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Es ist noch viel zu tun, damit die Welt eine bessere wird












http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,462353,00.html

Verkauft von den eigenen Eltern
Von Samira Neuhaus


In Kambodscha blüht das Sex-Geschäft - vor allem mit Kindern. Sie werden verkauft, verschleppt und vergewaltigt. Auch die sechsjährige Srey wurde ein Jahr lang zur Prostitution gezwungen. Nun ist sie der Sexmafia entkommen.

Hamburg - Monatelang durchlebte Srey die Hölle auf Erden: Das Mädchen wurde gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten, und von Zuhältern und Sextouristen missbraucht. Oft wurde sie auch mit Drogen gefügig gemacht. Srey hatte keine Freunde, keine Familie. Sie war einfach nur ein winziger Teil des riesigen Sex-Geschäftes in Kambodscha. Nun wurde die Sechsjährige gerettet. Gerettet aus einem Leben als Sexsklavin.


Was soll aus diesen Menschen, die weltweit mißbraucht werden, einmal für ein Menschentyp werden, wenn es ein Erwachsener ist. Wieviel Hass wird er folgenreich in die Tat umsetzen ? Wieviel psychisch kranke Menschen kann diese Welt vertragen ?
Und was mir noch unbegreiflicher ist, ist die Tatsache, daß gerade aus der oberen Gesellschaftschicht die meisten Triebtäter kommen ?
So frage ich mich, ob zunehmende Gehrinnutzung schädlich für den Menschen ist.
Wird der Mensch gefühlskälter, je mehr seine Rationalität zunimmt ?
Was gibt der Mensch ab, wenn er Forschungen betreibt und den Qualen der Forschungsobjekte lebendiger Art zuschauen kann ohne eine innere Rührung.
Was bleibt vom Menschsein übrig ?
Haben Psychologen recht, wenn sie meinen:


Wie dem Tier , so dem Menschen - eine Auflösung der Barriere.

Übersteigen wir Grenzen, die wir nicht übersteigen sollten ?
Wird sich die Natur rächen für all die an ihr verübten Schandtaten ?
Wo führt das wohl noch hin ?
Und sind wir in der Lage, auch den Tätern Liebe zukommen zu lassen ?



Zitat:
Mam kennt das Schicksal ihrer Schützlinge gut: Im Alter von zehn Jahren wurde sie einem Mann anvertraut, dem sie als Haussklavin diente. Zwei Jahre später wurde sie von ihm zu einem chinesischen Kaufmann geschickt, der das Mädchen vergewaltigte. Mit 14 oder 15 Jahren wurde sie dann mit einem zwölf Jahre älteren Mann verheiratet. Der misshandelte und vergewaltigte sie. Als er plötzlich untertauchte, wurde das Mädchen an ein Bordell verkauft.

Mithilfe eines Franzosen, der sich in sie verliebte und den sie später heiratete, gelang es ihr 1992, sich aus dem Bordell zu befreien. 1996 gründete sie die internationale Organisation AFESIP (Agir pur les femmes en situation précaire), die gegen Menschenhandel und Kinderprostitution in Asien kämpft.



Zitat:
130.000 Menschen in Kambodscha sind HIV-positiv

Die meisten der Kinder sind nach ihrer Befreiung schwer traumatisiert: "Viele haben bei ihrer Ankunft psychologische Probleme, sehr große Probleme. Und sie wurden nie von Menschen und von ihren Eltern geliebt", wird Mam von CNN zitiert. Ein junges Mädchen in ihrem Heim sei besonders krank: Sie war zwei Jahre lang in einer Kiste eingesperrt und wurde regelmäßig vergewaltigt. Für professionelle Hilfe fehlt das Geld.

Auch an Schutz vor Krankheiten denkt in dem schmutzigen Geschäft kaum jemand. Nur wenige Männer würden Kondome benutzen, erzählt Mam. Manche bevorzugen Kinder, weil sie die Ansteckungsgefahr mit HIV geringer einschätzen. Die Seuche greift rasant um sich, nirgendwo in Südostasien ist die Rate der HIV-Infizierten höher als in Kambodscha. Informationen von Unicef zufolge leben mehr als 130.000 Menschen der Zwölf-Millionen-Bevölkerung mit dem Virus, 59.000 davon sind Frauen ab 15 Jahren.

Srey konnte der Sexmafia entkommen. Aber die Sechsjährige trägt nicht nur schwere seelische Schäden davon: Auch sie ist HIV-positiv.

Liebe Gabriele
Du hast eine Reihe sehr treffender Fragen in den Raum gestellt.

Aus meiner Sicht spiegeln die umfangreichen Schriften Baha'u'llahs in unübertrefflicher Weise die Leiden der ganzen Menschheit wieder. Gott sei Dank hat er auch die Lösungen und Heilmittel bereitgestellt.


Sei Zeuge, wie die Welt täglich von einem neuen Unheil heimgesucht wird. Ihre Trübsal wird immer tiefer. Seit dem Augenblick, da die Súriy-i-Ra'ís offenbart wurde, bis auf den heutigen Tag ist weder die Welt befriedet worden noch haben die Herzen ihrer Völker Ruhe gefunden. Einmal wurde sie durch Zank und Streit aufgerührt, ein andermal von Kriegen erschüttert; so ist sie hartnäckigen Krankheiten zum Opfer gefallen. Ihr Siechtum nähert sich einem Zustand völliger Hoffnungslosigkeit, weil der wahre Arzt gehindert wird, das Heilmittel zu reichen, während ungeschickte Quacksalber begünstigt werden und volle Handlungsfreiheit genießen. ... Der Staub des Aufruhrs hat die Herzen der Menschen umwölkt und ihre Augen mit Blindheit geschlagen. Bald werden sie die Folgen dessen spüren, was ihre Hände am Tage Gottes bewirkt haben. So warnt euch der Allunterrichtete, wie es Ihm Er gebot, der der Gewaltigste ist, der Allmächtige.

Baha’u’llah (Aehrenlese)

Die an der Macht sind, haben die Pflicht, Mäßigung in allen Dingen zu üben. Was die Grenzen der Mäßigung überschreitet, hört auf, wohltätigen Einfluß auszuüben. Betrachtet zum Beispiel Gegenstände wie Freiheit, Zivilisation und dergleichen. Wie wohlgefällig verständige Menschen sie auch immer betrachten mögen, ins Übermaß gesteigert, werden sie verderblichen Einfluß auf die Menschen haben. ...

So Gott will, werden die Völker der Welt als Ergebnis der hohen Bestrebungen ihrer Herrscher sowie der Weisen und Gelehrten unter den Menschen dahin geführt werden, ihr wahres Wohl zu erkennen. Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren? Wie lange wird das Unrecht fortbestehen? wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen? Wie lange wird Zwietracht das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? Ach, die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der das Menschengeschlecht spaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Erschütterungen und des Chaos sind jetzt deutlich zu sehen, zumal die bestehende Ordnung erbärmlich mangelhaft erscheint. Ich flehe zu Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit, Er möge die Völker der Erde gnädig erwecken, möge ihnen gewähren, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfen, das zu vollbringen, was ihrer Stufe würdig ist.

Baha’u’llah (Aehrenlese)


Alles Liebe
Lieber Robinson, es ist schon merkwürdig, wenn man so über alles nachdenkt und die Dialoge in den Threads liest, wie so die Einstellungen eines Jeden sind.
Ich denke über die Welt nach und es ist schon wahr: alles, was passiert, passiert gleichzeitig. Das Gute wie das weniger Gute.
Alles passiert auf einer Linie, einer Zeitlinie und nichts bleibt stehen. Die Menschheit ist immer tätig und jeder Mensch wirkt sicher in dem Bereich, der ihm/ihr als Lebensaufgabe zugewiesen wurde.
Was machen Menschen zeitgleich in Indien, Afrika, Asien und Europa ?
Was tun sie jetzt und zeitgleich in ihrem Haus, in ihrem Büro, in der großen weiten Welt ?
Während wir hier im Forum lesen, lesen zig Tausende Menschen auch in irgendwelchen Foren, geht der Bauer auf`s Feld in Indien, stehen Händler auf dem Markt in Asien, streben Werktätige ihrer Arbeit zur Nachtschicht entgegen , wäscht eine Mutter ihr Baby, werden Kindersoldaten in Afrika in den Busch geschickt usw. Alles, was passiert, passiert gleichzeitig, während wir manchmal in der guten Stube sitzen, mit Bekannten und Verwandten gemütlich beim Kaffee sitzen, stirbt ein Mensch an den Geräten im Krankenhaus, wird ein neuer Mensch geboren und vieles, vieles mehr.

Hier auf der Erde ist das pure Leben und Freude, Glück, Unglück, Leid , Mitmenschlichkeit, gute Werke - das alles passiert gleichzeitig.

Überall sind Menschen tätig, ob bei Tag oder bei Nacht. Es wird geboren, gestorben und das allein ist es schon wert, darüber nachzudenken, wo man selbst in diesem Leben steht. Was für einen Nutzen bringe ich und was hat die Menschheit davon, daß auch ich hier auf Erden lebe. Wem kann ich helfen, wie kann auch ich ein wenig glücklich sein und was stellt Glück für mich dar ?

Wo führen mich Gottes Wege hin und was will Gott mir damit sagen, wenn Menschen an meine Seite treten. Damit sind Lebensaufgaben verbunden.

Das Fernsehen vermittelt uns, was für Schönheiten es auf der Welt gibt, besonders, wenn man sich Reiseberichte anschaut - ferne Länder, schöne Bilder einer Welt, die fern und doch so nah ist.

Alles lebt und wir sind in allem - ist schon eigenartig, was einem da manchmal so für Gedanken kommen.

Freude und Leid gehen täglich Hand in Hand.

Wo aber Gott will, daß wir tätig sein können, da gibt er uns Wegweiser, da führt er uns auf Wegen, die wir spüren, so daß wir losgehen. Innerlich verlangt es uns danach, dann begegnet uns, was uns begegnen soll.

Wenn wir immer die Fragen nach dem Sinn dessen, was uns begegnet, stellen, dann öffnen sich uns die Augen und Ohren, die inneren. Dann erkennen wir auch den Sinn, der dahinter liegt.

Nur mal so: ein paar Gedanken.
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