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Lass dich ein
auf deinen Weg
Schritt für Schritt
in deinem Tempo
spür
den Boden
der dich trägt
und die Hand
die dich hält
finde deinen
Standpunkt
in der welt
Petra Würth
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Die Beschaffenheit von Wasser ist weich, die von Stein ist hart. Wenn aber eine Flasche so über einen Stein gehängt wird, dass sie dem Wasser erlaubt, Tropfen für Tropfen zu fallen, wird der Stein gehöhlt.
So ist es mit dem Wort Gottes. Es ist weich, und unser Herz ist hart, aber diejenigen, die das Wort Gottes oft hören, öffnen ihr Herz in Gottesfurcht.
Tradition der Wüstenväter
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Andrea Ferreira de Freitas /Misspois
Mister Undercouver....
Einmal sagte ein Freund zu mir:“ Pass auf, dass du dich nie in einen
Engel verliebst“ Ich musste schmunzeln, denn ich dachte an fabelhafte
Wesen mit langen silbernen Haaren und Flügeln. Aber dann merkte ich,
dass es ihm ernst war. „Engel sind äußerlich nicht zu erkennen. Sie sind
fast wie du und ich. Wenn du sie beschreiben müsstest würdest du
sagen, sie gehören zu der Sorte Mensch, die dir nie etwas Böses wollen
und immer versuchen dir eine Freude zu machen. Und genau das ist das
Schlimme.
Je näher du sie kennen lernst, desto faszinierter bist du von
ihnen. Und irgendwann denkst du, dass dieser Mensch vor dir,
derjenige sein könnte den du immer gesucht hast. Vielleicht wirst du es
ihm sagen. Doch du musst verstehen, wenn sie deine Gefühle nicht
erwidern können. Jedoch darfst du niemals glauben, du wärst ihnen
nicht wichtig. Wenn es so wäre, dann hätten sie nicht soviel Zeit mit
mir verbracht. Dem Engel wird es weh tun, denn er wollte dich niemals
verletzen. Er wird stumme Tränen weinen und nur wenn du ganz tief
in seine Augen schaust kannst du sehen wie er langsam selbst zerbricht.
Denn er möchte dir der Freund sein, der er am Anfang war. Und wenn
du dich zurückziehst bricht ihm das die Flügel.
„Ich war fasziniert von dem er mir erzählt hat. Allerdings habe ich zu spät verstanden was er meinte. Meine Flügel waren gebrochen und er hat es nicht gemerkt.
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von Hermann Hesse
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
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Dein Schöpfer hat dir dir den besten Schatz gegeben,
einen lebendigen Schatz,
deinen Verstand
Hildegard von Bingen
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