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Hallo Pax!
Also ich denke nicht, dass sich Mose 20,5 auf Erbsünde bezieht. Denn was ist denn Erbsünde?
Ich denke die Erbsünde als Kollektivschuld, gibt es eigentlich nicht.
Es ist vielleicht eher so, dass wir alle von Natur aus zur Sündhaftigkeit neigen. (Diese Neigung dazu allen Menschen "vererbt" wird) Man müsste dann eventuell sagen vererbte Neigung zur Sünde.
Außerdem wird jeder in bestimmte Verhältnisse hineingeboren, für die er erst mal nichts kann. Er ist damit aber nicht automatisch schuldig an etwas. Durch das Erkennen von Gut und Böse kann man dann erst schuldig werden. Wenn ich weiß, was böse ist und tu es trotzdem, dann erst werde ich schuldig.
Das was in Mose 20 angesprochen wird ist das Entferntsein von Gott, durch Anbetung von anderen Göttern. Es betrifft, dann auch die nachfolgenden Generationen, da sie es vielleicht den Eltern gleichtun und sich auch von Gott entfernen.
Ich denke es bedeutet auch: Wenn ich sündige oder ein Verbrechen begehe oder mich fehlverhalte, betrifft es ja nicht nur mich, sondern auch meine Nachfahren.
Auf unserer heutige Zeit zum Beispiel: Wenn wir heute die Umwelt verschmutzen, so leiden auch noch unserer Nachfahren darunter. Wenn ich ein Verbrechen begehe und verurteilt werde, so leiden auch meine Kinder darunter.
Ich verstehe 2.Mose20,5 in dieser Art.
Denn es steht ja auch in 5.Mose 24,6
16 Wenn jemand ein Verbrechen begangen hat, auf das die Todesstrafe steht, darf nur er selbst dafür bestraft werden, nicht seine ganze Familie. Die Eltern sollen nicht für die Schuld ihrer Kinder sterben und die Kinder nicht für die Schuld ihrer Eltern. Jeder soll nur für seine eigene Schuld bestraft werden.
LG, Kiki
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