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http://www.evangelium.de/1000.0.ht
Das Evangelium, das jüdische, christliche und muslimische Elemente in sich vereinigt, schildert die Lebensgeschichte von Jesus Christus und seinen Jüngern von der Ankündigung der Geburt Jesu bis zu seinem Tod, es berichtet von Jesu Wundern, seinen Gleichnisse und Belehrungen, vom letzten Abendmahl, dem Verrat, dem Prozeß und der Kreuzigung, der das Barnabasevangelium eine islamische Deutung gibt: nicht Jesus, sondern Judas stirbt am Kreuz. Diese 'Ersatztheorie', die besagt, daß Judas mit Jesus verwechselt wurde und an seiner Stelle am Kreuz starb, ist heute die wohl am häufigsten anzutreffende Meinung unter muslimischen Theologen über die Kreuzigung. Die einzige Aussage des Korans über die Kreuzigung in Sure 4,157-158 spricht nur in dunklen Andeutungen über das Ereignis und könnte so ausgelegt werden, daß nicht Jesus, sondern ein anderer gekreuzigt wurde. Mit der Erklärung, dies sei Judas gewesen, legt das Barnabasevangelium gewissermaßen den Koran aus.
Wohl für jeden Nichtmuslim, der das Barnabasevangelium nicht aus Parteinahme für den Islam verteidigen möchte, gibt es schwerwiegende Gründe, die gegen die Echtheit dieses Evangeliums sprechen, denn alles deutet auf eine Abfassungszeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert hin. Viel schwieriger ist die Frage nach der Absicht und den Umständen der Abfassung des Barnabasevangeliums zu beantworten. Nichtmuslime gehen meist davon aus, daß ein ehemaliger Christ, der zum Islam konvertiert und daher sowohl mit dem Christentum als auch mit dem Islam vertraut war, solch ein Evangelium verfaßt haben könnte. Dies geschah möglicherweise aus Rache am Christentum aufgrund der spanischen Inquisition im 16./17. Jahrhundert, denn Spanien ist ein möglicher Ursprungsort des Barnabasevangeliums.
Da muslimische Apologeten davon ausgehen, daß das Barnabasevangelium ein frühchristliches Dokument ist, versuchen sie, die Echtheit des Barnabasevangeliums zu beweisen, indem sie nach Spuren oder Vorläufern des Textes in der frühchristlichen Kirchengeschichte suchen. Es werden mehrere Dokumente aus der frühchristlichen Kirchengeschichte angeführt, um zu 'belegen', daß der Autor des Barnabasevangeliums und dieser frühchristlichen Dokumente miteinander identisch seien.
suchwort: suren contra Bibelverse
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http://www.islaminstitut.de/
Das Institut für Islamfragen
Das Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz möchte der theologischen und gesellschaftspolitischen "Herausforderung Islam" in Europa durch Information und Aufklärung begegnen. Der Islam soll aus seinen Quellen heraus so dargestellt werden, wie er sich selbst versteht. Kirchen und Gesellschaft sollen durch sachlich-wissenschaftliche Informationen befähigt werden, sich mit dem Islam religionsvergleichend auseinander zu setzen und so aufgeklärt Stellung nehmen zu können.
Unsere Ziele
Eine sachlich-wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Islam
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Anspruch des Islam als Religion, politischem System und Gesellschaftsordnung
Regelmäßige Veröffentlichungen, Seminare, Vorträge und Tagungen
Ein zeitgemäßes Vertreten christlicher Werte und Auffassungen
Zurüstung von Christen zu einer angemessenen Begegnung mit Muslimen
Unsere Angebote
http://www.kreuz.net/article.1898.html
http://www.unitas-ruhrania.org/seite15.htm
suchwort: evangelien suren angleichung
Gott wird nicht göttlicher dadurch, daß wir ihn in einen reinen und undurchschaubaren Voluntarismus entrücken, sondern der wahrhaft göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat und handelt. Gewiß, die Liebe „übersteigt“ die Erkenntnis und vermag daher mehr wahrzunehmen als das bloße Denken (vgl. Eph 3, 19), aber sie bleibt doch Liebe des Gottes-Logos, weshalb christlicher Gottesdienst λογικ λατρεία ist – Gottesdienst, der im Einklang mit dem ewigen Wort und mit unserer Vernunft steht (vgl. Röm 12, 1).
Metaphysik erscheint als eine Vorgabe von anderswoher, von der man den Glauben befreien muß, damit er ganz wieder er selber sein könne. In einer für die Reformatoren nicht vorhersehbaren Radikalität hat Kant mit seiner Aussage, er habe das Denken beiseite schaffen müssen, um dem Glauben Platz zu machen, aus diesem Programm heraus gehandelt. Er hat dabei den Glauben ausschließlich in der praktischen Vernunft verankert und ihm den Zugang zum Ganzen der Wirklichkeit abgesprochen.
http://www.jesus1053.com/l2-wahl/l2.....-Uwe-Topper/Topper-5.html
1. Er verdammte jede Behauptung, daß Gott irgendeinem Wesen gleichen könne, also auch weder einen Sohn habe noch Sohn von jemandem sein könne, womit er als Arianer einzustufen ist. Dies – formelhaft in der »Sure der Einheit« (112) schon sehr früh ausgedrückt, – ist wichtigster Glaubensinhalt des Islam.
2. Mohammed wandte sich mit besonderem Eifer gegen den Bilderkult, was sich ebenfalls bis heute strengstens erhalten hat und typisch arianisch ist.
3. Auch der Zusammenhang mit dem Kalenderproblem taucht auf: Mohammed mußte zehn Jahre vor seinem Tod seine Heimatstadt Mekka verlassen und bei den toleranteren Juden von Yathrib (=Medina) Zuflucht suchen. Dieses Jahr wurde als Beginn einer neuen Zeitrechnung, der Hedschra (latinisiert Hegira), eingesetzt. (Dieser Beginn wurde sehr viel später durch Rückrechnung ins christliche Jahr 622 gelegt.)
suchwort: evangelien angleichung suren
Irgendwie forscht wohl Jeder heutzutage und irgendwie bekommt Jeder ein anderes Ergebnis. Aber irgendwie sind wir wohl auch alle miteinander verbunden durch die Geschichte der Menschheit.
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