihre Lage in ihrer Religion? Was bedeutet es für die Stellung der indischen Frau, wenn nach hinduistischem Verständnis die göttliche Schöpfungsmacht "shakti" weiblich ist? Wie sehen christliche Frauen ihre Rolle in der Kirche, in der sie (k)ein Amt übernehmen können?
Die Beantwortung solcher und ähnlicher Fragen soll klären helfen, inwieweit das Verständnis der Frau in den Religionen den Stellenwert der Frau im Gesamt der jeweiligen Gesellschaft beeinflusst, und welche Rolle sie sowohl in den Ländern der sogenannten "Dritten Welt" wie in denen des "Westens" in Zukunft spielen wird.


Seit den 1970ern läßt sich ein wachsendes Interesse an religiösen Alternativen zum Christentum konstatieren. Dabei beschränkt man sich aber nicht nur auf außereuropäische Traditionen, sondern versucht auch, sich an alteuropäischen Religionsformen zu orientieren. Im Zuge dieser Entwicklungen entstanden Gruppierungen, die sich als Neuheiden verstehen und "zurück zur heimischen Religion" wollen.
Dieses Seminar wird vor allem solche neuheidnischen Strömungen bearbeiten, die sich um keltische und germanische Glaubensformen bemühen. Da es sich hierbei um alte Traditionen handelt, die im Gegensatz zum Beispiel zu den Weltreligionen keine ("Heiligen") Schriften hinterlassen haben, stellt sich die Frage nach dem Quellenmaterial - welche Quellen gibt es und wie werden sie ausgewertet? Wann beginnt überhaupt die Rezeptionsgeschichte des Heidentums, seit wann gibt es neuheidnische Gruppen, und welche Motive spielen dabei eine Rolle?
Alle Religionen sprechen in ihrer tiefsten Zielsetzung von 'Frieden'. Andererseits scheinen besonders häufig Kriege im Namen der verschiedenen Religionen geführt zu werden. - Welches Friedensideal vertreten Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum? Wie stehen sie zur Frage des Krieges? Wie kommt es heute zu wachsendem Fundamentalismus und Kommunalismus? Können die Religionen überhaupt zu Toleranz und zur Verwirklichung des Weltfriedens beitragen?

Noch gibt es viel zu bewältigen in dieser Welt.

Heute wird häufig vom "Wiedererwachen der Religion" gesprochen. Wie kann der Religionsbegriff "nach" Aufklärung und Religionskritik neu bestimmt werden? Wie wirkten und wirken sich europäische Aufklärung und Religionskritik auf die religiöse Erneuerung des Hinduismus, Buddhismus und Islam aus?
http://www.tuerkei-reisefuehrer.com/islam.html

Auch im Islam gibt es verschiedene Strömungen.

Stellung der Frau im Islam

Zuletzt sollte noch kurz auf die Stellung der Frau im Islam, ein Thema, über das immer wieder heiß, aber selten objektiv diskutiert wird, eingegangen werden.

In allen monotheistischen Religionen wird die Frau als "dem Manne untertan" angesehen. Insofern nimmt der Islam hier keine Sonderstellung ein. Allgemein könnte gesagt werden, daß die Stellung der Frau in diesen Religionen um so angesehener ist, je weltlicher - "moderner" - die jeweilige Gesellschaft geprägt ist, je weniger Wert auf die genaue Befolgung der in den heiligen Büchern als festgelegt angesehenen Richtlinien gelegt wird. Auch in den islamischen Ländern ist die Stellung der Frau durchaus unterschiedlich. Im Iran und in Saudi Arabien, also in Ländern, die für sich in Anspruch nehmen, im Rahmen des islamischen Rechtsverständnisses vorzugehen, hat sie weniger Rechte als z.B. in der Türkei, in der eine bürgerliche Gesetzgebung nach westlichem Muster maßgeblich ist, wobei die Frau in den ländlichen Gebieten des Landes jedoch traditionsgemäß "unterdrückter" ist, als in den Großstädten. Man könnte, allerdings grob vereinfachend, vielleicht sagen, daß die Frauen immer so viel Rechte haben, wie die Männer ihnen zugestehen und daß diese für jede Art der Unterdrückung leicht irgendeinen Vers aus dem jeweiligen heiligen Buch als Vorwand zitieren können, solange die Frauen ihrerseits das zulassen. Das Problem der tatsächlichen Rechtlosigkeit der Frauen in vielen islamischen Ländern soll mit diesen Feststellungen nicht kleingeredet werden, es handelt sich aber weniger um ein spezifisch islamisches, als eher ein religiös verbrämtes gesellschaftliches Problem. Zurück zum Inhalt

Quelle: www.norgaz.de

Der Islam in der Türkei

Der Islam hat seinem Wesen gemäß immer einen großen Einfluß auf die Politik gehabt, sie definiert. Die weltlichen waren immer gleichzeitig die geistlichen Herrscher oder zumindest von ihnen weitgehend dirigiert. Ein Krieg im Islam war demnach - wie auch die christlichen Kreuzzüge im Mittelalter - immer auch ein heiliger Krieg, geführt um der Interessen Gottes willen, zur Durchsetzung seiner Ziele, zur Stärkung seiner Macht.

http://zeitwort.at/viewtopic.php?t=.....27b0bf16be9fefeb418f166bc
http://www.dw-world.de/dw/article/0.....easer_top_stories-212-rdf

Muslimische Frauen wollen mehr



Im Islam formieren sich feministische Gruppierungen, die den Ausschluss von theologischen Ämtern nicht länger hinnehmen wollen. Vorbild dafür ist etwa die Propheten-Tochter Fatima. Die Kölner Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur sagt dazu: "Die Frauen, die wir bewundern sollten, sind starke Frauen, wie Fatima, die nach dem Ideal streben, viel zu lernen, zwar auch Mutter zu sein, aber eine, die kämpft, sich einsetzt für die Armen und Schwachen und Wissen weiter gibt. Da, wo wir ansetzen, ist, dass wir die Männer mit ihren eigenen Waffen schlagen, mit dem Koran."



Glücksbringer mit 'Fatimas Auge' - die Tochter ders Propheten Mohammed darf nicht als Bild dargestellt werden (Quelle: dpa)Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Glücksbringer mit Fatimas Auge - die Tochter ders Propheten Mohammed darf nicht als Bild dargestellt werden

Also lassen sich etwa in der Türkei Frauen zu schriftkundigen Religionslehrerinnen ausbilden. Selbst im Iran gibt es mittlerweile weibliche Ajatollas. Allerdings sind diese bis heute nicht in den maßgeblich gesetzgebenden Gremien vertreten.

http://socio.ch/sim/mil94.htm
http://www.frauenwissen.at/goettinnen_spuren.php

Das Weib verhält sich zum Manne wie das Unvollkommene und Defekte zum Vollkommenen" (Thomas von Aquin) "Lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde, denn sie sollen untertan sein" ((1. Kor. 14, 34) "Wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen" - Epheserbrief (5, 24)

Ich habe es als Frau immer schwierig gefunden, das Christentum, also eine Religion, die mich als dem Mann untergeordnet darstellt, zu praktizieren.

In der alten germanischen (=heidnischen) Religion, die im Kontrast mit den monotheistischen Religionen steht, hatten Frauen eine wohldefinierte Aufgabe. Völvas waren Seherinnen, übten Zauberei und Wahrsagerei. Sie hatten einen Zauberstab und trugen aus Tierhäuten und Federn gemachte Kleider. Das Edda Gedicht "Voluspá" wird von einer Völva gesprochen. Eine Völva sieht die ganze Geschichte der Welt über deren Schaffung zu der verheerenden Kraft Ragnaröks und der wieder erstehenden neuen Welt.

Es gab (und wer sagt, dass es sie nicht mehr gibt!) auch Seiðkonas, das sind Frauen, die Seiðr-Magie praktizierten. Das ist eine frauenspezifische alte magische Übung, die mit dem Schamanismus verwandt ist. Die Vanen-Göttin Freyja z.B. praktiziert Seiðr. Diese Frauen werden im Altenglischen Haegtessa genannt, welches Eidechse bedeutet. Die Eidechse wurde über viele Jahrhunderte mit weiblicher Zauberei und Hexerei verbunden. Die Eidechse erinnert an Schlangen, die die versteckte weibliche Weisheit symbolisieren.

Eidechse
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